Hauptseite Nähen lernen Alles über Scheren – diese schneiden wirklich gut ab.

Alles über Scheren – diese schneiden wirklich gut ab.

Von Sabine
Alles über Scheren

Alles über Scheren – in diesem Beitrag verrate ich dir, was du über Scheren wissen musst und welche Scheren du zum Nähen brauchst. Außerdem bekommst du Tipps zum Umgang mit den Schneidewerkzeugen!


Scheren zum Nähen und für Stoff – welche Scheren du wirklich brauchst!

Ich werde so oft von Blog-Lesern gefragt, welche Schere ich empfehlen kann – und was man beachten muss. Daher habe ich beschlossen, mein gesammeltes Wissen aus vielen Nähjahren in einen Beitrag zu packen. 🙂

Als ich mit dem Nähen anfing wusste ich gar nicht so recht: Welche Schere brauche ich unbedingt – und worauf muss ich bei Kauf und Benutzung achten?

Brauche ich unbedingt eine superteure Präzisionsschere oder genügt die billige Version vom Discounter?

Inzwischen nähe ich seit vielen Jahren und habe jede Menge Erfahrungen gesammelt. Davon kannst du (wenn du magst) in diesem Beitrag profittieren.

Beginnen wir mit den Basics.

Alles über Scheren

Wie schneidet eine Schere?

Eine Schere besteht aus zwei Klingen, die dicht aneinander vorbeigeführt werden. Der Stoff wird zwischen die beiden Klingen, die manchmal auch Branchen oder Hebel genannt werden, geschoben. Beim Schließen der Branchen wird der Stoff glatt und ohne Materialverlust durchtrennt.

Den Raum zwischen den Branchen nennt man übrigens (und das gefällt mir besonders gut): das Zwischen.

Die beiden Aussparungen, durch die die Finger geführt werden, heißen Augen.

Es gibt Scheren für Rechts- und Linkshänder.

Mein Tipp: Je länger eine Schere ist, desto größere Hebelkraft kann sie entfalten. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du selbst beim Schneiden weniger Kraft aufwenden musst. Gerade wenn du mit dicken Stoffen oder vielen Stofflagen arbeitest, ist das ein entscheidender Vorteil.

Du solltest beim Kauf einer Schere darauf achten, dass sie für dich gut in der Hand liegt. Du solltest das Gefühl haben, dass die Schere wirklich für dich gemacht ist.

Ich weiß nicht, ob es dir genauso geht wie mir, aber das Schneiden der Stoffe ist für mich ein fast sinnliches Vergnügen, das ich sehr zelebrieren kann. Seit mir dafür gescheite Scheren zur Verfügung stehen, macht mir das Nähen mindestens doppelt soviel Spaß! 🙂

 

Schere aufbewahren

Es ist wichtig, dass Scheren sicher und trocken aufbewahrt werden. Vermeide, dass sie angestoßen werden oder runterfallen können. Das bekommt den meisten Scheren nicht allzu gut.

Sehr gut ist es, die Scheren an den Griffen auf Haken zu hängen.

Du kannst sie aber auch liegend lagern. Meine Scheren liegen auf einer mit Vlies gepolsterten und mit Baumwollstoff bezogenen Künstlerleinwand (gibt’s gelegentlich im DIY-Angebot beim Discounter). So habe ich sie immer griffbereit.

Mein Tipp: Manche Scheren (wie meine edle Gingher-Schere, die ich in den USA gekauft habe), kommen direkt mit einem Kunststoff-Futeral. Wenn deine Schere gerade Pause hat, steckst du sie bis zum Anschlag hinein. Dann ist sie sicher und geschützt aufbewahrt.

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Schere reinigen und pflegen

Die Schere trocken und staubfrei aufzubewahren ist schon die halbe Miete.

Wenn du deiner Schere etwas besonders Gutes tun möchtest, kannst du ihr auch einen Wellness-Tag bescheren.

So geht’s: Die Schere mit einem sauberen, trockenen Tuch abwischen. Ggf. mit dem Scherenschleifer (s. u.) nachschleifen. Noch einmal trocken reinigen. Dann einen Tropfen Öl (z. B. Nähmaschinen-Öl) in das Zwischen und auf die Schraube geben.

