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Pufferbag nähen mit gratis Anleitung

09.02.2026 von Sabine Schmidt

Pufferbag nähen mit gratis Anleitung

Pufferbag nähen: Mit unserer kostenlosen Anleitung mit dem passenden Schnittmuster kannst du dir eine angesagte Puffertasche nähen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Mit dieser Anleitung kannst du dir aus dem SewSimple Schnittmuster Bananentasche einen wunderschönen, trendigen Alltagsbegleiter in Form einer Puffer Bag zaubern kannst
  • Schnittmuster für geeignete Taschen bekommst du im SewSimple Shop
  • In diesem Beitrag erfährst du alles über geeignete Materialien und Technik
  • ✂️ Nählevel: easy
  • ⏰ Nähzeit: 1 Nachmittag

DIE Nähidee: Stepptasche nähen. Unsere gesteppte Bananentasche ist nicht nur praktisch, sondern auch absolut im Trend. In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, wie du die Bananentasche von SewSimple als Puffertasche nähen kannst und so aus einem klassischen Schnitt eine moderne DIY-Trendtasche entsteht.
Mit der gepolsterten Optik verleihst du deiner Tasche einen tollen, individuellen Look ohne großen Aufwand.
Du magst es gerne schlicht, möchtest auf das gewisse Etwas aber nicht verzichten oder möchtest deinem ausgefallenen Stoffdesign noch mehr Ausdruck verleihen? Dann ist die Puffertechnik genau das Richtige für dich.

Bestimmt hast du schon die genialen Beispiele von Christiane @hey_lui_bags auf Instagram gesehen und wirst dich nicht wundern, dass ich hin und weg war. Zusammen mit Christiane haben wir diese Anleitung für dich vorbereitet. Denn wir finden: Jede:r verdient eine tolle Pufferbag.

Video Anleitung Pufferbag nähen

Was ist eine Pufferbag?

Die Pufferbag – auch bekannt als Pillowbag, Cloudbag, wattierte Tasche oder Stepptasche – ist eine moderne Tasche mit gepolsterter, gesteppter Oberfläche, die optisch an eine Pufferjacke erinnert. Charakteristisch sind ihr voluminöses Design, die weiche Haptik und das angenehm leichte Material. Mittlerweile hat sich die Pufferbag zu einem echten Dauerbrenner entwickelt und ist aus der Fashionwelt nicht mehr wegzudenken. Was liegt also näher als sich die stylische Puffertasche einfach selber zu nähen?

Ob im Sommer mit leuchtenden Farben, auffälligen Labels und Patches oder im Winter aus wasserabweisenden Stoffen: Die Pufferbag vereint Funktionalität und Stil wie kaum ein anderes Taschenmodell. Dank ihres komfortablen Tragegefühls und ihres angesagten Looks ist sie ein vielseitiges Accessoire für Alltag, Reisen und Freizeit – mit jeder Menge Platz für alles, was man unterwegs braucht.

Hi, ich bin Julia und lebe mit meinem Mann und unseren drei Kindern in Baden-Württemberg.

2019 war ich auf der Suche nach einem Hobby, das sich gut mit Familie und Beruf vereinbaren lässt und mir gleichzeitig einen kreativen Ausgleich zum oft stressigen Alltag bietet. So zog meine erste Nähmaschine bei mir ein – begonnen habe ich mit Kinderkleidung, doch schnell war klar: Das Nähen ist gekommen um zu bleiben.

Seit 2021 schlägt mein Herz besonders für Taschen, Täschchen, Rucksäcke und Accessoires.

Ich liebe durchdachte Details, saubere Absteppnähte und hochwertige Materialien. Gabardine gehört dabei ganz klar zu meinen Lieblingsstoffen. Beruflich arbeite ich in der Versicherungsbranche, doch das Nähen ist für mich längst viel mehr als nur ein Hobby. Mit ganz viel Leidenschaft teste ich neue Techniken Materialien und Schnittmuster und teile mein Wissen und meine Erfahrungen gerne mit dir. Umso mehr freue ich mich, diese Begeisterung und Kreativität auch bei SewSimple einbringen zu dürfen.

