Tunika nähen

Schnittmuster: Tunika nähen | Tomris

von Sabine Schmidt

Auch für große Größen: Mit meinem eBook Tunika Tomris können sich auch Anfänger ganz einfach eine wunderschöne Tunika nähen! Das eBook mit Schnittmuster und ausführlicher Nähanleitung gibt es in den Größen 32 – 60.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Du kannst die Tunika aus elastischen und nicht – elastischen Stoffen nähen
  • Tomris ist ein tolles Projekt für Anfänger
  • Die Tunika Tomris ist sehr vielfältig und kann ganz individuell genäht werden
  • Tomris kann mit einem gerundetem oder auch geradem Saum genäht werden
  • Das Schnittmuster für Tomris enthält Markierungen für die Langarm-, Kurzarm- und 3/4-Arm-Variante
  • Du kannst das Schnittmuster für Tomris in diesem Beitrag ganz einfach runterladen

Super, dass du Lust hast, dir eine traumschöne Tunika zu nähen!

Aus Jeans, Cord, Baumwollstoff oder Jersey – Tunika Tomris wird rund um’s Jahr ein Lieblingsstück werden, wetten?

Was ist das Besondere an der Tunika Tomris?

Sie hat einen schlichten aber ungeheuer gut sitzenden Schnitt. Auf diese Weise mogelt sie charmant kleine Pölsterchen einfach weg. Der gerundete Saumabschluss betont gekonnt deine Formen und lässt dich unbeschreiblich weiblich aussehen.

Apropos Formen: Die Tunika hat Brustabnäher, die für eine tolle Figur sorgen. So fällt Tomris zwar locker und leger – folgt dabei aber schmeichelnd den Linien deines Körpers.

Wo kann man das eBook für Tunika Tomris runterladen?


Tunika nähen

Kann man die Tunika auch mit geradem Saum nähen?

Du liebst es geradlinig? Das Schnittmuster enthält neben dem gerundeten Saum, der mit einem Beleg gearbeitet wird, einen geraden Saum, den du einfach umschlagen kannst. In dieser Variante ist die Tunika in Nullkommanix genäht – und bereit, dich an der Arbeit, beim Shoppen oder im Urlaub phänomenal gut aussehen zu lassen.

Übrigens: In Kombination mit dem Cardigan Catrien oder Longjacke Calista kreierst du dir mit der Tunika ein umwerfendes Twin-Set im Lagenlook. Einfach nur WOW! 🙂

Tunika nähen

Aus welchen Stoffen kann man die Tunika nähen?

Du kannst die Tunika aus elastischen und nicht-elastischen Stoffen nähen.

Elastische Stoffe:

  • Sweat-Stoff – für die Tunika gefällt mir sehr gut der Two-tone Sweatstoff! Durch die melierte Farbstruktur eignet sich ideal zum Kombinieren – und ist sehr unempfindlich gegen Flecken.
  • Stretch-Jeans – eine sehr coole Wahl! Bei der Wahl der Stoffe ist mir dieser Ankerliebe-Stoff aufgefallen, der in einem kombifreundlichen Mittelblau daher kommt und mit süßen Ankern bedruckt ist. Genau mein Fall!
  • Stretch-Cord – ich stehe ja seit unserer Kosmetiktasche Rheingold total auf Cord. Dieser Stretch-Cord in schwarz lässt sich Spitze verarbeiten und gibt der Tunika einen Retro-Chic.
  • French Terry (Sommersweat) – eignet sich großartig für Anfänger, weil er sich so gut verarbeiten lässt. Ein echter Knaller ist French Terry mit Streifen. Den Stoff finde ich einfach schön!
  • Viskose-Jersey – Ich habe neulich Viskose-Jersey zu einer Tomris vernäht. Der Stoff ist sehr schön weich und ließ sich sehr sauber verarbeiten!
  • Modalgewebe – nicht immer lässt sich Modal-Gewebe wirklich gut verarbeiten – vor allem Anfänger haben manchmal ihre Schwierigkeiten damit. Der Stoff ist so verarbeitet, dass er einen weichen Fall hat und sich gut anschmiegt. Das macht das Nähen manchmal zu einer echten Herausforderung. Beim Probenähen hat mich dieser Modal-Stoff in grau überzeugt, weil er sich für einen Modal-Stoff wirklich gut hat verarbeiten lassen. Gibt’s übrigens auch in ein paar anderen sehr kombifreundlichen Farben, die mir gut gefallen.
  • Strickstoffe –  Mein Favorit: Dieser geschmackvolle Strickstoff mit Streifen. Passt sehr gut zu Jeans oder Leggings.
  • Slub-Jersey – Weil er ein bisschen rutschig ist, trägt er weniger auf als normaler Jersey – lässt sich dadurch aber auch nicht ganz so einfach verarbeiten. Vielleicht nicht unbedingt für Anfänger. Aber ich bin um diesen schönen Slub-Jersey in petrol nicht herum gekommen…
  • Nicky – Er ist kuschelweich, wärmt schön und lässt sich wunderbar auch offenkantig verarbeiten, z.B. mit einem Rollsaum. Ich habe diesen herrlichen tief mitternachtsblauen Nicky-Stoff gefunden – und musste ihn unbedingt direkt verarbeiten.
  • Velours-Stoff – ich habe kürzlich beim Probenähen diesen wunderschönen, bordeaux-roten Stretch-Velours getestet und war total begeistert davon, wie edel er wirkt!
  • und vieles mehr

