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Nählexikon: Nähbegriffe einfach erklärt | Für Anfänger

Nählexikon Nähbegriffe einfach erklärt

Unser ganzes Näh-Wissen in einer PDF? Entdecke jetzt den 80-seitigen Näh-Ratgeber!

A

Abdeckhaube
Abketteln
Abnäher
Abstandshalter
Absteppen
Anschiebetisch
Applikation
Applizieren-ohne-Nähen
Architektenpapier
Ärmelbrett
Ausrädeln

B

Besatz/Beleg
Beschichtung
Briefecke
Bruchkante
Bügeln
Bügelvlies
Bund/Bündchen
Bündig legen

C

Coverlock
Covermaschine
Cutter

D

Differentialtransport
Dresdner Teller
Druckknopf

E

Ecken nähen
Einfassen
Einkräuseln
Einkürzen
Einlage
Einreihen/Reihen
Einschnitte
Endlos-Reißverschluss

F

Fadenlauf
Fadenspannung
Falten
Französische Naht
Freezer Papier
French Terry
Füllmaterial
Futter

H

Heften/Heftstich
Hutgummi

J

Jelly Roll
Jersey
Jojo

K

Kappnaht
Kopieren
Kopierrad
Korkstoff
Kreide
Kurvenlineal
Kurzwaren

L

Lageplan/Legeplan
Linke Stoffseite

M

Mehrgrößenschnitt
Musselin

N

Nähfuß
Nähgarn
Nähmalen
Nähmaschinen-Kauf
Naht
Nahtfeiner Reißverschluss
Nahttrenner
Nahtzugabe
Nesselmodell

O

Ösen
Overlock
Overlockstich

P

Papierstoff
Paspel
Passzeichen
Patchwork
Pizzatechnik

Q

Quilten

R

Raffen/Raffung
Rapport
Rechte Stoffseite
Reißverschluss
Reißverschluss-Fuß
Riegel
Rollsaum
Rüschen

S

Saum
Saumlinie
Saumzugabe
Schere
Schlauchwende-Nadel
Schneidematte
Schneiderpuppe
Schnittauflageplan
Schnittkante
Schnittkontur
Schnittmuster-Aufbewahrung
Schnittmuster-Programme
Schnittteile
Schrägband
Softshell
Stecknadeln
Steppen
Steppfuß
Steppstich
Stickschere
Stoffbruch
Stoffe-Party
Stoffmarkt
Stoffreste
Stoffverbrauch
Strickstoff

T

Taschenbeutel
Taschenspiegel
Teilbarer Reißverschluss
Textildruck
Textilfarbe
Textilkleber
Thermovlies
Tunnelzug

U

Übertritt/Untertritt
Umschlag

V

Versäubern
Verstürzen
Vinyl

W

Webkante

Z

Zickzackstich
Zwillingsnadel

Abdeckhaube

Wird bei vielen Nähmaschinen serienmäßig mitgeliefert. Sie schützt deine Nähmaschine vor Staub und Stößen. Mit meiner Anleitung kannst du dir ganz einfach eine Nähmaschinen-Haube selber nähen.

Abketteln

So nennt man es, wenn du die Fadenkette deiner Overlocknaht über den Stoff hinaus laufen lässt. Diese Fäden kannst du auf eine dicke Stopfnadel ziehen und durch die gerade genähte Naht führen. Damit stellst du sicher, dass die Naht gut hält.

Abnäher

Meist von der linken Stoffseite gearbeiteter keil- oder trapez-förmig abgenähter Bereich am Schnittteil. Abnäher sorgen dafür, dass sich das fertige Kleidungsstück passgenau an die Rundungen des Körpers anpasst. Meist sitzen sie an Taille (oft in Trapezform), Brust oder im Schulterbereich. Aber auch Taschen (wie zum Beispiel unsere Kosmetiktasche Roos) bekommen durch Abnäher Form, Stand und Volumen. Abnäher  liegen sich meist seitengleich auf dem Schnittteil gegenüber.

Abstandshalter

Der Abstandhalter (diesen nutze ich oft) ist meist nicht im Lieferumfang von Nähmaschinen enthalten. Er ist mit einem Magneten ausgerüstet und wird auf der Stichplatte der Nähmaschine aufgesetzt. Dort hilft er dabei, beim Nähen regelmäßigen Abstände einzuhalten.

Absteppen

So nennt man es, wenn der Stoff von der rechten Seite benäht wird. Man benutzt diese Technik zum Beispiel um Nähte zu stabilisieren oder Nahtzugaben zu fixieren. Ich verwende diese Technik gern, um die Nahtzugaben an Taschen wie der Foldover San Diego an Ort und Stelle zu halten.

Genial ist auch das Absteppen mit einer Zwillingsnadel (z. B. mit Verlaufsgarn. Wie das geht, zeige ich dir in dieser Anleitung.

Anschiebetisch

Er wird anstelle des zur Nähmaschine gehörenden Nähtischs an die Maßschine gebaut und erweitert die Auflagefläche. Er stellt gerade im Quilting- und Patchwork-Bereich eine erhebliche Arbeitserleichterung dar. Diesen kann ich empfehlen.

Applikation

So nennt man Motive, die auf den Stoff aufgenäht oder gestickt werden. Meist verstärkt man die Applikation von der linken Stoffseite mit Soluvlies oder Avalon, damit die Stiche nicht einsinken. Dadurch wird der Stoff stabilisiert. Alles, was du über das Applizieren wissen musst, erfährst du in meinem Blog-Beitrag dazu.

