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Die richtige Nähmaschine finden (für Anfänger)

Von Sabine
nähmaschine für anfänger

Nähmaschine für Anfänger: In diesem Beitrag habe ich die besten Tipps und Infos zum Nähmaschinen-Kauf für Einsteiger zusammengefasst. 

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Überlege dir beim Kauf, welche Projekte du künftig angehen möchtest.
  • Gute Beratung kann dir viel Ärger ersparen.
  • Vergleiche Maschinen miteinander auf der Grundlage ihrer Funktionen.
  • Wenn du deine Nähmaschine online kaufst, lies unbedingt vorab das Kleingedruckte. 
  • Man kann Nähmaschinen auch mieten. Das ist eine gute Möglichkeit, die Geräte verschiedener Hersteller kennenzulernen, bevor man sich zum Kauf entscheidet.

Wie finde ich als Anfänger die richtige Nähmaschine?

Die richtige Nähmaschine finden – das ist ein bisschen, als würde man sich ein neues Auto kaufen. Es ist nicht ganz so teuer, okay. Aber: Es muss passen. Und es muss gefallen. Es muss alles drum und dran sein, was man so braucht. Und, die Auto-Psychologen wissen es: Es muss für deine Ohren gut klingen.

Leider habe ich all das beim ersten Nähmaschinenkauf außer acht gelassen und habe mir einfach eine Maschine beim Discounter gekauft. Eigentlich war sie dafür gedacht, Vorhänge oder Hosen zu kürzen. Habe ich auch gemacht. Gekürzt, meine ich. Fixiert habe ich das Ganze aber dann mit einem Aufbügelband vom großen Schweden. Soviel dazu.

Irgendwann habe ich die Maschine dann aus der Abstellkammer geholt und hab Lust bekommen, mal ein bisschen rumzuprobieren. Sehr schnell zeigte sich aber, dass mir die Einfädelei auf die Nerven ging. Und dass der Nähbereich klitzeklein war (ich hab nun mal von Natur aus große Hände).


Welche Nähmaschine brauche ich als Neuling?

Am Anfang brauchst du vielleicht nur wenige Funktionen deiner Nähmaschine. Da genügt ein Geradstich, ein Zickzackstich und die Rückwärtsfunktion. Mit der Zeit wirst du deine Fähigkeiten aber sicher ausbauen.

Das heißt, du traust dich dann vielleicht an aufwändigere und anspruchsvollere Nähprojekte. Dann wünschst du dir womöglich mehr Zierstiche, Knopflochfunktionen oder die Möglichkeit, deine Nähmaschine nach Bedarf nachzurüsten.

Mein Tipp: Überlege dir, welche Projekte und Näh-Ideen dir vor allem im Kopf herumspuken. Wenn dir Patchwork-Arbeiten gefallen, du aber nicht unbedingt Babykleidung nähen willst, empfehle ich eine Nähmaschine, für die der Hersteller einen breiten Anschiebetisch und einen Obertransportfuß anbietet. Denn wenn du patchworken willst, wirst du damit sicher gut beraten sein.

Wenn du, wie ich, gerne Kleidung nähst, sollte deine neue Nähmaschine elastische Stiche haben, damit du auch ohne Overlock hübsche Nähte machen kannst.

Nähmaschine für Anfänger

Wenn du Taschen, Kissen oder andere größere Projekte planst (manche nähen ja sogar Bettwäsche!), bietet sich ebenfalls ein breiter Anschiebetisch an, auf dem auch größere Stoffstücke Platz finden. Einen besonders großen zusätzlichen Anschiebetisch hat zum Beispiel die Janome Horizon 8200, meine dritte Nähmaschine.

Außerdem solltest du darüber nachdenken, ob du mit der Maschine auch mal außer Haus sein möchtest. Wenn du zum Beispiel ins Näh-Cafè gehst oder zur Volkshochschule um dort Kurse zu belegen, sollte deine neue Maschine gut transportfähig und nicht zu schwer sein.

