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Test und Erfahrungsbericht der Bernina B480: Was sie kann und ob sie taugt

Von Sabine

Hier kommt mein persönlicher Erfahrungsbericht zur Bernina B480. Ich habe sie ausgiebig getestet und berichte dir in diesem Beitrag, was mir an dieser Nähmaschine gefällt – und warum ich sie trotzdem nicht behalten habe.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Bernina ist eine hochwertige Nähmaschine, die mit vielen Features punkten kann
  • Ich habe die Maschine nach meinen persönlichen Kriterien getestet und berichte in diesem Beitrag von den Ergebnissen
  • Die Kosten der Maschine liegen bei ca. 2000 Euro
  • Von mir bekommt die Bernina 480 eine Gesamtnote von 2,9

Du möchtest dir eine neue Nähmaschine kaufen? Dann geht es dir wie mir vor einiger Zeit. Mir war wichtig, mal ein Fabrikat ins Auge zu fassen, das ich bisher gar nicht auf dem Zettel hatte. Bisher habe ich mit meiner Juki DX7, der Janome 8200, meiner alten Industrienähmaschine und der Brother Innovis genäht. Natürlich habe ich auch noch viele weitere Nähmaschinen Probegenäht und bei Freunden getestet.

Jetzt wollte ich mal Bernina testen. Ich habe schon so viel Positives über diese Marke gehört, dass ich einfach mal für mich selbst herausfinden wollte, ob die Maschinen und ich zusammenpassen.

Hier kannst du die Bernina 480 kaufen.

Bernina 480 Testbericht

Wenn du auf der Suche nach einer neuen Nähmaschine bist, kannst du auch mal meine Beiträge Eine Nähmaschine kaufen und Die richtige Nähmaschine finden lesen. Darin erhältst du wichtige Infos, die dir helfen, die richtige Nähmaschine für deine Bedürfnisse auszusuchen.

Nähmaschine kaufen: Meine 12 persönlichen Kriterien

Natürlich kann man eine Nähmaschine nach vielen unterschiedlichen Kriterien bewerten. Aber ich habe gemerkt, dass mir bestimmte Dinge wichtiger sind als andere. Daher lege ich besonderen Wert auf folgende Punkte:

  1. Ist die Gebrauchsanleitung verständlich und handlungsleitend?
  2. Lässt sich die Maschine einfach einfädeln?
  3. Ist die Technik selbsterklärend und intuitiv bedienbar?
  4. Kommt die Maschine mit nützlichem Zubehör?
  5. Ist der Nähtisch groß genug?
  6. Hat die Maschine Platz für große Projekte?
  7. Wie sieht es mit Lautstärke und Vibration aus?
  8. Lassen sich die Füßchen leicht austauschen?
  9. Näht die Maschine Nahtanfänge (auch bei Jersey)?
  10. Wird sie auch mit dicken Stellen fertig?
  11. Ist das Nähen komfortabel (Einfädler, Fadenabschneider, Kniehebel, multifunktionales Pedal)?
  12. Punktet die Maschine mit Nähspaß?

Nach diesen Kriterien habe ich mir die Bernina angeschaut und mit einem System von Schulnoten, also von 1 = sehr gut bis 6 = ungenügend gearbeitet . Schauen wir uns doch mal genauer an, wie ich die Maschine in Bezug auf die genannten Kriterien bewerte und warum.

Test- und Erfahrungsbericht der Bernina B480

Schon beim Auspacken fällt mir auf: Die Maschine ist schwer und wirkt gut verarbeitet. Was darauf hindeutet, dass hier nicht nur Plastik sondern Metallteile verbaut wurden.

Das Zubehör ist wertig, der Anschiebetisch stabil. Alles ordentlich verpackt, sodass die Maschine den Transport gut überstanden hat. Zusätzlich zum angekündigten Zubehör hat die Maschine noch ein Dreierset Mettler-Garne in Schwarz, Weiß und Rot und einen Zubehör-Katalog im Gepäck.

Wie gut ist die Bedienungsanleitung der Bernina B480

Hier wird’s direkt schon schwierig. Ich bin anscheinend von meiner Juki DX7 etwas verwöhnt und finde mich mit der Gebrauchsanleitung der Bernina nicht so gut zurecht. Für die Beschreibung des Einfädelns, hier speziell des Oberfadens (womit ja viele Einsteiger ohnehin Schwierigkeiten habe), braucht man viel Phantasie. Auf den Fotos ist nicht wirklich erkennen, wo genau der Faden im unteren Bereich entlang laufen muss.

Auch die Beschreibung des halbautomatischen Einfädlers ist eher dürftig (und für mich auch nicht zielführend, ich musste lange ausprobieren, bis es geklappt hat).

Das nur als Beispiel. Der Teil, in dem die Sticheinstellungen gezeigt werden, ist wiederum ausführlich und gut nachzuvollziehen.

Die Bedienungsanleitung bekommt von mir die Note 3,5.

Wie lässt sich die Bernina 480 einfädeln?

An sich ist das Einfädeln kein Problem. Schauen wir uns zuerst den Oberfaden an. Bis zum halbautomatischen Einfädler lässt sie sich einfädeln wie jede andere Maschine, die ich kenne. Der Einfädelmechanismus ist allerdings etwas tricky: Man muss den Faden gespannt um den heruntergedrückten rutschigen grauen Kunststoff-Pinückel führen, dann vorne an der Nadel vorbei und in ein Metallhäkchen fädeln. Bevor man dann den Faden nach rechts oben führt und abschneidet. Dann kann man den „Einfädelfinger/Haken“ (O-Ton Bernina) loslassen und der Oberfaden soll eingefädelt sein.

Einfädeler Bernina B480

Ich sag mal so: Bei mir hat das in 2 von 3 Fällen nicht funktioniert. Zeige ich auch nochmal im Video.

WENN es klappt, dass ganz leise, sauber und unaufgeregt. Der Faden bildet dann nicht, wie bei anderen Nähmaschinen eine Schlaufe sondern wird gerade hinter der Nadel nach oben geführt.