Applizieren-ohne-Nähen

Eine Variante des üblichen Applizierens. Bei dieser Methode wird der Stoff der Applikation mit einem speziellen Vlies vorbereitet und anschließend auf den Hauptstoff aufgebügelt. Eine Anleitung dazu findest du hier.

Ärmelbrett

Gemeint ist ein schmales Bügelbrett, das in den Ärmel von Kleidungsstücken hineingeschoben wird. Dadurch lassen sich besonders die Nähte besser bügeln bzw. Nahtzugaben leichter öffnen.

Architektenpapier

Wird oft statt Schnittmusterpapier verwendet, um Schnittmuster vom Original abzupausen. Es ist in Rollen erhältlich, fest und leicht transparent, sodass das kopieren leicht fällt. Außerdem lässt es sich sehr gut mit Bleistift beschriften. Mehr Infos dazu findest du in meinem Beitrag über die ungewöhnlichsten Nähzutaten.

Ausrädeln

Statt das Schnittmuster abzupausen (z. B. mit Architektenpapier, s.o.) legt man bei dieser Methode das Kopierpapier (einfaches Packpapier ist übrigens eine preiswerte Alternative) unter das Schnittmuster und führt ein Kopierrädchen über die Umrisse und Markierungen (Abnäher nicht vergessen!) des Schnittes. Auf diese Weise lassen sich auch sehr gutbSchnittmuster von Lieblings-Kleidung abnehmen.

Besatz/Beleg

So nennt man Stoffteile, die passgenau an das Schnittteil angepasst sind. Sie werden eingesetzt, um eine Kante zu versäubern oder einen Saum zu verstärken. Sie werden rechts auf rechts auf einen Saum genäht. Danach wird der Saum verstürzt, also nach innen umgeschlagen und die Kante gebügelt und (meistens) fixiert (zum Beipsiel durch Absteppen).

Diese Methode kommt zum Beispiel bei Knopfleisten, Säumen oder Taschen zum Einsatz.

Beschichtung

Um Stoff wasserfest oder wasserabweisend zu machen, kann man ihn selbst beschichten. Ich habe die verschiedenen Möglichkeiten für dich getestet und erkläre dir in diesem Blog-Beitrag, was wie funktioniert.

Bügelvlies

Es wird auf die Rückseite des Stoffes aufgebügelt und verstärkt damit den Stoff. Es besteht aus einer Vlies- und einer Klebe-Seite. Diese liegt stoffseitig auf. Durch die Bügelhitze verschmilzt die Kunststoffschicht der Klebeseite mit dem Stoff. Anschließend sollte der Stoff nach Herstellerangabe auskühlen und kann dann weiterverarbeitet werden.

Mehr Infos über Vliese und ihre Verwendungsmöglichkeiten erfährst du in meinem Blog-Beitrag dazu.

Briefecke

Gemeint ist eine Ecke, die am rechten Winkel von Stoffteilen genäht wird. Durch einen Abnäher, der 45 Grad zur Ecke genäht wird, legt sich die Nahtzugabe der Briefecke flach nach innen um. Die Briefecke wird manchmal auch Kuvertecke genannt, weil ihr Aussehen an ein Briefkuvert erinnert.

Bruchkante

Mit der Bruchkante ist die Kante gemeint, die entsteht, wenn man Stoffteile doppelt legt. Diese Methode nutzt man zum Beispiel zum Zuschnitt von seitengleichen Schnittteilen. Man nennt das auch “im Stoffbruch zuschneiden”. Die Bruchkante wird manchmal auch Faltkante oder Stoffbruch genannt.

Bügeln

Ohne Bügeln geht es beim Nähen leider nicht: Durch das Bügeln wird der Stoff geglättet und für das Nähen vorbereitet. Möchtest du einen Stoff vor dem Vernähen nicht waschen, kann gründliches Bügeln mit Dampf die Gefahr des Einlaufens verringern.

Während des Arbeitsprozesses sollten auch Nähte und Abnäher gebügelt und die Nahtzugaben entsprechend der Anleitungen geöffnet oder zur Seite gebügelt werden.

Bund/Bündchen

Bilden den Abschluss von Kleidungsstücken an Hals, Saum, Ärmel, Taille oder Tasche. Ein Bund kann aus demselben Materilal wie das Kleidungsstück selbst gefertigt sein. Dann wird der Stoff meist von links mit Einlage verstärkt, damit er Stand bekommt. Oder er wird doppelt gelegt wie zum Beispiel bei Jeans und Hosenbünden.

Bei Pullovern und Shirts besteht das Bündchen oft aus speziellem und sehr dehnbarem Bündchenstoff.

Bündig legen

Bedeutet, dass die Schnittkanten oder Bruchkanten von Stoffen passgenau aufeianderliegen.

Coverlock

Kombination aus Overlock- und Coverlock-Maschine. Sie kann sowohl am Stoffrand als auch auf dem Stoff nähen. Sie eignet sich sehr gut für die Verabeitung von Jersey, Sweat oder feinen Bekleidungsstoffen. Vor dem Nähen muss die Maschine entsprechend der gewünschten Funktion umgebaut werden.