Und im besten Fall sogar direkt mit einer stabilen Transport-Haube mit Tragegriff geliefert werden, die dein Schmuckstück unterwegs schützt. 

Nähmaschine für Anfänger

Sehr unterschätzt: Lass dich beraten

Was habe ich also getan? Ich bin zum Fachhändler gegangen und hab mich beraten lassen. 

Der Händler hat sich viel Zeit für mich genommen. Hat mich erstmal gefragt, was ich eigentlich nähen will. Und was ich denke, was ich dann vielleicht in ein oder zwei Jahren nähe. Dann hat er mir verschiedene Maschinen vorstellt und die Vor- und Nachteile erklärt.

Kriterien für meinen Kauf

  • Ich brauche eine Nähmaschine, die “mitwächst“, die ich also meinen Näh-Fortschritten entsprechend aufrüsten kann.

  • Grundsätzlich möchte ich die Maschine eines Herstellers, der auch künftig Zubehör liefern kann.

  • Zunächst einmal sollte die Maschine alles an Zubehör mitbringen, was ich für den Start benötige, damit ich in Ruhe ausprobieren kann, in welche Richtung mein Näh-Interesse sich entwickelt.

  • Und ich möchte auch mal Zubehör im Internet bestellen können.

  • Ich möchte nicht manuell einfädeln und Faden abschneiden. Das soll die Maschine schon können.

  • Bei manchen Maschinen im unteren Preissegment muss man die Fadenspannung händisch einstellen. Mich hat das beim Discounter-Modell total überfordert, weshalb ich mich für eine Maschine entschieden habe, die über eine automatische Fadenspannung verfügt. Damit ist eine mögliche Fehlerquelle von vornherein ausgeschlossen.

  • Ich möchte die Maschine beim Händler in der Nähe kaufen, damit er mir gegebenenfalls mal mit Rat und Tat zur Seite steht. Das war tatsächlich eine gute Entscheidung. Sobald meine Maschine Zicken macht (oder etwas tut, was ich nicht verstehe), packe ich sie ein und fahre hin. Und mir ist noch jedes Mal geholfen worden. Das ist unbezahlbar, finde ich.

  • Die Maschine sollte eine möglichst lange Garantie mitbringen. Zum Teil gehen die Angebote dabei weit über die gesetzliche Garantiezeit von 24 Monaten hinaus, wenn man die Maschine online registriert. Wer viel näht, geht damit auf Nummer Sicher.

  • Natürlich hatte ich auch eine preisliche Vorstellung, wusste also, wieviel Geld ich maximal für die Nähmaschine ausgeben will.

Der Händler hat mir zuerst unterschiedliche Nähmaschinen in meiner Preiskategorie gezeigt und mir ihre Besonderheiten und Funktionsweisen erklärt. Dabei hat er auch darauf hingewiesen, welche Maschinen besonders gefragt sind.

Ganz toll fand ich, dass der Händler dabei auch Auskunft über die Firmen-Entwicklung geben konnte, also z. B. über Qualitätseinbrüche in der Produktion Bescheid wusste.

Das war mir wichtig, da ich keine Maschine kaufe, für die ich schon nach einem halben Jahr keine Ersatzteile mehr kaufen kann, weil der Hersteller nicht mehr produziert. Garantieren gibt es dafür sicher nicht. Trotzdem fand ich den Hinweis hilfreich.

Als nächstes hatte ich die Möglichkeit, die unterschiedlichen Fabrikate zu testen – die Nähmaschinen sozusagen “Probe zu fahren”. Auch das Einfädeln und Faden-Abschneiden konnte ich ausprobieren.

Das ist besonders wichtig, wenn du über 40 bist und keine Lust hast, ständig mit der Lesebrille auf der Nase den Faden durch das winzige Nadelöhr zu expedieren. Für mich kam nach dieser Testphase nur eine Maschine mit Einfädel-Automatik infrage.

Nähmaschine für Anfänger

Was können Nähmaschine für Fortgeschrittene?

