Ich habe die absoluten Basics für dich getestet. Und bin dabei auf echte Bestseller gestoßen.
Bei manchen hätte ich das gar nicht vermutet!
Natürlich sind diese Näh-Helfer nicht nur unsere persönlichen Favoriten:
Sie sind auch die Topstars bei Amazon!
Übrigens habe ich zwar die Top Ten gefunden, aber den Nahttrenner vergessen. Peinlich!
Der darf natürlich auf keinen Fall fehlen. Weil's damit aber elf wären, findest du den Spitzenreiter unter den Nahttrennern im P. S. ganz unten im Beitrag! :D
Und weil es immer so viele neue Produkte in der Welt des Nähens gibt, behalte ich für dich den Markt im Auge!
Die coolsten und praktischsten Näh-Helfer stelle ich dir jeweils vor.
So bleibst du immer auf dem Laufenden. :)
Und wenn du wissen möchtest, welche Nähbücher ich wirklich empfehlen kann, lies mal meinen Beitrag dazu.
Nähmaschinennadeln
Ich habe in meiner Näh-Karriere schon einige Nähmaschinen-Nadeln getestet. Auch günstige Fabrikate von Tchibo, Tedox & Co - im Test fand ich sie eher enttäuschend. Oft ist einfach das Problem, dass die Nadeln sehr schnell stumpf und schartig werden. Die besten Erfahrungen habe ich mit den Schmetz-Nadeln gemacht. Sind am haltbarsten - dadurch amortisiert sich der etwas höhere Preis ganz fix.Rollschneider
Natürlich habe ich noch nicht alle Rollschneider getestet, die auf dem Markt sind. Aber doch einige. Den hochgelobten hellgrünen von Clover in Größe 28 mm - sieht hübsch aus, die mitgelieferte Klinge lässt aber meiner Meinung nach echt schnell nach. Dadurch, dass der Griff sehr dick ist, wird das Handling erschwert. Das ist sicher Geschmackssache, für mich ist er nix. Der Cutter von Guss & Mason sieht ebenfalls niedlich aus (besonders in Pink), hat aber einen unhandlichen Griff, finde ich. Der Schneideschutz ließ sich bei meinemTest nur schwer bedienen. Die Klinge ist okay. Die Rollschneider, die man üblicherweise im Baumarkt bekommt, haben ich natürlich auch ausprobiert - schon aus Sparsamkeits-Gründen. ;) Und war enttäuscht von der schlechten Qualität der Klinge und der Unhandlichkeit der gesamten Konstruktion. Dauerbrenner in meiner Näh-Werkstatt sind allerdings die Cutter von Olfa. Irgendwie bleiben die Teile wie sie sind. Ab und an die Klinge wechseln (was bei diesem Modell wirklich einfach ist) und ab dafür.Schneidematte
Es soll ja Leute geben, die ihren Stoff auf dem Küchenfußboden zuschneiden (zugegeben, habe ich auch schon gemacht...). ;) Wenn man allerdings mehr und größere Projekte bewältigen will, kommt man um die Anschaffung einer gescheiten selbstheilenden Schneidematte nicht herum. Ich empfehle dir, direkt eine A1 zu nehmen - das ist dann die Größe 60 x 90 cm. Alles, was kleiner ist, ist nach einer kleinen Weile einfach nur ärgerlich. Ganz besonders dann, wenn man Kleidung nähen will. Dann ist man nämlich vor allem damit beschäftigt, den Stoff so hinzurücken, dass er noch auf die Matte passt. Und dann wird's erfahrungsgemäß ungenau. :) Mit der Schneidematte von Altera bin ich echt zufrieden gewesen. Bis sie zu lange in der Sonne lag. Trotz ihrer offensichtlichen Robustheit sind Schneidematten empfindlich: Werden sie starker Sonneneinstrahlung oder direkter Hitze ausgesetzt, können sie uneben werden. Was wiederum ein genaues Zuschneiden schwierig macht.Markierstift