Covermaschine

Sie eignet sich sehr gut für das Säumen von elastischen und feinen Materialien, näht aber auch Wirkware. Die fertigen Nähte ähneln denen der Overlock, weil beide den Faden auf der Rückseite des Stoffes verketteln. Anders als die Overlock schneidet die Cover jedoch den Faden nicht ab. Da die Covermaschine vor allem säumt, nennt man sie auch Saummaschine. Sie kann mit bis zu 3 Nadeln nähen, besitzt aber nur einen Untergreifern. Neben der Saumfunktion bietet die Cover auch dekorative Kettstiche, mit denen Taschen oder Kissen verziert werden können. Mit diesem Kettstich ist es auch möglich, Stofflagen zusammenzunähen. Wirf mal einen Blick auf diese.

Cutter

Meint beim Nähen einen Rollschneider, also ein mit einer Hand zu bedienendes Schneidegerät, das mit einer scharfen runden Klinge ausgestattet ist. Diese wird um das Schnittmuster herumgeführt und schneidet auf diese Weise den Stoff zu.

Es gibt auch Cuttermesser speziell für Papier. Diese lassen sich gut zum Ausschneiden von Schnittmustern verwenden.

Mehr über Rollschneider erfährst du in meinem Beitrag über die Grundausstattung zum Nähen.

Differentialtransport

Der Differentialtranport ist eine besondere Funktion an Overlock, Coverlock und selten auch an Nähmaschinen. Er besteht aus zwei Transporteuren, die neben dem Nähfuß sitzen und den Stoff zur Nadel hin bewegen. Durch die Einstellung am Transporteur kann die jeweilige Transportgeschwindigkeit des oben- oder untenliegenden Stoffes regulieren. Damit erhält man die Möglichkeit, Stoffe beim Nähen einzukräuseln oder zu dehnen. Mit einem Differentialtransport lassen sich auch sehr feine, rutschige Stoffe professionell vernähen.

Dresdner Teller

Eine spezielle Patchworktechnik, bei der gleichmäßig zugeschnittene Rechtecke zu einer Stoff-Blume zusammengenäht werden. Eine Anleitung mit Schablone findest du in diesem Blog-Beitrag.

Druckknopf

Mit einer Spezial-Zange in den Stoff einstanzbarer Verschluss, der aus vier Teilen besteht. Wie man Druckknöpfe anbringt, zeige ich dir in dieser Anleitung.

Es gibt auch Druckknöpfe zum Einnähen.

Ecken nähen

Ecken werden genäht, indem man bis zur Nahtzugabe näht. Dann bleibt die Nadel gesenkt, der Nähfuß wird angehoben und der Stoff gedreht. Dann wird der Nähfuß gesenkt und die Naht fortgesetzt.

Einfassen

Beim Einfassen werden Säume oder Stoffkanten verstärkt. Man kann dafür zum Beispiel Schrägband aus Baumwolle verwenden, wie zum Beispiel bei unserer Handytasche Delia.

Man kann aber auch Jerseystreifen oder Jersey-Schrägband einsetzen, um Ausschnitte an Shirts oder die Säume von Ärmeln abzuschließen.

Für Unterwäsche gibt es elastisches Einfassband, mit dem die Bündchen von Slips und Tops versäubert werden können.

Einlage

Aufbügelbares oder einnähbares textiles Material, das dem Stoff Stabilität, Stand und Festigkeit verleiht. Zum Beispiel an Kragen, Jackenaufschlägen oder Taschenpatten sorgt eine Einlage dafür, dass der Stoff in Form bleibt und sich nicht verzieht.

Mehr Infos dazu findest du in diesem Blog-Beitrag.

Einkräuseln

Diese Methode verwendet man, um eine (oder mehr) Lagen Stoff in unregelmäßigen Fältchen zu legen. Dafür wird entweder mit der Nähmaschine oder per Hand die Stoffkante mit großen Heftstichen eingefasst. Die Fadenenden bleiben zu beiden Seiten lang. Dann wird der Stoff zusammengeschoben, bis sich die gewünschten Fältchen zeigen.

Einkürzen

Bezeichnet das Zurückschneiden der Nahtzugabe um die Nähte flacher und weniger wulstig zu machen.

Einreihen/Reihen

Meint dasselbe wie einkräuseln: Das Auffädeln einer Stoffbahn um es anschließend in Falten zu legen.

Einschnitte

Damit sind Einkerbungen gemeint, die man an Ecken, Reißverschlüssen, an Rundungen und Kurven macht. Dadurch liegt die Naht nach dem Verstürzen flach.

Wie man das macht, zeige ich dir in meiner Anleitung zum Kurven nähen.

Endlos-Reißverschluss

Wird meterweise verkauft und ist, anders als ein fertiger Reißverschluss der Länge nach teilbar. Er kann nach Bedarf zugeschnitten und mit einem Zipper versehen werden.

Mehr Infos über die Verwendungsmöglichkeiten und den Umgang mit Endlos-Reißverschlüssen findest du hier.

Fadenspannung

Damit ist die Richtung gemeint, in der der Stoff gewebt ist. Schnittmuster werden fast immer mit dem Fadenlauf verarbeitet. Das siehst du an den Pfeilen, die im Schnittmuster eingezeichnet sind.

Bei gewebten Stoffen erkennst du den Fadenlauf an der Kante, die nicht geschnitten sondern leicht fransig ist, kleine Löcher vom Produktionsprozess aufweist oder bedruckt ist.