Warum sollte ich eine Pufferbag nähen?

Eine Pufferbag selbst zu nähen ist das perfekte DIY-Projekt, wenn du Lust auf Kreativität und ein schnelles Erfolgserlebnis hast. Statt eine Trend-Tasche zu kaufen gestaltest du dein eigenes individuelles Unikat, das genau zu deinem Stil passt.

Die „Pufferbanane“ eignet sich auch super für Anfänger da der Schnitt bewusst einfach gehalten ist und du gleichzeitig Schritt für Schritt mit der Puffertechnik vertraut gemacht wirst.

Ein weiterer Pluspunkt: Du kannst nachhaltig nähen. Ausrangierte Kleidung, recycelte Materialien oder nachhaltig produzierte Stoffe (z.B. von Lebensbekleidung) eignen sich hervorragend für eine Pufferbag und machen dein Projekt zu einem Teil der Slow-Fashion-Routine.

Am Ende hältst du nicht nur eine praktische Tasche in den Händen, sondern ein echtes Lieblingsstück, das du mit Stolz tragen oder verschenken kannst.

Eine selbstgenähte Pufferbag verbindet Kreativität, Funktionalität und modernes Design. Genau das was ein gutes DIY-Projekt ausmacht.

Was muss ich als Anfänger wissen, wenn ich eine Pillow Bag nähen möchte?

Auch als Nähanfänger kannst du die Bananentasche problemlos nähen. Du solltest lediglich den Geradstichbeherrschen. Die Bananentasche wird mit einem Reißverschluss verschlossen, daher wäre es von Vorteil, wenn du schon etwas Übung mit dem Einnähen von Reißverschlüssen hast. Wenn nicht, kein Problem ich zeige dir in der Anleitung genau auf was du achten musst. Dieses Projekt eignet sich super um erste Erfahrungen im Bereich Taschennähen zu sammeln.

Und das Wichtigste: Ruhe und Freude am Projekt!

Perfektion ist nicht nötig. Kleine Unregelmäßigkeiten verleihen deiner Tasche den unverwechselbaren DIY-Charakter und darauf kommt es an.

Wenn du dir Zeit nimmst und Schritt für Schritt arbeitest ist dieses Nähprojekt für jedes Nählevel umsetzbar.

Solltest du dennoch unsicher sein empfehle ich dir den SewSimple Online-Nähkurs „Der SewSimple Nähführerschein“.  Hier wird dir alles erklärt was du für den Einstieg wissen musst.

Was muss meine Nähmaschine können, um eine Pufferbag zu nähen?

Um eine Pufferbag bzw. Bananentasche zu nähen, reicht eine haushaltsübliche Nähmaschine völlig aus. Du benötigst ausschließlich den Geradstich. Für das Zusammennähen deiner Stepptasche empfehle ich eine Stichlänge von etwa 2,5 mm, für Absteppnähte eignen sich 3–3,5 mm.

Wichtig ist außerdem, dass deine Nähmaschine vor- und zurücknähen kann, damit du deine Nähte zuverlässig verriegeln kannst.

Für das saubere Einnähen des Reißverschlusses brauchst du einen Reißverschlussfuß. Je nach Material können weitere Nähfüße hilfreich sein. Wenn du mit Wachstuch, Kunstleder oder anderen beschichteten Stoffen arbeitest, verwendest du am besten einen Teflonfuß oder Rollenfuß. Auch ein Obertransportfuß ist hier von Vorteil, da er mehrere Lagen gleichmäßig transportiert.

Passe außerdem deine Nähmaschinennadel dem Stoff an. Für typische Taschenstoffe wie Canvas oder Gabardine eignet sich eine 90er Universalnadel. Für Wachstuch oder Kunstleder ist eine 90er Microtexnadel die bessere Wahl.

