Meine persönliche Näh-Geschichte

von Sabine Schmidt

Heute möchte ich dir mal etwas ganz Privates erzählen. Meine persönliche Näh-Geschichte.

Oder besser: Mein persönlicher Weg ins Näh-Abenteuer.


Eigentlich fing alles schon viel früher an

Meine Näh-Geschichte begann 2013. Obwohl sie eigentlich schon viel früher begonnen hat:

Meine Mutter war ungeheuer talentiert, was Handarbeiten (und vieles sonst) angeht. Und alles, was ich am Leibe trug, war selbstgemacht. Selbstgenäht, selbstgestrickt, selbstgehäkelt. Pullover mit aufwändigem Lochmuster –  ein Einschulungsset aus weiß-türkis-geflinkelter Strickjacke und einer türkisblauen Schlaghose (dazu ein grellorange-farbener Schulranzen mit Katzenaugen: die 70er konnten hart sein)  Hosen, Röcke, Kleider, Blusen. Mäntel, Parkas, Jacken (asymetrisch im Stil der 80er!) – nähtechnisch gab es kein Entrinnen.

Selbst meine Dienstkleidung als junge Krankenschwester hat meine Mutter selbstgenäht. Ganz cool: Kasacks mit durchgeknöpftem Rücken und Karottenhosen in zartem Rosa und Hellblau (unnötig zu erwähnen, dass ich dazu die grellsten Ringelsocken trug, derer ich habhaft werden konnte, oder?). 🙂

Aber selber nähen? Never ever!

Kreativ sein ist alles

Makramee, Häkeln, Stricken, Malen, Knüpfen, Musizieren, Basteln, Songs schreiben, Fimo, selbstgemachte Kosmetik, Gedichte und Geschichten schreiben: In meiner Kindheit und Jugend gab es im Kreativ-Bereich praktisch nichts, was ich nicht ausprobiert und geliebt hätte.

Kreativ-Sein war und ist für mich Lebens-Elixier.

Fun Fact am Rande: Als ich vor kurzem neue Blumenampeln im Boho-Look brauchte, erinnerten sich meine Finger ganz von allein daran, wie Makramee-Knoten gehen. Erstaunlich, oder? Und das nach über 40 Jahren! 🙂


Die Nähmaschine meiner Mutter

Klar hab ich’s ein paarmal mit dem Nähen versucht. Auf der herrlichen alten Nähmaschine meiner Mutter mit ausklappbarem Schneidetisch aus Massivholz. Allerdings ist nicht viel draus geworden. Ein Kleid aus hellblau-geblümtem Baumwollstoff und einem Anflug von Smok am Ausschnitt (das ich exakt 2 x getragen und jedes Mal gehasst habe) und eine Hose, auf die ich viel Zeit verwendet habe, die aber dennoch unvollendet blieb (Vielleicht gibt es sie noch – irgendwo da draußen? Bitte melde dich!).


Die erste Nähmaschine

Als meine Kinder klein waren, wäre eigentlich ein idealer Zeitpunkt gewesen, um mit dem Nähen anzufangen. Und eines Tages kam mein Mann denn auch mit einer Maschine – für den Anfang – vom Discounter um die Ecke. “Für Gardinen und so”. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass es niemals in meinem Leben Gardinen in meinen vier Wänden gab? 🙂

Also blieb die Nähmaschine, wo sie war: im hintersten Winkel der Abstellkammer eingesperrt.


Die ersten Schritte ins Näh-Glück

Bis… – ja: bis ich sie 2013 dort wiederentdeckte – und befreite.

Irgendwann in dieser Zeit hatte ich nämlich angefangen, im Internet nach Selbstgenähtem zu schauen. Zuerst nur halb bewusst, dann immer zielgerichteter. Nach und nach identifizierte ich, was mir gefiel, welcher Stil, welche Farben, welche Stoffarten. Und welche Projekte. Bis dahin hatte ich aber seit fast 30 Jahren keine Naht genäht. Und dabei blieb ich auch. Vorerst.

Bis ich zum ersten Mal ein Stoffgeschäft betrat. Oh Wunder! Diese Auswahl! Diese Farben! Diese Möglichkeiten!

Ich tätigte also meinen ersten Stoffkauf. Mit zittrigen Händen und Schweiß auf der Stirn. Das viele Geld! Und nicht mal wirklich eine im Kopf! Und dann die Frage der Verkäuferin beim Zuschnitt: “Was wollen Sie denn daraus nähen?” Und ich, stammelnd: “Weiß ich noch nicht so genau.”

Hätte ich ihr sagen sollen, dass dieser Stoff die erste Treppenstufe auf dem Weg ins Näh-Glück auskleiden sollte? 🙂

Eines Tages hatte ich alles zusammen, was ich brauchte: das war qualitativ nichts Großartiges, einiges war vom Discounter, aber völlig egal: Das Experiment konnte beginnen.


Wie alles begann

Es begann an meinem himmelblauen Küchentisch mit einer Taschentüchertasche (die TaTüTa der wunderbaren und kenntnisreichen Gabriele von Congabären, von der ich gerade am Anfang sehr viel gelernt habe) und einem Stoffpaket von Buttinette, ein bisschen Webband, viel Verschnitt und einem ersten Näh-Abend der Glückseligkeit.