Wenn du dich am Fadenlauf orientierst, stellst du damit sicher, dass sich dein Kleidungsstück beim Tragen nicht verzieht.

Fadenspannung

Ober- und Unterfaden der Nähmaschine sind mit einer regulierbaren Spannung versehen. Beides muss gut aufeinander – und auch auf den jeweiligen Stoff abgestimmt sein, damit sich ein schönes Nahtbild ergibt.

Falten

Falten sorgen dafür, dass Weite weggenommen wird. Dies kommt beim Anfertigen von Kleidungsstücken (z. B. Faltenröcken) oder Taschen zum Einsatz.

Französische Naht

Eine Französische Naht ist eine Naht, die auf der Innenseite des Näh-Stücks liegt. Sie wird gern verwendet um z. B. die Nähte von Blusen oder Hemden sauber zu arbeiten.

In dieser Anleitung zeige ich dir, wie man eine Französische Naht näht.

Freezer Papier

Freezer Papier besteht aus einer Papierlage, die mit einer Lage Kunststoff verschmolzen ist. Man kann es selbst herstellen oder auf Rollen kaufen.

Du kannst Freezer Papier benutzen, um Schnittmuster auf Kleidung zu fixieren. Dafür bügelst du das Freezer Papier mit der Folienseite nach unten auf den Stoff:  Das macht Stecknadeln überflüssig. Allerdings musst du darauf achten, dass der ausgewählte Stoff tatsächlich Bügelhitze verträgt.

Alles über Freezer Papier und wie man es selber machen kann, erfährst du hier.

French Terry

French Terry ist eine Jersey-Art und wird auch manchmall Sommersweat genannt. Es handelt sich um ein Baumwollgewebe mit Elasthan – wobei der Stretch-Anteil meist unter 10% liegt. Wie man French Terry nähen kann und was man dabei beachten muss, erfährst du in meinem Blog-Beitrag dazu.

Füllmaterial

Um Stofftiere, Kissen, Nackenrollen oder Spielsachen zu füllen, gibt es spezielles, dem jeweiligen Bedarf angepasstes Füllmaterial. Das können zum Beispiel Styroporkugeln, Dinkelspelz, Kirschkerne, Kunststoff-Kügelchen oder Bastelwatte sein.

Futter

Wenn ein Kleidungsstück von innen mit einem dünnen, fließenden Stoff gearbeitet ist, nennt man das “Futter”. Es gibt dafür spezielle Futterstoffe, die nicht auftragen und dafür sorgen, dass das Kleidungsstück nich aufsitzt.

Taschenfutter werden meist aus Baumwollstoffen gefertigt und haben die Aufgabe, die Nähte im Inneren der Tasche zu verdecken und evtl. auch noch Platz für Innentaschen zu bieten.

Näharbeiten mit Futter werden meist verstürzt genäht, also durch eine Wendeöffnung gewendet.

Heften/Heftstich

Wenn eine oder mehrere Stofflagen mit einem groben Stich per Hand oder einem weiten Geradstich mit der Maschine zusammengeheftet werden, nennt man das Heften.

Diese Technik kommt zum Beispiel beim Quilten zum Einsatz, wenn das Oberseite, Unterseite und innenliegendes Vlies zusammengenäht werden.

Der Heftstich ist immer vorläufig und bereitet das eigentliche Nähen vor.

Hutgummi

Ein elastischer Faden, der zum Smoken auf die Unterfadenspule gefüllt wird.

Jelly Roll

Eine Jelly Roll ist eine Zusammenstellung farblich und qualitativ aufeinander abgestimmter Stoffstreifen einer Kollektion. Die Streifen sind meist zwischen 5 und 8 cm breit und 100 bis 140 cm lang.

Abgepackt sind die meisten Jelly Rolls tatsächlich als Rolle. Das hat den Vorteil, dass du sie vor dem Vernähen nicht bügeln musst, weil sie nicht geknickt wurden.

Alles über das Nähen mit Jelly Rolls erfährst du in meinem Blog-Artikel dazu.

Jersey

Jersey ist ein weiches, dehnbares Material, das durch seine luftige Struktur klimaregulierend und atmungsaktiv ist. Wegen seiner Strick- und Wirkstruktur ist Jersey außerdem bügelfrei.

Alles über Jersey und wie man ihn wellenfrei näht, erfährst du hier.

Jojo

Mit Jojo ist eine Deko-Technik gemeint, bei der ein Stoff-Kreis an den Rändern geheftet und zu einer Blume gekräuselt wird. Man kann dafür Schablonen verwenden. Aber auch die Anfertigung eines Jojos ohne Schablone ist ganz einfach.

In dieser Anleitung zeige ich dir, wie man Jojos näht.

Kappnaht

Besonders haltbare Naht, deren obere Lage doppelt eingeschlagen wird. Anschließend wird die gesamten Naht zweimal abgesteppt. Kappnähte finden sich beispielsweise an den Innenseiten von Jeans.

Kopieren

Damit ist das Abpausen eines Schnittmusters gemeint. Mehr darüber erfährst du hier.

Kopierrad

Mit einem Kopierrad überträgt man die Linien des Schnittmusters auf Schnittmuster-Papier.

Korkstoff

Flexibles Material, das sich gut zum Nähen von Taschen eignet. Die obere Schicht besteht meist aus Naturkork, die Trägerschicht besteht aus Baumwoll- oder Mischgeweben.