Die Hersteller haben sich auf die Bedürfnisse ihrer Kundschaft eingestellt und bieten neben Nähmaschinen mit Basis-Ausstattung auch solche mit den unterschiedlichsten Funktionen an.

Im höheren Preissegment besitzen manche Modelle mehr Zierstiche, können Buchstaben und Zahlen sticken, den Faden selbstständig einfädeln und abschneiden. Manche besitzen auch eine zusätzliche Stickfunktion.

Wichtig: die Maschine ausprobiert zu haben. Man muss das Gerät mögen, das man letztlich kauft. Dazu gehört auch, dass einem der Klang sympathisch ist, dass die Tasten gut erreichbar sind und einem der Aufbau der Maschine logisch und verständlich ist. Wenn du Gelegenheit hast, schau dir auch einmal das Begleitheft der Maschine an.

Manchen Maschinen ausländischer Hersteller sind Beschreibungen beigefügt, die man in der deutschen Übersetzung kaum versteht. Dabei ist es wichtig, auch das Kleingedruckte verstehen zu können: Ich muss genau wissen, wo welcher Faden verläuft, damit ich schöne Nähergebnisse erhalte.

Es macht also durchaus Sinn, vor dem Kauf einen Blick in die Bedienungsanleitung zu werfen und zu überlegen, ob man sie versteht.


Was bringt eine Nähmaschine mit Stickfunktion?

Besonders wenn du gern für Kinder nähst, überlegst du vielleicht, ob du dir eine Nähmaschine mit Stickfunktion zulegen sollst. Das hat den Vorteil, dass du kleinere Stickprojekte auch mit der normalen Nähmaschine umsetzen kannst. Außerdem kannst du dich damit langsam an das Thema Sticken herantasten.

Einige Hobbynäherinnen finden schnell heraus, dass sie die Stickfunktion gar nicht oder nur sehr selten nutzen. In diesem Fall sind mehrere hundert Euro verloren, da die Maschine teurer ist als eine normale Nähmaschine.

Wenn du aber feststellst, dass du wesentlich mehr mit der Maschine stickst, als du vorher angenommen hast, wird dir das Stickfenster vielleicht sehr bald zu klein sein. In diesem Fall kann es sein, dass sich die Kombi-Maschine ebenfalls bald als Fehlinvestition herausstellt und du dir eine Stickmaschine anschaffen möchtest, die mehr kann.

Ich empfehle, zunächst eine Basis-Nähmaschine zu kaufen und zusätzlich eine gebrauchte Stickmaschine. Vielleicht kannst du dir ja sogar eine ausleihen um zu testen, ob dir das maschinelle Sticken Spaß macht.


Gute für Anfänger: Nähmaschine gebraucht kaufen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine gebrauchte Nähmaschine zu kaufen. Manche Händler bieten im Ladengeschäft oder im Online-Shop gebrauchte Maschinen an, die zuvor generalüberholt worden sind. Oft ist auch eine Garantie dabei.

Dadurch kostet die Maschine vielleicht etwas mehr, du hast aber die Möglichkeit, die Maschine innerhalb der angegebenen Frist reparieren zu lassen – natürlich abhängig von den Konditionen der Garantie.

Das kann sinnvoll sein, wenn du Nähanfänger bist und erst mal ausprobieren möchtest, ob dich das Näh-Fieber dauerhaft gepackt hat oder ob es nur ein Strohfeuer ist.

In beiden Fällen gehst du mit dem Kauf einer gebrauchten Maschine kein großes Risiko ein: Du kannst in Ruhe ausprobieren, ob das Nähen dir dauerhaft Freude macht – in diesem Fall kaufst du dir vielleicht nach einiger Zeit eine Maschine mit mehr Funktionen.

Oder du stellst fest, dass du die Maschine nur brauchst, um Gardinen umzunähen und Hosen zu kürzen. Dafür genügt auch ein gebrauchtes Schätzchen.