Hinweis: Wenn du Tomris aus elastischen Stoffen nähst, solltest du – abhängig davon, wie figurbetont du sie tragen möchtest, eine Größe kleiner wählen.

Nicht-dehnbare Stoffe:

  • Baumwollstoffe – zum Beispiel dieser marineblaue Baumwollstoff mit Anker-Motiv, den ich sehr gerne vernähe, weil er sich sehr schön verarbeiten lässt.
  • Leinen – den es bei Hemmers in sehr schönen gedeckten Farben gibt. Besonders gut gefällt mir der Leinenstoff in einem dunkelgrau, das sich toll kombinieren lässt.
  • Cord – in der Vorbereitung auf die Tunika habe ich diesen schönen roten Feincord getestet. So eine Tunika aus Cord-Stoff bringt dich übrigens auch warm durch den Winter.
  • Jeans – auf den Bildern siehst du die Tunika in einem feinen bestickten Jeansstoff. Auch diesen Jeansstoff mit Spitzenstickerei, finde ich wahnsinnig toll! Lässt sich super vernähen und fällt sehr schön.
  • Viskose-Webware – sehr gut eignet sich für die Tunika auch dieser leuchtend blaue Viskose-Voile im Batik-Look, bei dem die Urlaubsstimmung direkt inbegriffen ist, finde ich. Mir gefällt die Farbgebung sehr gut, die abwechslungsreich wirkt, ohne zu bunt zu sein.
  • Blusenstoffe – machen aus der Tomris ein feines, leichtes Oberteil, das sich wunderbar mit einem Cardigan kombinieren lässt. Für mein nächstes Oberteil habe ich mir diesen feinen Blusenstoff  bestellt. Er hat ein wunderschön- sommerliches Blumenmuster.
  • Cupro – fein, leicht und edel – Cupro ist ein Material, aus dem sich auch schöne Hosen und Röcke schneidern lassen!
  • Musselin – Bei Hemmers habe ich diesen leichten, grauen Musselin mit goldenen Pusteblumen entdeckt – Tuniken aus Musselin sind ein echt sommerliches Vergnügen!
  • Seide – diese wunderschöne, tiefschwarze Dupion-Seide hat es mir nun mal angetan. Sicher nichts für jeden Tag – aber eine Tunika aus reiner Seide kann locker dem “Kleinen Schwarzen” den Rang ablaufen, wetten?
  • und vieles mehr!

Wenn du dir Tomris aus Stoffen nähst, die nicht dehnbar sind, solltest du deine Kaufgröße nähen. Wichtig ist, dass du dir nach deinen Körpermaßen die richtige Größe aussuchst.

Wichtig: Wenn du die Tunika mit der Nähmaschine aus Webware nähst, solltest du die Stoffkanten zusätzlich mit einem Zickzackstich versäubern, damit sie nicht ausfransen.


Tunika nähen

Wie viel Stoff wird für welche Größe benötigt?

Tunika nähen

Welche Größe ist die richtige?

Tunika nähen

Welche Maße hat die fertige Tunika?