Alle Infos zum Nähen mit Korkstoff findest du in meinem Blog-Artikel dazu.

Kreide

Schneiderkreide ist ein Klassiker, wenn es darum geht, Stoff zu markieren. Inzwischen gibt es nicht nur die klassische Schneiderkreide in flachen Abschnitten sondern auch Kreidestifte (den Koh-i-noor habe ich dir ja hier auf dem Blog schon mehrfach empfohlen) und Kreidepulver. Das Kreidepulver findet seine Verwendung in Kreidepustern, mit denen man Röcke und Hosen markieren kann.

Auch die modernen Kreidestifte sind mit Pulver gefüllt und funktionieren auch dort, wo andere Stifte versagen, z. B. auf dunklen Stoffen oder auf Jersey.

Kurvenlineal

Flexibles Lineal, das entlang der Schnittkontur gebogen werden kann, um deren tatsächliche Länge zu bestimmen.

Kurzwaren

Mit Kurzwaren werden alle Näh-Zutaten außer der Stoff selbst bezeichnet, also Nadeln, Nähgarn, Lineale, Knöpfe, Reißverschlüsse usw.

Lageplan/Legeplan

Ein Lageplan liegt eBooks bei und hilft dabei, sich beim Zusammenkleben des Schnittmusters zu orientieren.

Linke Stoffseite

Die linke Stoffseite erkennt man daran, dass die Farben blasser sind als auf der rechten Stoffseite. Nur ganz wenige Stoffe lassen sich von rechts wie von links verwenden.

Mehrgrößenschnitt

Damit ist gemeint, wenn ein Schnittmuster gleich in mehreren Größen angeboten wird. Die Schnittmuster können als Einzelschnitte oder im Nest dargestellt sein.

Musselin

Ein weicher Baumwollstoff, der vor allem für Tücher, Schals, Decken und Babykleidung verwendet wird.

Die feine Struktur des Musselins entsteht durch die Leinwandbindung, die Vorder-und Rückseite punktuell miteinander verbindet. Dadurch entstehen feine Luftpolster zwischen den beiden Lagen, die den Stoff ein wenig plustrig wirken lassen.

Mehr Infos zum Thema Musselin nähen findest du in meinem Blog-Beitrag dazu.

Nähfuß

Beim Nähen wird der Stoff zwischen Transporteur und Nähfuß geführt und gehalten. Die Zähnchen des Transporteurs transportieren den Stoff weiter, der Nähfuß gibt von oben Druck.

Unterschiedliche Nähfüße erfüllen unterschiedliche Näh-Aufgaben, wie zum Beispiel der Reißverschluss-Fuß, der Knopflochfuß oder der Blindstich-Fuß.

Nähgarn

Gutes Nähgarn ist ein wichtiger Bestandteil eines gelungenen Näh-Projekts. Man erkennt es an seiner Festigkeit – minderertiges Nähgarn spleißt sich auf: Der Faden ist unregelmäßig und flusig.

Ich verwende fast aussschließlich Allesnäher-Garne, die sowohl für Baumwoll- als auch für Jersey-Stoffe, Leder, Softshell oder Kunstleder eingesetzt werden können. Die Garne von Gütermann und Troja habe ich hier auf dem Blog schon mehrfach empfohlen.

Meine Tipps zum Aufbewahren von Nähgarn findest du in diesem Blog-Beitrag.

Nähmalen

Kreativitäts-Technik, bei der die Oberfläche des Stoffs mit Nähmaschinenstichen verziert wird. Eine Anleitung zum Nähmalen, das manchmal auch Freiarm- oder Freihand-Sticken genannt wird, findest du hier.

Nähmaschinen-Kauf

Der Kauf einer Nähmaschine will wohlüberlegt sein. Was du dabei beachten musst, erfährst du in diesem Blog-Beitrag.

Nähmaschine reinigen

Nähhmaschinen sollten unabhängig davon, wie oft sie benutzt werden, einmal im Monat gereinigt werden, da die Zusammensetzung der Teile Staub anzieht. Wie die Reinigung funktioniert zeige ich dir in dieser Anleitung.

Naht

Abfolge von Stichen, die ein der mehrere Stofflagen zusammenfügt.

Nahtfeiner Reißverschluss

Er wird auch Naht-Reißverschluss genannt. Gemeint ist ein Reißverschluss, der so in die Naht eines Rocks, einer Hose oder eines Oberteils eingearbeitet ist, dass man ihn im geschlossenen Zustand nicht sieht.

Nahttrenner

Näh-Helfer mit scharfer Spitze, mit dem Nähte sauber aufgetrennt werden können. Wird manchmal auch Pfeiltrenner oder Trenn-Messer genannt.

Es gibt inzwischen auch Nahttrennern mit Gummi-Noppen, mit deren Hilfe man Fadenreste aus dem Stoff radieren kann.

Nahtzugabe

Gemeint ist der Abstand zwischen Stoffkante und Nahtlinie. Meist wird die Nahtzugabe mit 0,7 mm – 1 cm berechnet. Beim Zuschnitt muss zwingend darauf geachtet werden, ob die Nahtzugabe im Schnittmuter enthalten ist oder nicht. In diesem Fall ist eine Nahtzugabe einzurechnen, die dem tatsächlichen Abstand zwischen Nadel und Nähfuß entspricht.

