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Nähzimmer einrichten mit 15 Hacks: So organisierst du deinen Nähplatz

Von Sabine
Veröffentlicht: Stand:

Möchtest du dein Nähzimmer einrichten oder neu organisieren? In diesem Beitrag verrate ich dir, worauf du bei der Organisation deines Nähplatzes achten solltest.

Dieser Beitrag im Überblick

  • Dein Nähplatz ist ein Ort, an dem du glückliche und kreative Stunden mit deinem liebsten Hobby verbringen willst
  • Umso wichtiger ist es, dass du deinen Kreativraum sinnvoll und gut organisierst
  • Zu einem Umgebung, in der du gut arbeiten kannst, gehört ein stabiler Tisch, gute Beleuchtung, eine bedienungsfreundliche Nähmaschine, gute Organisation des Zubehörs und ein bequemer Stuhl

Warum ist es eigentlich so wichtig, einen gut eingerichteten Nähplatz zu haben? Und was braucht man dafür? Worauf sollte man bei der Einrichtung achten?

Diese Fragen habe ich mir kürzlich auch gestellt, als ich mein Nähzimmer neu eingerichtet habe. Klar hab ich nicht alles neu gekauft. Aber ich habe mir vorab Gedanken darüber gemacht, wie ich meinen Nähplatz sinnvoll und gut organisieren kann. Was mir wichtig ist, was ich unbedingt brauche – und worauf ich auch einfach verzichten kann.

Nähzimmer einrichten: Die wichtigsten Elemente

Klar hat jeder unterschiedlich viel Platz um sich dem schönsten Hobby der Welt zu widmen. Viele nähen am Küchentisch oder im Wohnzimmer. Manche Hobbynäher:innen richten sich eine kleine Nähecke im Schlafzimmer ein. Alles okay. Man braucht kein separates Zimmer um beim Nähen glücklich zu sein.

Aber ein paar Elemente braucht es schön, damit alles gut strukturiert ist und du einen guten Nähflow hast. 🙂

Nähplatz und Nähmaschine organisieren

Der richtige Tisch zum Nähen

Ein stabiler Tisch ist das A und O beim Nähen. Warum? Weil wir ein Hobby mit Vibration ausüben. Nähmaschinen und Overlocks bringen Tischplatten zum Schwingen und Vibrieren. Das kann sehr störend sein und dir schnell die Lust am Nähen verderben.

Wenn du an einem stabilen Küchen- oder Wohnzimmertisch nähst: Alles gut. Wenn du dir aber einen extra Tisch zum Nähen kaufen willst, dann solltest du auf mehrere Dinge achten

Material: Wo immer es geht solltest du auf natürliche Materialien zurückgreifen. Das ist nachhaltig und schont die Umwelt. Bei einem Tisch bietet sich hier Massivholz an. Das gute an einer natürlichen und ggf. nur leicht geölten Tischplatte: Du kannst sie bei Schäden oder Kratzern abschleifen, die Platte neu einölen und schon ist sie wieder wie neu. Hinzu kommt, dass Massivholz schön schwer ist und Vibrationen durch seine natürliche Struktur gut abfedern kann. Ich habe mir diesen rund 70 kg schweren Esstisch als Näh- und Zuschneidetisch gekauft. Und soviel kann ich verraten: Es ist der beste Tisch an dem ich je genäht habe. Zuerst hatte ich Befürchtungen, ob ich den Tisch zum Reinigen abrücken kann, weil er so massiv ist. Alternativ finde ich diesen schweren Wildeiche-Tisch sehr gut.

Hack Nr. 1: Mit Filzgleitern unter den Füßen lässt sich auch der schwerste Tisch problemlos verschieben. Außerdem dämpfen die Filzgleiter Vibrationen noch zusätzlich. Win-Win-Situation. 🙂

Höhe: Such dir einen Tisch aus, der hoch genug ist, dass du gut daran arbeiten kannst.

Hack Nr. 2: Solltest du am gleichen Tisch zuschneiden an dem du auch nähst, empfehle ich dir einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch mit möglichst großer Tischplatte. So kannst du den Tisch immer an deine jeweilige Arbeitshöhe anpassen. Das ist rückenschonend und macht viel mehr Spaß!

Größe: Was immer man euch einreden will – die Größe spielt eine Rolle! 😉 Zumindest beim Nähtisch.

Mein Tipp: Kauf dir einen Tisch, der so groß ist, dass er gerade noch ins Zimmer passt. Warum? Weil du, wenn du auch gerne Kleidung nähst, viel Platz zum Kleben, Abpausen, Zuschneiden und Auslegen deiner Projekte brauchst. Durch ständiges Hin- und Herschieben der Stoffzuschnitte wird das Arbeiten ungenau. Und mit der Zeit raubt dir das die Lust am Nähen. Ich habe zwei Tische. Der eine ist 70 x 180 cm groß und ich nutze ihn ausschließlich zum Nähen, Filmen und Fotografieren.

Nähtisch mit Stuhl, Overlock und Nähmaschine

Den Tisch habe ich schon ewig, es ist ein alter Ikea-Tisch aus Kiefernholz, den ich gelegentlich mit Kreidefarben aufhübsche.

Hack Nr. 3: Die Platte ist mit einem umlaufenden Rahmen gearbeitet, sodass sie schön stabil aufliegt und nicht vibriert. Dort, wo ich sitze, ist der Rahmen ausgeschnitten (danke, Schatz!).

Merke: Je größer der Abstand zwischen den Tischbeinen, desto eher gerät ein Tisch ins Vibrieren. Ein umlaufend geleimter Rahmen kann diese Vibration entscheidend vermindern.

Mein zweiter Nähtisch ist ein Stück größer: 200 x 100 cm. An ihm schneide ich zu, klebe Schnittmuster und organisiere Schnittteile während des Nähens.

Nähtisch mit Nähmaschine

Die Nähmaschine bzw. die Schneidematte verschiebe ich ganz nach Bedarf.

Nähtisch mit Schneidematte

Ich arbeite gerne mit Tageslicht, umso schöner, dass mein Nähzimmer direkt zwei Fenster von verschiedenen Seiten hat.

Nähplatz einrichten zum Zuschneiden

Nähplatz beleuchten: So setzt du dein Hobby ins rechte Licht

Tageslicht ist super – wenn man es hat! Darüber hinaus solltest du deinen Nähplatz gut ausleuchten, das schon deine Augen. Ich empfehle dir eine Kombi aus drei verschiedenen Lichtquellen.

Deckenleuchte: Als Allzweckleuchte ist eine normale Deckenleuchte ideal. Mal schnell was suchen, kurz durchsaugen oder aufräumen. Dafür braucht man kein Speziallicht. Hier tut es eine handelsübliche Leuchte aus dem Baumarkt, gerne auch als Spots, die du ganz nach Bedarf ausrichten kannst.