Im Internet gibt es inzwischen viele Foren, in denen gebrauchte Nähmaschinen aller Fabrikate angeboten werden. Ich empfehle auch hier, eine Maschine zu wählen, die möglichst noch Hersteller-Garantie hat und vom Fachhändler oder Hersteller überholt wurde. Dies sollte mit einem Beleg nachgewiesen werden, damit es nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt.


Tipp: Mieten und ausprobieren

Einige Stoffläden und Handarbeitsfachgeschäfte, vor allem in größeren Städten, bieten diesen Service an. Du kannst Maschinen stunden- oder tageweise zu einem bestimmten, festgelegten Satz mieten.

Der Vorteil dabei ist: Du kannst kleinere Näh-Projekte angehen, ohne dir eine Maschine anschaffen zu müssen. Und du kannst in Ruhe zuhause ausprobieren, welche Nähmaschine dir gefällt. 


Brauche ich eine Overlock Nähmaschine?

Vielleicht überlegst du, ob du dir lieber eine Overlock  oder eine Covermaschine statt einer normalen Nähmaschine kaufen sollst. Wir haben die einzelnen Funktionen und Unterschiede einmal für dich zusammengefasst:

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Da ich gerne Kleidung und entsprechend oft auch mit dehnbaren Stoffen nähe, besitze ich neben der normalen Freiarm-Nähmaschine (mehr Infos dazu findest du in meinem Erfahrungsbericht über die Juki-Nähmaschine) auch eine Overlock. Nach den Vorerfahrungen mit der Billig-Maschine wollte ich diesmal alles richtig machen und habe auf eine hochwertige Maschine gespart.

Gekauft habe ich mir dann die BabyLock Acclaim, eine erstklassige Overlock-Maschine, mit der auch ich NähNerd super zurecht komme. Kein Einfädeln per Hand, keine Probleme. Einfach nur wunderschöne Nähte, glattes Jersey und null Generve. Wer hätte das gedacht.


Nähmaschine online kaufen

Für mich war es bei der Wahl meiner neuen Nähmaschine zunächst wichtig, viele Fragen stellen zu können  – und sie auch direkt beantwortet zu bekommen. Selbstverständlich kannst du deine Nähmaschine auch online kaufen. Großer Vorteil: du kannst die Preise unterschiedlicher Online-Shops vergleichen und dir das günstigste Angebot aussuchen.

Viele Anbieter werben mit einem umfangreichen Service und Kaufberatung, sodass auch hier deine Fragen sicher beantwortet werden. Wenn du online bestellst, achte auf das Kleingedruckte:

  • Wie teuer sind Porto und Verpackung?
  • Wer zahlt die Portokosten für eine Rücksendung bei Reparatur oder Reklamation?
  • Gibt es eine Telefon-Hotline für Fragen?
  • Existiert evtl. eine Werkstatt vor Ort, in die du die Maschine alternativ bringen kannst oder musst du sie einschicken, wenn etwas nicht funktioniert?
  • Bekommst du dann evtl. ein Ersatzgerät (was wichtig sein kann, wenn du für den Verkauf nähst und dir keine Ausfallzeiten leisten kannst oder willst)?
  • Mit welchen Lieferzeiten ist zu rechnen (da kann es erhebliche Unterschiede geben)?

Welche Nähmaschinen-Marken sind gut?

Welche Marke dir gefällt, ist sicher eine sehr individuelle Entscheidung. Hier sind wir wieder beim Stichwort “Autokauf”.

Auch eine Nähmaschine kaufst du wahrscheinlich nicht nur nach praktischen Überlegungen, auch die Gefühle spielen dabei eine Rolle.

Gefällt dir dir Maschine? Magst du das Design? Den Klang? Soll sie stylisch sein? Oder findest du den Industrial Charme einer eckigen, funktionellen Maschine wie meiner Janome toll? Magst du eine unkomplizierte, leicht zu verstehende Maschine wie meine Juki? Soll es lieber eine deutsche Maschine sein? Oder hast du YouTube-Videos gesehen und lässt dich davon zum Kauf inspirieren?