Je nach Beschaffenheit des Stoffs benutze ich unterschiedliche Markierstifte. Den klassischen Trickmarker hast du in meinen Anleitungen schon ganz oft gesehen. Was mir daran nicht so gut gefällt, ist die Schrubberei nach Vollendung des Näh-Projekts. Allerdings muss gesagt werden: Die Markierungen verschwinden nach ein paar Tagen von selbst. Aber ehrlich gesagt: Ganz oft nähe ich Sachen, die ich direkt verschenken will. Da möchte ich nicht erst noch Tage warten, bis das neue Täschchen trocken oder der Marker verschwunden ist. Aus meinen Anleitungen kennst du auch den wegbügelbaren Frixion, der eigentlich bei jedem unserer Näh-Projekte zum Einsatz kommt. Im Grunde ist der Frixion einfach nur ein ausradierbarer Kugelschreiber; von Haus aus also gar nicht für den Gebrauch in der Nähwerkstatt gedacht (außer vielleicht, um einen Einkaufszettel für den nächsten Besuch auf dem Stoffmarkt zu schreiben). Irgendein findiger Mensch hat aber rausgefunden, dass diese Art Stifte einfach genial ist, um Stoff zu markieren: Der Frixion ist einfach super praktisch, weil er beim Kontakt mit dem heißen Bügeleisen sofort verschwindet und nicht, wie der Trickmarker erstmal mit einem feuchten Tuch entfernt werden muss. Manchmal hat man übrigens das Glück, Frixion-Nachbauten beim Discounter zu bekommen. Mein Tipp: Zuschlagen! :) Jetzt ist ein neuer Stern am Markierungs-Himmel aufgetaucht. Der Koo-i-noor-Stift. Der Name ist dem Persischen entlehnt und heißt soviel wie "Berg des Lichts". Für einen Kreidestift vielleicht etwas übertrieben. Immerhin: Das Teil macht einen vertrauenserweckenden Eindruck auf mich - und auch die inneren Werte überzeugen: Der Koo-i-noor-Stift an sich ist eigentlich nur die Halterung für feine Kreideminen, die in 6 Farben mitgeliefert werden. Hergestellt wird er von der Firma Hardtmuth, der auch Edel-Versand Manufactum seit vielen Jahren sein Vertrauen schenkt. So sieht der Koo-i-noor aus:Schrägbandformer
Ich liebe Schrägband! Und benutzen für unsere Herzens-Projekte besonders gern selbstgemachtes Schrägband, das sich dadurch farblich genau abstimmen lässt. Zum Beispiel für meine geliebten Eulen-Topflappen oder für die schicke Kometiktasche Portobella (sind übrigens beides Freebies!). Und weil ich nicht nur meterweise Schrägband herstelle sondern meistens kilometerweise (man weiß nie, wofür man es mal brauchen kann) bin ich sehr schnell bei Schrägband-Formern aus Metall angekommen. Sind praktisch, halten ewig und gibt's zu einem sehr vernünftigen Preis mittlerweile auch im Viererpack mit Zubehör und Schrägbandfuß. Watt willze mehr. :)Knöpfe
Für meine Taschen und Täschchen sind wir immer auf der Suche nach phantasievollen Deko-Ideen und Knöpfen, die dem Näh-Projekt den letzten Schliff geben. Zum Beispiel bei unserer Handytasche Delia (hier geht's zur Anleitung mit kostenlosem Schnittmuster):
Von daher kann man gar nicht genug Knopfauswahl haben, finde ich.
Der richtige Deko-Knopf macht aus einem ganz schlichten Täschchen ein echtes Unikat. Zum Beispiel in Kombi mit einer schlichten Jojo-Blume (schau dir hier an, wie man Jojo-Blumen ohne Schablone näht).
Dabei greife ich besonders gerne auf Knöpfe aus natürlichen Materialien zurück. Am liebsten aus Holz, Metall oder Recycling-Material.