Nähplatz-Leuchte: Ein geeignetes Licht zum Arbeiten, das deine Augen nicht ermüden lässt ist super wichtig beim Nähen. Ich empfehle dir eine gute Tageslichtlampe, die im besten Fall auch energiesparend ist. Zum Beispiel eine LED-basierte Leuchte. Die habe ich über beiden Tischen installiert, sodass der komplette Arbeitsbereich gleichmäßig ausgeleuchtet ist.

Nähplatz Beleuchtung mit Nähmaschine

Für den Nähtisch meiner neuen alten Industrienähmaschine habe ich mir eine Tageslichtlampe zum Anschrauben gekauft, die den Nähplatz besonders flächig ausleuchtet. Mit dieser Lampe bin ich sehr zufrieden (und mein Mann war so begeistert, dass er sich direkt auch eine bestellt hat).

Nähzimmer Beleuchtung

Hack Nr. 4: Über meinem zweiten Nähtisch habe ich zwei kleinere Tageslichtlampen an der Decke installiert. Das sorgt auch hier für eine gleichmäßige Beleuchtung.

Tageslichtlampe über dem Nähtisch

Meine Arbeitsplatzleuchte: Zu guter Letzt ist eine verstellbare Lampe wichtig, mit der du spezielle Bereiche des Arbeitstisches ausleuchten kannst.

Hack Nr. 5: Toll, wenn es eine Tageslichtlampe mit Lupe ist. Das ist beim Auftrennen wirklich Gold wert!

Nähtisch mit Nähmaschine und Arbeitsleuchte
Nähtisch Beleuchtung

Hack Nr. 6: „Für schön“ habe ich mir ein Bild ausgesucht und mit einer Feen-Lichterkette eingerahmt. Das macht direkt gute Laune und sieht entzückend aus, finde ich.

Nähtisch mit Bügeleisen, Overlock und Nähmaschine beleuchtet

Stuhl für den Nähplatz: Hier sitzt du richtig!

Ein bequemer Stuhl, der gut zu deinem Tisch passt, ist ebenfalls wichtig. Am besten ist es, wenn du die Sitzhöhe anpassen kannst. Viele Nähfans schwören auf Stühle mit Armlehnen, andere arbeiten am liebsten mit Rollhockern mit Sattelsitz.

Wofür auch immer du dich entscheidest: Achte darauf, dass der Stuhl einen festen Stand hat. Sollte er mit Rollen ausgestattet sein, achte darauf, dass sie eine schöne Laufruhe mitbringen. Alles andere nervt mit der Zeit… 🙂

Hocker für den Nähtisch

Ich habe am Zuschneidetisch einen Drehhocker und am Nähtisch einen ebenfalls drehbaren Bürostuhl, beides von Ikea. Mein nächster Stuhl wird allerdings ein Sattelhocker mit Kunstledersitz und Rollen, weil ich es einfach praktisch finde, wenn Stoffstaub und Fäden nicht am Stuhl haften.

Bürostuhl für den Nähtisch

Hauptrolle: Die richtige Nähmaschine für deine Zwecke

Natürlich spielt die richtige Nähmaschine eine entscheidende Rolle bei der Einrichtung deines Nähzimmers. Wenn du dich neu einrichtest, kannst du überlegen, wo du sie am geschicktesten platzierst. Und ob du evtl. noch ein Zubehörteil wie zum Bespiel einen schönen großen Anschiebetisch anschaffst. Ich finde ihn ausgesprochen praktisch, vor allem dann, wenn die Maschine Richtung Wand gerückt steht.

Wenn du dir auch so einen Anschiebetisch kaufen möchtest, achte darauf, das Modell zu erwischen, das zu deiner Nähmaschine passt.

Janome Horizon 8200 mit Anschiebetisch

Hier auf dem Blog gibt es ja schon einige Blogbeiträge zum Thema Nähmaschine kaufen oder die richtige Nähmaschine finden. Die solltest du dir unbedingt mal durchlesen, bevor du los stiefelst und dir eine Maschine kaufst.

An der Juki habe ich den serienmäßig mitgelieferten Anschiebetisch nicht installiert, damit ich zum Säumen von Ärmeln etc. schnell die Freiarmfunktion nutzen kann.

Nähzimmer einrichten

Konkretere Empfehlungen gibt es in meinem Testbericht für meine Janome Horizon und den Erfahrungsbericht für die Juki DX7.

Beide Maschinen sind ausgesprochen empfehlenswert.

Hack Nr. 7: Damit der Anlasser nicht verrutschen kann, lege ich ein kleines Stück Anti-Rutsch-Teppichunterlage unter. Dasselbe mache ich übrigens auch mit den Schneidematten.

Fußanlasser der Nähmaschine mit Antirutschunterlage

Wenn die Unterlage fusselig oder fies aussieht, wird sie einfach gegen einen neuen Zuschnitt ausgetauscht.

Hack Nr. 8: Noch ein Wort zur Kabel-Organisation: Je mehr Geräte im Einsatz sind, desto nerviger das Kabelgewirr. Du kannst die Lage wesentlich entspannen, indem du eine Mehrfachsteckdose an einem Tischbein befestigst. Zum Beispiel mit Klebeband oder (wie ich) mit hübschem Geschenkband. Dann kannst du hier einfach ein Verlängerungskabel zur Steckdose legen und bist gut mit Strom versorgt, ohne dass du ständig über Kabel stolperst.

Mehrfachsteckdose am Nähtisch

Wichtig: Achte darauf, dass die Kabel schön locker geführt und nicht geknickt werden, das kann zu Kurzschlüssen und Bränden führen.

Nähzimmer einrichten: Bist du gut organisiert?

Ein Aspekt, der viele Nähfans umtreibt ist die Ordnung im Nähzimmer. Damit ist nicht nur die Ordnung auf dem Tisch gemeint sondern auch genügend Stauraum. Denn eins ist klar: Nähen und Stoffe kaufen sind zwei unterschiedliche Leidenschaften. Und Stoffberge wachsen nun einmal schneller als man sie vernähen kann. 😉

Also locker bleiben, mir geht das ja ganz genauso.

Schauen wir uns zuerst das Thema Stauraum an: Hier ist es günstig, die gesamte Raumhöhe auszunutzen und Schränke aufzustellen, die eine gerade noch vertretbare Tiefe haben. So kannst du die wichtigen Dinge nach vorn räumen und die, die du seltener brauchst, in beschrifteten Kisten dahinter.