Wichtig ist, dass dir die Maschine gefällt. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, empfehle ich dir die Qualitäts-Prüfungen von Stiftung Warentest. Dort erhältst du einen guten Überblick über Qualitäten, Funktionen und mitgeliefertes Zubehör. Und: nicht immer ist die teuerste Maschine wirklich die beste für deine individuellen Näh-Ansprüche!


Meine Maschine

Als alles bedacht war, habe ich mich für meine Juki DX7 entschieden. Sie hat alle gängigen Basisstiche und einige ganz schicke Zierstiche. Ich habe mich sehr schnell an die Maschine gewöhnt. Die Maschine kommt mit einer wirklich verständlichen Bedienungsanleitung, die man sich gut durchlesen sollte, bevor man mit Nähen anfängt. Das vermeidet schon mal viele Anfängerfehler.

Nähmaschine für Anfänger

Lies gerne auch mal meinen ausführlichen Erfahrungsbericht zur Juki DX7. Darin vergleiche ich auch die Juki mit meiner zweiten Nähmaschine, der Janome Horizon.

Bordcomputer

Wie jedes neuzeitliche Auto besitzt auch die Juki einen kleinen, aber feinen Computer.  Und bietet so feine Kleinigkeiten wie: “Nadel im Stoff lassen”, “automatisches Vernähen” – ein großartiges Feature! – und automatisches Fadenabschneiden (das will ich nie wieder missen, ehrlich gesagt).

Ganz toll ist auch die Funktion, mit der man die Nähgeschwindigkeit einstellen kann. Meistens steuere ich die Geschwindigkeit mit dem Fußpedal, manchmal, wenn ich es ganz genau haben will, zum Beispiel beim Applizieren, wähle ich aber eine nierigere Geschwindigkeitsstufe und komme damit gut zurecht.


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Fußlos nähen

Eine Alternative zum Fußpedal ist die fußlos-Näh-Option (wie das im Fachjargon heißt, weiß ich leider nicht). Wenn du den Stecker des Fußpedals rausziehst, kannst du die Maschine mit der Start/Stopp-Taste bedienen. Diese Funktion bieten sehr viele Brother-Maschinen, zum Beispiel die 1800Q.


Wofür brauche ich die Maschine?

Angefangen habe ich mit Taschentüchertaschen und Wimpelkettchen. Alles ganz einfach. Hauptsache, es ging geradeaus. Als nächstes kamen die Kosmetiktaschen und dann folgten sehr schnell auch schon Quilts in allen Variationen. 

All das schafft die Janome problemlos.  Für Kleidung verwende ich lieber die Juki, weil sie auch dehnbare Stoffe sehr gut näht.

Zusätzlich setze ich beim Nähen von Kleidung auf meine Overlock: Die Babylock Acclaim ist so etwas wie der Mercedes unter den Ovis. Und ich gebe sie nie wieder her.

Als ich meine Nähmaschine gekauft habe, war ich gar nicht so sicher, ob diese Leidenschaft anhält.  Sie hat angehalten. Das ist der Grund, warum ich mir inzwischen auch wertigeres Zubehör und Maschinen kaufe. Damit macht das Nähen mir einfach noch viel mehr Spaß.

Alle meine Maschinen habe ich übrigens selbst gekauft und bezahlt. Ich empfehle in diesem Beitrag nur, was ich wirklich gut finde.


Nähmaschine für Anfänger

Happy sewing machine shopping,

deine Sabine

Nähmaschine für Anfänger

Häufig gestellte Fragen

Welche Nähmaschine ist für Anfänger geeignet?

Je intuitiver du eine Maschine bedienen kannst, desto besser. Eine wirklich empfehlenswerte Nähmaschine für Anfänger ist meiner Erfahrung nach die Juki DX7.

Welche Nähmaschine für Anfänger näht gut Kleidung?

