Japanischen Oshin Beutel nähen: Eine schnelle Näh-Idee, für die man auch Stoffreste verwerten kann. Die süßen Stoffbeutel mit Tunnelzug sind ein super Projekt für Nähanfänger!
Das Wichtigste auf einen Blick
- In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du so ein süßes Origami-Täschchen selber nähen kannst
- Die Näh-Falt-Technik, die ich hier verwende, nennt sich Oshin
- Die bebilderte Anleitung für den schönen Oshin-Beutel eignet sich auch super für Nähanfänger
- Du kannst den Oshin Beutel auch ganz toll als Geschenkverpackung verwenden
Nachdem meine japanische Tasche eine der beliebtesten Taschen-Anleitungen hier auf SewSimple ist, habe ich mir überlegt: Ich zeige dir auch noch ein paar schöne Beutelchen im Japan-Stil.
Zum Beispiel meinen traumschönen Reisbeutel Kyoto, einen traditionellen Komebukuro:

Die japanischen Stoffkünstler haben es nämlich wirklich drauf: Mit ganz einfachen Mitteln und wenig Material raffinierte kleine Täschchen zu nähen. Gerade der schicke Origami-Stil gefällt mir wahnsinnig gut!
In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du so ein süßes Origami-Täschchen selber nähen kannst.
Die Näh-Falt-Technik nennt sich Oshin.

Benötigtes Zubehör, um den Japanischen Oshin Beutel zu nähen
Verwende für den Oshin-Beutel am besten Stoffe, bei denen die Musterrichtung keine Rolle spielt.
- 2 Stoffzuschnitte á 40 x 40 cm aus Baumwollstoff
- 40 x 40 cm Vlieseline H250
- 2 x 60 cm Kordel
- Stecknadeln
- Sicherheitsnadel
- Textilmarker oder Kreidestift
- Nähgarn in der Farbe des Futterstoffs
- Rollschneider
- Stoffschere
- Patchwork-Lineal
- Nähmaschine (lies gerne auch mal meinen Testbericht zur Janome Horizon)
- Stoffclips
- evtl. Ansteck-Pins
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