Nesselmodell

Bevor ein neues Schnittmuster aus teurem Stoff genäht wird, fertigen viele Näh-Fans zunächst ein Modell aus preiswertem Nesselstoff an. Dadurch ist sichergestellt, dass die richtige Größe gewählt wurde. Außerdem kann die Passform angepasst werden, indem man am Nesselmodell Markierungen anbringt.

Ösen

In den Stoff eingestanzte Metallringe, die die Stoffränder von Löchern stabilisieren. Durch die Löcher können Seile, Kordeln gezogen oder Karabiner befestigt werden.

Eine Anleitung zum Ösen einschlagen findest du hier.

Overlock

Eine Overlock-Maschine ist keine Nähmaschine im herkömmlichen Sinne. Sie versäubert, vernäht mehrfädig und schneidet in einem Arbeitsgang. Dabei arbeitet sie wesentlich schneller als eine Nähmaschine.

Wie man Ecken und Rundungen mit der Overlock näht, zeige ich dir in dieser Anleitung.

Overlockstich

Kombination aus Geradstich und Versäuberungsstich, den manche Nähmaschinen vorhalten. Alternativ kann man auch einen Geradstich nähen und anschließend die Nahtzugabe mit einem Zickzackstich versäubern.

Eine Anleitung für Overlockstiche mit der Nähmaschine findest du hier.

Papierstoff

Eigentlich besteht Papierstoff nicht aus Papier sondern aus Polyethylen. Also einem Kunststoff. Er ist dünn und wasserabweisend und eignet sich gut als Material für Taschen, Buchumschläge und andere kleine Näh-Projekte.

Alle Infos zum Thema “Mit Papierstoff nähen” habe ich hier für dich zusammengefasst.

Paspel

Eine Paspel ist ein mit Paspelband genähter Teil eines Näh-Projekts.

Die Paspel besteht aus einem diagonal zum Fadenlauf geschnittenen Stoffstreifen, in dessen Stoffbruch eine Kordel gelegt ist. Diese wird knappkantig abgesteppt. So bleibt die Kordel an Ort und Stelle.

Paspel können den Übergang zwischen zwei Schnitteilen markieren, eine aufgesetzte Tasche einfassen, Nähte hervorheben oder schlichten Kissenhüllen einen raffinierten Rahmen geben.

Wie man Paspeln näht und wie man sie selber machen kann, erfährst du in dieser Anleitung.

Passzeichen

Markierungen, die im Schnittmuster enthalten sind und besonders bei Längen an Ärmeln oder Beinen dafür sorgen, dass am fertigen Kleidungsstück keine Schrägzüge entstehen. Die Passzeichen werden vom Schnittmuster auf den Stoff übertragen.

Patchwork

Mit Patchwork werden alle Nähprojekte bezeichnet, die aus mehreren, oft kleinen und kleinsten Stoffteilen zusammengesetzt sind.

Oft wird die zusammengesetzte Stoff-Fläche anschließend gequiltet, also abgesteppt.

Eine Anleitung für einfache Patchwork-Topflappen findest du hier.

Pizzatechnik

Eine kreative Technik, bei der aus Stoffresten, Vliesen, Kurzwaren etc. eine neue Stoff-Fläche zusammengesetzt wird. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du hier.

Quilten

Mit Quilten ist das Zusammennähen mehrerer Lagen einer Näharbeit gemeint. Meist handelt es sich um ein Quilt-Top (Oberseite), Volumenvlies (mittlere Lage) und ein Quilt-Back (untere Lage, Unterseite).

Man kann sowohl mit der Hand als auch mit der Nähmaschine quilten.

Einen ausführlichen Artikel mit Tipps und Infos zum Quilten findest du hier.

Raffen/Raffung

So nennt man es, wenn eine Stoffbahn durch das Einziehen eines Heftfadens in kleine Fältchen gelegt wird.

Rapport

Bezeichnet ein komplettes Muster oder Design eines Stoffes bzw. den Abstand zwischen Beginn und Ende eines Designs, bevor es sich wiederholt.

Rechte Stoffseite

Bezeichnet die Seite des Stoffes, auf der Druck und Farben leuchtend zu sehen sind. Die rechte Stoffseite zeigt beim fertigen Teil nach außen.

Reißverschluss

Zweiteiliges Textilband, das durch Zähnchen aus Kunststoff oder Metall in der Mitte verbunden ist. Durch einen auf den Zähnchen gleitenden Schieber (auch Zipper genannt) können die Zähnchen ver- oder enthakt und damit geschlossen oder geöffnet werden.

Reißverschluss

Mit dem Reißverschlussfuß ist es möglich, die Nadel der Nähmaschine nah an die Reißverschluss-Zähnchen heranzuführen.

Riegel

Mit einem Riegel bezeichnet man eine mehrfach genähte und damit besonders sichere Naht, die sich zum Beispiel an Taschen befindet und an besonders beanspruchten Stellen der Kleidung das Ausreißen verhindern soll.

Rollsaum

Ein schmaler, gerollt aussehender Saum, der häufig den Abschluss eines Shirts, eines Schals oder einer Bluse bildet. Wie ein gerollter Saum genäht wird, zeige ich dir in dieser Anleitung.

Rüschen

Besatz aus geraffter Stoffbahn, die aus dekorativen Zwecken in einer Naht mitgefasst wird.

Saum

Die versäuberte untere Kante eines Oberteils, eines Rocks, einer Hose etc.

