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Stecknadeln getestet: Großer Guide

Von Sabine
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Stecknadeln: Ohne sie läuft beim Nähen einfach gar nichts. Aber welche Stecknadeln sind empfehlenswert? Ich habe gängige Stecknadeln getestet. In diesem Beitrag erfährst du die Ergebnisse.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Es gibt viele Stecknadeln unterschiedlichster Hersteller auf dem Markt
  • Nicht jede Stecknadel eignet sich für jeden Stoff
  • Bei Stecknadeln gibt es qualitativ große Unterschiede, vergleichen lohnt sich also
  • In diesem Beitrag erfährst du, welche Stecknadeln aus meiner Sicht wirklich empfehlenswert sind

Scharf, schärfer, am schärfsten: Stecknadeln im Test

Ich gebe es offen zu: Praktisches, qualitativ hochwertiges Nähzubehör lässt mein Herz höher schlagen. Weil es die Arbeit enorm erleichtert. Und sogar Geld spart, wenn es gut verarbeitet und langlebig ist. In meinem Beitrag über das beste Basis-Zubehör stelle ich dir ja eine Einkaufsliste für Näh-Anfänger vor. Die eignet sich ganz gut als erste Orientierung, welche Näh-Utensilien wirklich notwendig und empfehlenswert sind.

Denn auch bei Näh-Zubehör gilt: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Nachdem ich kürzlich Nadelkissen gründlich unter die Lupe genommen habe, widme ich mich in diesem Beitrag einmal ausführlich den Stecknadeln. Eigentlich ein Wunder, dass ich so lange damit gewartet habe. Denn tatsächlich sind die spitzen kleinen Näh-Helfer neben Rollschneider und Schere das Zubehör, das ich am häufigsten zur Hand nehme.

Stecknadeln

Woran erkennt man, ob eine Stecknadel was taugt?

Gute Frage. Vor allem, wenn man bedenkt, wie wenig Material man zum Begutachten zur Verfügung hat. Aber diese winzig kleinen Dinger können einem schon eine Menge erzählen. Wenn man genau hinschaut. Und: hinhört.

Zunächst schaue ich mir natürlich an, wie die Stecknadel verarbeitet ist. Wie sieht die Verarbeitung am Übergang zwischen Kopf und Schaft aus? Sind Sollbruchstellen erkennbar? Sind sichtbare Nahtstellen oder Rauigkeiten am Rand des Köpfchens erkennbar, mit denen die Stecknadel ggf. Fäden ziehen oder an denen man sich verletzten könnte? Ist das Köpfchen generell gut zu fassen? Liegt es gut in der Hand?

Hat das Metall des Nadelschafts einen schönen, satten Glanz? Verbiegt sich der Schaft leicht?

Und, zum Stichwort “Hören”: Wie klingt die Nadel, wenn sie herunterfällt?

Ich weiß, das hört sich im ersten Moment spleening an. Ist es vielleicht auch. Aber leichte, billig verarbeitete Nadeln haben beim Herunterfallen oft einen hellen, singenden Ton, ein leises “Zinnnng!”. Die “guten” Stecknadeln fallen mit einem deutlich satteren Ton.

Den wirklichen Wert einer Stecknadel erkenne ich aber daran, ob ich immer wieder auf sie zurückgreife. Und zwar intuitiv. Klar, so eine Bewertung ist subjektiv. Und geprägt von den Erfahrungen, die man gemacht hat.

Aber hey, du bist hier bei SewSimple. Deshalb gehe ich davon aus, das du auf meine Einschätzung Wert legst. Okay. Hier kommt also mein großer Stecknadel-Test. 🙂

Stecknadeln: Wofür man sie braucht

Beim Nähen sind Stecknadeln ein unerlässliches Helferlein, wenn es darum geht, Stoffteile zusammenzustecken. Sie helfen, Reißverschlüsse an Ort & Stelle zu halten, markieren Passzeichen und Strecken und fixieren Schnittmuster auf dem Stoff.