Stauraum Schränke zum Nähzimmer einrichten
Nähzimmer einrichten

Hack Nr. 9: Schachteln und Kisten sind deine besten Freunde. Ordne dein Zubehör thematisch, zum Beispiel Taschenverschlüsse, Deko, Reißverschlüsse, Bänder, Knöpfe etc. Dann genügt ein Griff, um direkt die richtige Schachtel in Händen zu halten.

Stoffe sortieren

Stoffe kannst du übrigens auch in Kisten organisieren. Ich staple meine nach Farben. Und nach Projekten. Außerdem habe ich eine Kiste für Stoffreste. Die sortiere ich ein bis zweimal im Jahr aus, bügle sie und entsorge, worauf ich keine Lust mehr habe (oder was zu klein und fitzelig geworden ist). Eisernes Prinzip: Es gibt nie mehr als eine Stoffrestekiste.

Stoffeste organisieren

Alles, was ich immer zur Hand haben muss, zum Beispiel Stecknadeln, Nähmaschinennadeln zum Tauschen, Stifte, Garn oder Nähfüße lagert in einem kleinen Rollcontainer unterm Zuschneidetisch.

Rollcontainer für den Zuschneidetisch

Hack Nr. 10: Dabei nutze ich den Umstand, dass der Container aus Metall ist. Das ist perfekt für meine magnetischen Nadelkissen. Besonders für meine Magnetschalen ist der metallene Untergrund perfekt. So habe ich alles gleich zur Hand und muss nicht lange suchen.

Magnetschale für Stecknadeln
Nähplatz einrichten

Außerdem am Start: Ein paar kleine Magnete für das Nadel-Aufsammeln zwischendurch und eine große Kiste mit Stoffclips in unterschiedlichen Größen.

Stoffe und Materialien, die nicht geknickt werden sollte, wie zum Beispiel Releda, Kork, Tetraleder (mehr dazu in meinem Beitrag Nähen mit Milchtüten) oder SnapPap bewahre ich gerollt und mit Jersey-Nudeln zusammengebunden oder mit Gummibändern fixiert in einem Korb auf.

Korkstoff, Snappap, Kunstleder in einem Korb aufbewahren

Auf dem Tisch selbst habe ich nur wenige Sachen stehen. Ich finde es wichtig, viel freie Fläche zum Arbeiten zu haben. Wenn alles zugestellt ist, kann das den Flow sehr stören. Einige Sachen möchte ich aber trotzdem fix zur Hand haben, deshalb steht auf jedem Tisch eine schöne Ziegelform mit Behältern. Darin befinden sich Pinselchen, Pinzetten, Stifte, Nahttrenner, Stoffmarkierer und ein Stückchen Theraband zum schnellen Reinigen der Schneidematte.

Hack Nr. 11: Mit der Ziegelform habe ich allen Kleinkram perfekt geordnet und ich kann sicher sein, dass es kein unnötiges „Gekruschel“ gibt.

Ziegelform mit Nähutensilien

Beim Zuschneidetisch halte ich es genauso: Eine Ziegelform, mein Berliner Bock (lies mehr darüber im Blogbeitrag über 10 praktische Bügelhelfer) und ein klitzekleines bisschen Deko.

Nähzimmer einrichten

Außerdem immer griffbereit: Meine schönen Nähgewichte aus England. So macht Nähen Spaß! 🙂

Nähzimmer einrichten
Nähtisch aufräumen mit Nähgewichten

Hack Nr. 12: Ein kleiner Tipp für UFOs – so nennt man ja unvollendete Objekte. Natürlich passiert es auch mir, dass ich irgendwas anfange und nicht zuende nähe. Für solche Gelegenheiten habe ich einen Stoffbeutel, in den mein UFO wandern kann. Und zwar so lange, bis ich es entweder vollende oder verwerfe. 🙂

Stoffbeutel auf dem Nähtisch

Hack Nr. 13: Scheren und Lineale aufbewahren: Dieser Punkt der Einrichtung hat mir lange Kopfzerbrechen bereitet. Dabei ist die Lösung denkbar einfach! Ich habe an der Wand neben der Nähmaschine einfach eine Spanplatte angebracht, mit Kreidefarbe angestrichen und nach Bedarf mit Nägeln bestückt. Daran hängen jetzt fein säuberlich meine Lineale und Scheren und warten griffbereit auf ihren großen Auftritt.

Scheren aufbewahren am Nähtisch
Nähzimmer einrichten, Scheren aufhängen

Also nothing fancy und gar nicht teuer. Aber dafür die maximale Übersicht. Und du kannst alles genauso organisieren, wie du es am Liebsten hast. Und unter uns: Ich finde Lochplatten einfach abscheulich… 😉

Allerdings habe ich neulich was bei Schnittenliebe entdeckt, was meine Meinung über Lochplatten ändern könnte: Kleine Ordnungshelfer, die in die Ikea-Lochplatte eingesteckt werden können. Finde ich eine rasend gute Idee. Warum ist da vorher noch niemand drauf gekommen?

Super praktisch finde ich die verschließbaren Schachteln für Nadeln oder Einlagen für Unterfadenspulen. Oder auch einhakbare Magente, die stark genug sind, Scheren zu halten. Das kommt übrigens den Scheren wirklich zugute, weil die Scherenblätter verschiedener Scheren dann nicht aneinander reiben und dadurch ggf. stumpf werden.

Sehr cool übrigens auch die Linealhalter. Lineale sind ja oft das Nähzubehör, das am Nervigsten ist, wenn es herumfliegt…

Man kann das Ganze übrigens ganz nach den eigenen Bedürfnissen einzeln kaufen oder als Gesamtpaket. Besonders cool: Man kann die Farben passend zum Nähplatz wählen, weil sie im 3D-Druck in Deutschland produziert werden.

Nähzimmer einrichten Scheren Aufhängung mit Nägeln
Nähzimmer Einrichtung Scheren und Lineale

Dass ich da nicht schon früher drauf gekommen bin! Und wenn das Brett össelig ist, streiche ich es einfach in einer neuen Lieblings-Kreidefarbe!

Hack Nr. 14: Wohin mit dem Bügelbrett? Das herumstehende Bügelbrett nervt dich? Mich auch! Deshalb habe ich es einfach an einem Haken am Schrank aufgehängt. So ist es nicht nur nicht im Weg sondern auch blitzschnell zur Hand!

Bügelbrett aufhängen
Bügelbrett am Haken

Clever, oder? 😉

Schnittmuster aufbewahren – das ist ein Thema, das ich hier ja schon ausreichend verbloggt habe. Dachte ich. Trotzdem noch ein Wort dazu: Zusammengeklebte Kleidungsschnitte sind oft die größte Herausforderung bei der Aufbewahrung von Schnittmustern. Meine Empfehlung: Schaff dir Papierschnittmuster an. Die kannst du auf A4 zusammenfalten und in Ordnern archivieren.