Aus welchen Stoffen kann man eine Puffertasche nähen?

Für eine Pufferbag kannst du grundsätzlich alle nicht dehnbaren Stoffe verwenden – deiner Kreativität sind also kaum Grenzen gesetzt.

Beachte jedoch: Je dünner der Außenstoff, desto stärker wirkt der Puffereffekt.

Besonders praktisch sind wasserabweisende, robuste Materialien, denn sie schützen die Polyesterhohlfaserbällchen zuverlässig vor Feuchtigkeit. Zwar sind die Füllfasern waschbar, doch die Tasche würde beim Tragen sehr schwer werden, wenn sie Feuchtigkeit ausgesetzt ist und es besteht die Gefahr, dass sie nach dem Trocknen nicht mehr ihre ursprüngliche Form annimmt.

Sehr gut eignen sich folgende Stoffe

Zum Stepptasche nähen solltest du auf leicht, robuste und nach Möglichkeit auch wasserfeste Stoffe setzen. Hier kommt eine kleine Auswahl, in der wir

Oxford

  • Sehr robust und langlebig 
  • Wasserabweisend bis wasserdicht (je nach Beschichtung)
  • Formstabil und ideal für Taschen
  • Lässt sich gut vernähen und franst wenig aus

➡️ Hier kannst du Oxford bestellen

Wachstuch

  • Wasserabweisend und abwischbar
  • Gibt der Pufferbag eine glatte, stabile Oberfläche
  • Perfekt für pflegeleichte Taschen
  • Beim Nähen etwas rutschig → Teflon- oder Rollenfuß empfohlen

➡️ Hier kannst du Wachstuch bestellen

Regenjackenstoff

  • Leicht, dünn und wasserabweisend
  • Verstärkt den Puffereffekt, da der Stoff wenig Eigenvolumen hat
  • Flexibel und angenehm zu verarbeiten
  • Ideal für leichte Pufferbags

➡️ Hier kannst du Regenjackenstoff bestellen

Softshell

  • Wasserabweisend, winddicht und strapazierfähig
  • Weiche Fleece-Innenseite sorgt für zusätzliches Volumen
  • Etwas dicker, daher gut für strukturierte Pufferbags
  • Sehr langlebig und outdoor-tauglich

➡️ Hier kannst du Softshell bestellen

Kunstleder

  • Stabil, formgebend und optisch hochwertig
  • Wasserabweisend und robust
  • Perfekt für elegante oder edle Pufferbags
  • Tasche wird etwas schwerer
  • Beim Nähen rutschig → Teflon- oder Rollenfuß hilfreich

➡️ Hier kannst du Kunstleder bestellen

Ripstop

  • Extrem reißfest durch eingewebte Verstärkungsfäden
  • Sehr leicht und dünn
  • Wasserabweisend (je nach Ausrüstung)
  • Ideal für sportliche, ultraleichte Stepptaschen mit starkem Puffereffekt

➡️ Hier kannst du Ripstop bestellen

Oilskin (gewachster Canvas)

  • Wasserabweisend
  • Robust und langlebig
  • Windabweisend
  • Formstabil, je nach Qualität sehr standfest

➡️ Hier kannst du Oilskin bestellen

Nylon (z. B. Taslan, Cordura Light)

  • Sehr leicht und wasserabweisend
  • Reißfest und outdoor‑tauglich
  • Perfekt für sportliche Pufferbags

➡️ Hier kannst du Nylonstoff bestellen
✂️ Und auch hier findest du tollen Outdoor-Stoff in vielen Farben

Polyesterstoffe (z. B. Outdoorstoff, Zeltstoff)

  • Robust, wetterfest und pflegeleicht
  • Ideal für Taschen, die viel aushalten sollen
  • Unterstützen den Puffereffekt gut