Die Unterfadenlösung wirkt auf mich etwas Vintage, sie verbirgt sich vorne unter der Stichplatte. Man kann also während des Nähens nicht sehen, ob noch Garn auf der Spule ist. Weil die Maschine mit ausgesprochen großzügigen Jumbo-Spulen (mit magnetischer Seite) ausgerüstet ist, hat man allerdings immer einen guten Garnvorrat auf der Spule.

Erfahrungsbericht Bernina B480

Das Aufspulen fand ich etwas nervig, weil meine Garnrolle mehrfach vom Garnrollenhalter gerutscht ist. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, bis das Aufspulen einigermaßen funktioniert hat. Auch wenn ich mich genau an die Anleitung gehalten habe, rutschte der Faden irgendwann immer unter die Spule und wickelte sich um den Halter.

Bernina B480

Das Einfädeln von Ober- und Unterfaden wird übrigens auch nochmal im Tutorial, das man sich direkt auf dem Monitor der Maschine anschauen kann, gezeigt. Leider ist der wichtigste Teil, nämlich wie der Faden aus der Unterfadenspule geführt wird, im Video abgeschnitten.

Der Einfädelvorgang bekommt von mir die Note 2,5.

Wie intuitiv lässt sich die Bernina 480 bedienen?

Ich sag mal so: Ich nähe schon lange und habe viele unterschiedliche Fabrikate ausprobiert. Bei keiner (ausnahmslos!) hat es so lange gedauert, irgendwie mit der Maschine warm zu werden.

Zunächstmal braucht die Bernina lange, bis sie „hochgefahren“ ist. Bis ich soweit war, die erste Naht zu nähen, habe ich echt Blut und Wasser geschwitzt. Irgendwie hat es zwischen uns von Anfang an nicht gestimmt.

Als sie dann endlich eingefädelt und startklar war, war ich allerdings entzückt über die schöne Stimme (du wusstest nicht, dass Nähmaschinen eine haben? Hör mal genau hin!) der Maschine und die Präzision, mit der sie arbeitet.

Die Bedienung bekommt von mir die Note 3.

Welches Zubehör hat die Bernina B480 im Gepäck?

Wie schon oben erwähnt ist das Zubehör wertig aber nicht unbedingt üppig für eine Maschine in dieser Preiskategorie. In diesem Abschnitt schreibe ich dir ein paar Punkte, die mir in diesem Zusammenhang aufgefallen sind.

Das ist dabei:

  • BERNINA Freiarm-Anschiebetisch: Einer der besten, die ich je gesehen habe: Nicht so überdimensioniert wie bei Juki oder Brother, sondern ein wirklich praktischer, sehr sauber verarbeiteter, stabiler Anschiebetisch; der allerdings auch dringend notwendig ist, wenn man sich anschaut, wie winzig der Nähbereich, also der Platz rund um die Stichplatte ist. Für mich ist es ein absolutes No-Go, auf so kleinem Raum zu nähen. Also muss der Anschiebetisch immer dabei sein. Großes Plus: Er hat ein Klarsicht-Fensterchen, durch das man den Greiferdeckel sehen kann. Man muss den Tisch also nicht entfernen, wenn man die Spule austauschen möchte.
  • Zubehörbox: Geräumig und sinnvoll. Besonders schön: Man kann die aufrecht stehende Box mit Magnetkraft hinten an der Maschine fixieren. Wehrmutstropfen: Um das zu tun muss man den Anschiebetisch abbauen. Und wohin dann damit? Hier würde ich mir eine durchdachtere Lösung wünschen. Die für die Nähfüße vorgesehenen Halterungen in der Box sind schwer zu bedienen, die Halterungen für die Spulen auch.
  • Freihandsystem(FHS): Mir ist auch nach mehreren Tagen des Ausprobierens nicht gelungen, herauszufinden, was damit gemeint ist. In der Bedienungsanleitung finde ich den Begriff leider nicht wieder.
  • Kniehebel: Ausgesprochen praktisch, funktioniert sehr gut.
  • Snap-on Schaft: Gewöhnungsbedürftig, funktionierte allerdings super, nachdem ich es ein paarmal geübt hatte.
  • Rücktransportfuß Nr.1: Kannte ich so jetzt nicht, war an der Maschine vorinstalliert. Sieht aus wie ein normaler Zickzackfuß, der allerdings am oberen Ende ein Kunststoffteil eingebaut hat, dessen Funktion nicht erklärt wird und die sich mir auch nicht erschlossen hat.
  • Overlockfuß Nr.2: wirkt wertig, habe ich aber nicht weiter ausprobiert.
  • Knopflochsohle Nr.3
  • Reißverschlussfuß Nr.4: Funktioniert sehr gut, vor allem, weil man die Nadelposition kleinschrittig verändern kann. Allerdings funktioniert der Stofftransport nicht besonders gut, wenn der RVF installiert ist. Kein Wunder, dass ein Höhenausgleich serienmäßig dabei ist. Damit habe ich ganz schön zu kämpfen gehabt…
  • Blindstichfuß Nr.5
  • 3 Fadenablaufscheiben: durchaus sinnvoll für unterschiedlich große Garnrollen
  • 5 Spulen im Zubehör: Man spult auf diese Jumbo-Spulen ja eine erkleckliche Menge Garn. Folglich braucht man, wenn man viele Farben vernäht (so wie ich), auch viele Spulen. Eine 25er-Box Bernina Unterfadenspulen kostet rund 53 Euro. Ein stolzer Preis für 25 Spulen, finde ich. Auch wenn sie magnetisch sind.
  • Pfeiltrenner: Handelsübliche Qualität
  • Höhenausgleich: Absolut unersetzlich für diese Maschine. Falls du dir diese Maschine gönnst, solltest du darauf achten, dass dir der Höhenausgleich nicht abhanden kommt. Gerade bei dicken Nahtanfängen, Übergängen oder Reißverschlüssen bist du sonst nämlich rettungslos aufgeschmissen.
  • Schraubendrehe
  • 1 Schaumstoffteller: soll verhindern, dass sich der Faden am Garnrollenhalter festhängt.
  • Nadelsortiment: Original Bernina
  • Öler: mit Nähmaschinenöl. Wichtig: Bernina-Nähmaschinen verlassen das Werk wohl weitestgehend ungeölt. Das bedeutet, dass du sie nach Erhalt möglichst schnell ölen solltest. Mir hat dabei die Videoanleitung geholfen. Lediglich der Begriff „Öldepots“, die laut Bedienungsanleitung geölt werden sollen, war mir nicht klar. Es handelt sich dabei aber (das habe ich nach einigem Rätseln rausgefunden) um die kleinen Filzeinsätze. Sie verteilen anschließend das Öl dorthin, wo es gebraucht wird.
  • Pinsel
  • Fußanlasse: Ein besonders schönes, breites Exemplar. Die Voreinstellung werksseitig ist so, dass man bei Druck auf die vordere Kante des Pedals die Nadel senken kann. Mich hat das immer total aus dem Konzept gebracht. Man kann das Pedal aber auch mit anderen Funktionen programmieren.
  • Netzkabel
  • Staubschutzhaube
  • Bedienungsanleitung