Daher finden ich diese Knöpfe hier besonders niedlich:
Handmaß und Patchwork-Lineal
Nähen ohne Messen - undenkbar. Für große Stoffstücke bietet sich ein klassisches Patchwork-Lineal an. Meins ist von Prym. Empfehlenswert, weil es einfach lange hält und auch beim Viel-Nähen kaum Scharten bekommt. Für kleinere Näh-Arbeiten ist ein Handmaß praktisch, weil klein, handlich und flexibel. Es eignet sich besonders, um Säume oder Nahtzugaben abzumessen. Praktisch sind dabei vor allem die Aussparungen im Lineal, durch die man die Markierungen wirklich passgenau setzen kann.Stoff-Schere
Angefangen hat bei mir alles mit einer preisgünstigen Schere von IKEA. Und für den Näh-Start war das auch echt okay (da war uns noch nicht klar, wie schnell wir tatsächlich an der Nadel hängen würden!). Die IKEA-Schere gibt es auch immer noch - und sie tut weiter ihre Dienste, z. B. für's Abschneiden von Endlos-Reißverschlüssen oder zum Zuschnitt von Kunstleder. Also für alles, für das uns die gute Stoffschere zu schade ist. ;) Mit wachsende Näh-Fertigkeiten bin ich bei einer wirklich guten Schere gelandet, die tatsächlich nur für den Stoff-Zuschnitt genutzt wird. Okay, sie ist teurer als das IKEA-Modell, dafür ist sie aber auch bis in die äußerste Spitze echt scharf. Das macht sich besonders beim Einkerben von Nahtzugaben bemerkbar. Dadurch, dass die Schere so lang ist, entfaltet das Teil eine enorme Hebelwirkung.Stecknadeln
Sind sie nicht einfach zum Anbeißen süß, die Stecknadeln mit schimmernden Perlen-Köpfchen und Herzchen? Vergiss sie. Ich habe viele Stecknaden ausprobiert. Und ich habe noch keine - und wenn sie auch noch so goldig aussähen - Herzchen-Stecknadeln gefunden, die wirklich tun, was sie sollen:- gut in den Stoff gleiten
- lange scharf bleiben
- sich nicht verbiegen
- Bügelhitze tolerieren (schon mal ein Bügelbrett selbstgetackert?)
- mit der Nähmaschine übernähbar sein
- keine Löcher im Stoff hinterlassen
Stoff-Clips
Wo wir gerade vom Funktionieren sprechen: Klar funktionieren Stecknadeln nicht für jedes Projekt. Gerade wenn du gerne Leder (in einem Beitrag verrate ich dir alles, was du wissen musst, wenn du Leder nähen willst), Snappap, Kunstleder oder Wachstuch verarbeitest, wirst du das sicher kennen. Für solche Näh-Arbeiten eignen sich Stoff-Clips gut. Lange Zeit gab es ja nur die Original Wonder Clips, inzwischen ist die Auswahl deutlich größer geworden. Meiner Erfahrung nach muss es tatsächlich nicht das teure Original sein: Auch die sehr viel preisgünstigere Variante, die praktisch baugleich ist und in vielen Farben und hoher Stückzahl daherkommt, tut was sie soll!Lass mir gerne ein Like bei Facebook da! Wenn du diesen Artikel hilfreich findest, darfst du ihn natürlich supergerne teilen!
Happy simple sewing, deine Sabine
P. S.: Lies auch alles über die coolsten Näh-Hacks – und die schlimmsten Näh-Fehler! ?
P. P. S.: Lust auf Ideen, wie du deine selbstgenähten Projekte dekorieren kannst?
P. P. P. S.: Schlichte Näh-Projekte lassen sich übrigens ganz einfach mit Siebdruck veredeln!
P. P. P. P. S.: Als der Artikel schon fertig und komplett war, hat mich Bea im Kommentar hingewiesen, dass ich ja den Nahtauftrenner vergessen habe. Sehr peinlich! Es stimmt! Bea, vielen Dank für den Hinweis.
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