➡️ Hier kannst du Polyesterstoffe bestellen

Canvas

  • Sehr robust und langlebig, nicht wasserfest
  • Gibt der Tasche eine stabile Form
  • Nicht wasserabweisend
  • In vielen Stärken erhältlich
  • Perfekt für strukturierte Pufferbags

➡️ Hier kannst du Canvas bestellen

Gabardine

  • Fein gewebt und formstabil
  • Leicht wasserabweisend
  • Angenehm zu vernähen
  • Ideal für elegante oder schlichte Designs

➡️ Hier kannst du Gabardine bestellen

Jeans/Denim

  • Stabil und formgebend, nicht wasserdicht
  • Perfekt für Upcycling‑Projekte
  • Gibt der Pufferbag einen coolen, lässigen Look

➡️ Hier kannst du Jeansstoffe bestellen

Bei einer Pufferbag kannst du komplett auf zusätzliche Verstärkung verzichten. Lediglich sehr dünne Innenstoffe sollten mit G700 stabilisiert werden, damit sie beim Nähen besser zu verarbeiten sind und später genügend Halt haben.

Wo finde ich das Schnittmuster für die SewSimpleBananentasche?

Das Schnittmuster für die Bananentasche von SewSimple erhältst du im SewSimple‑Shop. Dort kannst du das Schnittmuster ganz einfach käuflich erwerben und direkt als PDF herunterladen. Nach dem Download druckst du es in 100 % Größe aus, klebst die Seiten zusammen und kannst sofort mit deiner Pufferbag loslegen.

https://sewsimple.de/produkt/bananentasche-schnittmuster/

Die Nahtzugabe von 1 cm ist im Schnittmuster enthalten.

Materialbedarf: Das brauchst du zum Nähen

Dir ging das alles zu schnell? Wirf gerne einen Blick in unsere Basis-Nähanleitung für die Bananentasche, darin zeigen wir die alles noch einmal Step für Step.

Und diese himmlisch schönen Exemplare hat Christiane @hey_lui_bags gezaubert. Sind dir die kleinen gesteppten Labels aufgefallen, die bei Christianes Taschen den Look abrunden?

Welche Sewsimple Schnittmuster eignen sich noch für eine Pufferbag?

Die Puffertechnik funktioniert nicht nur bei der Bananentasche, sondern bei vielen weiteren SewSimple‑Schnittmustern richtig gut. Grundsätzlich gilt: Je größer und flächiger die Schnittteile, desto besser kommt die Steppung zur Geltung. Dadurch kannst du aus schlichten Taschenschnitten im Handumdrehen moderne Trendtaschen zaubern.

Elektra – die wandelbare Crossbody‑Bag

Elektra bietet großzügige, glatte Flächen, die sich perfekt für Steppungen eignen. Mit der Puffertechnik bekommt sie einen modernen, sportlich‑urbanen Look und wirkt sofort wie eine Designer‑Bag. Ideal, wenn du eine leichte, voluminöse Crossbody‑Tasche nähen möchtest.

https://sewsimple.de/produkt/tasche-elektra-schnittmuster/

Pallas – die elegante Schultertasche

Pallas hat eine klare, reduzierte Form, die durch die Puffy‑Optik wunderbar aufgewertet wird. Die Steppung verleiht ihr Struktur und macht sie zu einem echten Hingucker – egal ob aus Nylon, Oilskin oder recycelten Stoffen. Perfekt für alle, die eine schlichte, aber besondere Tasche nähen möchten.

https://sewsimple.de/produkt/tasche-pallas-schnittmuster/

Handytasche Gretel – klein, aber perfekt für Puffy‑Effekte

Gretel eignet sich hervorragend, um die Puffertechnik im Mini‑Format auszuprobieren. Die kleine Fläche lässt sich schnell steppen, und das Ergebnis ist eine supermoderne, gepolsterte Handytasche, die gleichzeitig schützt und stylisch aussieht. Ideal für Stoffreste und schnelle Projekte.

