
#140: Von Holz zu Stoff – ist Viskose wirklich nachhaltig? Gast: Ben Itter (Lebenskleidung)
von Sabine Schmidt
Worauf wir beim Kauf von Viskosestoffen achten sollten
1. November 2025

Sabine Schmidt ist Beststeller-Autorin, Bloggerin, Modemacherin und seit 2016 kreativer Kopf und Gründerin von SewSimple.de. Jeden Monat begeistern sich hunderttausende Näh-Fans für Sabines Anleitungen, Bücher und Schnittmuster.
In Sabines Podcast geht’s um alle Herausforderungen rund um das Thema Nähen. Egal ob Näh-Neurosen, Knopfloch-Panik oder Reißverschluss-Ängste: Gemeinsam meistern wir alle Hürden und erleben pure Näh-Happiness. Und das mit Episoden, die beim Zuhören schon gute Laune machen – und ganz nebenbei eine ordentliche Portion Know How im Gepäck haben. Viel Spaß!
Worauf wir beim Kauf von Viskosestoffen achten sollten
Benjamin Itter ist Co-Founder von Lebenkleidung und engagiert sich seit vielen Jahren dafür, Nähbegeisterten nachhaltige Stoffe zugänglich zu machen. Immer mit einen hohen Qualitätsanspruch – und immer unter der Voraussetzung, dass die Stoffe biologisch, fair und nachhaltig produziert wurden.
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Gibt es sowas wie gute oder schlechte Viskose? Und worauf sollte man beim Kauf von Viskosematerialien achten? Wie siehts mit der Nachhaltigkeit aus? Benjamin Itter von Lebenskleidung hat schon so manche Reise zu Textilfabriken rund um den Globus unternommen. Und er berichtet darüber, was er dabei erfahren und gelernt hat.
Benjamin Itter ist Co-Founder von Lebenkleidung und engagiert sich seit vielen Jahren dafür, Nähbegeisterten nachhaltige Stoffe zugänglich zu machen. Immer mit einen hohen Qualitätsanspruch – und immer unter der Voraussetzung, dass die Stoffe biologisch, fair und nachhaltig produziert wurden.
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2 Antworten zu „#140: Von Holz zu Stoff – ist Viskose wirklich nachhaltig? Gast: Ben Itter (Lebenskleidung)“
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Wunderbar, was da alles an innovativen Textilien und auch Firmen genannt werden! Schade, dass in den Links nur der eine zu Lebenskleidung steht, und die anderen alle nicht dabei sind. Ich fänd es schön, wenn diese Links hier noch nachgetragen würden. Klar, kann sich jeder selbst raussuchen, wenn man sich den Podcast nochmal anhört, aber wer macht das schon? Wäre ein netter Service (auch weil er mehrfach im Podcast angekündigt wurde).
Ansonst aber vielen Dank für dieses wichtige und wundervolle Themen. Ich will noch auf Bio-Leinen und -Hanf aus Nordfrankreich hinweisen, zB Lin et Chanvre, die das Leinen auf den Feldern in der natürlichen Luftfeuchtigkeit rösten statt im Wasserbad, was ja viel Wasser kostet und die Haut der Arbeiter früher angegriffen hat. Leinen braucht auch wenig Wasser und Pflanzenschutz. Gibt’s auch aus den Benelux-Ländern. Das Leinen aus den baltischen Ländern ist zwar billiger, aber halt nicht aus Bio-Anbau. Leinen ist ja ohnehin ein kühlender Stoff, da braucht man gar keine Viskose basteln – bis auf das Knittern bei Webstoffen. Vielleicht wäre das bei nicht zu feinmaschigem Jersey anders, denn: Ich habe einige Sachen handgestrickt aus Leinen und das knittert zu meiner Überraschung gar nicht. Bei den Sachen aus Kartoffelfasern bin ich halt der Meinung, dass es schon wichtig ist, den Böden auch wieder Pflanzenmasse zurückzugeben, damit die Böden Humus aufbauen können. Früher hat man das Stroh nachdem es als Einstreu bei den tieren verwendet worden war, im Acker untergearbeitet. Das kann man auch ohne Einstreu-Zwischenstufe machen. In Indien auch – aber halt nur dort, wo keine Pestizide verwendet worden sind, weil sich das Zeug sonst im Boden anreichert (bis ins Trinkwasser). Die „grüne Revolution“ hat zwar den Ertrag gesteigert (in indien wie auch etwas früher in Westeuropa), aber sie hat halt auch viele Nachteile mit sich gebracht (Insektensterben, Verlust der Artenvielfalt bei Beikräutern, Verlust von Säugetieren und Wildvögeln bis hin zum nun bedrohten Rebhuhn, Verlust von humus und Bodenfruchtbarkeit, Abhängigkeit von Düngemittel- und Saatgutherstellern).-
Hallo liebe Anna, danke für deinen lieben Kommentar!
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