Saumlinie

Mit Saumlinie wird die Unterkante des fertig genähten Teils bezeichnet.

Saumzugabe

Die Saumzugabe meint die Breite, in der die untere Stoffkante eines Kleidungsstücks umgeschlagen wird. Der Stoffbruch der Saumzugabe ist die Saumlinie.

Schere

Eins der wichtigsten Zubehör-Teile beim Nähen. Eine gute Stoffschere sollte scharf, schwer und spitz sein. Und niemals für etwas anderes als für den Zuschnitt von Stoffen verwendet werden.

Schlauchwende-Nadel

Sie hilft, schmale Stoffschläuche (z. B. Taschengriffe o. ä.) zu wenden. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen, zum Beispiel von Prym.

Schneidematte

Speziell für das Zuschneiden: Eine Schneidematte für Stoff verhindert, dass der Stoff beim Zuschnitt rutscht und sich verzieht. Gleichzeitig hat sie selbstheilende Eigenschaften, das heißt, dass sich Schnitte (z. B. vom Rollschneider) von selbst schließen.

Schneidematten sind mit Zentimeter- oder Inches-Einteilungen markiert, viele haben darüber hinaus auch verschiedene Winkel- und Geraden, an denen man sich beim Zuschnitt orientieren kann.

Alles über Schneidematten, wie man sie pflegt und reinigt, erfährst du hier.

Schneiderpuppe

Meist mit Regulatoren ausgestattetes Schneidermodell, das mit den gewünschten Maßen eingestellt wird. Dadurch ist es möglich, das genähte Werkstück anzupassen und Änderungen vorzunehmen, ohne dass man es immer wieder an- und ausziehen muss.

Schnittauflageplan

Ist dem Schnittmuster beigelegt und stellt dar, wie die einzelnen Schnittteile auf den Stoff aufgelegt werden. Dabei ist der Fadenlauf unbedint zu beachten.

Schnittkante

Sie liegt im rechten Winkel zur Webkante.

Schnittkontur

Bezeichnet den Umriss des Schnittmusters bzw. der einzelnen Schnittteile. Kann mit oder ohne Nahtzugabe dargestellt sein.

Schnittmuster-Aufbewahrung

Um die bereits kopierten und bewährten Schnittmuster jederzeit einsetzen zu können sollten sie pfleglich aufbewahrt werden. Eine Anleitung mit Tipps findest du hier.

Schnittmuster-Programme

Es gibt viele kommerzielle Programme, die es auch Laien ermöglichen, selbst Schnittmuster am PC zu entwerfen. Einige davon sind kostenlos. Sechs dieser Freeware-Programme habe ich in einem Blog-Beitrag zu diesem Thema vorgestellt.

Schnittteile

Alle Teile, die zusammen ein komplettes Schnittmuster ergeben.

Softshell

Beliebtes Material für Outdoor-Bekleidung wie Jacken, Regenhosen oder Kinderwagen-Muffs (eine Anleitung dazu findest du hier).  Softshell hat eine feuchtigkeitsabweisende Oberseite und eine weiche Sweat- oder Fleece-Unterseite.

Softshell ist ein Material, das fast ausschließlich einlagig und ungefüttert vernäht wird. Mehr Infos zum Thema Softshell habe ich in diesem Beitrag für dich zusammengefasst.

Schrägband

Diagonal zur Webkante zugeschnittenes und meist doppel gefaltetes Baumwoll-Band. Durch den speziellen Zuschnitt ist das Schrägband elastisch und legt sich damit gut um Ecken und Rundungen. Man verwendet das Schrägband, um Näharbeiten einzufassen. Dabei liegt der einzufassende Stoff zwischen den Stoffbrüchen des Schrägbands.

Mit einem Schrägbandformer kann man sich Schrägband ganz einfach selbst machen. Wie das geht (auch ohne Werkzeug) zeige ich dir in dieser Anleitung.

Stecknadeln

Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen und Qualitäten. Zum Quilten werden oft sehr feine, lange Stecknadeln vewendet. Mehr über Stecknadeln, ihre Formen und Funktionen erfährst du in diesem Blog-Beitrag.

Steppen

Steppen bedeutet, Geradstiche mit der Nähmaschine zu nähen.

Steppfuß

Ein Steppfuß ist ein Fuß für die Nähmaschine. Er ist mittig mit einem kleinen Loch ausgestattet, ansonsten ist die Aufliegefläche des Fußes geschlosses. Durch diese spezielle Konstruktion wird verhindert, dass der Stoff in das Loch der Stichplatte gezogen wird. Nähte und Stickereien gelingen mit dem Steppfuß deshalb besonders sauber.

Steppstich

Mit einem Steppstich ist ein einfachger Geradstich gemeint. Er kann zum Verbinden mehrerer Stofflagen oder zum Absteppen von der rechten Stoffseite z. B. als Ziernaht, verwendet werden.

Stickschere

Kleine Schere mit besonders scharf geformter Spitze, die es dir erlaubt, präzise einzelne Fäden abzuschneiden. Ich verwende meist diese.

Stoffbruch

Der Stoffbruch ist die Faltkante, die entsteht, wenn man einen Stoff doppellagig faltet. S. auch Bruchkante.

Stoffe-Party

Meist privat organisiertes, nicht kommerzielles Event, bei dem die Teilnehmer vorhandene Stoffe tauschen.

