Haargummi selber nähen: Das ist wirklich kinderleicht! Die coolen Haarbänder hießen in den Neunzigern "Scrunchies" und waren super hip. Jetzt sind die witzigen Zopfgummis zurück. In diesem Beitrag erfährst du wie du dir selbst ein stylischen Scrunchie nähen kannst. Entweder ganz schlicht und einfach, oder sogar mit kleinem Reißverschlußfach für Schlüssel oder Kleingeld. Die Anleitung eignet sich hervorragend für Anfänger.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Zopfgummi selber nähen
- Scrunchie ganz einfach ohne Schnittmuster nähen
- Auch als Variante mit praktischem Reißverschlussfach
- Perfekt zum Verwerten kleiner Stoffreste
- Ideal als schnelles Anfängerprojekt
- ✂️ Nählevel: Einfach
- ⏰ Nähzeit: ca. 30–60 Minuten
Scrunchie, Haargummi oder Zopfgummi - Egal wie wir sie nennen wollen, die elastischen Haargummis mit dem Stoffüberzug aus den Neunzigern sind zurück. Oder waren sie überhaupt je weg? Die praktischen kleinen Zopfgummis sind einfach überall. Bunt, schlicht, klein, groß, in den Haaren oder am Armgelenk.
Kein Wunder. Denn Scrunchies sind super schnell aus fast jedem Stoff genäht. Webware wie Baumwolle, Cord, Viskose oder Musselin oder Wirkware wie Jersey, Sweat oder French Terry. Aber auch Bündchenstoffe sind gut geeignet. Hier gibt es kaum Grenzen. Und so ein kleiner Stoffrest fällt bei jedem Schnittmuster an. Perfekt also um sich zu jedem Outfit das passende Scrunchie zu nähen.
Du benötigst dafür nur einen Stoffrest von ca. 45-55 Zentimeter Länge und 10-15 Zentimeter Breite und ein Gummiband. Und schon kann es losgehen.
Richtig pfiffig wird es wenn du noch eine kleine Reißverschlußtasche einarbeitest. Denn bei einer kleinen Joggingrunde, oder Inliner-Tour kannst du so etwas Kleingeld und deinen Schlüssel aufbewahren ohne eine zusätzliche Handtasche mitzunehmen. Richtig praktisch, oder?!
Und keine Angst, wenn du noch keine Näherfahrung hast. Das ist dein perfektes Anfängerprojekt. Hier erfährst du Schritt-für-Schritt wie du dir dein persönliches Scrunchie selber nähen kannst. Und bald wirst du nicht mehr aufhören können und alle mit den Haargummis beglücken.
Und ich verrate dir noch was: Theoretisch bräuchtest du nicht mal eine Nähmaschine. Denn du kannst ein Scrunchie auch komplett per Hand nähen, weil es so ein kleines überschaubares Nähprojekt ist. Du merkst, es ist nicht nur gut für dich, sondern eignet sich auch hervorragend für schnelle, kleine, schöne Geschenke.
Also, bereit für ein kleines, stylisches Upgrade?
Youtube-Tutorial: Haargummi selber nähen
Was ist eigentlich ein Scrunchie?
Ein Scrunchie ist ein mit Stoff umhülltes Haargummi. Durch den weichen Stoff wirkt es nicht nur besonders dekorativ, sondern fühlt sich auch angenehmer im Haar an als viele klassische Haargummis. Dadurch entstehen häufig weniger Druckstellen und Knicke.
Der Begriff Scrunchie stammt vom englischen Verb to scrunch, was so viel wie „zusammenknüllen" oder „knautschen" bedeutet. Erfunden und patentiert wurde das Accessoire 1987 von der Amerikanerin Rommy Revson.
Seinen großen Durchbruch feierte das Scrunchie in den 1980er- und vor allem in den 90er-Jahren. Nach einer kurzen Pause kehrte es in den 2010er-Jahren zurück auf die Laufstege großer Modemarken und gehört heute wieder zu den beliebtesten Haaraccessoires überhaupt.
Der große Vorteil: Da Scrunchies aus nahezu jedem Stoff genäht werden können, passen sie zu jedem Stil – von schlicht und elegant bis bunt und verspielt.
Warum sollte ich ein Haargummi selber nähen?
Die kurze Antwort lautet: Weil es einfach Spaß macht.
Ein Scrunchie gehört zu den beliebtesten Anfängerprojekten beim Nähen. Es ist schnell fertig, macht sofort Lust auf mehr und hat gleichzeitig einen praktischen Nutzen.
Außerdem kannst du dein Haargummi ganz individuell gestalten. Ob aus Baumwolle, Leinen, Musselin oder Satin – du entscheidest selbst, welcher Stoff am besten zu deinem Stil passt.