 

Welche Scheren braucht man zum Nähen?

Die Stoffschere

Die Stoffschere, auch manchmal Tuchschere oder Zuschneideschere genannt – das ein wichtiges Instrument beim Nähen!

Mit ihr werden die Stoffe zugeschnitten. Entweder in Kombination mit einem Rollschneider oder solo. Beides ist möglich. Die Stoffschere kann, was der Rollschneider nicht schafft: Ecken präzise schneiden.

Eine Profi-Schneiderschere hat eine geknickte Form, die dir erlaubt, die Schere bequem und mit geradem Handgelenk zu halten und die Klinge gleichzeitig horizontal über den Zuschneidetisch zu führen.

Mir ist aufgefallen, dass auf dem Stoffmarkt wird übrigens auch gerne mal mit Fiskars geschnitten wird:

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Ich habe damals mit einer Schere vom Discounter begonnen – und war ziemlich schnell genervt darüber, dass sie so schwergängig und wenig präzise war.

Natürlich wusste ich damals auch noch nicht, dass man Stoffscheren keinesfalls für andere Materialien einsetzen sollte.

Das habe ich irgendwann später erfahren. 🙂

Mit zunehmender Erfahrung wurden mir auch qualitativ hochwertigere Näh-Utensilien wichtiger. Ich habe mir dann (zum Geburstag, glaube ich) eine Stoffschere von Zwilling gewünscht. Und zwar die Superfection. Mit der bin ich richtig zufrieden. Ich habe die Version mit den längsten Klingen.
Denn merke: Je länge die Klinge desto größer die Hebelwirkung der Schere. Und desto einfacher das Schneiden.

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Die Superfection nutze ich ausschließlich für Stoffe – und zwar für alle feinen Stoffe.

Für Jeans oder mehrlagiges Arbeiten schneide ich seit einiger Zeit mit einer Schere von Fiskars, die speziell dafür gemacht ist.

Sie wurde mir von Blogleserin Coco wärmstens empfohlen. Weil sie nicht nur phantastisch -soll sondern auch sehr günstig ist. Ich habe es getestet und muss sagen: Das gute Stück ist wirklich sehr robust, scharf und schneidet problemlos auch durch viele Stofflagen.

Ganz toll für Näh-Fans, die oft mit Jeans oder Canvas arbeiten.

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Mein Tipp: Premax, der auch die weiter unten vorgestellte Tellerschere herstellt, macht auch eine gute und günstige Tuchschere. Mit 20 cm ist sie nicht übermäßig groß, schneidet aber sehr präzise, liegt gut in der Hand und ist mit um die 20 Euro wirklich preiswert. Zudem sieht sie ganz klassisch und sehr hübsch aus: Der Griff ist lackiert und mit verschiedenen bunten Designs gestaltet.

Ich habe die Premax-Scheren neulich bei Hemmers im Laden ausprobiert und finde sie wirklich empfehlenswert.

Mein Tipp: Wenn du besonders gern mit speziellen Stoffen arbeitest, zum Beispiel Vinyl, Seide, Leder oder Gardinen, lohnt sich womöglich die Anschaffung einer Schere, die speziell für diese Werkstoffe gemacht ist!

 

Die elektrische Schere

Was auf dem Stoffmarkt Gang und Gäbe ist, hält nach und nach auch Einzug in nicht-professionellen Näh-Zimmern. Elektro-Scheren sind ideal für Schnellnäher, Ungeduldige und Näh-Tool-Nerds (wie mich).

Elektrische Scheren arbeiten meist mit derselben Technik wie ihre nicht-elektrischen Verwandten, allerdings werden die klingen mit Elektro-Antrieb zusammengeführt.

Du brauchst also keine Schneidebewegung – ergo: keine Kraft – um mit der Schere zu schneiden.

Die meisten Élektro-Scheren sind nicht nur für Stoff ausgelegt sondern können auch Teppich, Pappe, Kunststoff, Blech und vieles mehr schneiden. Sie eignen sich sogar zur Gartenarbeit.

Meine Elektrische hat zusätzlich aufsteckbare Schneideköpfe für verschiedene Materialien. Der für Stoffe ist allerdings tatsächlich nur dafür in Gebrauch. Hier bin ich ein bisschen pingelig.