Das Zubehör bekommt von mir die Note 2.

Wie groß ist der Nähtisch der Bernina 480?

Verglichen mit Brother, Juki, Janome: winzig. Das empfinde ich als echtes Manko. Für mich funktioniert die Maschine tatsächlich nur in Kombination mit dem Anschiebetisch.

Die Nähtisch-Größe bekommt von mir die Note 5.

Hat die Maschine Platz für große Projekte?

Auch hier leider: Wenig. Die Maschine wirkt gedrungen, rechts von der Nadel ist wenig Platz. Keine guten Voraussetzungen zum Nähen von großen Kleidungsstücken oder Patchworkdecken.

Mit Anschiebetisch ist aber wenigstens links ordentlich Raum zum Arbeiten.

Das Platzangebot bekommt von mir die Note 4.

Freiarm Bernina

Wie laut ist die Bernina 480? Vibriert sie beim Nähen?

Die Lautstärke ist durchaus okay, ich empfinde sie als etwas lauter als meine Juki. Vom Klang her ist sie angenehm, allerdings ist mir aufgefallen, dass die Maschine auch auf meinem Massivholztisch erstaunlich vibriert. Das ist wirklich präzisem Nähen aus meiner Sicht wirklich abträglich.

Für Lautstärke und Vibration bekommt die Maschine von mir eine 4.

Lassen sich die Füßchen der Bernina 480 einfach austauschen?

Jein. Oder: Ja. Wenn man weiß, wie’s geht. Bernina hat ein ganz eigenes Nähfuß-System. Das hat mich beim Kauf total gereizt, weil es so gut aussieht.

Die Füßchen haben oben eine Aussparung, in die die kegelförmige Metallspitze des Befestigungssystems eingeführt wird. Anschließend wird das Ganze mit einem Haken befestigt.

Bernina 480 Fuß austauschen

Sobald man das verstanden hat, ist es ganz einfach.

Was mir allerdings überhaupt nicht gefällt, ist die enorme Breite des vorinstallierten Universalfüßchens. Der Vorteil liegt zwar klar auf der Hand: Der Stofftransport funktioniert aufgrund des breiten Füßchens besonders gut. Aber der Nachteil, dass man wenig vom Stoff sieht, überwiegt hier für mich.

Das Nähfuß-System von Bernina bekommt von mir die Note 2.

Näht die Bernina 480 Nahtanfänge präzise?

Hier hat mich die Maschine erstaunt. Sie näht die Nahtanfänge von Jersey, Viskose und rutschigem Netzstoff wirklich sehr gut. Auch das Vernähen am Nahtanfang klappt tadellos, bei meinen Versuchen wurde in keinem Fall der Stoff unter die Stichplatte gezogen.

Für das Nähen von Nahtanfängen bekommt die Bernina von mir eine 1.

Wie näht die Bernina 480 dicke Stellen?

Leider muss ich sagen: Nicht gut. Immer wieder blockierte die Maschine, immer wieder wies mich der Bordcomputer darauf hin, dass ich den Nähfuß senken sollte. Die Maschine nähte einfach nicht weiter. Und das bei einer ganz normalen Tasche, also eine Lage Kunstleder, eine Lage Stoff. Absolutes Versagen.

Und ja, auch mit Unterleg-Scheiben, mit gut Zureden, mit Maschine an- und wieder ausschalten. Nichts hat geholfen.

Um die Tasche fertigzustellen bin ich dann wieder auf meine altbewährte Janome umgestiegen.

Für das Nähen von dicken Stellen bekommt die Bernina von mir eine 5.

Wie komfortabel ist die Bernina 480?

Gedacht ist die Maschine mit Sicherheit als komfortable, leicht bedienbare Maschine. Zumindest, wenn man sich das Zugehör anschaut: Gedacht ist die Maschine mit Sicherheit als komfortable, leicht bedienbare Maschine. Zumindest, wenn man sich das Zugehör anschaut.

Einfädler, Kniehebel, Fadenabschneider, Vernähfunktion, multifunktionales Fußpedal: Im Grunde sind das alles Features, die einem Nahfan das Leben leichter machen.

Für den Einfädler kann ich das aber wirklich nicht behaupten. Dass sowas besser geht zeigen Brother und Juki vor allen anderen. Janome schwächelt in diesem Punkt übrigens auch bei einigen Maschinen.

Der Kniehebel ist easy zu installieren und tut was er soll. Der ist wirklich super.

Fadenabschneider und Vernähfunktion sind Klasse, keine Frage.

Und das Fußpedal ebenfalls. Angenehm zu bedienen, die Programmierung habe ich allerdings nicht ausprobiert.

Trotzdem wirkt die Bernina im Gebrauch sperrig, zögerlich und nicht besonders willig. Das ist so ein Gesamteindruck, der sich während der Zeit, in der ich sie getestet habe, immer wieder bestätigt hat.

Präzise, ja. Und auch in vielerlei Hinsicht unglaublich genau einstellbar, z.B. was Näheinstellungen wie Fadenspannung, Stichlänge, Stichbreite etc. angeht. Hier kann man sogar auf dem Monitor live verfolgen, wie sich die Sticheinstellung verändert, wenn man am Knöpfchen dreht. Sowas habe ich bisher bei keiner Maschine gehabt und finde das ausgesprochen angenehm.