Besonders nachhaltig wird dein Projekt, wenn du Stoffreste verwendest. Aus einer zu klein gewordenen Babyhose, einem Lieblingshemd oder einem ausgetragenen Schal entstehen einzigartige Erinnerungsstücke mit persönlicher Geschichte. Auch schöne Flohmarktfunde lassen sich wunderbar zu neuen Lieblingsaccessoires verarbeiten.
So nähst du dir passend zu jedem Outfit dein individuelles Scrunchie – schlicht, elegant oder auffällig bunt. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Und das Beste: Ein selbst genähtes Haargummi ist auch ein wunderbares kleines Geschenk, über das sich fast jeder freut.
Was muss ich als Anfänger wissen um ein Haargummi selber zu nähen?
Für ein klassisches Scrunchie musst du lediglich gerade Nähte nähen können. Deshalb eignet sich dieses Projekt perfekt für alle, die gerade mit dem Nähen beginnen.
Möchtest du dein Scrunchie mit einem kleinen Reißverschlussfach ausstatten, ist das zwar etwas anspruchsvoller, aber mit einer guten Schritt-für-Schritt-Anleitung ebenfalls problemlos machbar.
Falls dir noch die Grundlagen fehlen, empfehle ich dir meinen Online-Nähkurs „Der SewSimple Nähführerschein". Dort lernst du alles Wichtige über Materialien, Nähmaschine und die wichtigsten Nähtechniken für einen erfolgreichen Einstieg.
Was muss meine Nähmaschine können um ein Haargummi zu nähen?
Für ein einfaches Scrunchie genügt jede Nähmaschine, die einen Geradstich sowie Vor- und Rückstiche beherrscht. Damit kannst du Anfang und Ende jeder Naht sauber verriegeln.
Möchtest du zusätzlich einen Reißverschluss einnähen, benötigst du einen Reißverschlussfuß. Dieser gehört bei den meisten Nähmaschinen bereits zum Lieferumfang.
Für nahtverdeckte Reißverschlüsse empfiehlt sich ein spezieller Reißverschlussfuß. Seine beiden Führungsrillen sorgen dafür, dass die Reißverschlusszähnchen exakt geführt werden und du besonders sauber nähen kannst.
Lesetipp: Nähfüße und ihre Verwendung
Nähst du dein Scrunchie aus Baumwolle, Leinen oder anderen gewebten Stoffen, genügt eine Universalnadel der Stärke 80. Für Jersey, Sweat oder andere elastische Stoffe solltest du dagegen eine Jersey- oder Stretchnadel der Stärke 80 verwenden.
Da sich Scrunchies aus vielen unterschiedlichen Materialien nähen lassen, lohnt sich auch ein Blick in meinen Beitrag über Nähmaschinennadeln und ihre Einsatzgebiete.
Welche Stoffe eignen sich um ein Haargummi selber zu nähen?
Für dein erstes selbst genähtes Haargummi eignet sich klassische Baumwolle besonders gut. Baumwollstoffe sind leicht zu verarbeiten, formstabil und in unzähligen Farben, Mustern und Designs erhältlich. Gerade für Anfänger ist Baumwolle deshalb die perfekte Wahl, um ein erstes Scrunchie zu nähen.
Wenn du keinen passenden Stoffrest zu Hause hast, lohnt sich ein Blick in die Restekisten von Stoffläden. Dort findet man oft kleine Stoffschätze, die sich ideal für ein DIY-Haargummi eignen. Auch alte Baumwollhemden lassen sich wunderbar recyceln und bekommen so ein zweites Leben.
Auch Jerseyreste sind hervorragend geeignet, um ein Scrunchie selber zu nähen. Häufig bleiben beim Nähen von Shirts oder anderen Kleidungsstücken kleine Stoffstreifen übrig, aus denen du passende Haaraccessoires zaubern kannst. So entsteht ein perfektes Set, das genau zu deinem Outfit passt.
Weitere schöne Stoffe für Scrunchies sind:
- Musselin für einen leichten, lässigen Look
- Leinen für einen natürlichen Stil
- Cord für ein besonders herbstliches Accessoire
- Viskose für weich fallende Scrunchies
- Satin für eine elegante Variante
Grundsätzlich gilt: Der Stoff sollte nicht zu dick sein, damit sich das Haargummi später schön wenden und verarbeiten lässt. Ansonsten ist erlaubt, was gefällt. Probiere verschiedene Materialien aus und entdecke deinen persönlichen Lieblingsstoff.
Benötige ich ein Schnittmuster um mir ein Haargummi selber zu nähen?