Ansonsten funktionieren elektrische Scheren erstaunlich unprätentiös: Akku aufladen, aufstecken und loslegen. An die Vibration muss man sich ein bisschen gewöhnen. Und an das Tempo auch.

Seit ich aber viel mit Cord, Jeans & Co. nähe, bin ich echt dankbar für mein Elektro-Scherchen, das mir die Arbeit enorm erleichtert (und meine Handgelenke schont).

Nachteil: Der Schneidespaß hat seinen Preis, das muss man ganz klar sagen. Mit knapp 50 Euro ist die Elektrische doppelt so teuer wie eine gute normale Schere. Ich empfehle sie trotzdem. Vor allem, weil das Schneiden damit fix und mühelos vonstatten geht. Und weil es sich damit präzise arbeiten lässt.

 

Die Zackenschere

Schauen wir uns kurz die Anatomie der Zackenschere an. Sie ist vom Prinzip genauso konstruiert wie die Tuchschere – mit dem Unterschied, dass die Branchen einen ineinander greifenden Zackenschliff besitzen.

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Das mit der Zackenschere geschnittene Material weist dadurch einen Zackenrand auf.

Mit der Zackenschere geschnittene Stoffe haben die schöne Eigenschaft, nicht auszufransen. Daher lassen sich mit der Zackenschere sehr gut Nahtzugaben einkürzen.

Auch bei Rundungen oder Kurven kann die Zackenschere gut eingesetzt werden: Hier hilft die Zackenschere, die Nahtzugaben einzukerben, damit sich Rundungen und Kurven perfekt legen. Lies hier mehr über das Nähen von Kurven!

Wichtig zu wissen: Wegen der gezackten Branchen verhält sich die Zackenschere wesentlich schwergängiger als die Stoffschere – das Mehr an Schneidefläche bringt einen größeren Widerstand mit sich.

Da du mit der Zackenschere oft dicht an der Naht arbeitest lohnt sich auch hier die Anschaffung einer qualitativ hochwertigen Schere.

Ich schneide mit der Zackenschere von Prym und bin sehr zufrieden damit. Die Zackenschere von Ikea zu Beginn meiner Nähkarriere war tatsächlich nicht so der große Wurf. 🙂 Jetzt bin ich seit drei Jahren sehr zufrieden mit der Prym.

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Die Papierschere

Weil ich NIE, NIE, NIE mit meiner heiligen Stoff-Schere Schnittmuster ausschneide, brauche ich zwingend eine Papierschere auf dem Nähtisch.

Es geht zwar um Genauigkeit – aber das ist mir nicht so wichtig wir saubere Stoff-Zuschnitte. Hier brauche ich gerade die alte Stoffschere auf, habe aber auch noch ein Set vom Discounter im Gebrauch.

Also: Hier ist aus meiner Sicht nichts Besonderes notwendig.

Meine neueste Entdeckung für das Ausschneiden von Schnittmustern ist aber dieses clevere Teil hier:

Wenn du gerne bastelst kennst du den Papierschneider vielleicht schon – ich bastele ja nur mit Stoff, deshalb ist er mir bislang auch unbekannt geblieben.

Mich nervt beim Schnittmuster ausschneiden immer die Handhabung der Schere in Kombi mit der Fledderigkeit eines vielblättrigen Schnittmusters (und immer schön vorsichtig mit Tisch und Fußboden – je nachdem, wo ich gerade schneide!).

Deshalb habe ich nach einer Lösung gesucht, dir mir das einfacher macht – ich nähe ja echt inwzsichen viel Kleidung für meine Liebsten und mich, deshalb viel Kleberei und auch viel Scheren-Schnippelei.

Das Papiermesser wird einfach nur um die Linien des Schnittmusters herumgeführt. Das ist echt eine Entdeckung für mich. Und zudem eine enorme Arbeitserleichterung. 😉

 

Die Stickschere

Ein scharfes kleines Stickscherchen (oder zwei: eins bei der Nähmaschine, eins bei der Overlock) ist eine prima Anschaffung. Die kleinen Helferlein sind so konzipiert, dass sie dicht am Stoff Fäden abschneiden können. Hier ist Genauigkeit gefragt.