Trotzdem finde ich die Maschine insgesamt eher stressig und anspruchsvoll in der Bedienung. Vielleicht, weil ich sie als besonders empfindlich und zickig erlebt habe.

Für Komfort bekommt die Bernina von mir die Note 3.

Bernina 480

Wieviel Nähspaß bringt die Bernina 480 mit?

Ganz ehrlich: Nachdem ich mich zuerst über die wertige Verarbeitung gefreut hatte und fest entschlossen war, mit der Maschine glücklich zu werden, war ich mit der Zeit immer mehr darüber genervt, wie sehr mich das Nähen mit ihr angestrengt hat.

Nichts lief einfach nur glatt, immer gab’s was einzustellen, zu bedenken, auszuprobieren. Einfach drauflos nähen funktioniert mit dieser Maschine aus meiner Sicht überhaupt nicht. Die Nähte sehen gut aus, allerdings nicht so gut wie bei meiner Juki.

Diese Erfahrung teilt übrigens auch eine meiner Nähfreundinnen mit mir.

Leider kann ich in Puncto Nähspaß der Bernina nicht mehr als 3,5 geben.

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Mein Fazit zur Bernina 480

Mit einem Wort: Eine echte Enttäuschung. Nachdem ich so hohe Erwartungen hatte, ist diese Maschine für mich und meine Nähbedürfnisse tatsächlich vollkommen ungeeignet. Wer auf wertige Verarbeitung steht und eine etwas sperrige Handhabung in Kauf nimmt, der kann mit der Bernina 480 durchaus glücklich werden.

Ich kann es leider nicht – und du kannst mir glauben, dass ich mich nicht leicht damit tue, bei so einer Herausforderung einfach aufzustecken.

Allerdings kommt die Maschine mit einer Gesamtnote von 2,9 gar nicht so schlecht weg, finde ich.

Hier kannst du dir die Bernina 480 bestellen.

Für mich wird es länger dauern, bis ich mich mal wieder an ein Bernina-Modell herantraue, denke ich. Und finde das, ehrlich gesagt, bedauerlich. Gerade weil die Maschine aus der Schweiz kommt und einen so vertrauenserweckenden Eindruck macht. 🙂

Welche Erfahrungen hast du mit Bernina gemacht? Kannst du vielleicht sogar eine Maschine empfehlen? Schreib es mir gerne in den Kommentaren. Ich würde mich freuen, von dir zu lesen!

Happy simple sewing

deine Sabine

Testbericht Bernina 480

Häufige Fragen

Ist die Bernina B480 empfehlenswert?

Aus meiner Sicht ist die Bernina 480 eine durchaus solide Maschine, bei der, nach meinem persönlichen Empfinden allerdings der Nähspaß etwas auf der Strecke bleibt.

Ist die Bernina 480 für Anfänger empfehlenswert?

Ich würde Anfängern diese Maschine nur bedingt empfehlen, weil sie nicht so intuitiv bedienbar ist, wie ich es mir wünschen würde.

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43 Kommentare

Kunz Kunz 6. Oktober 2021 - 11:22

Ich nähe nur auf Bernina mein Nähpark ist relativ gross, sind aber alles ältere Modelle.
Bernina Industrie von 1975
Bernina record Jahrgang? Mit Kniepedal
Bernina 1630
Bernina activia125
Overlock Bernina 800dl
Die sind alle sehr unterschiedlich jede hat seune vorteile und nachteile.
Die Industrie ist hochwärtig, stabiel und geht durch alles dick und dünn.
„Grosi“ mit dem Kniepedal ist gwöhnungs bedürftig, sehr robust und schwer, dadurch ist sie super für schwere Stoffe, sie verutscht nicht, was für mich sehr wichtig ist da ich Fanachtskostüme🇨🇭geht auch durch alle lagen.
„Diva“ Bernina 1630 hat sehr viele Zierstiche ist angenehm zu bedienen, zickt aber zwischen durch(Computer hängt siich auf) ist robust geht aber nicht durch mehrere lagen Stoff.
Und zuletz die „Prinzessin“ Bernina activia125 sie hat schöne Zierstiche, das
Knopfloch näht sie am schönsten von allen, ist leicht und verutscht gerne auf dem Tisch, also ist nicht für dicke und schwere Stoffe.
Es ist wirklich wichtig die Maschinen zu testen

Antworten
Sabine 6. Oktober 2021 - 15:39

Ui, da bist du ja echt ein Bernina-Profi! 🙂
Danke, dass du deine Eindrücke mit uns teilst.

Antworten
Martina 5. Oktober 2021 - 22:33

Hallo Sabine,
ich habe eine Bernina Virtuosa 153 Quilters Edition und eine Juki TL–98 P Die Bernina habe ich so um 2005 zu Weihnachten bekommen, das war damals für mich im Vergleich zu meiner vorherigen Aldi Maschine die Erfüllung eines Traums. Allerdings konnte ich bzw. meine Bernina in der Beschreibung gut erkennen, so tat es beispielsweise der Nadeleinfädler von Anfang an nicht! Die Maschine mag auch überhaupt keine dicken Stoffe und zickt gerne bei bestimmten Garnen. Anders als du, finde ich die Bedienung sehr einfach auch das Einfädeln. Dasselbe trifft auf das Wechseln der Nähfüsse zu, die i.Ü. auch total wertig sind, kein Plastik wie ich das schon bei anderen Maschinen festgestellt habe. Aber meine Bernina ist laut. Habe ich sie frisch geölt und gereinigt schnurrt sie für ca. eine halbe Stunde wie ein Kätzchen um anschließend wieder laut loszurattern. Sie ist immer noch eine grundsolide Maschine, aber eine Diva. Mittlerweile sind wir zusammen älter geworden und wissen, was wir aneinander haben. Ich nähe aber am allerliebsten mit meiner Juki, die mich wirklich noch nie im Stich gelassen hat! Fairerweise muss ich aber anmerken, dass es sich dabei um eine Geradeaus–Einstich Maschine handelt, perfekt auch zum Quilten geeignet, die beiden Maschinen taugen daher nicht unbedingt für einen unmittelbaren Vergleich. Was mir bei Bernina auffällt, ist das perfekte Marketing, alles was in der Patchwork Szene Rang und Namen hat, wirbt für Bernina, sodass man sich schon etwas komisch vorkommt, an einer Bernina Kritik zu üben. Dabei kenne ich einige, die an ihren sehr teuren Berninas verzweifelt sind, jedoch auch viele, die auf diese Marke schwören. Deinen Bericht fand ich super, daher habe ich hier auch gerne von meinen Erfahrungen geschrieben!