Wirklich: Ich war vollkommen angefixt. Als nächstes  kam eine Wimpelkette. Für mein neu zu beziehendes Näh-Zimmer.

Als solches hatte ich nämlich unseren wenig genutzten Wintergarten auserkoren:
Licht, Luft, Freiheit – und einen Platz, an dem ich Begonnenes ohne schlechtes Gewissen einfach liegen lassen konnte, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Jeder Tag, an dem ich Zeit zum Nähen hatte, war für mich ein guter Tag: Ich genoss jede einzelne Naht!

Es kamen erste Kissen dazu (mit Insekten bestickt, so wie dieses hier), kleine Kosmetiktäschchen für unsere Kinder, Stiftemäppchen – tja, und dann kündigte sich schon der erste Eulen-Topflappen an.


Die Sache mit den Eulen

War DAS eine Arbeit, bis das fertige Schnittmuster vor mir lag! Stunde um Stunde ausprobieren, auftrennen, zurückschneiden, einfassen, korrigieren, neu versuchen, fluchen, schimpfen, neu machen, auftrennen, und dann: freuen! Ha! Stolz, Glück, Erfolg, endlose Zufriedenheit! Als Henry & Hobbes zum ersten Mal in ihrer ganzen Keckheit vor mir lagen, war ich im Näh-Himmel (und das, obwohl ich Eulen entsetzlich albern finde, wie du im entsprechenden Artikel jederzeit nachlesen kannst).

Bei alldem muss ich erzählen, dass dies nur eine Seite der Medaille ist. Die zweite Seite: Natürlich habe ich auch einen Beruf und eine Arbeit, die mich ausfüllt und mir großen Spaß macht. Auch hier erlebe ich Momente des Flow und der Zufriedenheit mit den erreichten Ergebnissen.

Eulentopflappen nähen

Neue Herausforderungen  – diesmal im Job

Allerdings durchlief mein Berufsleben gerade zu der Zeit, als ich mit dem Nähen begann, eine schwierige Phase.

Alles war auf den Kopf gestellt – und ich selbst am meisten. Ich wurde krank. Richtig krank. Und was mir wirklich geholfen hat, aus diesem Loch wieder herauszukrabbeln, waren meine Familie – und das Nähen.

Während alles auf dem Kopf stand, ging es bei einer Sache schnurstracks gerade aus, wenn auch manchmal im Zickzack-Stich.


Was ich gelernt habe

Diese Kraft, die ich aus meinem kunterbunten Näh-Leben ziehe, bestärkte mich darin, auch beruflich Neues zu wagen und Risiken einzugehen. Was ich dann auch mit Erfolg umgesetzt habe.

Letztendlich: Egal, wie schlimm ein Tag war. Egal, wie schlecht etwas gelaufen ist: Ich konnte und kann abends immer noch in meine Projektschmiede gehen und aus den tollsten, buntesten Stoffen die eigenwilligsten Kreationen nähen und dabei dasselbe Näh-Glück empfinden wie beim ersten Mal. Okay. Manchmal muss man dem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen: nicht alles gelingt. Aber je entschlossener ich unvollendete Projekte (Hallo Hose!) in die Tonne kloppe, desto schneller sind mein Hirn und mein Schneidetisch wieder frei für Neues.

Nach und nach habe ich mir hochwertigere Ausstattung geleistet – sobald ich wusste, dass meine Liebe zum Nähen kein Strohfeuer ist. Mein wunderbarer Gemahlsgatte unterstützte mich auch hier – und als die Idee mit einer eigenen Website (Blogs! Es gibt so viele Blogs! Aber noch nicht MEINEN!) aufkam, half er, technische Probleme zu lösen, beriet mich, hakte nach – und war schließlich derjenige, der den Namen SewSimple erfand.


Braucht die Welt einen weiteren Blog?

Denn genau das wollte ich: Einfach nähen. Schöne Dinge entstehen sehen. Ohne großartiges Brimbamborium. Und anderen zeigen, dass sie es genauso gut können wie ich.

Natürlich hatte ich anfangs Zweifel, ob die Welt einen weiteren Näh-Blog wirklich braucht. Aber es ist wie mit allem: Jeder Mensch macht in seinem Leben ähnliche Erfahrungen. Aber jeder verarbeitet sie auf seine eigene Weise. Die einen schreiben Musik, die anderen malen Bilder, wieder andere tanzen sich die Seele aus dem Leib – und dann gibt es einige, die nähen. Und auch dies tut jeder auf seine unverwechselbare Weise.

Weil es SEIN Ausdruck der Kreativität ist.

Sweater Yann nähen

Mach doch mal was Kreatives!

Das Wort Kreativität hatte für mich lange so einen negativen Klang. Weil das für mich so nach Aschenbechern aus Fimo. Nach “Mal doch mal was Schönes!”

Dabei ist Kreativität der Motor, der alles antreibt. Projekte, die ich mir in meiner Näh-Werkstatt(denn das ist es inzwischen) ausdenke, plane und realisiere, strahlen mit ihrer Energie in mein gesamtes restliches Leben aus.