20 Näh-Tipps, die dein Leben verändern

Achte beim Kauf darauf, dass sie Hebel der Schere fest aneinander liegen und die Schere nicht wacklig wirkt. Sie sollte bis in die Spitze wirklich kräftig schneiden.

Ein absoluter Klassiker ist die Storch-Stickschere.

Sie wird von Prym hergestellt und ist aus meiner Sicht sehr zu empfehlen!

In dem USA gibt es sie übrigens auch in regenbogenfarbigem Einhorn-Design (der ich nicht widerstehen konnte, obwohl ich zugegebenermaßen keinen echten Mangel an guten Stickscheren hatte). Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden… 😉

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Die Allzweckschere

Sie schneidet alles, was die anderen Scheren nicht schneiden: Ich verwende sie für Borten, Kordeln, Kunstleder, Taschenstoffe, Kunststoffreißverschlüsse (!), Vliese oder Vinyl.

Zum Thema Allzweckschere schreibt Blog-Leserin Elke:

Liebe Sabine,

Sie haben in Ihrem letzten Newsletter Ihre neue Schere von Fiskars vorgestellt. Aus meiner Arbeit als Ergotherapeutin in der Rheumatologie kenne ich eine noch bessere Schere, ebenfalls von Fiskars.

 

Der Vorteil gegenüber der anderen Schere, die ohne Zweifel auch sehr gut ist, liegt vor allem in der besonderen Griffgestaltung. Dieser Griff zeichnet sich dadurch aus, dass nicht zwei Finger in den Augen der Schere die Kraft aufwenden müssen, sondern die ganze Hand.

 

Dadurch muss man insgesamt weniger Kraft aufbringen, was besonders bei eingeschränkter Handkraft (z. B. Kinder, Rheumatiker…) oder bei dickeren bzw. mehrlagigen Stoffen (z. B. Jeansnaht) hilfreich ist. Ein weiterer Pluspunkt dieser Schere ist, dass sie gleichermaßen mit rechts oder links benutzt werden kann, z. B. wenn ein Linkshänder zur Familie gehört.

 

Ich habe auch schon die Situation erlebt, dass ich als Rechtshänder die Schere nach links gewechselt habe, weil da die Schneidesituation günstiger war (v.a. beim Stoffzuschnitt). Die neue Handhaltung der Schere ist ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, aber durch die gute Qualität und Schnittschärfe ist diese Gewöhnung sehr schnell überwunden.

 

Ich benutze diese Schere (bzw. ein älteres Vorgängermodell von vor ca. 20 Jahren) täglich für nahezu alle Arbeiten in Küche und Haushalt, zum Basteln und zum Nähen. Man sollte ja die Schneiderschere nie für Papier oder anderes verwenden; bei dieser Schere geht das.

 

Zur Fiskars-Schere wollte ich Ihnen noch mitteilen, dass ich mit ihr wirklich alles vom Seidenstoff bis zum Tetrapack und festen Plastikverpackungen schneide. Also würde ich sie, wie auch die von Ihnen vorgestellte Fiskars-Schere, in die Kategorie Allzweckschere einordnen. Ich habe noch keine bessere Schere erlebt.

Elke spricht in ihrer eMail von diesem Fiskars-Modell:

Vielen Dank für den Tipp, liebe Elke!

 

Die Tellerschere

Kein Muss aber ein Kann: Die Tellerschere wird auch manchmal Applikationsschere genannt. Sie schneidet überstehende Stoffreste und -kanten dicht am Stoff ab. Die flache, breite an einen Tellerrand erinnernde Klinge macht es möglich, sehr dicht am Stoff zu schneiden ohne ihn zu verletzen.

Sehr gut für Applikationen und zum Sticken!

Die Bügelschere

Das Prinzip der Bügelschere ist seit rund 2500 Jahren bekannt. Schon die alten Kelten verwendeten diese Art von Scheren um Materialien zuzuschneiden. Weiter verfeinert wurde diese Scherenart, bei der das Schneidewerkzeug traditionell aus einem einzigen Metallstück geformt war, in Japan.

Alles über Scheren

Gute Bügelscheren (manchmal werden sie auch Trennmesser genannt) sind auch heute noch grandiose Näh-Helfer. Sie sind scharf, spitz und aufgrund der Konstruktion leicht zu bedienen: Die Klingen stehen immer offen, um einen Faden abzuschneiden genügt es, die Bügel zusammenzudrücken.