Wie bleiben Stecknadeln scharf?

Vielleicht ist dir schon aufgefallen: Stecknadeln, die du ständig im Gebrauch hast, werden kaum jemals stumpf. Falls es doch mal passiert, hilft ein Nadelkissen aus Stahlwolle.

Super praktisch: Bei jedem Einpieksen werden die Nadelspitzen automatisch geschärft.

Und das Beste ist: So ein schärfendes Nadelkissen kannst du ganz leicht selber machen.

Nadelkissen zum Schärfen selber machen

Seifen-Nadelkissen als Alternative

Eine gute Möglichkeit, deine Stecknadeln gleitfähig zu halten, ist, sie von Zeit zu Zeit in einem Stück Seife zu parken. Die Seite überzieht die Spitze der Nadeln mit einer feinen Schicht, die dafür sorgt, dass die Seife wunderbar in den Stoff rutscht.

Wenn dir die “nackte” Seife nicht so gut gefällt, kannst du sie auch mit Märchenwolle umfilzen.

Die ungewöhnlichsten Näh-Zutaten - SewSimple.de

Welche Stecknadel für welchen Stoff?

Nicht jede Stecknadel eignet sich für jede Stoffart und jede Näh-Projekt. Das gilt zum Beispiel für lange, feine Nadeln, die bei Kunstleder oder festen Jeansstoffen kläglich versagen, bei feinen Seidenstoffen aber ihr ganzes Können beweisen.

Generell gilt: Je feiner der Stoff, desto feiner sollte auch die Stecknadel sein. Wichtig ist, dass die Stecknadel den Stoff nicht beschädigt und das Gewirk oder Gewebe möglichst durchdringt, ohne Spuren zu hinterlassen.

Hast du es mit festen, dicht gewebten (wie zum Beispiel Baumwollstoffen) oder gewirkten Stoffen (wie zum Beispiel Jersey oder French Terry) zu tun, solltest du eine spitze, feste und nicht zu lange Stecknadel wählen.

Es macht also durchaus Sinn, mehrere Stecknadel-Sorten am Start zu haben.

Tipp: Stecknadeln aussortieren

Ja, auch bei hochwertigen Stecknadeln passiert es gelegentlich, dass sich eine verbiegt, dass ein Köpfchen bricht oder dass die Spitze stumpf wird.

Mein Tipp: Tu dir einen Gefallen und sortiere die defekten Nadeln in Abständen aus. Und zwar nicht, um sie zu reparieren oder gerade zu biegen: Einmal verbogene Stecknadeln kriegst du praktisch gar nicht mehr hin. Lieber entsorgen und Frust ersparen.

Das ist jedenfalls meine Devise, mit der ich bislang sehr gut gefahren bin.

Ein- bis zweimal im Jahr sortiere ich die Nadeln aus, die definitiv nicht mehr zu gebrauchen sind. Aber natürlich werfe ich auch im normalen Näh-Alltag immer mal wieder eine Nadel weg, wenn sie zum Beispiel verklebt, stumpf oder schartig geworden ist.

Stecknadeln: Ohne sie läuft beim Nähen einfach gar nichts. Aber welche Stecknadeln sind empfehlenswert? Ich habe gängige Stecknadeln getestet. In diesem Beitrag erfährst du die Ergebnisse.

Stecknadeln: Testbericht

Ich habe die gängigsten Stecknadel auf dem Markt für dich getestet. Und zwar auch im Langzeit-Gebrauch. Denn auch bei folgenden Fragen zeigt sich die Qualität einer Stecknadel:

  • Bleibt sie lange scharf?
  • Verbiegt sie sich schnell?
  • Neigt sie zum Abbrechen?
  • Hält das Köpfchen Bügelhitze stand?