Nein. Für ein einfaches Scrunchie ohne Schnittmuster benötigst du keine Vorlage. Ein gerader Stoffstreifen reicht vollkommen aus.
Für ein klassisches Haargummi benötigst du einen Stoffstreifen mit den Maßen 45–55 cm Länge und 10–15 cm Breite und ein ca. 10 cm langes Stück Gummiband.
Die Größe kannst du ganz einfach anpassen:
- Ein längerer Stoffstreifen sorgt für ein voluminöseres Scrunchie.
- Ein kürzerer Streifen ergibt ein kleineres, dezenteres Haargummi.
- Ein schmalerer Streifen wirkt zarter und weniger auffällig.
Die Maße kannst du direkt auf die linke Stoffseite zeichnen. Dafür eignet sich ein Trickmarker oder ein wasserlöslicher Stoffstift besonders gut, da die Markierungen später einfach verschwinden.
Zum Zuschneiden kannst du eine klassische Stoffschere verwenden. Noch einfacher und besonders gerade gelingt der Zuschnitt mit einem Patchworklineal und einem Rollschneider.
Mein Tipp: Nutze einfach die Stoffe, die dir gefallen. Genau das macht selbst genähte Scrunchies so besonders – jedes Stück wird zu einem individuellen Accessoire.
Das brauchst du, um ein Haargummi zu nähen
- ca. 50 x 10 cm Stoff (je nachdem, wie gestaucht du dein Scrunchie haben möchtest, kann dein Stoffstreifen auch länger sein, oder schmaler!)
- ca. 15 cm Gummiband* bis 10 mm Breite
- ggf. Reißverschluß 15cm (am besten ein nahtverdeckter Reißverschluß*)
- Schere oder Rollschneider
- Patchwork-Lineal*
- Schneidematte*
- ggf. Wendeset*
- passende Nähmaschinennadel
- passendes Nähgarn*
- Stecknadeln*
- Stoffclips*
- Lineal*
- Trickmarker*
- Stoffschere*
- Fadenschere*
- Nähmaschine
Anleitung: Haargummi selber nähen
Zuschnitt:
- Stoffstück deiner Wahl 55 cm x 12 cm (Maße können variiert werden)
- Gummiband mind. 15 cm lang maximal 10mm breit
Lege den Stoffstreifen an der langen Seite rechts auf rechts bündig aufeinander und stecke die Seite fest.
Miss 5 cm von beiden Seiten ab und markiere dir die Stelle mit einem Trickmarker.
Nähe den Stoffstreifen innerhalb der Markierung mit einem Geradstich deiner Nähmaschine zusammen.
Die 5cm an beiden Seiten bleiben offen. Die Nahtzugabe beträgt 1 cm.
Wende den Stoffschlauch auf rechts.
Ich empfehle dir ein Wendeset zu verwenden. Damit geht es spielend leicht.
Empfehlung: Wendeset von Prym
Stecke die kurzen Seiten bündig rechts auf rechts aufeinander.
Achte darauf, dass der Stoffschlauch sich nicht verdreht.
Schließe die kurze Seite mit einem Geradstich und einer NZ von 1 cm.
Wenn du dein Scrunchie leicht auseinander formst, verschwindet die Naht automatisch im Inneren des Haargummis. So sollte es jetzt aussehen.
Ziehe das Gummiband durch die Öffnung in das Haargummi.
Tipp: Ist das Gummi länger als 15 cm, schneide es erst nach dem Einzug ab.
Überprüfe den Umfang deines Haargummis /Dehnbarkeit deines Haargummis nach deinen Vorlieben.
Verknote die Enden des Gummibandes anschließend.
Schlage die Natzugabe von 1cm innerhalb der Wendeöffnung zur linken Seite. Starte an der Mittelnaht.
Stecke die Wendeöffnung zusammen. Achte darauf, dass die Mittelnaht bündig aufeinander liegt.
Schließe die Wendeöffnung knappkantig mit einem Geradstich. Hierbei musst du das Scrunchie leicht dehnen.
Alternativ kannst du die Wendeöffnung auch mit dem Matratzenstich schließen. Dieser wird auch Zaubernaht genannt, weil er sich fast unsichtbar in das Werkstück einfügt.
Lesetipp: Matratzenstich nähen: So gelingt die perfekte Zaubernaht
Dein Scrunchie ist fertig.