https://sewsimple.de/produkt/handytasche-schnittmuster-gretel/

Bauchtasche Quattro – sportlich, modern und pufferfähig

Quattro hat eine klare Form mit großen Schnittteilen, die sich wunderbar puffern lassen. Die Steppung macht die Bauchtasche sofort trendiger und verleiht ihr einen coolen Street‑Style‑Look. Besonders schön wirkt sie aus Nylon, Softshell oder leichtem Kunstleder.

https://sewsimple.de/produkt/bauchtasche-schnittmuster-quattro/

Diese wunderschön gepufferte Bauchtasche Quattro kommt ebenfalls von Christiane von @hey_lui_bags

Schritt-für-Schritt Anleitung

Pufferbag nähen

Für meine Bananentasche in Größe M habe ich als Außenstoff den wunderschönen lila Regenjackenstoff und Outdoorstoff verwendet. Die mittlere Lage und der Futterstoff bestehen aus Canvas.

Drucke das Schnittmuster auf 100% ohne Seitenanpassung auf DIN A4 aus. Druckereinstellung: "Dokument und alle Markierungen drucken". Überprüfe, ob das Kontrollquadrat 3 x 3 cm groß ist. Genäht wird mit der Nähmaschine. Eine Nahtzugabe von 1 cm ist im Schnitt bereits enthalten.

Mein Tipp: Drucke dir das Schnittmuster am besten 2 x aus und klebe es an der Bruchkante zusammen. Das erleichtert dir später den Zuschnitt.

Auf zusätzliche Verstärkung habe ich bei diesem Projekt komplett verzichtet.

Los geht’s — wir starten mit dem Nähen deiner Pufferbananentasche

  1. Schritt

    Zuschnitt

    • 2 x Vorder-, Rückseite aus Oberstoff
    • 2 x Vorder-, Rückseite aus Mittellagenstoff 1-2cm größer zuschneiden als das Schnittteil
    • 2 x Vorder-, Rückseite aus Futterstoff
    • 1 x Taschenboden aus Außenstoff
    • 1 x Taschenboden aus Mittellagenstoff 1-2 cm größer zuschneiden als das Schnittteil
    • 1 x Taschenboden aus Innenstoff
    • 10 x Gurtschlaufen 12 x 14 cm
    • 2,5 m Gurtband
    • optional: Steckfach

    Bevor du startest, markiere dir die Mitten bei allen Schnitteilen.

    Wichtig. Denke daran deine Nähte immer am Anfang und am Ende zu verriegeln.

    Zuschnitt
  2. Schritt

    Vorder- und Rückseite puffern

    Markiere auf der rechten Seite des Taschen-Schnittteils aus Oberstoff die senkrechte und die waagerechte Mitte. Die waagerechte Mitte liegt 12,5 cm oberhalb der Unterkante.

    Vorder- und Rückseite puffern
  3. Schritt

    Teste vorher an einem Reststück, ob sich der Trickmarker mühelos entfernen lässt. Alternativ kannst du die Linien auch mit Malerkrepp oder Frogtape kennzeichnen.

    Nun zeichnest du auf beiden Teilen ausgehend von der senkrechten sowie der waagerechten Mitte parallel, nach links und nach rechts, alle 6 cm eine weitere Linie ein.

  4. Schritt

    Lege die markierten VT und RT mit der linken Seite auf den Mittellagenstoff.

    Rundherum sollen ungefähr 1,5 bis 2 cm Stoff von der Mittellage überstehen.

  5. Schritt

    Steppe alle senkrechten Markierungen, sowie die waagerechte Mittelline mit einem Geradstich ab. Verwende hierzu eine Stichlänge von 3-3,5 cm.

  6. Schritt

    Stecke Vorder- und Rückseite jeweils auf ein Stück Mittellagenstoff und steppe alle senkrechten Markierungen, sowie die waagerechte Mittelline mit einem Geradstich ab. Verwende hierzu eine Stichlänge von 3-3,5 cm.

