Kimono nähen ist ganz easy und macht Spaß. Mit meinem Schnittmuster mit Anleitung kriegen's auch Einsteiger locker hin.
Kimonos sind für mich echte Lieblingsteile, die ich trage, wenn ich mich lässig, locker und einfach wohl fühlen will. Sie sind nicht nur blitzschnell und easy genäht – sie lassen sich auch wunderbar kombinieren. Ob zu Röcken, Jeans, Shorts, Latzhosen, Kleidern, Pullis oder schlichten Shirts: Kimonos gehen immer. An kühlen Tagen tragen wir Kimonos als coolen Cardigan-Ersatz. Im Sommer versetzen und Kimonos aus kühlen Viskosestöffchen in Urlaubslaune. Und weil sie so toll zu kombinieren sind, kann ruhig der ein oder andere mehr in den Kleiderschrank einziehen...
Was ist ein Kimono?
Der Kimono ist eine ursprünglich in Japan beheimatete Jackenform, die zu allem und von jedem getragen werden kann. Typisch ist dabei der weite Ärmel, der kastige Schnitt und ein breiter Beleg an der vorderen Jackenkante.
Warum unser Kimono so einfach zu nähen ist
Bei unserem Kimono KAYO Schnittmuster wird der Beleg einfach an der Umbruchkante umgeklappt und festgesteppt. Easy peasy.
Und damit nichts schiefgeht, haben wir die Umbruchkante im Schnittmuster eingezeichnet.
Du kannst sie beim Zuschnitt direkt mit einem Kopierrad auf den Stoff übertragen und vergessen.
Natürlich zeige ich dir alle Arbeitsschritte auch nochmal ausführlich im eBook und im Kimono-Nähvideo.
Jetzt bleibt dir nur noch: Dir einen tollen Lieblingsstoff zu schnappen und loszulegen.
1. Das brauchst du zum Kimono nähen
Du brauchst zum Nähen des Kimonos kaum Hilfsmittel. Das macht dieses Schnittmuster zum perfekten Einsteiger-Projekt.
- Kimono-Schnittmuster
- Webware
- passendes Nähgarn
- Kopierrad
- Schere
- Stecknadeln
- Nähmaschine und ggf. Overlock
Welche Stoffe eignen sich zum Kimono nähen?
Zum Nähen des Kimonos eignen sich alle unelastischen Webware-Stoffe. Perfekt sind zum Beispiel:
- Baumwollstoffe
- Canvas
- Viskose und Blusenstoffe
- Leinen
- Batist und Tana Lawn
- Seide/Satin
- Jeansstoffe
- Cordstoffe
- Kleiderstoffe (Webware)
- Baumwoll-Köper
Wieviel Stoff braucht man für einen Kimono?
Bei einer Stoffbreite von 140 cm brauchst du in Größe 38 1,90m Stoff. In Größe 50 benötigst du 2 Meter Stoff. Wenn der Stoff eine Breite von 110 cm hat, benötigst du rund die doppelte Stoffmenge.

Wasche und bügle den Stoff, bevor du loslegst. Dadurch ist sicher gestellt, dass der fertige Kimono nicht bei der ersten Wäsche einläuft. Durch das Bügeln glättest du den Stoff. Das hilft dir dabei, den Stoff korrekt zuzuschneiden.
2. So stellst du deine Nähmaschine richtig ein
Damit alles gut klappt, solltest du deine Nähmaschine auf das Projekt einstellen.
- Fädele ein zum Stoff passendes Universalgarn ein
- Rüste die Nähmaschine mit einer Universalnadel aus, deren Stärke zum Stoff passt
- Stelle für die verbindenden Nähte eine Stichlänge von 2,5 - 3 mm ein
- Reguliere für die Steppnähte die Stichlänge auf 3,5 - 3,8 mm
- Verwende zum Nähen und Absteppen einen Geradstich
- Nähe Versäuberungsnähte mit Überwendlichstich oder Zickzack
4. Mein Fazit: Kimono nähen macht einfach Spaß!
Das Kniffligste an diesem Kimono: sich für einen Stoff entscheiden zu müssen. Denn gerade im Bereich Webware gibt es so viele herrliche Prints, die perfekt für Kimonos sind. Und sobald man gecheckt hat, wie die Ecke genäht wird, läuft der Rest wie von selbst. Und Baumwollstoffe nähen ist natürlich sowieso denkbar einfach.
Vielleicht hast du ja jetzt Lust bekommen, dir ein passendes Shirt zum Kimono zu nähen? Dann bist du mit Top Kea bestens bedient. Lass mich gerne wissen, wie du mit der Anleitung zurecht gekommen bist. Und auch, aus welchen Stoffen du dir deinen persönlichen Lieblings-Kimono genäht hast. Ich freue mich darauf, von dir zu hören!
Happy simple sewing, deine Sabine


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