Platz für schöne Schnitte: Die Schneidematte

Über Tische haben wir ja schon gesprochen. Ich habe leider erst recht spät entdeckt, dass es Schneidematten gibt, die größer sind als die handelsüblichen 60 x 90 cm. Für meinen neuen Nähtisch habe ich mir deshalb eine 120 x 90 cm große XL-Schneidematte von Victor besorgt. Sie ist mit knapp 60 Euro günstiger als zwei nebeneinander liegende Schneidematten (war mein bisheriges Konstrukt…) und sooo viel besser beim Zuschnitt der Stoffe, weil es keine störende Ritze gibt. Also: Einmal Schulterklopfen, Sabine. Alles richtig gemacht. 😉

Nähtisch mit Schneidematte

Auf dem zweiten Nähtisch liegt eine 60 x 90er Snaply-Schneidematte, die ich im Beitrag über selbstheilende Schneidematten ja auch schon empfohlen habe.

Hack Nr. 15: Unter beiden Schneidematten habe ich Zuschnitte von dünner Anti-Rutsch-Teppichunterlage gelegt, sodass sie wirklich bombenfest und sicher liegen. Das macht sich gerade beim Zuschnitt von großen Stoffstücken sehr bezahlt.

Nähzimmer einrichten

Ein bisschen schön darf auch: Nähplatz sinnvoll dekorieren

Dein neuer Nähplatz ist fast fertig, jetzt fehlt nur noch ein bisschen was für’s Auge! Zum Beispiel ein schönes Poster oder ein motivierender Nähspruch. Meine tollen Poster von Cavallini habe ich dir ja in der Flaschengarten-Anleitung schon gezeigt, oder?

Nähzimmer einrichten

So ein Flaschengarten ist übrigens auch perfekt für’s Nähzimmer. Hüpf gerne mal rüber zur Anleitung, mit der du dir im Handumdrehen einen eigenen Flaschengarten selber machen kannst.

Ein paar Grünpflanzen auf der Fensterbank dürfen aber auch nicht fehlen – zumindest bei mir nicht.

Pflanzen im Nähzimmer

Ein paar Feenlichter komplettieren das Ganze und machen das Nähzimmer zu einem Ort, an dem du dich nicht nur kreativ ausleben kannst: Im besten Falle fühlst du dich hier so wohl, dass du dich nicht nur zum Nähen hier aufhalten magst. 🙂

Nähzimmer einrichten

Startklar: Dein neuer Nähplatz ist fertig!

Fertig eingerichtet? Glückwunsch! Dann kannst du deinen neuen Nähplatz ja endlich einweihen. Zum Beispiel mit einer meiner unzähligen Nähanleitungen. Oder einen der vielen Schnittmuster von SewSimple.

Nähzimmer einrichten

Denk dran: Ein leckerer Kaffee oder ein feines Knabberchen machen das Näherlebnis erst komplett. 🙂

Und jetzt: Maschine an und los geht’s!

Nähzimmer einrichten

Fazit

Ein schön eingerichteter, gut organisierter Nähplatz kann so einen Riesen-Unterschied machen. Mit einer gut durchdachten Einrichtung tust du nicht nur deinen Augen, deinem Rücken und deinen Nerven etwas Gutes – du sorgst auch für einen relaxten Arbeitsablauf und einen kreativen Flow.

Auch wenn du nicht sofort alle Tipps umsetzt: Wenn nach und nach ein sinnvolles Helferlein bei dir einziehen darf, wirst du schon eine große Verbesserung damit erzielen, versprochen.

Schreib mir gerne in den Kommentaren, was dir beim Einrichten deines Nähzimmers wichtig ist. Und auch, welche Fragen noch offen geblieben sind.

Happy simple sewing, deine Sabine

Nähzimmer einrichten

Häufige Fragen

Worauf sollte ich beim Nähzimmer einrichten achten?

Wichtig sind neben einem stabilen Nähtisch auch ein guter, bequemer Stuhl und ausreichende Beleuchtung des Arbeitsbereiches.

Wie kann ich meinen Nähplatz sinnvoll organisieren?

Indem du für genügend Stauraum und Arbeitsfläche sorgst. Ordne dein Zubehör thematisch in Kisten und beschrifte sie, damit du mit einem Handgriff alles parat hast.

Was brauche ich als Anfänger unbedingt am Nähplatz?

Eine gute Schneidematte, eine Nähmaschine, mit der du dich schnell vertraut machen kanst, eine ausreichende Beleuchtung und ordentliches Zubehör sind alles, was du für den Start benötigst.

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56 Kommentare

Eckard 25. August 2021 - 13:23

Ein sehr schöner Beitrag! Da sind viele Inspirationen dabei. Warum hast du dich gerade für einen Sattelhocker entschieden? Welche Vorteile bietet der gegenüber herkömmlichen Hockern und Stühlen?

Antworten
Sabine 25. August 2021 - 14:04

Hallo Eckard,
vielen Dank! Ich habe beim Arbeiten gerne die maximale Beweglichkeit. Mit Arm- und Rückenlehne
fühle ich mich da manchmal eingeschränkt. Die Sattelhocker finde ich deshalb cool, weil man einfach
ein Bein von hinten drüber schwingen kann um sich drauf zu setzen. 🙂

Antworten
Nicole Paßmann 12. August 2021 - 12:38

Liebe Sabine, schnittenliebe ist das eine, 3dversum das andere, was noch viel mehr Zubehör für die Lochplatte vom schwedischen Möbelriesen hat. Die sind auch auf Instagram, kann man gut spicken. Ansonsten gibt es bei mir ähnliche Dinge wie bei dir. Nur mangels Platz im Nähzimmer habe ich einen mobilen, klappbaren Zuschneidetisch gebaut, nach Anleitung von schnittelement.de (auch auf Instagram). Der ist richtig Klasse, meiner sogar doppelt groß. Ich folge dir im Übrigen auf Instagram (nicole.passman), da hab ich ein paar Fotos von diesem Zuschneidetisch gepostet.Als Nähtisch habe ich den großen von Snaply, der ist auch etwas flexibel in der Fläche und bietet guten Stauraum für das Wichtigste. Und wenn ich mal gar nicht nähen sollte (kommt eher selten vor….), kann ich die Maschine versenken und alles zuklappen.
Ich liebe deine Beiträge, bei jedem ist wenigstens eine Kleinigkeit (meistens deutlich mehr) dabei, die ich so noch nicht kannte, ich lerne soviel dazu von dir. Und ich freue mich auf September, wenn endlich dein Buch erscheint, vorbestellt ist es schon 😄. Liebe Grüße aus Dortmund, Nicole