Anleitung: Haargummi selber nähen mit Reißverschlußtasche
Zuschnitt:
- Stoffstück deiner Wahl 55 cm x 12 cm (Der Stoffstreifen sollte nicht schmaler sein, denn dann lässt sich der RV nicht mehr gut einnähen)
- Gummiband mind. 15 cm lang maximal 10mm breit
- ca. 15 cm nahtverdeckter Reißverschluss (es kann auch ein normaler verwendet werden, aber der nv-RV fügt sich besser in das Scrunchie)
Versäubere den Stoffstreifen mit der Overlock oder einem Zick-Zack-Stich der Nähmaschine.
Stecke den RV rechts auf rechts an den Anfang einer langen Seite.
Markiere dir einen Bereich von 10 cm. Starte 1 cm nach Anfang der langen Seite.
Nähe den Reißverschluß knappkantig innerhalb der 10 cm an den Oberstoff.
Verwende einen Reißverschlussnähfuß, oder einen Reißverschlussnähfuß für nahtverdeckte Reißverschlüsse.
Schließe den Reißverschluss und übertrage die Markierung auf die gegenüberliegende Seite des RV.
Stecke die gegenüberliegende Seite des RV rechts auf rechts auf die gegenüberliegende Stoffseite. Überprüfe, dass der Stoffstreifen bündig liegt.
Öffne den Reiverschluss.
Nähe den Reißverschlus knappkantig innerhalb der 10 cm an den Oberstoff.
Verwende einen Reißverschlusnähfuß, oder einen Reißverschlussnähfuß für nahtverdeckte Reißverschlüsse.
Stecke die lange Stoffseite bündig rechts auf rechts zusammen. Die überstehenden Enden des RV schauen dabei aus der Nahtzugabe heraus.
Achtung: Der Zipper muss innerhalb des angenähten RV-Bereiches sein.
Markiere dir auf der gegenüberliegenden Seite vom RV 5 cm vom Rand. Diese werden nicht mit genäht.
Nähe den Stoffstreifen von der Markierung bis zum Beginn des Reißverschlusses mit dem Geradstich und einer Nahtzugabe von 1 cm zusammen. Verriegel den Anfang des RV mit der Nahtzugabe, damit dieser später nicht mehr verrutschen oder sich öffnen kann.
Kürze den überstehenden Rest des RV ein.
Wende den Stoffschlauch auf Rechts. Ich empfehle dir ein Wendeset zu verwenden.
Stecke die kurzen Seiten bündig rechts auf rechts aufeinander. Der Reißverschluss sollte geöffnet sein.
Achte darauf, dass der Stoffschlauch sich nicht verdreht.
Schließe die kurze Seite mit dem Geradstich und einer Nahtzugabe von 1 cm.
Kürze die überstehenden Enden des Reißverschlusses ein.
Wenn du dein Scrunchie leicht auseinander formst, verschwindet die Naht automatisch im Inneren des Haargummis. So sollte es jetzt aussehen.
Nun wird das Stück (5 cm) neben dem Reißverschluss geschlossen.
Wende in dem Bereich das Haargummi nochmal auf links und stecke den Bereich ohne RV rechts auf rechts aufeinander. Der RV ist geöffnet.
Nähe die Öffnung (5 cm) bis zum Beginn des RV mit einem Geradstich zusammen.
Forme das Haargummi wieder aus und ziehe das Gummiband in den Stoffschlauch.
Überprüfe für dich wie fest du das Haargummi haben möchtest und verknote die Enden des Gummibandes. Schneide überstehende Enden ab.
Tipp: Da das Gummiband sichtbar bleibt, empfehle ich dir den Knoten auf die gegenüberliegende Seite des Scrunchie verschwinden zu lassen.
Optional kannst du die RV-Tasche mit zwei Geradstichen abnähen. Verwende auf der einen Seite den Nahtschatten der Quernaht des Scrunchie. Achte darauf, dass du nicht bis über das Gummiband nähst, sodass es noch verstellbar bleibt.
Dein Haargummi mit Reißverschlusstasche ist fertig.

Fazit
Ein farbenfrohes Haargummi selber nähen ist einfacher als man denkt und das perfekte Anfängernähprojekt. Und auch die praktische Variante mit kleiner Reißverschlußtasche ist nicht kompliziert.
Einmal genäht klappt alles wie von selbst und ist ein tolles Übungsprojekt für nahtverdeckte Reißverschlüsse. Noch dazu hat man immer ein passendes Scrunchie zu jedem Outfit. Denn es ist der perfekte Resteverwerter. Und mal ehrlich, wer freut sich nicht auch über so ein tolles Geschenk?
Also ran an die Restekiste und schnell ein paar Scrunchies genäht. Let's party!
Happy simple sewing wünschen Eve & Sabine

Häufige Fragen zum Haargummi selber nähen
Welcher Stoff eignet sich am besten, um ein Scrunchie zu nähen?