Moderne Bügelscheren werden inzwischen zwar oft mit zusammenhängendem Bügel gearbeitet, die Klingen sind jedoch häufig aus besonders widerstandfähigem Stahl und werden separat auf die Bügel gesetzt.

perfekte Kosmetiktasche nähen

Clover, die viel Patchwork- und Quilting-Zubehör herstellen (unter anderem auch gute Rollschneider!) haben die traditionelle Bügelschere als Fadenschere wieder aufgelegt.

Du kannst die Bügelschere übrigens auch prima einsetzen, um Knöpflöcher aufzuschneiden und Nähte aufzutrennen.

Auf jeden Fall ein sehr praktisches Helferlein für den schnellen, scharfen Schnipp. 🙂

 

Scheren schleifen – wie geht das?

Deine Schere könnte ein wenig Schliff vertragen? Hier solltest du unbedingt vorsichtig vorgehen.

Wenn sie sehr stumpf ist, bring sie am besten zu einem professionellen Scherenschleifer. Er sorgt dafür, dass die Schere trotz des leisen Materialverlusts beim Schleifen nicht die Form verliert.

Wenn deine Schere nur einen leichten Schliff braucht, kannst du das aber sehr gut selbst machen.

Mein Tipp: Ich habe einige Zeit gesucht, bis ich den passenden Scherenschleifer hatte – Fiskars stellt solche Teile her, allerdings wäre mir fast der Fehler unterlaufen, einen Schärfer zu bestellen, der nur für Fiskars-Scheren geeignet ist.

Es gibt ihn aber auch für schleifbare Scheren anderer Fabrikate. Der sieht dann so aus:

Der Trick an der Sache (zu Beginn habe ich erstmal mit alten, hoffnungslos stumpfen Scheren geübt, bis ich sicher war, dass es funktioniert – Scheren sind schließlich wertvolle Arbeitsgeräte beim Nähen!):

Die Klingen werden gerade in den Schleifer-Schlitze geführt. Dann ein paarmal langsam und ohne Druck schneiden. Stell dir dabei vor, du würdest etwas ganz Zartes durchschneiden. Also schön vorsichtig!

Anschließend darfst du staunen, wie scharf deine Schere wieder ist – zumindest ist das bei mir so. Ich schneide immer so lange mit meinen immer stumpfer werdenden Scheren bis mir irgendwann einfällt: Ach ja, ich könnte sie auch mal wieder schärfen… 😉

 

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Dann pin ihn dir am besten noch für später, damit du ihn wiederfindest! 🙂

Happy simple sewing,Alles über Scheren

deine Sabine

 

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16 Kommentare

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16 Kommentare

Saskia 10. November 2018 - 16:34

Schöner Beitrag, gerade für Nähanfänger wie mich. Die Einhorn Schere habe ich in Berlin schon in einem Laden entdeckt und Online gibt es sie auch 🙂

Antworten
SewSimple 10. November 2018 - 17:50

Danke für das Feedback, Saskia!

Antworten
Kathrin 14. März 2019 - 7:23

Hallöchen, was für ein toller Blog, mit so vielen tollen Tipps. Ich näh zwar auch schon ein paar Jahre, vor allem Taschen, aber inzwischen auch Kleidung, doch ich hab hier in schon viel dazu gelernt. Dankeschön für Deinen coolen Blog.

Antworten
SewSimple 14. März 2019 - 19:14

So ein wunderschönes Lob! Ich freu mich sehr, Kathrin! Danke!

Antworten
Coco Maurer 10. November 2018 - 17:10

Ich schärfe Messer und Scheren, an der Unterseite einer Tasse (nicht lackierter Teil) ca.45 Grad Winkel immer in einer Richtung entlang….funktioniert super und schleift fast kein Metall weg.
Einfach mal an altem/r Messer/Schere testen.
Ihr werdet überrascht sein!
Noch dazu ohne irgendein teures, ungewiss funtionierendes Zubehör😉.