Diese Stecknadeln habe ich getestet:

Clover Nadeln superfein, 48 mm

Die mit zweifarbigem Glaskopf ausgerüstete Clover ist eine sehr feine, lange und dünne Stecknadel, die besonders für feine Stoffe zum Einsatz kommen sollte. Aufgrund ihres langen dünnen Schaftes verbiegt sie sich leicht, wenn sie für die falschen Materialien eingesetzt wird.

Leichte Stoffe wie Leinen, Seide oder feinen Satin steckt sie tadellos zusammen.

Stecknadeln
  • Für welche Materialien ist die Nadel geeignet? Feine Stoffe wie Seide, Cupro, locker gewebtes Leinen
  • Hat die Nadel einen Glas- oder Kunststoffkopf? Glaskopf
  • Bleibt sie lange scharf? Ja
  • Neigt sie zum Verbiegen? Ja, wenn sie für zu feste Stoffe eingesetzt oder nicht gerade aus dem Stoff gezogen wird
  • Neigt sie zum Abbrechen? Nein
  • Ist sie bügelfest? Ja
  • Was kostet die Stecknadel pro Packung? ca. 12 Euro/100 Stück
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Etwas teuer
  • Bewertung: 4 von 5

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Stecknadeln
Stecknadeln

Prym Glaskopfstecknadeln, 43 mm

Eine der langlebigsten Stecknadeln, die ich bislang im Gebrauch hatte. Und wegen der Länge auch eine, die den Stoff sicher fasst – auch bei vielen Lagen.

Eine sehr scharfe, gut verarbeitete Nadel, die aufgrund des Glaskopfes auch ein Überbügeln aushält. Für Jeans, Canvas, Segeltuch und andere sehr dichte, feste Materialien weniger gut geeignet.

Stecknadeln
  • Für welche Materialien ist die Nadel geeignet? Für nicht zu dicke Materialien. Ideal für Jersey, Baumwoll-Webware, Leinen, Viskosestoffe
  • Hat die Nadel einen Glas- oder Kunststoffkopf? Glas
  • Bleibt sie lange scharf? Ja
  • Neigt sie zum Verbiegen? Ja, aufgrund der Länge
  • Neigt sie zum Abbrechen? Nein
  • Ist sie bügelfest? Ja
  • Was kostet die Stecknadel pro Packung? Rund 6 Euro/Packung
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? In Ordnung
  • Bewertung: 5 von 5 Sternen

➡️ Die Stecknadeln bekommst du hier.

Stecknadeln
Stecknadeln

Prym Glaskopfstecknadeln, 35 mm

Die kleine, feine Schwester der langen Prym-Stecknadel. Nicht ganz so empfindlich, was das Verbiegen angeht. Dennoch

Stecknadeln
  • Für welche Materialien ist die Nadel geeignet? leichte bis mittelschwere Stoffe
  • Hat die Nadel einen Glas- oder Kunststoffkopf? Glas
  • Bleibt sie lange scharf? Ja
  • Neigt sie zum Verbiegen? Eher nicht
  • Neigt sie zum Abbrechen? Nein
  • Ist sie bügelfest? Ja
  • Was kostet die Stecknadel pro Packung? Rund 8 Euro
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Etwas teurer
  • Bewertung: 5 von 5 Sternen

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Stecknadeln
Stecknadeln

Dritz Perlkopf-Stecknadeln, 51 mm

Neben den Magic Pins von Taylor Seville mein Lieblings-Stecknadelset.

Die Herzchen-Köpfe sind wunderbar zu greifen, weil sie dreidimensional daher kommen und wirklich ausgesprochen massiv sind. Das ist auch für Leute mit Arthrose durchaus interessant.

Schaft und Griff sind fest miteinander verbunden und neigen nicht zum Abbrechen. Die Nadel selbst verbiegt sich auch bei starker Belastung kaum. Aus meiner Sicht eine der rundum empfehlenswerten Stecknadeln.

Neben den hitzeresistenten Nadeln vom Taylor Seville und den Prym-Nadeln mit Griff meine absoluten Favoriten.