Für dein selbst genähtes Haargummi eignen sich viele verschiedene Stoffe. Besonders einfach zu verarbeiten sind Baumwollstoffe, da sie formstabil sind und sich auch für Anfänger hervorragend eignen. Ebenso schön fallen Musselin, Leinen oder Viskose. Möchtest du ein besonders weiches Scrunchie nähen, sind Jersey oder French Terry eine gute Wahl. Für einen eleganten Look kannst du Satin oder Seide verwenden.
Mein Tipp: Verwende Stoffreste aus vergangenen Nähprojekten. So entstehen individuelle Scrunchies, die perfekt zu deiner selbst genähten Kleidung passen.
Kann ich ein Scrunchie ohne Schnittmuster nähen?
Ja. Für ein Scrunchie benötigst du kein Schnittmuster. Ein einfacher Stoffstreifen reicht vollkommen aus. Je nach gewünschter Fülle schneidest du den Stoff etwa 45 bis 55 cm lang und 10 bis 15 cm breit zu. Dadurch lässt sich die Größe ganz einfach an deinen Geschmack anpassen.
Kann ich ein Haargummi auch ohne Nähmaschine nähen?
Ja, das funktioniert problemlos. Da ein Scrunchie ein kleines Nähprojekt ist, kannst du alle Nähte auch von Hand mit Rückstichen schließen. Mit einer Nähmaschine geht es zwar deutlich schneller, notwendig ist sie aber nicht. Deshalb eignet sich dieses Projekt auch wunderbar für Nähanfänger oder zum Nähen unterwegs.
Wie lang sollte das Gummiband für ein Scrunchie sein?
Die ideale Länge des Gummibands liegt meist zwischen 18 und 22 Zentimetern, abhängig davon, wie fest dein Haargummi später sitzen soll. Probiere das Gummiband vor dem Verknoten oder Zusammennähen am besten kurz aus. So kannst du die Länge individuell an deine Haarmenge und deine persönlichen Vorlieben anpassen.
Welche Nadel verwende ich zum Scrunchie nähen?
Für gewebte Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Musselin eignet sich eine Universalnadel der Stärke 80. Nähst du mit elastischen Stoffen wie Jersey oder Sweat, solltest du eine Jersey- oder Stretchnadel in Stärke 80 verwenden. So gelingen saubere Nähte und der Stoff wird geschont.
Sind Scrunchies besser für die Haare?
Viele Menschen empfinden Scrunchies als besonders angenehm, weil der weiche Stoff das Gummiband umhüllt. Dadurch entstehen häufig weniger Druckstellen und Knicke als bei schmalen Haargummis. Entscheidend ist jedoch auch, das Haargummi nicht zu straff zu binden und die Frisur regelmäßig zu wechseln, um die Haare möglichst schonend zusammenzubinden.
Kann ich auch Jersey für ein Scrunchie verwenden?
Ja, Jersey eignet sich sogar hervorragend. Das Material ist weich, angenehm zu tragen und sorgt für ein besonders voluminöses Scrunchie. Da Jersey elastisch ist, empfiehlt sich eine Jersey- oder Stretchnadel sowie ein elastischer Stich oder ein schmal eingestellter Zickzackstich.
Wie wasche ich selbst genähte Scrunchies?
Die Pflege richtet sich nach dem verwendeten Stoff. Baumwolle, Musselin und Jersey können in der Regel problemlos bei 30 bis 40 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden. Empfindliche Stoffe wie Satin oder Seide solltest du möglichst im Schonwaschgang oder per Hand waschen. Damit dein Scrunchie lange schön bleibt, empfiehlt sich das Trocknen an der Luft.
Eignet sich ein Scrunchie als Geschenk?
Auf jeden Fall. Ein selbst genähtes Scrunchie ist ein schnelles und persönliches Geschenk, das fast jeder gebrauchen kann. Besonders schön wirkt es, wenn du Stoffe verwendest, die zum Stil der Beschenkten passen oder aus einem besonderen Erinnerungsstück stammen. Zusammen mit einem kleinen Kosmetiktäschchen oder einer passenden Haarband-Variante entsteht im Handumdrehen ein liebevolles DIY-Geschenk.
Was mache ich mit kleinen Stoffresten?
Scrunchies gehören zu den besten Projekten, um Stoffreste sinnvoll zu verwerten. Schon kleine Stoffstücke reichen oft aus, um daraus ein schönes Haargummi zu nähen. So entstehen aus den Resten deiner Lieblingsstoffe einzigartige Accessoires – nachhaltig, individuell und viel zu schade für den Stoffmülleimer.





































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