Stoffmarkt

Markt, der meist zwischen Frühjahr und Herbst stattfindet. Hier werden neben einer Vielzahl von Stoffen auch Kurzwaren und Garne angeboten.

Tipps für den Stoffmarkt-Besuch habe ich hier für dich zusammengestellt.

Stoffreste

Beim Nähen anfallende Stoffreste lassen sich sehr gut weiterverwenden. In dieser Anleitung zeige ich dir verschiedene Möglichkeiten zum Nähen mit Stoffresten.

Stoffverbrauch

Der Stoffverbrauch für ein Nähprojekt wird meist in Tabellenform angegeben. Je größer das Modell, desto höher der Stoffverbrauch.

Wichtig ist, sich bei der Berechnung des Stoffverbrauchs über die Breite des Stoffes zu informieren.

Strickstoff

Eine Wirkware, die in deutliches Maschenbild erkennen lässt. Strickstoff benötigt bei Zuschnitt und Verarbeitung ein wenig Aufmerksamkeit, weil er sich leicht verzieht. Alle Infos, Tipps und Tricks zum Thema Strickstoff habe ich in diesem Blog-Beitrag für dich zusammengestellt.

Taschenbeutel

Besteht oft aus einem Futterstoff oder einem anderen nicht auftragenden Material und bezeichnet den Beutel, der die innenliegende Tasche ausmacht.

Taschenspiegel

Stoffteil, das auf den Taschenbeutel genäht wird, damit es so aussieht, als wäre der Taschenbeutel komplett aus demselben Stoff gearbeitet wie das Kleidungsstück.

Teilbarer Reißverschluss

Wird für Jacken und Mäntel verwendet und lässt sich vollständig öffnen und teilen.

Textilkleber

Kann permanent oder temporär sein, also dauerhaft oder nur für kurze Zeit kleben. Beim Quilten benutzt man häufig temporären Sprühkleber, um die einzelnen Quiltlagen zu fixieren. Beim Einnähen von Reißverschlüssen sind Klebestifte eine große Hilfe.

Es gibt spezielles Näh-Pulver und andere Näh-Kleber, die Stofflagen dauerhaft zusammenhalten.  Alles über Textilkleber erfährst du hier.

Textildruck

Man kann Stoff mit unterschiedlichen Techniken bedrucken, zum Beispiel mit Stempeln, Freezer-Papier, Siebdruckschablonen oder mit Metallicfolie. Die genauen Anleitungen zu den einzelnen Techniken findest du beim Klick auf die Links.

Textilfarbe

Farbe, mit der sich Stoffe und Textilien gestalten lassen. Sie ist waschecht und kann mit Stempeln, Schablonen, Pinseln o. ä. aufgebracht werden. Es gibt auch Sprühfarbe, mit der Umrisse und Motive auf den Stoff gebracht werden.

Thermovlies

Isolierendes Vlies, das auf die Stoffrückseite aufgebügelt oder eingenäht wird.

Tunnelzug

In einen Saum eingenähter oder aufgesetzt genähter Stofftunnel, durch den eine Kordel oder ein Gummi geführt wird.

Übertritt/Untertritt

So nennt man den oberen und unteren Teil einer Knopf- oder Verschlussleiste. Der Übertritt ist der obenauf liegende Teil.

Umschlag

Ein Umschlag ist ein breiterer Saum z. B. an Hosen, Kleidern oder Ärmeln. Er wird nach innen umgeschlagen und festgenäht.

Versäubern

Das Vernähen einer Nahtzugabe mit einem Versäuberungs-Stich. Dies ist meist ein weiter Zickzackstich. Das Versäubern verhindert das Ausreißen oder Ausfransen der Nahtzugaben und macht Nähte haltbarer.

Verstürzen

Das Wenden eines genähten Teils durch eine Wendeöffnung. Genäht wird in diesem Fall von links. Durch das Verstürzen sind anschließend auch im Futter alle Nahtzugaben verdeckt, weil sie zwischen den beiden Stofflagen von Außenstoff und Futter liegen.

Vinyl

Kunststoff-Material, oft auch PVC genannt, das man für wasserfeste Taschen oder als Klarsicht-Einsatz in Portemonnaies nutzen kann. Beispiele für die Verwendung sind die Tasche aus Vinyl oder unsere Kosmetiktasche Nanami mit Glitzer.

Webkante

Die Webkanten sind die festen und manchmal bedruckten Stoffkanten, die an den Seiten des Stoffs entlanglaufen. Du erkennst sie zum Beispiel daran, dass sie feine Streifen oder kleine Löcher aufweisen. Diese entstammen dem Produktionsprozess. Anders als an der Schnittkante lassen sich an der Webkante keine Fäden aus dem Stoff ziehen.

Bekleidungsschnitte werden grundsätzlich entlang der Webkante zugeschnitten. Die Webkante zeigt auch gleichzeitig die Richtung des Fadenlaufs an, weil beide parallel verlaufen.

Zickzackstich

Ein vielseitiger Stich, der, wie der Name schon sagt, im Zickzack verläuft. Ein enger Zickzack eignet sich zum Beispiel als elastische Naht, ein weiter für das Versäubern von Nahtzugaben.

Zwillingsnadel

Wird eingesetzt, um Säume abzusteppen, Nahtzugaben zu fixieren oder Zierstiche anzubringen. Eine Anleitung zum Umgang mit der Zwillingsnadel findest du hier.