Antworten
SewSimple 10. November 2018 - 17:49

Toller Tipp, Coco! 🙂

Antworten
Gerlinde Katzenski 10. November 2018 - 17:58

Liebe Sabine, herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Bericht! Auf meiner Wunschliste steht schon seit längerer Zeit eine Zackenschere für Webware. Aufgrund Deiner Erfahrungen weiß ich jetzt, dass es die Prym-Zackenschere werden wird. Durch die Vielfalt der Angebote war ich doch irritiert und wusste nicht, für welche ich mich entscheiden soll. Danke—dafür!! Auch die Papierschere finde ich sehr interessant und gar nicht teuer. Die werde ich mir zulegen und falls ich damit nicht zurecht komme, können meine Enkelkinder sie benutzen. Die basteln so gerne mit Tonpapier! Für mich ist der Bericht sehr interessant und ich danke Dir für Deine Mühe! Nette Grüße von Gerlinde Katzenski!!

Antworten
Yvonne 10. November 2018 - 18:13

Vielen Dank für den tollen Beitrag! Das mit der Bügelschere kann ich nur bestätigen. Ich liebe sie und nutze sie ständig. Im Prinzip benötige ich dadurch keine (sicherlich schön aussehende und praktische) Storchenschere.

Antworten
SewSimple 10. November 2018 - 20:19

Die Bügelschere war für mich auch eine echte Entdeckung, Yvonne! 🙂

Antworten
Monika 10. November 2018 - 21:07

Prima Tipps,da ich gerade auf der Suche nach einer neuen Schere bin,ich war ganz erstaunt das man doch verschiedene Scheren für unterschiedliche Stoffe(Materialien) benutzen sollte.Werde nun von Deinen Tipps profitieren.👍😄

Antworten
SewSimple 11. November 2018 - 9:12

Freut mich voll, Monika! Lieben Gruß! 🙂

Antworten
Steffi 11. November 2018 - 22:44

Danke für die tollen Tipps. Ich persönlich verwende seit vielen Jahren zwei Scheren von Ikea. Ein prym Modell was ich sehr schwerfällig finde und einige Lieblinge aus dem Druckberuf sowie zwei Rollenschneider aus den USA. Das süße Einhorn Modell wäre ganz mein Ding 🙂
Jetzt überlege ich mir noch eine neue Stoffschere zuzulegen. Dein Beitrag hilft mir dabei auf jeden Fall. Weil ich sehr viel fiese Materialien verarbeite hört sich die fiskars echt toll an 😉
Danke dir liebe Grüße

Antworten
SewSimple 12. November 2018 - 7:16

Hallo Steffi, danke dir für die Rückmeldung.
Die Fiskar ist in meinen Augen wirklich so eine Wind-und-Wetter-Schere.
Sie ist vielleicht nicht das hochsensible Schneidewerkzeug, das ein Modeschöpfer für Seidenblüschen einsetzen würde.
Aber sie tut wirklich, was sie soll. Und das zu einem vernünftigen Preis, finde ich.
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Widmann, Monika 13. November 2018 - 16:05

Habe mir diesen Fiskars-Papier Cutter 19,6 cm zugelegt. Leider ist die Beschreibung recht dürftig und ich komme nicht damit zurecht. Könnte ich einen Tipp bekommen, wie dieser richtig gehandhabt wird. Einen Schnittbogen damit ausschneiden kann ich mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll.

Antworten
Angelika Gattnar 20. Januar 2019 - 14:57

Liebe Sabine, seit kurzer Zeit lese ich regelmäßig Deinen Blog. Er ist sehr informativ, selbst für jemanden mit langer Näh-Erfahrung. Dein Beitrag über Scheren veranlasst mich, eine Schere zu erwähnen, die zu meinem absoluten Liebling geworden ist: Es handelt sich um eine japanische Schere von KAI, die, obwohl leicht, doch sehr gut in der Hand liegt. Das Besondere an dieser Schere ist jedoch die Mikro-Zahnung. Selbst die allerfeinsten Stoffe lassen sich präzise schneiden, selbst Seide rutscht nicht weg. Diese Schere hüte ich wie meinen Augapfel. Liebe Grüße aus dem Osnabrücker Land

Antworten
SewSimple 20. Januar 2019 - 18:11

Hallo Angelika, vielen Dank für den hilfreichen Tipp.
Die Scheren von Kai schaue ich mir nochmal genauer an!
Lieben Dank auch für das schöne Lob! 🙂

Antworten

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