Mein Tipp: Um ganz sicher zu gehen kannst du einfach eine gut sitzende Tunika von dir ausmessen – achte aber darauf, dass der Stoff eine ähnliche Dehnbarkeit aufweist wie das Material, aus dem du Tomris nähen möchtest.

Tunika nähen

Kann man den Ausschnitt auch enger nähen?

Na klar, das ist ganz einfach: Füge der Rundung des Ausschnitts und der inneren Rundung des Belegs 1 – 1,5 cm hinzu. Dann kannst du das Schnittmuster weiter verarbeiten wie beschrieben.

Hinweis zu den Ärmeln

Das Schnittmuster enthält Markierungen für die Langarm-, Kurzarm- und 3/4-Arm-Variante.
Der Stoffverbrauch bezieht sich auf die 3/4-Arm-Variante.

Tunika nähen

Wie wird das Schnittmuster zusammengeklebt?

Drucke das Schnittmuster auf 100% Seitengröße ohne Seitenanpassung im Hochformat aus.
Die Kantenlänge des Kontrollquadrats beträgt 3 cm.
Schneide die Ecken der Ränder diagonal ab, so fällt es dir ganz leicht, das Schnittmuster zusammenzufügen!
Mein Tipp: Klebe zuerst alle Seiten des Schnittmusters zusammen und schneide die Einzelteile erst anschließend aus.

Können auch Anfänger die Tunika nähen?

Logisch! Mit meiner bebilderten Anleitung mit vielen Zwischenschritten können auch Anfänger ganz einfach eine tolle Tunika nähen!

Tunika nähen

Was ist sonst noch wichtig?

Lies dir die Anleitung einmal durch, bevor du loslegst.
Eine Nahtzugabe von einem Zentimeter ist im Schnittmuster enthalten.
Für Fragen und Anregungen kannst du mir jederzeit eine eMail schreiben: hilfe@sewsimple.de

Hast du jetzt Lust bekommen, dir deine eigene Tunika zu zaubern?

Ich wünsche dir viel Spaß beim Nähen & viel Freude mit deiner Tunika!

Happy simple sewing,
deine Sabine

Tunika nähen

Die häufigsten Fragen auf einen Blick beantwortet

Können auch Anfänger die Tunika Tomris nähen?

Na klar! Die Nähanleitung ist mit vielen Bildern ausgestattet und ich führe dich damit Schritt für Schritt zu einem tollen Ergebnis!

Ist die Nahtzugabe schon im Schnittmuster enthalten?

Ja, die Nahtzugabe von einem Zentimeter ist bereits im Schnittmuster enthalten!

Aus welchem Stoff kann ich die Tunika Tomris nähen?

Du kannst Tomris aus vielen verschiedenen dehnbaren und nicht-dehnbaren Stoffen nähen. In diesem Beitrag erfährst du, welche Stoffe sich besonders gut eignen und worauf du achten solltest.

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6 Antworten zu „Schnittmuster: Tunika nähen | Tomris“

  1. Ruth Hellriegel

    Kann ich die Tunika verlängern, so dass ich sie als kniekurzes Kleid mit dicken Strumpfhosen tragen kann?

    1. Hallo Ruth, das kannst du. Du kannst aber auch gleich unser https://sewsimple.de/produkt/ebook-kleid-roosmarei-groesse-32-60/ nähen! 🙂

  2. Bopp Irma

    Hallo Sabine,

    Tomris gefällt mir, kann ich die Schnittteile auch A0 Plotter lassen? Und was ist A0 compressed? Habe ich bei Sedona gelesen?

    Liebe Grüße Irma

    1. Hallo Irma,
      derzeit bieten wir Tomris nicht als AO-Datei an.
      Toll, dass du nochmal nachfragst, da werden wir nochmal drüber nachdenken!

      Liebe Grüße, Sabine

  3. Kreuzstich-Barbara

    Hallo zusammen. Ich finde die Anleitung richtig, richtig toll. Da ich erst vor kurzem das Nähen von Kleidung für mich entdeckt habe, immerhin erst mit 63, finde ich es hilfreich, die einfache Erklärweise zu nutzen, um tatsächlich als Ergebnis ein tragbares Stück zu haben.

    Einfach, verständlich, fachlich gut.- Weiter so!

    1. Dankeschön, Barbara! Das freut mich echt! 🙂

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