Stecknadeln
  • Für welche Materialien ist die Nadel geeignet? Leichte, mittlere, schwere Stoffe
  • Hat die Nadel einen Glas- oder Kunststoffkopf? Kunststoff
  • Bleibt sie lange scharf? Ja
  • Neigt sie zum Verbiegen? Nein
  • Neigt sie zum Abbrechen? Nein
  • Ist sie bügelfest? Nein
  • Was kostet die Stecknadel pro Packung? Rund 12 Euro/Packung
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Aufgrund der hohen Qualität noch okay
  • Bewertung: 5 von 5

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Stecknadeln
Stecknadeln

Prym Love Stecknadeln

Die derzeit nicht im Handel erhältlichen Stecknadeln von Prym Love waren wohl sehr schnell ausverkauft, sobald sie auf dem Markt waren.

Das liegt sicher an der schönen Optik: die Köpfchen bestehen aus Schmetterlingen und Herzchen. Das sieht echt nett aus.

Die Nadel selbst sind soso lala. Sie neigen etwas zum Verbiegen, sind vergleichsweise stumpf und gleiten nicht so gut in den Stoff. Von der Verarbeitung bzw. der Bruchgefahr am Übergang zwischen Schaft und Kopf her sind sie okay, da hatte ich bislang keine Probleme.

Wer Schmetterlinge möchte, dem empfehle ich die optisch ähnlichen jedoch aus meiner Sicht besser verarbeiteten Nadeln von Dritz.

Nadelkissen
  • Für welche Materialien ist die Nadel geeignet? Leichte bis mittlere Stoffe
  • Hat die Nadel einen Glas- oder Kunststoffkopf? Kunststoff
  • Bleibt sie lange scharf? Sie sind von Anfang an nicht besonders scharf
  • Neigt sie zum Verbiegen? Eher ja
  • Neigt sie zum Abbrechen? Nein
  • Ist sie bügelfest? Nein
  • Was kostet die Stecknadel pro Packung? Rund 8 Euro/Packung
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Gerade noch okay
  • Bewertung: 3 von 5 Sternen
Stecknadeln

Taylor Seville Magic Pins, 50 mm

Ein richtiger Volltreffer: Die Magic Pins habe ich in den USA kennengelernt: Im Quilting- und Patchwork-Bereich wird ja viel mit Stecknadel im Stoff gebügelt.

Dafür ist diese Nadel ideal, weil der Griff bügelfest ist. Aber nicht nur dafür. Der angenehm geriffelte Griff ist auch ganz toll in der Handhabung. Das erste Mal mit dieser Nadel zu arbeiten, das war eine echte Entdeckung für mich.

Stecknadeln

Der Schaft ist schön stabil, die Spitze ausgesprochen scharf.

Zwischen Griff und Schaft gibt es keine Sollbruchstelle, die Nadel ist gut verarbeitet. Und aus meiner Sicht wirklich, wirklich empfehlenswert. Der etwas höhere Preis ist durch die lange Haltbarkeit und gute Verarbeitung der Stecknadel durchaus akzeptabel.

Nadelkissen

Es gibt die Nadel in unterschiedlichen Stärken und Längen, passend zum jeweiligen Material.

Stecknadeln
  • Für welche Materialien ist die Nadel geeignet? Leichte, mittlere, schwere Stoffqualitäten.
  • Hat die Nadel einen Glas- oder Kunststoffkopf? Kunststoff
  • Bleibt sie lange scharf? Ja
  • Neigt sie zum Verbiegen? Nein
  • Neigt sie zum Abbrechen? Nein
  • Ist sie bügelfest? Ja
  • Was kostet die Stecknadel pro Packung? Rund 12 Euro/Packung
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Okay
  • Bewertung: 5 von 5 Sternen

➡️ Die Stecknadeln bekommst du hier.