Hier hat die Juki DX7 deutlich die Nase vorn. Sie näht Kleidung, vor allem auch dehnbare Stoffe so gut, dass du praktisch keine Overlock benötigst.

Nähmaschine online kaufen: Was sind die besten Tipps?

Achte auf das Klleindgedruckte: Manche Händler warten die Maschine zwar für dich, dafür musst du aber das teure Porto selbst bezahlen. Oder die Garantie erlischt, wenn du den Wartungs-Intervall nicht einhältst. Es lohnt sich deshalb, beim Händler vor Ort zu shoppen.

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14 Kommentare

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14 Kommentare

Sabina Teubel 12. August 2020 - 20:25

Liebe Sabine, vielen Dank für deinen Beitrag .
Es gibt unendlich viele Fehler, die man beim Kauf einer Maschine machen kann. Alles selbst erlebt .
Angefangen zu nähen habe ich mit einer Veritas. Ein gutes fast unverwüstliches DDR Modell aber nach fast 25 Jahren war es dann soweit . Dann die Maschine vom Discounter, na ja mehr schlecht als wirklich effektiv.
Nach einer Beratung habe ich mich dann für eine Brother entschieden, aber das war es nicht wirklich für mich . Die Funktionen waren manchmal technisch so schwierig umzusetzen .
In einem Lehrgang zum Maschinesticken habe ich die Maschinen von Bernina kennen gelernt, die haben mich überzeugt, die klingen gut in den Ohren, haben alles an Stichen was gebraucht wird, nähen eigentlich alles an Stoff von Seide über Jeans , Leder etc. Selbst Markisenstoffe habe ich schon verarbeitet. Ich habe jetzt die Maschine schon seit fast 10 Jahren mit extra Stickeinheit und ich würde sie nicht eintauschen, nur gegen ein neues Modell . Sie wird regelmäßig gewartet, es gibt alle Ersatzteile und der Support ist gut.
Liebe Grüße aus Leipzig und einen wundervollen Sommer
Sabina

Antworten
Sabine 13. August 2020 - 7:07

Hallo Sabine,
ich finde auch, dass das eine gute Art ist, seine zukünftige Maschine kennenzulernen: In einem Kurs oder durch Empfehlung.
(ob Ahnliches für zukünftige Gemahlsgatten gilt, kann ich allerdings nicht bestätigen… 😉
Mit Bernina habe ich bislang praktisch keine Berührungspunkte gehabt, da bin ich aber offen, sie mir mal in Ruhe anzuschauen, wenn mal wieder ein Nähmaschinenkauf ansteht. 🙂
Ganz lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar und liebe Grüße
Sabine

Antworten
Heidi 12. August 2020 - 18:26

Der wichtigste Rat finde ich : Keine Maschine beim Discounter kaufen!
Sie lassen sich kaum reparieren, und verderben so schnell den Spass am Nähen.
Dann lieber eine solide Occasion. Ich habe noch eine Pfaff aus 1978, die tiptop näht für einfache Projekte, wie Quilts, Taschen etc.
Ich liebe mein neue Janome, aber zum mitnehmen (im öV) an einen Kurs ist sie zu gross und schwer. Dafür hat sie viel Potential und näht wunderbar.
Deine Asuführungen finde ich sehr hilfreich. Danke

Antworten
Sabine 12. August 2020 - 20:25

Ganz lieben Dank für den Hinweis, Heidi.
Solide ist ein gutes Stichwort.
Nicht alles, was viele Schnickeradenzien mit bringt hält auch auf Dauer, was es verspricht. 🙂

Antworten
Emmili 12. August 2020 - 18:21

Hallo Sabine. Herzlichen Dank für die ausführlichen Auskünfte über deine Erfahrungen mit Nähmaschinen. Echt hilfreich. Ich habe meine Nähmaschine schon über 30 Jahre und bin bisher keine große Näherin geworden, leider. Aber das kann sich ändern. Ich möchte mir eine zuverlässigere und bequemere ( das Einfädeln und das Gewicht) kaufen. Freundliche Grüße