Antworten
Sabine 6. Oktober 2021 - 8:44

Hallo Martina, ich finde es großartig, dass du deine Meinung hier mit uns teilst.
Und klar, ich verstehe genau, was du an dieser Stelle mit dem Marketing meinst. 🙂
Ganz lieben Dank für deinen Kommentar, ich kann mir vorstellen, dass er vielen hier weiterhilft.

Antworten
Ursula Philipps 5. Oktober 2021 - 21:06

Danke liebe Sabine,
Ich liebäugele schon seit einiger Zeit mit einer Bernina. Für mich sind ähnliche Kriterien wichtig wie für dich. Werde Jetzt wohl die Finger davon lassen und mich mal um Juki und co kümmern.

Antworten
Sabine 6. Oktober 2021 - 8:45

Ich kann die Jukis sooo empfehlen, liebe Ursula!

Antworten
Michaela Kramaschki 5. Oktober 2021 - 18:51

Hallo Sabine,
vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen Test. Ich hatte vor vielen Jahren einmal Gelegenheit eine Bernina der oberen Preiskategorie zu testen und bin damals auf ganz ähnliche Ergebnisse gekommen wie Du. Die Chemie stimmte nicht, und ich war total enttäuscht. In letzter Zeit habe ich immer wieder wahre Lobeshymnen gehört und gelesen, und mir gedacht, vielleicht und wahrscheinlich lag es an mir und meinen zu hohen Ansprüchen, dass die tolle Bernina damals nicht bei mir punkten konnte. Also spare ich seit fast 3 Jahren um mir irgendwann mal das Flaggschiff zu kaufen. Dein Testbericht hat mich aber wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. All Deine Kritikpunkte konnte ich so gut nachvollziehen! Bernina und ich können nicht im gleichen Universum existieren! Nochmals vielen Dank. Du hast mir eine herbe Enttäuschung erspart.

Antworten
Sabine 5. Oktober 2021 - 20:17

Ich freu mich, dass dir mein Beitrag weiterhilft, Michaela.
Allerdings wollte ich dir echt nicht den Spaß an der Bernina nehmen.
Für mich war die Maschine wirklich nix.
Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung und Erfahrung. 🙂

Antworten
Patricia 5. Oktober 2021 - 17:27

Hi Ihr Lieben,
Erst mal danke Sabine für deinen Blog, deine Mühe und die Ausführlichkeit, mit der du ALLES beschreibst!!
Ich habe die Kommentare mit sehr viel Aufmerksamkeit und Freude verfolgt. Nachdem mich meine alte Computer-Nähmaschine mitten im Masken-Näh-Hype verlassen hatte ( und ich hatte wirklich noch hunderte Aufträge vor mir ,-(( , brauchte ich ganz schnell was richtig Solides. Also habe ich mir eine Bernina gekauft und kann vielen Beurteilungen von Sabine zustimmen und Gesine beschreibt, was ich 100% bestätigen kann.. Ohne vorherige Nähpraxis und youtube Videos würde ich heute noch weinen. Mittlerweile haben wir uns aneinader gewöhnt und von Zeit zu Zeit kann ich sie auch mal austricksen. Ich glaube begeisterte BerninanäherInnen sind ein wenig wie MercedesfahrerInnen. Hauptsache das richtige Label ist drauf ( ist nicht böse gemeint ) Insgesamt ist es eine solide Maschine mit kleinen Macken und teurem Zubehör und für mich stimmt das Preis/Leistungsverhältnis nich ganz. Aber ich glaube nicht, dass ich eine Wiederholungstäterin werde.

Antworten
Sabine 5. Oktober 2021 - 20:16

Hallo liebe Patricia,
ich finde es toll, dass du deine Bernina-Erfahrung hier mit uns teilst.
Womöglich hätte ich auch eine gescheite Einweisung gebraucht.
Allerdings habe ich mir ca. 3 Wochen Zeit gegeben um die Maschine kennenzulernen.
Und ich habe mir eeeecht Mühe gegeben…
Mal sehen, vielleicht schaue ich mir irgendwann mal wieder eine andere Bernina an – mit weniger hohen Erwartungen… 😉

Antworten
Julchen 6. Oktober 2021 - 8:42

Liebe Patricia
Uiii, da hast du mir mit ‚Hauptsache, das richtige Label ist drauf’ aber so gar keine Freude gemacht (auch nicht böse gemeint). Ich bin kein Label-Freak 😉
Da ich Schweizerin bin, kam für mich damals (bald 30 Jahre her) einfach nur ein Schweizer Produkt in Frage.

Antworten
Julchen 5. Oktober 2021 - 17:21

Ich nähe schon seit 1993 mit einer Bernina (damals ein Jubiläumsangebot) und bin nach wie vor sehr zufrieden. Auch mehrere Lagen kriegt sie toll hin. Allerdings war damals noch viel weniger Elektronik im Spiel; sicher auch ein Faktor. Nach einer ‚modernen‘ Maschine habe ich mich nie umgesehen, auch wenn gewisse Features schon verlockend klingen.
Ich wünsche dir, liebe Sabine, weiterhin viel Freude beim Nähen. Julchen

Antworten
Sabine 5. Oktober 2021 - 20:13

Hallo liebes Julchen, danke für deine lieben Worte.
Ich denke, eines Tages versuche ich das nochmal mit einer Bernina.
Irgendwas muss doch dran sein an der Legende… 😉

Antworten
Beate 5. Oktober 2021 - 17:16

Hallo Sabine,
vor ca. 9 Jahren habe ich mir eine Bernina B 350 Patchwork Edition gekauft (davor hatte ich 20 Jahre lang eine Pfaff). Ich liebe diese Maschine. Sie näht zuverlässig, sehr genau, leise und mit dem Obertransportfuß auch problemlos durch dicke Materialien. Was ich auch ganz toll finde: Man kann das Fußpedal so filigran bedienen, dass selbst einzelne Stiche möglich sind. Der Einfädler ist einfach Übungssache. Wenn er mal partout nicht will, steht meistens die Nadel nicht optimal zu dem kleinen Greifer (der muss durchs Nadelöhr). Einfach Maschine aus- und wieder einschalten und schon ist das Problem gelöst. Ich war vor dem Kauf einen ganzen langen Nachmittag im Nähmaschinengeschäft und habe einige Maschinen unterschiedlichster Fabrikate probegenäht. Für mich war die Bernina damals mit Abstand am überzeugendsten.