Stecknadeln
Stecknadeln

Dritz Glaskopf-Stecknadeln, 48 mm

Die Dritz-Nadel mit Glaskopf ist durchaus solide. Trotz ihrer guten Länge neigt sie nicht zum Verbiegen und hält lange ihre Form. Verglichen mit der gelben Glaskopfnadel von Prym sogar sehr lange.

Die Spitze bleibt lange scharf. Zusammen mit dem stabilen Nadelschaft ist das eine gute Voraussetzung, die Nadel für praktisch alle Stoffe einzusetzen, die einem so im Hobbybereich begegnen können.

Stecknadeln
  • Für welche Materialien ist die Nadel geeignet? Leichte, mittlere, schwere Stoffqualitäten
  • Hat die Nadel einen Glas- oder Kunststoffkopf? Glas
  • Bleibt sie lange scharf? Ja
  • Neigt sie zum Verbiegen? Nein
  • Neigt sie zum Abbrechen? Nein
  • Ist sie bügelfest? Ja
  • Was kostet die Stecknadel pro Packung? Rund 8 Euro/Packung
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Okay
  • Bewertung: 5 von 5 Sternen

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Stecknadeln

Prym Stecknadeln mit Griff, 38 mm

Einer der besten Stecknadel-Käufe überhaupt. Die Griffe der Prymstecknadeln sind ausgesprochen angenehm in der Handhabung.

Die Nadeln sind etwas kürzer, vor allem auch im Verhältnis zum relativ langen Griff. Der Schaft ist stabil und neigt nicht zum Verbiegen.

Viele Blog-Leser haben in den Kommentaren geschrieben, dass sie die Nadeln mit Griff ebenfalls wegen des guten Handlings sehr schätzen.

Tatsächlich finde ich sie uneingeschränkt empfehlenswert. Einziges Manko: Die Kunststoffköpfe sind nicht bügelfest!

Stecknadeln
  • Für welche Materialien ist die Nadel geeignet? Leichte, mittlere, schwere Stoffe
  • Hat die Nadel einen Glas- oder Kunststoffkopf? Kunststoff
  • Bleibt sie lange scharf? Ja
  • Neigt sie zum Verbiegen? Nein
  • Neigt sie zum Abbrechen? Nein
  • Ist sie bügelfest? Nein
  • Was kostet die Stecknadel pro Packung? Unter 6 Euro/Packung
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? In Ordnung
  • Bewertung: 5 von 5 Sternen

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Stecknadeln

Prym Quiltstecknadeln mit Blumenkopf, 48 mm

Ein alter Klassiker unter den Stecknadeln. Und eins meiner ersten Stecknadel-Sets. Von daher habe ich mit diesen Quiltstecknadeln tatsächlich viele – und auch recht gute – Erfahrungen gesammelt.

Inzwischen habe ich fast das gesamte Set aufgebraucht. Innerhalb von 7 Jahren ist das durchaus legitim, denn Stecknadeln sollten aussortiert werden, wenn sie verbogen oder schartig sind.

Ein Knackpunkt bei diesen Stecknadeln ist aber tatsächlich der Übergang zwischen Metallschaft und Blumenkopf. Dort ist der Kunststoffüberzug sehr dünn und kann schnell brechen.

Positiv ist, dass die Stecknadeln so flach sind, dass sie beim Übernähen (falls du das machst) nicht am Nähfuß hängen bleiben. Allerdings kann es passieren, dass die Nadel auch den Kopf der Stecknadel durchschlägt. Der Kunststoff ist dünn genug um mitgenäht zu werden. 🙂

Bei Blumenkopfstecknadeln finde ich die von SewMate besser verarbeitet, weil dort der Übergang zwischen Schaft und Kopf stabiler ist.