Antworten
Sabine 12. August 2020 - 20:26

Hallo und vielen Dank, liebe Emmili.
Du wirst sehen: Das macht einen himmelweiten Unterschied.
Kannst ja mal berichten, welche es geworden ist. Und wie zufrieden du bist. 🙂

Antworten
hedi 12. August 2020 - 18:06

Hallo Sabine, ich nähe seit einigen Jahren leidenschaftlich gern, am liebsten Kleidung für meine Familie, Sohn, Tochter, Schwiegerkinder, Partner und bisher drei, ab nächstem Monat 4 Enkel. Und gelegentlich darf ich auch mal für mich nähen, falls meine Liebsten mal gerade keine Wünsche haben. Ich bin stolze Besitzerin einer JUKI HZL-80HP-B und einer Babylock enlighten, die ich beide auch niemals mehr hergeben möchte. Jetzt spiele ich mit dem Gedanken, mir noch ne Coverlock anzuschaffen. Hast du einen Tipp, welche Maschine geeignet ist? Durch meine babylock bin ich natürlich verwöhnt beim Thema einfädeln. Die Cover sollte, klar, genauso einfach einzufädeln sein.
Liebe Grüße
Hedi

Antworten
Sabine 12. August 2020 - 20:30

Hallo Hedi, ich finde die Coverstitch von Babylock unschlagbar.
Supersolide, praktisch keine Fehlstiche, leicht zu bedienen, einfach eine tolle, sehr empfehlenswerte Maschine.

Antworten
Birgit Laugalies 3. Juni 2020 - 12:02

Hallo, aus dem Anfängercamp in der Pfalz, am Pfingstmontag hat sich meine Singer Discounter Maschine verabschiedet, hab dann beschlossen, ich will weitermachen. Nach Schauen im Netz kam ich zur Überzeugung in ein Fachgeschäft zu gehen, den geduldigen Ehemann im Schlepptau, gestern getan , habe mich für die jüki hol 70hwb entschieden für 499Euro. Für meine Verhältnisse eine Hausnummer, aber ich hab Service, eine Einarbeitung, eine jährliche Inspektion und wenn was nicht klappt, kann ich kommen und evtl blöde Fragen stellen, ohne ausgelacht zu werden. Heute hol ich mein Schätzchen ab ,kriege eine Unterweisung, die Maschine wurde durchgecheckt, dass auch alles funktioniert wie es soll. Das kann Internet halt nicht. Und der Unterschied von 20 Euro , geschenkt. Würde mich freuen, dir dumme Fragen stellen zu dürfen , nach Tischdecken, Gardinen , über 200 Masken, mutig zu werden. Würde gerne mal ein Sweater nicht von der Stange nähen , auch wenn fertig kaufen billiger ist, aber das ist dann MEINER . Es gibt so schöne Stoffe. Danke fürs Lesen, ich bin gespannt, ob mein Plan gelingt, wäre ein Träumchen.

Antworten
Sabine 3. Juni 2020 - 18:33

Hallo Birgit,
ich bin überzeugt, dass das klappt.
Starte doch erstmal mit einem ganz einfachen Schnitt.
Für Anfänger ist die Mirabell immer super!
Liebe Grüße und viel Spaß euch beiden,
Sabine