    Beginne und ende auf dem Oberstoff.

    Verriegle die Naht am Anfang und am Ende.

  7. Schritt

    Jetzt hast du 6 Schläuche. So sieht das jetzt aus.

  8. Schritt

    Nun werden die einzelnen Kammern gefüllt.

    Beginne mit der Reihe oberhalb der waagrechten Mittellinie und fülle die einzelnen Kammern mit Polyesterhohlfasern. Achte darauf, dass du alle Kammern ungefähr gleichmäßig befüllst. Hierbei gilt „weniger ist mehr“.

  9. Schritt

    Um die Polyesterhohlbällchen zu platzieren nimm dir das Prym Wendetool oder den Stiel eines Kochlöffels zur Hilfe und schiebe die Bällchen in die richtige Position. Denke auch daran die Ecken schön auszuformen.

    Steppe die erste gefüllte Reihe jetzt auf der Markierung mit einem Geradstich ab.

  10. Schritt

    Steppe nun entlang der waagerechten Linie oberhalb der befüllten Kammer ab. Achte darauf nicht über die Polyesterhohlbällchen zu nähen. Dadurch kann der Puffereffekt verloren gehen.

  11. Schritt

    Diesen Schritt wiederholst du bis alle Kammern gefüllt sind.

    Verwende für die Kammern am Rand etwas weniger Füllmaterial.

    Nähe anschließend einmal knappkantig um das komplette Schnittteil herum um alle Kammern zu schließen.

  12. Schritt

    Platziere das Schnittteil Vorder-, Rückseite auf deinem vorbereiteten Teil. Richte es mittig aus und schneide die Überstände des Mittellagenstoffs ab.

  13. Schritt

    Taschenboden mit umlaufendem Gurtband vorbereiten

    Wenn du kein umlaufendes Gurtband anbringen möchtest überspringe diesen Schritt.

    Bereite nun die Schlaufen für das umlaufende Gurtband vor. Markiere dir die senkrechte Mitte bei allen 10 Schlaufen.

    Taschenboden mit umlaufendem Gurtband vorbereiten
  14. Schritt

    Falte beide langen Seiten links auf links zu deiner eingezeichneten Mittellinie und bügle die Kanten.

  15. Schritt

    Anschließend faltest du das Teil noch einmal längs entlang der markierten Mittellinie.

    Deine Gurtschlaufen sollten jetzt ein Endmaß vom 3 cm x 14 cm haben.

    Stecke die offenen Kanten bündig zusammen.

  16. Schritt

    Steppe beide langen Kanten deiner Gurtschlaufen knappkantig mit einem Geradstich ab,

    Verwende auch hier eine größere Stichlänge, z. B. 3,5 mm.

    Du kannst hier auch gut mit einem kontrastfarbigen Garn arbeiten um den Effekt zu betonen.

  17. Schritt

    Nimm dir das Schnittteil Taschenboden aus Oberstoff zur Hand.

    Markiere auf der rechten Stoffseite die senkrechte Mitte mit einem Trickmarker.

    Setze nun ausgehend von der senkrechten Mitte alle 7 cm links und rechts parallel weitere Linien.

  18. Schritt

    Platziere die vorbereiteten Gurtschlaufen rechts auf rechts mittig zwischen den eingezeichneten Linien auf dem Bodenteil aus Außenstoff.

  19. Schritt

    So sollte es jetzt aussehen.

  20. Schritt

    Nähe Gurtschlaufen innerhalb der Nahtzugabe an den Taschenboden.

    Schneide die überstehenden Gurtbandstücke bis zum Taschenboden bündig zurück.

  21. Schritt

    Ziehe dein Gurtband durch die Gurtschlaufen und platziere es mittig.

  22. Schritt

    Zeichne 0,5 cm rechts und links, parallel zum Gurtband, nur auf den Gurtschlaufen eine Linie ein.