Antworten
Sabine 13. August 2021 - 12:56

Hallo liebe Nicole,
danke für den tollen Tipp, das schaue ich mir auf jeden Fall mal genauer an.
Es ist sehr lieb, dass du dir die Zeit für eine Rückmeldung nimmst.
Dein positives Feedback bedeutet mir wirklich viel.
Schön zu wissen, dass du dich bei SewSimple wohlfühlst und immer was Neues erfahren kannst.
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Elisabeth Häußlein 29. Juni 2021 - 10:54

Liebe Sabine, dein Nähzimmer ist total super geworden. Da könnte man glatt neidisch werden. Ich selbst habe mir mein Nähzimmer im Keller eingerichtet. Dort fühle ich mich auch sehr wohl. Habe bestmöglichst versucht alles zu vereinen, worauf es mir bei meinem Hobby ankommt. Man muss halt auch Kompromisse eingehen. Mein mango sind die kleinen Kellerfenster. Ich liebe lichtdurchflutete Räume. Deine Ideen mit den aufhängten Linialen und Scheren ist einfach Gold werr. Vielen Dank für die Tipps!! Herzliche Grüße LILLY

Antworten
Sabine 29. Juni 2021 - 14:16

Sehr gerne! Wir haben ja alle unterschiedliche bauliche Voraussetzungen.
Daher freut es mich umso mehr, dass du eine Inspiration mitnehmen konntest. 🙂
Lieben Dank für deinen Kommentar.

Antworten
Susanne Reinig 22. Juni 2021 - 16:31

Liebe Sabine,
wer soviel tolle Sachen näht, hat natürlich einen super organisierten Nähplatz. ich habe gerade herausgefunden, dass ich gar nicht sooo weit davon entfernt bin.Ich merke es auch, meine Finished Projekte dieses Jahr sind schon weit mehr als letztes Jahr. Nur auf Insta gezeigt hab ich sie noch nicht. Kommt noch. Auf dein Board mit den Linealen und Scheren habe ich ein besonderes Auge geworfen, denn bei mir liegen diese Teile in Schubladen und gerade bei den Linealen ärgert mich das ein bisschen, da mir dann meine Projekte manchmal ein bisschen entfallen.Die muss ich mal meinem Mann zeigen. Vielen Dank für die tolle Einsicht in dein Nähzimmer , ich habe einige Inspirationen daraus schöpfen können.
Lieber Gruß aus der Oststeiermark.
Susanne

Antworten
Sabine 22. Juni 2021 - 20:49

Freut mich sehr, liebe Susanne.
Toll, dass dich der Beitrag inspiriert hat. 🙂

Antworten
Edeltraud Mihm-Horst 28. Juni 2021 - 9:52

Liebe Sabine, danke für deinen sehr ausführlichen und inspirierenden Einblick in dein Nähzimmer!
Könntest du bitte deine Arbeitsplatzleuchten noch näher vorstellen…sowas fehlt mir nämlich noch, behelfe mir mit einer kleinen Kinderschreibtischlampe…nicht zufriedenstellend.
Lieber Grüße
Edeltraud

Antworten
Sabine 28. Juni 2021 - 16:51

Hallo liebe Edeltraud,
ich kann gut verstehen, dass so eine kleine Schreibtischlampe nicht das Gelbe vom Ei ist.
Meine Tageslichtlampe mit Lupe habe ich dir jetzt auch verlinkt. Ich habe mir gerade für meine neue alte Industrienähmaschine diese Nähplatzlampe bestellt.

Antworten
Sylvie Mousel 18. Juni 2021 - 10:08

Gut durchdacht das Ganze. Ich wollte nur anmerken dass die Faden auch an den Rollen heften bleiben, da hilft nur, immer wieder staubsaugen oder fegen🙈😉 sonst gibt es Fadensalat an den Rollen .

Antworten
Sabine 19. Juni 2021 - 19:47

Hallo Sylvie, hast absolut Recht.
Ich habe mir angewöhnt, direkt nach dem Nähen sauber zu machen.
So habe ich direkt ein schön aufgeräumtes Nähzimmer, das Lust auf neue Projekte macht…

Antworten
Rita 16. Juni 2021 - 22:27

Hallo Sabine,
ich muss mein extra Zimmer auch für HomeOffice und Bürokram nutzen. Habe zwar mit 1,68 m Standard-Maß, bin aber sehr von Rückenproblemen geplagt. Bei der Einzugs-Renovierung des Gauses blieb ein 1,60-Stück massive Küchenarbeitsplatte über. Ist recht schwer, unbehandelt und deshalb nicht rutschig und steht auf Ikea-Holzböcken zum Verstellen. Also etwas tiefer fürs HomeOffice und leicht von Hand zu verstellen fürs Nähen. Mit einem Vario-Hocker von Stokke kann ich lange dran Sitzen und die Höhe immer anpassen. Einen Sattelstuhl gab ich im Büro – der beste Stuhl in 35 Jahren Arbeit. Sehr zu empfehlen. Hinter mir organisiere ich in Kisten und Schachteln. Deine „Scherenwand“ ist absolut nachahmenswert. Mein Bügelbrett ist dort nur ein kleines für den Tisch von Ikea. Das große steht woanders und ist mir schlicht zu schwer.
Danke für deinen unaufgeregten Einblick in dein Nähzimmer. Und die kleinen guten Livehacks…. ☺️

Antworten
Sabine 17. Juni 2021 - 9:34

Hallo Rita, das ist ja echt das Schöne: Man kann sich bei der Einrichtung genau nach den eigenen Bedürfnissen richten.
Ich bügle üblicherweise auch auf meine Schurwoll-Bügelmatte, wenn ich nähe. Das Bügelbrett nehme ich nur für große Teile.
Die Küchenarbeitsplatte ich bestimmt eine sehr stabile Unterlage zu nähen.
Lieben Dank, dass du deine Tipps und Hinweise mit uns teilst. 🙂

Antworten
Petra Micheler 16. Juni 2021 - 11:13

Hallo Sabine, danke für den Einblick in Dein wunderbares, praktisch und sinnvolles Nähzimmer. Ich bin in der glücklichen Lage einen Kellerraum mit 2 Fenstern für meine Hobbys zu haben, meine Einrichtung besteht aus 3 alten, sehr stabilen schweren Schreibtischen, da kann ich mich richtig ausbreiten und gut arbeiten. Vielen Dank für Deine tollen Tips, haben mir schon viele Male geholfen, freue mich immer wieder auf Nachricht von Dir.

Antworten
Sabine 17. Juni 2021 - 9:35

Voll lieb, danke für deine Rückmeldung, liebe Petra!