Antworten
Sabine 5. Oktober 2021 - 20:12

Hallo Beate,
diese Erfahrung hatte ich mir erhofft – aber bei mir hat sie sich nicht erfüllt.
Vielleicht hätte mir wirklich eine Einführung geholfen, das weiß ich nicht. 🙂

Antworten
Tamara Ignatzek 5. Oktober 2021 - 16:49

Hallo, ich nähe seit 43 Jahren auf einer Bernina Rekord. Einmal verfing sich das Hundegeschirr am Kniehebel und die Maschine war hin. Zu meinem Händler nach Kempten gefahren und 4 Stunden später war sie wieder voll funktionsfähig. Seit ca. 5 Jahren habe ich noch eine neue B 380, eine gebrauchte Cover und eine gebrauchte Overlock. Alles von Bernina. Was soll ich sagen, alle vier, besonders die ganz alte Maschine arbeiten hervorragend: Stichbild, dickste und hauchdünne Stoffe ohne Murren. Was anderes kommt mir nicht auf den Tisch. Allerdings bei Juki könnte ich vielleicht schwach werden. Aber mein Fuhrpark ist vollständig und ich bin hoch zufrieden.LG Tamara

Antworten
Sabine 5. Oktober 2021 - 20:11

Ganz lieben Dank für dein Feedback, Tamara!

Antworten
Bettina 24. September 2021 - 5:38

Nachdem ich immer wieder gelesen hatte wie toll Bernina sein soll habe ich mir vor ein paar Jahren auch eine Bernina gekauft.
Meine alte Pfaff ärgerte mich oft bei dicken Nähten.
Leider wurden die Bernina und ich nie richtige Freunde auch wenn wir es drei Jahre miteinander versucht haben.Ich kann deinen Bericht gut nachvollziehen.
Ich habe mich dann schweren Herzens entschlossen sie zu verkaufen um mir eine Leistungsstarke Pfaff gekauft.
Dieses Nähgefühl habe ich so vermisst.
Auch wenn viele über Pfaff schimpfen,für mich sind es die richtigen Maschinen.
Ich glaube jeder muss für sich herausfinden was das beste für einen ist und man sollte nicht auf die Lobhudelei anderer hören.
Das war für mich ein Fehler?Nun Nähe ich wieder sehr glücklich,und auch dicke Stellen näht die neue Pfaff tadellos.
Vielen Dank für deinen ehrlichen Erfahrungsbericht

Antworten
Sabine 24. September 2021 - 9:02

Hallo Bettina, ich finde es richtig toll, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst.
Ja, stimmt, es ist mir auch wichtig, ehrlich zu sein und offen zu sagen, wenn ich mit einer Maschine nicht klar komme.
Die Aussage gilt ja nur für mich und wertet die Bernina nicht als Ganzes ab.
Mein großes Plus dabei: weil ich meine Maschinen selbst kaufe bin ich unabhängig und kann schreiben, was ich denke. 🙂

Antworten
Anke 23. September 2021 - 14:49

Liebe Sabine!
Vielen Dank fuer Deine Berichte zur Bernina und Juki. Mein Fazit daraus ist, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist.
Ich bin vor sehr vielen Jahren von einer gebrauchten Privileg auf eine Bernina Aurora 440 QE umgestiegen. Der Fusswechsel ist ja sowas von einfacher geworden, bei der Privileg brauchte ich noch einen Schraubenzieher dafuer.
Mit der Bedienung, der Vibration und der Lautstaerke der Bernina komme ich gut klar.
Nun ja, das mit den Knopfloechern habe ich nie verstanden, habe mich aber auch nur einmal damit befasst. Bei meinen Taschen und den Patchworkdecken brauche ich die auch nicht wirklich.
Wirklich Probleme habe ich manchmal bei der letzten Naht einer Tasche, wenn ich dann verstaerkten Moebelbezugsstoff und Futter in mehereren Lagen habe. Da hilft manchmal nur das Handrad.
Auch muss man beim Obertransportfuss den Oberfaden durchs Loch faedeln.
Und mit Jersey stehe ich sowieso auf Kriegsfuss. Das hat nur in einem Kurs an einer Overlock richtig gut funktioniert.
Nicht mehr hergeben wuerde ich die Bernina auch wegen einigen Zierfuessen (Schnuerchenfuss #22) und des Kreisstickapparates.
Ich habe mir die Bilder von der Juki angesehen und wuerde wahrscheinlich schon mal am Einfaedeln scheitern. Und ganz flache Fuesschen sind mir auch ein wenig suspekt.
Viele Gruesse
Anke

Antworten
Sabine 23. September 2021 - 19:29

Hallo Anke, du hast so Recht: Ist echt alles ne Gewohnheitssache.
Und die eigenen Vorlieben sind halt auch entscheidend…

