Er ist ein absoluter Patchwork-Klassiker - und sieht einfach atemberaubend aus! Wir zeigen dir, wie du den berühmten Dresdener Teller (manchmal auch Dresdener Teller oder Dresden Teller genannt) nähen kannst - ganz ohne Stress und teuren Patchwork-Kurs! :)
Nachdem wir auf unserer
USA-Reise unser Herz für's Patchworken (und für amerikanische
Näh-Deko) entdeckt haben, wollten wir mal für euch ein SewSimple-taugliches Tutorial für einen echten Klassiker machen: den Dresdner Teller, auch Dresden Plate genannt.
Der Dresdner Teller darf eigentlich in keinem
Patchwork-Basis-Kurs fehlen. Leider gehen diese Kurse meistens richtig ins Geld! Dabei ist der Dresdner Teller so einfach, dass auch Anfänger ihn locker und in kurzer Zeit hinkriegen.
In unserer Anleitung zeigen wir dir, wie es funktioniert.
Dresdner Teller nähen - so geht's!
Für unseren Dresdner Teller haben wir vor allem Stoff-Reste genutzt, die von früheren
Projekten übrig geblieben sind. Von den Farben her haben wir uns auf Creme-, Apricot- und Aqua-Töne festgelegt.
In unserem Beispiel haben wir ein Kissen mit dem Dresdner Teller verziert. Am Ende der Anleitung zeigen wir dir, wie wir das gemacht haben.
Unser Schnittmuster sollte eigentlich einen aus 16 Teilen bestehenden Teller ergeben. Abhängig von der Nahtzugabe benötigst du evtl. ein Teil mehr oder weniger. In unserem Beispiel sind wir mit 15 Teilen hingekommen.
Da solltest du dich echt nicht stressen.
Wenn du es ganz genau haben möchtest, kannst du dich an der Nahtzugabe orientieren, die wir im Schnittmuster eingezeichnet haben. Musst du aber echt nicht.
Dein Dresdner Teller wird großartig ausssehen, auch wenn du ein bisschen schummelst!
Wofür kann man Dresdner Teller verwenden?
Klassisch sind farbenfrohe Patchwork-Decken und Kissen. Aber auch Topflappen, Geschirrtücher und Bettwäsche lassen sich herrlich damit verzieren.
Ich habe übrigens vor kurzem unsere neue
Kosmetiktasche Portobella im Dresdner Look genäht - das Schnittmuster gibt's ebenfalls als Freebie!
Info zum Schnittmuster
Unser kostenloses Schnittmuster ist, anders als das amerikanische Original, nicht in Inches aufgeteilt sondern in Zentimeter. Je nachdem, wie schmal die einzelnen Segmente werden, benötigst du natürlich mehr Teile. Wir haben die benötigte Anzahl Segmente (also der "Blütenblätter") dazu geschrieben. Je nach Nahtzugabe kann es auch mal eins mehr oder weniger sein.
Weil wir inzwischen auch öfter Taschen und Decken mit dem Dresdner Teller verziert haben, haben wir uns eine Kunststoff-Schablone dafür gekauft. Weil sie durchsichtig ist, kann man damit gut die Mitte markieren. Insgesamt lässt sich damit natürlich genauer arbeiten als mit der Papp-Schablone. Für den ersten Versuch tut die's aber allemal auch!
Die
Kunststoff-Schablonen gibt es in unterschiedlichen Breiten. So sieht das dann aus:


Es gibt auch Schablonen, bei denen direkt
der passende Innenkreis dabei ist:

Benötigte Materialien für den Dresdner Teller
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