Antworten
Petra 16. Juni 2021 - 9:08

Hallo Sabine!
Danke für den guten Betrag zum Nähzimmer.
Ich bin auch seit Anfang dieses Jahres stolze Nähzimmer-Eigentümerin, allerding tu ich mich schwer mit der finalen Einrichtung. Das mit dem Tisch ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen. Ich habe einen Schreibtisch mit recht dünner Platte und meine „Ersatz-NähMa“ brummelt seitdem vor sich hin… zum Glück schwingt die andere Maschine nicht und die Ovi ist eh sehr laut 😉
Für die Scheren und den ganzen kram suche ich auch noch eine Lösung. Das mit der Holzplatte ist auf jeden Fall eine Idee, das muss ich bei Zeiten mal in den Baumarkt und mir eine Platte besorgen.
Liebe Grüße
Petra

Antworten
Sabine 17. Juni 2021 - 9:40

Es gibt ja auch ganz tolles Organizing-Zubehör von Schnittenliebe.
So eine Holzplatte mit Nägeln genügt (derzeit) aber für mich, wobei ich mit den Sachen von Schnittenliebe super zufrieden bin.
Vielleicht muss doch früher oder später so ein fancy Organzier her… 😉

Antworten
Andrea 15. Juni 2021 - 22:11

Hallo Sabine, ob ich irgendwann ein extra Nähzimmer haben werde, steht in den Sternen. Aber danke für den Beitrag, da sind viele gute und nützliche Ideen dabei. Die Jumbo-Schneidematte ist top, das wird meine nächste Anschaffung, viele Grüße, Andrea

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:31

Freut mich sehr, dass dich der Beitrag inspiriert hat, liebe Andrea!

Antworten
Maria Dreßler 15. Juni 2021 - 21:24

Hallo Sabine, gratuliere zu deinem neuen Reich, echt schön geworden und gut durchdacht👍👏 viel Spaß und wenn du mal so richtig in Action bist, zuschneiden, bügeln, nähen usw. … dann würde ich gerne nochmal ein paar Bilder sehen. Wünsch dir noch viele gute Ideen und kreative Einfälle, liebe Grüße Maria

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:33

Hihihi, mittendrin ist es natürlich immer wuselig.
Aber am Ende des Tages räume ich brav auf. Damit ich am nächsten Tag wieder Lust hab, mit was Neuem loszulegen. 🙂

Antworten
Yvonne 15. Juni 2021 - 20:14

Hallo Sabine,
danke für die Einblicke in dein Nähzimmer. Ja, ein eigenes Zimmer für einen selbst ist schon schön. Das schätze ich mittlerweile auch sehr. Gerade wenn man mitten in einem etwas aufwendigem Projekt steckt oder wenn die eine Naht zum x-ten Mal aufgemacht werden muß….und es für den Moment reicht, ist es schön einfach die Tür zuzumachen und niemand stört sich an dem kreativen Chaos.
Leider ist mein Zimmer nicht so groß, das ein Zuschneidetisch reinpasst. Das mache ich am Esstisch. Und da sind wir beim Thema: Für mich müsste der Tisch frei stehen. Da ich nicht die Größte bin, würde ich mit deiner Lösung nicht klar kommen. Ich würde wie ein Schluck Wasser über dem Tisch hängen und unter Garantie alles verschieben und krumm zuschneiden. Aber den Hinweis auf die große Schneidematte habe ich mir abgespeichert. Vielleicht habe ich ja mal den Platz für einen Zuschneidetisch und dann…..dann weiß ich was ich noch brauche….
Schade, daß du keine Lochplatte magst. Ich liebe sie, weil sie so schön flexibel ist. Denn es gibt ganz neu bei „Schnittenliebe“ tolles Zubehör für die Lochplatte. Unter anderem prima Halterungen für Lineale.
Ich wünsche dir eine gute Zeit. Genieße die Sonne.
Viele liebe Grüße Yconne

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:34

Guter Tipp, liebe Yvonne.
Die Sachen von Schnittenliebe sind super.

Antworten
Ingeburg 15. Juni 2021 - 18:24

Hallo Sabine
Ich beneide Dich um Dein gut organisiertes Nähzimmer.
Ich nehme mir das mal als Vorgabe. Vielleicht klappt es mal, daß ich mein Nähzimmer auch mal so aufgeräumt bekomme. Dann macht das Nähen noch einmal so viel Spaß.
Danke, daß Du uns gezeigt hast, wie man es machen kann.

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:34

Hallo Ingeburg, ich freu mich, dass dich der Beitrag auf Ideen bringt… 😉

Antworten
Manuela Siekmann 15. Juni 2021 - 16:39

Liebe Sabine.Dein Nähzimmer ist ja wunderschön.Ich habe leider nur ein kleines Nähzimmer aber mit Fenster,zumal auch noch meine Stickmaschine mit drin steht.Licht finde ich sehr wichtig beim Nähen.Meine Nähmaschine(Pfaff Ambition 155 Edition)ist mein bestes Stück.Mein Mann hat mir eine 2.massive Holzplatte besorgt und sie so ausgeschnitten das die Nähmaschine korrekt rein passt.Nun habe ich beim Nähen ganz viel Platz.Deinen Nähblock finde ich auch prima.Freue mich immer auf Tips,auch wenn ich den Beruf gelernt habe.Lg und weiter so.

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:38

Finde ich Klasse, dass du auch als Profi hier vorbei schaust, liebe Manuela!
Danke für dein Feedback. 🙂

Antworten
Gabi 15. Juni 2021 - 15:04

Liebe Sabine,
Erstmal vielen lieben Dank für deine immer hilfreichen Tipps.👍😄
Habe mit großer Interesse die 15 Hacks Nähzimmer
einrichten gelesen. Habe nicht soviel Platz, aber vieles habe ich auch so gemacht, wie zB ein selbst hergestellten Nähgarnrollen Halter an der Wand.
Ganz liebe Grüße Gabi

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Sabine 16. Juni 2021 - 6:39

Der ein oder andere Hack lässt sich ja auch in einem kleinen Nähzimmer umsetzen, Gabi.
Lieb, dass du mir eine Rückmeldung da lässt. 🙂

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Nicole 15. Juni 2021 - 13:30

Liebe Sabine,
das ist mal wieder ein sehr schöner Artikel – vielen Dank dafür! Mein Nähzimmer ist zwar bereits eingerichtet, aber ich habe es auch schon des Öfteren umgestellt und umgestaltet, weil ich auch immer wieder neue Inspirationen von anderen Näher*innen erhalte. Deine Idee mit dem Bügelbrett werde ich versuchen, bei mir umzusetzen. Das dauerhaft stehende Bügelbrett nervt mich seit Monaten… 🙂
Mach weiter so – ich verfolge mit großem Vergnügen deine Blogbeiträge.
Viele Grüße
Nicole