Antworten
Handmade by Maritabw 23. September 2021 - 0:43

Liebe Sabine,
dein Urteil über die Bernina B 480 kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich habe mir die Bernina B 480 vor ein paar Monate als Zweitmaschine gekauft, weil meine große Bernina 780 sehr schwer ist wenn ich zu Nähtreffs gehe. Ich liebe beide Maschinen, selbst die B480 näht Echtleder doppelt sehr gut, sogar 4fach Nähte hat sie problemlos geschafft. Man muss sich schon etwas mehr damit auseinandersetzen und etwas üben, dann schnuren sie wie ein Kätzchen. Mittlerweile habe ich etliches Zubehör und kann sie für beide Maschinen gebrauchen. Bislang habe ich beide Verkäufe nicht bereut. Bernina war auch bei der letzten Wartung sehr großzügig, da der Fadenabschneider bei der großen Bernina 780 ein paar Probleme machte. Haben sie nach 7 Jahren einiges kostenlos ausgetauscht. Aber wahrscheinlich hat jeder so seine Vorlieben und manchmal passt es einfach nicht. Es ist ja auch gut wenn du für dich eine tolle Nähmaschine hast. Ich bin mit Pfaff vor fast 40Jahren angefangen, dann eine Brother und jetzt Bernina. Alle Maschinen waren zu der jeweiligen Zeit gut.
Liebe Grüße Marita

Antworten
Sabine 23. September 2021 - 8:06

Hallo liebe Marita,
vielen Dank für deine Rückmeldung.
Mein Beitrag ist ja wirklich eine sehr persönliche Einschätzung nach sehr persönlichen Kriterien. 🙂

Antworten
Gesine 22. September 2021 - 17:22

Liebe Sabine,
Jaaa, auch ich nähe auf einer Bernina B480 und habe eine prima Einarbeitung vom Händler bekommen. Einige Deiner Erfahrungen kann auch ich voll bestätigen…sie braucht viiele Streicheleinheiten und ich empfinde sie als kleine Diva: Kann viel, will aber seeeehr heikel bedient werden. Ewiges Pröbeln inklusive. (Zwillingsnadel, RV Fuss, Einfädeln, Stoff fressen). Den Fadeneinfädler benutze ich inzwischen gar nicht mehr und auch den Reisverschluss Fuss kaum noch. Dafür benutze ich den vormontierten Fuss und stelle die Nadel ganz nach aussen – das reicht in den meisten Fällen und löst das Transport Problem. Die Bernina bleibt trotzdem weiter an meiner Seite – wir gewöhnen uns so langsam aneinander und die beiderseitigen Mucken…;) Liebe Grüße und eine erfolgreiche Suche nach der „Neuen“

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Sabine 23. September 2021 - 8:07

Hallo liebe Gesine,
vielen Dank für dein Feedback!
Ich dachte schon, ich hätte eine komplette Montagsmaschine erwischt. 😉

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Tina 22. September 2021 - 13:16

Ich nähe seit 9 Jahren auf einer Bernina Aurora 450 und ich bin sehr zufrieden. Sie näht und stickt alles, ob dick oder dünn. Vielleicht waren die älteren Modelle besser?

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Sabine 23. September 2021 - 8:08

Das kann ich leider nicht sagen, Tina.
Für mich war es die erste (und sicher nicht die letzte) Erfahrung mit Bernina. 🙂

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Alina 21. September 2021 - 21:04

Ich musste bei de Bericht ehrlich gesagt schmunzeln. Ich bin Fachhändlerin und führe Bernina und Janome, ich kenne aber auch Brother und Pfaff sehr gut. Schon nach den ersten zwei Sätzen war mir klar, dass das nichts werden kann. Eine Bernina ist toll, aber sie ist nicht intuitiv wie man das von Brother oder anderen Herstellern erwartet. Sie tut exakt das was sie soll, vorrausgesetzt man sagt es ihr. Das sie bei dicken Stellen versagt haben soll, kann ich mir nicht vorstellen, unter unseren Berninas schieben wir gerne mal 8 Lagen und mehr durch, es erfordert aber etwas Fein-Tunning, sonst wird sie bockig. Vielleicht kann ich aber in einem Punkt weiterhelfen: Das Freihand-System (FHS) meint die Kombination aus Kniehebel und programmierbaren Pedal, das es ermöglicht komplett Freihändig zu nähen, also ohne mit der Hand den Nähfuß anzuheben oder den Fadenabschneider zu betätigen. Ich bin mir sicher, du findest eine passende maschine, es gibt ja viel Auswahl. Und aus meiner Erfahrung braucht jeder auch eine wirklich passende. Bernina passt nicht zu jedem, Pfaff auch nicht.

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Sabine 23. September 2021 - 8:10

Hallo Alina, ganz lieben Dank für dein Feedback!
Eine Pfaff schaue ich mir demnächst bestimmt auch mal näher an… 😉

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Evelyn 21. September 2021 - 8:16

Hi Sabine, Deinen Bericht kann ich echt total nachvollziehen! Wenn es nicht passt passt es nicht. Ich habe auf einer Singer genäht – altes Schätzchen aber robust, bis sie kaputt ging. Darüber war ich dann auch sehr froh. Danach hab ich mir eine Medion gekauft, dachte “ lieber nicht soviel Geld ausgeben, vielleicht hörste ja schnell auf zu nähen“ ja, hab schnell aufgehört zu nähen- mit der Medion! Es musste mehr Präzision und Qualität her. Also Brother Innovis F480, Kombimaschinchen. Tolle Maschine, näht super ist noch Transportabel ( für die Nähtreffen!) Und bietet echt Komfort. Dennoch wollte ich mehr. Mehr Schnickschnack u mehr Zierstiche. Also hab ich mir eine Pfaff Quilt Expression 720 gegönnt. Liebe auf den ersten Blick, sooo schön ist sie. Bietet viel, kann viel mehr, aber ich musste meine Art zu nähen etwas anpassen. Das Einfädeln bei der Brother easypeasy bei der Pfaff etwas fummelig. Ich hab ihr Zeit eingeräumt u nun geb ich sie nicht mehr her. Beide Maschinen haben mein Herz erobert u beide sind toll auf ihre Art. Die Brother ist der Golf mit dem ich zum Einkaufen düse und leicht zu parken ist u die Pfaff ist der schicke leise Highclass SUV mit dem das Cruisen spass macht u der die Verwandtschaft neidisch macht. Sorry besserer Vergleich fiel mir nicht ein. Liebe Grüße, Evelyn.