Beim Nähen suche ich nach offenen Fragen, nach Möglichkeiten, erfinde Lösungen und knacke Rätsel. Und das alles mit einem herrlichen Material, das die Sinne anregt und süchtig macht.  Die Freude daran, gut zu sein. Und besser zu werden.

Und die Zufriedenheit, die sich durch das Spiel der Möglichkeiten und das Gefühl von Kompetenz und Selbstwirksamkeit einstellt, strahlt auch wieder in mein berufliches Leben ab: auch hier sind Lösungen gefragt. Und der Gedanke, dass in allem auch etwas Gutes, Nützliches steckt, das es zu suchen, zu identifizieren und zu stärken gilt.

Mit der Lust auf’s Nähen kam auch die Lust auf’s Leben zurück. Dazu der Spaß, mit mir selbst und meinen Ideen allein zu sein  und dann wieder, Dinge gemeinsam im Team zu realisieren. In meinem Näh-Zimmer ganz für mich selbst zu zaubern – und die Ergebnisse mit dir zu teilen.


Toll, dass du dabei bist!

Es ist mir so wichtig, zu wissen, wie es dir mit meinen Anleitungen geht, ob du glücklich mit deinen Näh-Ergebnissen bist. Und was deine persönlichen Herausforderungen und Fragen beim Thema Nähen sind. Kommentare auf dem Blog, bei Facebook oder Instagram sind deshalb für mich ein wichtiger Hinweis, ob es Themen gibt, welche Blogbeiträge dir weiterhelfen könnten. Denn genau das ist mein Anliegen: Dass du dich mit Spaß und Freude in deinen Lieblingshobby weiterentwickeln kannst.

An dieser Stelle möchte ich mich deshalb also ganz besonders bei DIR bedanken, dass du dir die Zeit nimmst, meine Beiträge zu lesen, zu teilen und zu kommentieren – es ist einfach schön, dass du meine Näh-Abenteuer begleitest! 🙂

Und ich möchte dir die Gewissheit geben, dass, wenn ich es kann, du es auch schaffst.

Trau dich, dein eigenes ganz persönliches Näh-Abenteuer zu suchen, zu finden, zu erleben  – und jede Sekunde zu genießen!

Happy simple sewing,

deine Sabine

PS: Ich freue mich übrigens sehr, wenn du mir auch von deiner persönlichen Näh-Geschichte erzählst. Ich lade dich herzlich ein, mir in den Kommentaren davon zu berichten.

SewSimple

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67 Antworten zu „Meine persönliche Näh-Geschichte“

  1. Gabi

    Liebe Sabine,
    durch Zufall bin ich auf deinen Blog gestoßen und muss sagen -er hat mich in den Bahn gezogen-
    Ich habe auch als meine Kinder klein waren mir eine Nähmaschine gewünscht und bekommen.Als junge Mutter will man natürlich perfekt sein.
    Meine Nähprojekte bestanden aus 08/15 Hosen mit Gummizug.
    Die Jungs haben es geliebt.
    Außer gerade Nähte habe ich nichts hinbekommen,es gab noch nicht Vielzahl an Bücher,noch kannte ich niemanden der mir helfen konnte.
    Also Nähmaschine verbannt.
    Jetzt bin ich 60 Jahre alt und Oma einer süßen Enkelin.
    Ich habe eine kleine Nähschule besucht wo ich nach wie vor hingehe und nette Freundschaften geschlossen habe.
    Es macht mir mega viel Spaß tolle Kleidchen zunähen,jetzt wage ich mich auch an eigener Kleidung ran-aber alles noch mit hilfe(ich Trau mich nicht so recht allein )
    Letztes Jahr habe ich sogar eine Overlock bekommen-von meinen Kindern und meinem leider dies Jahr verstorben Mann-
    Er fand es immer so schön wenn ich an der Nähmaschine gesessen habe.
    Dein Buch über die Overlock habe ich mir jetzt gekauft und hoffe das es /das du mir damit richtig zum Schwung verhilfst.
    Ich freu mich von dir zu hören und deinen Inspirationen auf deinem Blog zu folgen.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Deine Gabi Höppner

    1. Ganz lieben Dank für die wundervolle Rückmeldung, liebe Gabi.
      Toll, dass du an Bord bist. 🙂

  2. Hallo Sabine,
    ich habe im Mai 2021 eine Nähmaschine gekauft. Da es bedingt durch den Lockdown keine Nähkurse gab habe ich das Nähen über deine Nähanleitungen im Internet gelernt. Ich liebe dieses Hobby und bin schon ganz gut drauf. Eine wunderbare Beschäftigung in meiner Pension. Freue mich jede Woche über deine neuen Beiträge. Ich nähe einfach so ziemlich alles nach. Bin jetzt schon bekannt für meine “Nähgeschenke”, die ich oft mitbringe.Ganz liebe Grüsse Roswitha Sam aus Österreich

    1. Das klingt großartig, liebe Roswitha.
      Schön, dass du hergefunden hast.
      Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß beim Nähen. 🙂

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