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Sabine 16. Juni 2021 - 6:41

So eine liebe Rückmeldung! 1000 Dank, liebe Nicole! 🙂

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Corinna 15. Juni 2021 - 12:52

Hallo Sabine,
du hast ein sehr ansprechendes Nähzimmer. Danke das wir daran teilhaben dürfen. Auch ich hab einige Ziegelformen. Aus einer hat mein Mann ein Post-und Schlüsselbord gemacht. Mein Zuschneide-Tisch ist der alte massive Esstisch meiner Oma (mit vielen gebrauchsspuren) den mein Mann mit Abwasserrohren und Rollen höher gemacht hat (ich bin recht groß) der Tisch ist an beiden Seiten ausziehbar so das ich viel schneide Fläche habe.
Deine Bügelbrettaufhängung finde ich gut…auch da hat mein Schatz mir ein Rollbares Gestell gebaut. Das Bügelbrett hat eine Absaug-und Blase Funktion, auf dem Gestell steht auch der Wassertank mit dem Industrie-Bügeleisen.
In einem Schrank (zutaten/Garn/Bänder usw.) hat mein Mann dann noch auf einem Regalfach(welches praktische Weise in höhe eines Tische war) eine Massivtischplatte eingebaut auf der Maschinen (Ovi, Stickmaschine) stehen. Mein Nähzimmer ist zwar nicht so schön geräumig wie das deinige jedoch ist alles auf kleinem Raum gut durchdacht.
Gigantisch ist dein Zuschneide Equipment …Viele gute Scheren hab ich auch und auch eine Elektrische Schere, aber Rollschneider hab ich nur einen . Den ich zu meiner Schande nicht gebrauche. Mein Stoffregal hat mein Mann aus Massiven Brettern gebaut, da Stoffe recht schwer sind, ein Vorhang schützt die Stoffe vor zu starken einstauben(manche sind schon über 30 Jahre alt). Und was wirklich sehr sehr wichtig ist, ein guter Arbeitsstuhl. Denn Nähen macht Probleme mit dem Rücken, ich muss es wissen hab es erlernt und einige meiner alten Kollegen haben Probleme mit dem Skelett usw. Aber es ist auch ein so erfüllendes Hobby und die Hilfsmittel werden immer besser.
Liebe Grüße deine Corinna

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Sabine 16. Juni 2021 - 6:44

Wow, so ein Luxus-Bügelbrett, Corinna!
Ja, du hast absolut Recht, im Nähbereich ändert sich in den letzten Jahren vieles.
Wahrscheinlich hat uns die Industrie endlich als ernstzunehmende Konsumenten wahrgenommen und produzieren deshalb Sachen, die uns das Nähleben erleichtern. 🙂

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Brigitte 15. Juni 2021 - 11:22

Liebe Sabine,
der Artikel über das Nähzimmer ist super.
Danke für die vielen Anregungen!!!
Liebe Grüße Beigitte

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Sabine 16. Juni 2021 - 6:44

Danke für deine liebe Rückmeldung, Brigitte!

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Maria Albrecht 15. Juni 2021 - 11:07

Hallo Sabine, da hast Du dir ein schönes, übersichtliches Nähzimmer eingerichtet. Was mich fasziniert hat, sind die vielen Rollschneider und Scheren. Sind die nach Wochentagen sortiert? War ein Spaß. Was mich noch interessieren würde, wie bewahrst du deine vielen Nähfäden auf?
Schöne Grüße und mach weiter so,
Maria

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Sabine 16. Juni 2021 - 6:45

Hallo Maria, ach, schau, ich wusste doch, dass ich was vergessen hab.
Zum Nähgarn aufbewahren gab’s sogar mal einen eigenen Blogbeitrag!

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Margret Dorn 15. Juni 2021 - 11:03

Hallo Sabine.
Da warst aber fleißig. 😂
Ja so eine Nähzimmer hatte ich auch. Das ist sehr praktisch. Einfach aufhören und Tür zu. Man braucht nix weg räumen….
Heute muss ich am Küchentisch nähen und bin richtig lustlos geworden. Alles herrichten, dann wieder verräumen weil sonst kein Platz ist. Also, erst gar nicht her holen weil es einem verkleidet.

Liebe Grüße Margret

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Sabine 16. Juni 2021 - 6:46

Ja, stimmt, hat auch echt seine Zeit gebraucht bis alles so war, wie es sein sollte, Margret. 🙂
Ich kann verstehen, dass das Hin- und Her-Räumen keinen Spaß macht…

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Karin 15. Juni 2021 - 10:52

Hallo Sabine,
sehr interessant, deine Nähzimmereinrichtung. Einiges werde ich sicher mal für mich verwenden. Und so schön wohnlich!

Ich habe einen großen Raum in dem ich aber alle meine kreativen Tätigkeiten ausführe. Nähen, Holzwerken, Stricken (Maschine) und tausend andere Sachen. An zwei Wänden stehen einfache Metall-Schwerlastregale in denen lauter durchsichtige Kunststoffkisten mit all meinen Materialien stehen. An der Fensterwand steht ein ausrangierter „Schreibmaschinentisch“ den ich mit einer Platte verlängert habe. Dort sind die Nähmaschine und die Overlock. Die zweite Nähmaschine steht parat, um auf dem großen Arbeitstisch verwendet zu werden, wenn ich mal wieder sehr große Stoffmengen vernähe.
Ich brauche ganz viel Tischfläche z.B. auch für Nuno-Filzarbeiten. Mein Tisch ist aus Teilen von alten Holzmöbeln hergestellt. Er ist 100 x 200 cm. Er steht so, dass ich von drei Seiten heran kann.
In Ermangelung von freien Wänden für all die kleinen Arbeitsgeräte habe ich mehrere Schubladenelemente.
Bei mir sieht es immer ein wenig chaotisch aus, aber für mich ist alles an seinem Platz und griffbereit.

Meine ausgedruckten und geklebten oder selbst gezeichneten Schnittmuster habe ich mit Stiefelklammern an einem günstigen Kleiderständer (so einer mit einer Stange) aufgehängt. Schön sortiert nach Enkelkindern und eigenen Modellen.

Ja, ich weiß, platzmäßig schwelge ich im Luxus. 🙂 Dafür ist der Raum im Winter arg kalt…

Liebe Grüße
Karin

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:48

Das klingt phantastisch, liebe Karin.
Bis auf die Kälte. 🙂
Auf jeden Fall toll, dass du einen Raum für alles hast.
Filzen ist ja auch ein ganz großartiges Hobby.
Hätte ich auch mal wieder Lust zu…

Antworten
Verena 15. Juni 2021 - 10:27

Ich fände einen Beitrag für Menschen interessant, die keinen festen Nähplatz oder ein Nähzimmet haben. Wie ich zum Beispiel.