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Sabine 21. September 2021 - 8:28

Ich finde den Vergleich total nachvollziehbar!
Erst kürzlich habe ich mir mal die Pfaff angeschaut und war ganz angetan von der Maschine. 🙂

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Heike 21. September 2021 - 7:19

Danke für Deinen ehrlichen Testbericht! Da muss ich wenigstens nicht mehr denken, dass ich etwas verpasse, wenn ich mir jeine Bernina leisten kann/will… 😃

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Sabine 21. September 2021 - 8:29

Hallo Heike,
das ist ja kein generelles Urteil über Bernina-Maschinen sondern nur mein ganz persönlicher Eindruck.
Ich werd’s bestimmt irgendwann nochmal mit einer Bernina versuchen… 😉

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Mona 20. September 2021 - 22:29

Liebe Sabine, ich kann mich Deiner Testerfahrung absolut nicht anschließen. Ich hab heuer im Sommer die Bernina 480 gekauft und bin total glücklich mit ihr! Kann es sein, dass Du Dich zu wenig mit der Maschine auseinander gesetzt hast? Bernina ist ein eigenes System, sicher etwas ab von den anderen. Aber wenn man es durschaut hat, ist es herrlich mit ihr zu arbeiten. Ich hab mich wirklich einmal zwei Abende hingesetzt und mich mit dem System auseinander gesetzt. Ausserdem habe ich eine sehr gute Einschulung g beim Händler erhalten. Was ich in Deinem Bericht stark vermisst habe ist die hervorragende Knopflochautomatik. Diese ist so ziemlich diejenigen, die wirklich funktioniert! Auch ich habe mich intensiv mit Nähmaschinen auseinandergesetzt. Meine Begeisterung für die B480 ist enorm! Sienäht auch alles, dick und dünn, etc. wirklich perfekt. Kann es sein, dass Du in der Bedienung Fehler gemacht hast? Für mich ist Bernina die beste Marke! Glg Mona

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Sabine 21. September 2021 - 8:30

Hallo liebe Mona,
es ist ein ganz persönlicher Testbericht, kein pauschales Urteil.
Wenn du andere Erfahrungen gemacht hast, freut mich das enorm! 🙂

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Susanne 21. September 2021 - 14:12

Hallo Sabine, danke für den ausführlichen Erfahrungsbericht! Allerdings bin ich als langjährige Bernina-Besitzerin (eine aus den 90ern und eine 380) an manchen Stellen überrascht. Am meisten jedoch bei den dicken Stoffen/Lagen — ich hatte noch nie auch nur das winzigste Problem mit dicken Stellen… Auch ohne den Höhenausgleich, für den ich meistens zu faul bin 🙃 Auch zB beim Austauschen der Füßchen oder beim Faden aufspulen fällt es mir schwer, deine Sichtweise nachzuvollziehen, aber gut, jeder macht eigene Erfahrungen 😅
Insofern freue ich mich für dich, dass du eine andere Maschine gefunden hast, mit der du glücklich bist!

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Sabine 23. September 2021 - 8:13

Ganz lieben Dank, Susanne!
Nicht jede Maschine passt zu jedem.
Ich habe jetzt eine Juki UX8 – ein unfassbar tolles Gerät! – und bin restlos begeistert. 🙂

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Gabi 20. September 2021 - 21:49

Liebe Sabine, für dich tut es mir sehr leid, dass die Maschine dich enttäuscht hat. Ich sehe und höre immer nur Bernina, Bernina. Ich selbst habe vor 40 Jahren eine elna bekommen. Sie war schon richtig gut, aber nun musste vor 2 Jahren eine neue her, natürlich wieder elna. Es wurde eine 680+, die mich begeistert hat. Als ich von der 780+ erfuhr und die noch zusätzlichen I- Tüpfelchen sah, habe ich mir die 780+ geleistet. Sie hat einen großen Freiarm, funktioniert wirklich klasse, ist leise und hat eine sehr gute Handhabung. Sie ist es wirklich wert sie sich anzusehen. Elna ist eine Wertigkeit Maschine. Der Preis liegt allerdings bei 3000€, mit Glück bei 2700€.
Liebe Grüße Gabi

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Sabine 21. September 2021 - 8:31

Hallo Gabi, von Elna habe ich schon sooo viel Gutes gehört.
Die schaue ich mir auch irgendwann mal genauer an…
Danke für den Hinweis. 🙂

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Eva Schmidt 17. September 2021 - 22:40

Hi Sabine, meine Bernina ist jetzt etwa 35 Jahre alt und hat bis jetzt klaglos alles, auch die dicksten Nähte genäht.Auch dickes Leder. Sie hat noch recht wenig Elektronik und ist recht einfach zu bedienen. Nach deinem Testbericht drängt sich mir die Erkenntnis auf, daß die viele Elektronik der Handhabung nicht wirklich dienlich ist. Aus diesem Grund habe ich mir noch immer keine neuere Maschine gekauft.. Schade dass deine neue Maschine dir so wenig Freude macht.
Liebe Grüße Eva

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Sabine 19. September 2021 - 14:07

Hallo Eva, ich hatte soooo viele positive Berichte über Bernina gehört, dass ich echt ein bisschen traurig darüber bin, dass es mit uns beiden nicht geklappt hat.
Aber jetzt hab ich ja die Juki und bin super happy. 🙂

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Astrid 17. September 2021 - 20:58

Liebe Sabine! Mit deinem Testurteil über die BERNINA 480 bin ich gar nicht einverstanden! Ich selbst habe 30 Jahre auf einer BERNINA 801 genäht und habe diese heute noch. Zu einem Neukaufen – eben die 480 – haben mich das wunderbare Licht, der Fußhebel, die LEICHTE BEDIENBARKEIT, die tollen, passenden Füßchen, das perfekte Stichbild und all die anderen Features, die ich jetzt nicht aufzählen kann (würde zu lange dauern …), veranlasst! Natürlich kann die Maschine sehr viel und eine gewisse ‚Einarbeitungszeit‘ muss man schon einplanen, damit man das Handling intus hat … aber dann wird sie zur besten Nähfreundin, das kann ich bestätigen! Für mich gibt es NUR eine Marke, die BERNINA!

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Sabine 19. September 2021 - 14:09

Hallo Astrid,
toll, dass du mir ein Feedback gibst.
Wahrscheinlich ist Nähmaschinenkauf einfach auch Geschmackssache. 😉

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