    Achte darauf, dass der D-Ring den du später verwenden möchtest durch die Gurtschlaufen passt

  23. Schritt

    Ziehe das Gurtband heraus und steppe die Gurtschlaufen entlang dieser Linien am Oberstoff fest. Um die Nähte zu stabilisieren kannst du ein Stück Stoff oder Vlies vor dem Feststeppen an der Position der Gurtschlaufen auf der Rückseite des Taschenbodens platzieren.

  24. Schritt

    Taschenboden puffern

    Lege den Boden aus Außenstoff mittig, links auf rechts auf das etwas größer zugeschnittene Taschenbodenteil aus Mittellagenstoff.

    Taschenboden puffern
  25. Schritt

    Steppe beginnend an der senkrechten Mitte alle markierte Linien nach.

  26. Schritt

    Verschließe beide kurze Seiten und die lange Unterkante knappkantig mit einem Geradstich.

  27. Schritt

    Befülle alle Kammern mit Polyesterhohlfasern. Beginne mit der mittleren Kammer und arbeite nach außen.

  28. Schritt

    Befülle alle Kammern mit Polyesterhohlfasern. Beginne mit der mittleren Kammer und arbeite nach außen.

  29. Schritt

    Verschließe nun die zweite lange Kante knappkantig mit einem Geradstich, damit das Füllmaterial nicht mehr rausfallen kann.

  30. Schritt

    Lege das Schnittteil Taschenboden mittig auf dein vorbereitetes Bodenteil und schneide den überstehenden Mittellagenstoff ab.

    Nun hast du alle Teile vorbereitet.

  31. Schritt

    Bananentasche nähen

    Bananentasche nähen
  32. Schritt

    Reißverschluss einnähen

    Bevor du den Reißverschluss teilst dämpfe ihn entlang der Raupe heiß mit dem Bügeleisen ab. Achte darauf, dass du nicht über die Raupe bügelst.

    Du benötigst als erstes Vorder- und Rückseite aus Ober- und Futterstoff, sowie einen Reißverschluss der an beiden Enden ca. 3 cm übersteht.

    Markiere die Mitte des Reißverschlusses mit einem Knips oder einem Trickmarker.

    Reißverschluss einnähen
  33. Schritt

    Stecke den Reißverschluss bündig mittig ans Vorderteil aus Oberstoff. An den Rundungen kannst du die Raupe 3 mm einschneiden damit er sich besser um die Rundung legt. Vermeide es den Reißverschluss zu dehnen, da dadurch unschöne Wellen entstehen können.

  34. Schritt

    Stecke das Vorderteil aus Futterstoff bündig mittig rechts auf links am Reißverschluss fest.

    Nähe nun den Reißverschluss mit einer Nahtzugabe von 1 cm an.

    Teile den Reißverschluss jetzt.

  35. Schritt

    Klappe die Teile auf rechts und bügle die Kante schön aus.

    Steppe die Kante knappkantig mit einem Geradstich 3-3,5 mm ab.

    Genauso gehst du bei dem Rückteil vor.

  36. Schritt

    Taschenboden annähen – Taschenboden ohne umlaufendes Gurtband

    Wenn du den Taschenboden ohne umlaufendes Gurtband nähen möchtest, nähst du den Gurt einfach wie in der Basisanleitung innerhalb der Nahtzugabe am Taschenbodens fest.

    Taschenboden annähen – Taschenboden ohne umlaufendes Gurtband
  37. Schritt

    Stecke den Taschenboden bündig rechts auf rechts am Vorder- und Rückteil aus Oberstoff fest.

  38. Schritt

    Nähe den Taschenboden mit 1 cm Nahtzugabe an.

    Du kannst hier mit dem RV-Fuß deiner Nähmaschine arbeiten um gut an den gefüllten Kämmerchen vorbei zu kommen.