Bei mir ist alles im Schlafzimmer gelagert und wird bei Bedarf ins Wohnzimmer auf den Esstisch getragen. Und da man ja das Hirn in den Füßen trägt,… Sind das oft doppelt und dreifache Wege.

Hierfür einen Beitrag würde ich mir wirklich wünschen.

Denn selbst wenn das Kinderzimmer zum Arbeitszimmer wird. Wird es keinen festen Nähplatz geben, da mein Schreibtisch dann mit Klausuren und Unterrichtsvorbereitungen zu 90% voll sein wird.

Liebe Grüße aus München
Verena

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:50

Ah, ich verstehe, was du meinst, Verena.
Oft ist es ja so, dass hier kreative Lösungen gefragt sind, wenn kein fester Nähplatz vorhanden ist.
Ich finde so einen Rollcontainer dafür super praktisch. Da kann alles rein, was du immer brauchst.
Und obendrauf die Nähmaschine mit Abdeckung. 🙂

Antworten
Sybille Glass 15. Juni 2021 - 9:58

Ich habe nur eine Nähecke, für die mir mein Mann einen größtmöglichen Nähtisch gebaut hat und er hat mir auch eine 90 x 60 cm Zuschneidematte besorgt. (Heute gibt es ja auch noch gößere Matten) Zum Zuschneiden stelle ich die Nähmaschine auf den Boden. Die darunter liegende Matte oben drauf. Ich habe Balkontür und Fenster links von meinem Tisch und fühle mich so wohl.
Wenn meine Maschine so dicht an der Wand stünde wie Deine, könnte ich nicht arbeiten. Ich brauche links von der Maschine viel Platz für mein Nähgut und irgendwie für mein Wohlbefinden.

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:51

Ja, kann ich verstehen, Sybille. So ein Nähzimmer richtet man ja echt nach Bedarf und auch nach Gefühl ein.
Finde ich super, dass du da auf deine Bedürfnisse geachtet hat. 🙂

Antworten
Eva Schmidt 13. Juni 2021 - 16:10

Hallo Sabine,
Dein Nähzimmer ist richtig toll geworden. Leider habe ich nicht soviel Platz wie du. Und auch nicht so unglaublich viele Scheren😉 Ich habe mir einen Arbeitsplatz in U-Form eingerichtet. Die Nähmaschine steht unterm Fenster auf einem selbstgebauten Tisch aus einem Rest von einer Küchenarbeitsplatte. Um zwischen Nähmaschine und Ovi zu wechseln, habe ich Filz unter die Maschinen gelegt, so kann ich sie problemlos hin und her schieben. Stechdosenleiste klebt mit doppeltem Klebeband auf dem Nähtisch.
Links steht ein alte Holzkommode mit Schublade. Sehr praktisch! Darauf liegt die Schneidematte.Und rechts steht mein Bügelbrett. Mit meinem Drehstuhl erreiche ich alles bequem. Ich habe auch alles was man braucht in Reichweite und immer an der gleichen Stelle. So finde ich alles Blind. Ein Schrank und Boxen mit Stoffen nach Beschaffenheit geordnet rundet das Nähstüble ab. Schnitte hängen in Registern sortiert in einer Klappbox. Was bei mir nicht fehlen darf ist ein Radio mit cd Player. Ich höre gerne Hörbücher beim Nähen.
Ich bewundere die klare Struktur deines Zimmers , ich bin eher der prakmatische Typ. Da bleibt die Schönheit etwas auf der Strecke.😣
Vielen Dank für Deinen wie immer fundierten Blog Beitrag.
Liebe Grüße Eva

Antworten
Sabine 13. Juni 2021 - 18:29

Ganz lieben Dank für dein Feedback, Eva.
Ja, du hast Recht – das Nähzimmer muss den eigenen Bedürfnissen gerecht werden.
So eine U-Form ist zum Arbeiten auch total praktisch. 🙂

Antworten
MARGIT 15. Juni 2021 - 21:29

Das Beste an meinem Nähzimmer ist mein elektrisch verstellbarer Tisch. Ich nähe nur mehr im Stehen. Hinter mir „wohnt“ mein Bügelbrett. Ständig einsatzbereit. Beide Plätze sind beleuchtet mit Tageslichtlampen. Was die Kleinkram-Orga anbelangt, werde ich mir das eine oder andere noch abschauen (ich hoffe Du hast nichts dagegen)
Als Stoffschrank bin ich noch auf der Suche nach einem mit Glastüren, damit ich meine Stoffe immer im Blick habe.
Leider habe ich längst nicht so viel Zeit zum Nähen wie ich möchte, Deine Mails sind immer sehr inspirierend und die Lust ist groß, einfach loszulegen.
Danke liebe Sabine

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:32

So ein elektrisch verstellbarer Tisch ist super, finde ich auch.
Danke für das Feedback, liebe Margit!

Antworten
Gisela Keller 15. Juni 2021 - 9:58

Schade das ich nicht so viel Platz habe. Aber es ist sehr schön das sich hier Ideen geholt werden können.
Herzlichen Dank liebe Sabine

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:51

Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt, liebe Gisela! 🙂

Antworten
Sabrina 13. Juni 2021 - 8:42

Ich würde es gerade anders herum machen, eines ist der Tisch auf dem die Maschinen stehen und eines ist der Zuschneidetisch. Schließlich hat man oft lange Stoffstücke, gerade bei Kleidern große Zuschnitte und da stören auf beiden Tischen die Maschinen. Also lieber ein ganz leerer Tisch mit Zuschneidematten, auf dem Schnitte angepasst, Stoffe zugeschnitten usw. wird und einer wo die Maschinen stehen. Dann behindert einen nichts bei der Arbeit.

Grüße

Antworten
Sabine 13. Juni 2021 - 18:26

Hallo Sabrina, da ist man ja glücklicherweise flexibel!
Danke, dass du einen Kommentar da gelassen hast. 🙂

Antworten
Britta 15. Juni 2021 - 13:28

Ich habe auch , wie Eva richtig bemerkt hat einen Nähmaschinentisch und einen extra Zuschneidetisch, der auch höher ist, damit ich keine Probleme mit dem Rücken kriege. Ansonsten sind alle Regale mit Stoffkisten nach Farben sortiert und eine ganz Reihe Bücher eingeräumt. in der Mitte habe ich mein Bügelbrett mit Bügeleisen.

Antworten
Sabine 16. Juni 2021 - 6:41

Klingt gut durchdacht, Britta!
Ich arbeite auch gerne im Stehen…

Antworten

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