Antworten
Miriam 17. Mai 2020 - 9:13

Hallo Sabine, schon bei der Überschrift stimme ich total zu. Ich hatte jahrelang eine Privileg, ohne großen Schnickschnack, die mir treue Dienste geleistet hat. Dann ging diese kaputt und ich war vom Markt der Maschinen und den ganzen Funktionen schlichtweg überfordert. Habe mich dann telefonisch beraten lassen (auch das machen manche Händler) und mich für eine Janome DC230 entschieden. Ehrlich gesagt, hadere ich aber immer noch mit meiner Wahl. Gerade bei Jersey mussten wir uns erst aufeinander einspielen. Der fake-Overlock läuft immer noch nicht sauber und lässt hin und wieder einfach Stiche aus. Leichte Erhebungen bei Nähten mag sie auch nicht gern. Ich glaube ich habe mir eine kleine Diva ausgesucht :-). Keine Frage, sie hat tolle Funktionen z.B. mit dem Vernähen auf einer Stelle, Einfädelhilfe, näht super leise und lässt sich leicht programmieren. Aber vielleicht hätte ich mir doch eine einfachere Variante aussuchen sollen. Eine Overlock hätte ich gerne zusätzlich, da ich Kinderkleidung für meine beiden Zwerge nähe, dafür fehlt aber der Platz. So übe ich fleißig weiter, freundlicherweise kann ich in dem Geschäft immer nachfragen, wenn ich gerade mal nicht mehr weiterkomme. Viele Grüße, Miriam

Antworten
Sabine 17. Mai 2020 - 11:42

Hallo Miriam,
das ist ein super Hinweis! An die telefonische Beratung hatte ich gar nicht gedacht, obwohl ich sie auch selbst schon in Anspruch genommen habe.
Meiner Erfahrung nach haben Janome-Maschinen oft andere Stärken als Nahtanfänge und Jersey… 😉

Antworten
littleute 30. März 2020 - 13:59

Hallo Sabine,
ich habe deine Kaufberautung und deine Empfehlung sehr interessiert gelesen. Vieles an deiner Empfehlung würde ich für mich so unterschreiben, was ich von einer Maschine erwarte usw. In den letzten Jahren habe ich seit ich Oma bin und im Jahr 2018 an Krebs erkrankte (bin im augenblick gesund) mein Nähen deutlich ausgeweitet und habe eine Menge Spaß, nur immer zu wenig Platz um mich auszubreiten ;-). “018 habe ich mir nach langen Überlegungen eine OVERLOCK gekauft von Gritzner und LIEBE diese Maschine 🙂
Unzählige Kleidungsstücke sind schon entstanden, sie hat mich nie im Stich gelassen.
Eine normale Maschine habe ich auch, uralt und mal für 30€ bei EBAY gekauft. Für Reparaturarbeiten wie Säumen, Flicken etc. war sie immer gut genug. Nun bin ich älter, meine Sehkraft hat nachgelassen (Einfädeln) und viele meiner Projekte scheitern an den fehlenden Funktionen der Maschine bzw. sie fällt mittendrin aus und ich bin mich nur am ärgern.
Allerdings nähe ich nicht nur dünne bis dicke Stoffe sondern auch mal eine Plane für Taschen oder Outdoor Equipment wie Markisenstoff.
Kann die Brother aus deiner Empfehlung so etwas? Schafft sie auch solche schweren Materialien?
Ich habe 2016 mit meiner alten Maschine eine wasserfeste Plane für unseren Geländeanhänger genäht, spannendes Projekt in der Bastelhalle meines Lebensgefährten. Mit Unterbrechungen haben wir das hinbekommen, und solche Dinge werden eher nicht mehr vorkommen. Da aber nun ein Umzug in Haus und Hof geplant ist vielleicht mal ein Sonnensegel, eine Markise oder auch stabile robuste abwaschbare Sitzkissen aus Wachstuch etc.
Kannst du mir sagen welche Stoffe die Maschine nähen kann?
Vielen lieben Dank für deine Antwort vorab. Ich möchte mir kurzfristig nun endlich eine Maschine kaufen, hab ja jetzt auch viel Zeit.
Liebe Grüße Ute

Antworten
Sabine 30. März 2020 - 14:22

Hallo Ute,
das klingt ja nach spannenden Projekten.
Spontan würde ich sagen: eine Heavy Duty Maschine ist vielleicht die beste Wahl für dich.
Die kann “ganz normal”, hat aber auch eine hohe Durchstichkraft für dicke und feste Stoffe.
Hilft dir das weiter?
Liebe Grüße
Sabine

Antworten

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