  39. Schritt

    Das zweite Taschenteil wird ebenfalls bündig mittig rechts auf rechts am Boden angesteckt.

  40. Schritt

    Nähe das zweite Taschenteil mit einem Geradstich und 1 cm NZG an.

  41. Schritt

    Nimm dir den Taschenboden aus Futterstoff und hefte ihn mittig bündig rechts auf rechts am Vorder- und Rückteil aus Futterstoff fest.

  42. Schritt

    Nähe den Taschenboden mit 1 cm Nahtzugabe an Vorder- und Rückteil aus Futterstoff fest.

    Am Taschenboden bleibt eine Wendeöffnung von 10 cm offen.

  43. Schritt

    Kürze die Nahhtzugaben mit der Zackenschere bis kurz vor die Naht ein.

    Die NZG der Wendeöffnung bleibt lang.

  44. Schritt

    Ziehe den Reißverschlusszipper einmal über die komplette Raupe um den Reißverschluss zu verschließen. Achte darauf, dass die Taschenteile auf selber Höhe liegen, Ziehe den Zipper erneut auf.

    Möchtest du zwei Zipper verwenden, ziehe diesen entgegengesetzt auf.

    Sichere den Reißverschluss indem du mit einem Geradstich mehrmals vorwärts und rückwärts, an beiden Reißverschlussenden über die Raupe nähst.

    Wende dann die Tasche wieder auf links.

  45. Schritt

    Tasche fertig stellen

    Lege die kurze Kante des Taschenboden mittig, bündig auf die rechte Seite des Reißverschlusses.

    Achte darauf, dass alle Lagen glatt und bündig aufeinander treffen.

    Nähe alle Lagen entlang der kurzen Kante des Taschenboden mit 1 cm Nahtzugabe zusammen.

    Tasche fertig stellen
  46. Schritt

    Kürze die Nahtzugabe mit einer Zackenschere auf 0,5 cm und schräge die NZG an den Ecken bis kurz vor die Naht ab.

    Wende die Tasche durch die Wendeöffnung und forme die Ecken schön aus.

    Hierbei ist ein Kantenformer hilfreich.

  47. Schritt

    Wendeöffnung schließen

    Wende die Tasche durch die Wendeöffnung und forme die Ecken schön aus.

    Hierbei ist ein Kantenformer hilfreich.

    Schließe die Wendeöffnung: Ziehe das Taschenfutter heraus. Schlage die Nahtzugabe 1 cm nach innen um.

    Fixiere die Wendeöffnung mit Stoffklammern.

    Schließe die Wendeöffnung mit einem Geradstich und schiebe das Futter zurück in die Tasche.

  48. Schritt

    Umlaufendes Gurtband

    Du benötigst ein 90 cm cm langes Stück Gurtband und 2 D-Ringe.

    Ziehe einen D-Ring au ein Ende des Gurtbands. Schlage es 5-6 cm um. Klappe es dann erneut ca. 2 cm nach innen und befestige es mit Stoffklammern.

    Steppe das gefaltete Gurtband unterhalb des D-Rings mit einer rechteckigen Naht fest.

    Wiederhole diesen Arbeitsschritt am anderen Ende des Gurtbandes mit dem zweiten D-Ring.

    Umlaufendes Gurtband
  49. Schritt

    Fädle nun dein vorbereitetes Gurtband durch die Gurtschlaufen am Taschenboden.

  50. Schritt

    Gurtband nähen

    Fädle ein Ende des Gurtbands durch einen passenden Karabiner und schlage es 5-6 cm um. Klappe das Ende nochmals ca. 2 cm ein und befestige es mit Klammern.

    Schiebe die Leiterschnalle auf das Gurtband.

    Fädle das andere Gurtbandende durch den zweiten Karabiner und dann um den mittleren Steg des Schiebers zurück bis ca. 10 cm überstehen.

    Schlage das Gurtende 2 cm um und nähe den Umschlag im Rechteck fest.

    Gurtband nähen

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