Stecknadeln
  • Für welche Materialien ist die Nadel geeignet? Leichte bis mittelschwere Stoffe
  • Hat die Nadel einen Glas- oder Kunststoffkopf? Kunststoff
  • Bleibt sie lange scharf? Ja
  • Neigt sie zum Verbiegen? Ja
  • Neigt sie zum Abbrechen? Ja, am Übergang zwischen Kunststoff-Kopf und Metallschaft
  • Ist sie bügelfest? Nein, sie schmelzen bei Bügelhitze
  • Was kostet die Stecknadel pro Packung? Rund 8 Euro/50 Stück
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Noch okay
  • Bewertung: 4 von 5 Sternen

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Vogel Flachkopfstecknadeln, 48 mm

Nicht so schlecht wie gedacht: Die No-Name-Flachkopfnadeln mit Vogelköpfchen haben eine gute Größe und sind durch den relativ großen Kopf gut zu managen.

Ich habe die Nadeln seit einigen Jahren in Gebrauch und bin erstaunt, wie lange sie halten und wie wenig sie zum Verbiegen neigen.

Der Übergang zwischen Köpfchen und Schaft ist stabiler als bei der Prym Patchworknadel.

Definitiv nicht die wertigsten Stecknadeln in meinem Nadelkästchen, aber auch nicht die schlechtesten.

Stecknadeln
  • Für welche Materialien ist die Nadel geeignet? Leichte, mittlere und auch einige schwere Materialien
  • Hat die Nadel einen Glas- oder Kunststoffkopf? Kunststoff
  • Bleibt sie lange scharf? Ja
  • Neigt sie zum Verbiegen? Nein
  • Neigt sie zum Abbrechen? Nein
  • Ist sie bügelfest? Nein
  • Was kostet die Stecknadel pro Packung? Rund 4 Euro/Packung
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Super
  • Bewertung: 4 von 5 Sternen

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Stecknadeln: Welche sind empfehlenswert?

Der Test hat noch einmal klar meine Favoriten bestätigt.

Besonders empfehlenswert finde ich:

  • Taylor Seville Magic Pins: diese stabil verarbeiteten, sehr scharfen Stecknadeln sind (gerade als mittellange Version) praktisch für jedes Material einsetzbar. Der hitzeresistente Kopf kommt auch mit Bügelhitze zurecht und verformt sich nicht. Ebenfalls positiv: Es gibt unterschiedliche Stärken und Längen zur Auswahl.
  • Dritz Herzkopf-Stecknadeln: Einer meiner erklärten Lieblinge. Und nicht nur wegen der wunderschönen Optik. Obwohl es natürlich Spaß macht, mit schönen Materialien zu arbeiten, das gebe ich zu. Mein Herz habe ich allerdings vor allem an diese schönen Stecknadeln verloren, weil sie so stabil und gut verarbeitet sind.
  • Prym-Stecknadeln mit violettem Griff: Schon lange fester Teil meines Equipments und noch keinen Tag den Kauf bereut: Die Stecknadeln von Prym sind ausgesprochen handlich, gut verarbeitet, haben eine ausgeprochen angenehme Länge und sind für die meisten Stoffe problemlos einsetzbar. Klare Empfehlung.

Egal für welche Stecknadel du dich entscheidest: Du solltest darauf achten, dass sie für dich in der Handhabung angenehm sind. Was für mich toll ist, muss nicht automatisch auch für dich passen.

Wichtig ist, sich auch und gerade bei Nachbauten die Bewertungen anzuschauen. Die sprechen manchmal Bände. Ich persönlich kaufe lieber qualitativ hochwertige Stecknadeln, von denen ich lange etwas habe, als schlecht verarbeitete Nachbauten, die nach wenigen Monaten in der Tonne landen. 🙂

Special: Die Königin der Stecknadeln

Leider kam das eigentlichen Highlight dieser Stecknadel-Test-Party ein bisschen spät. Aber so gehört sich das ja auch für einen echten Star. Gefunden bei Amazon. Dort ewig ausverkauft. Falls sie mal da sind (man kann sich per eMail benachrichtigen lassen), lange Lieferzeiten. Aber wenn sie mal da sind: WOW!

Die Rede ist von den unglaublich schönen und unfassbar gut verarbeiteten Tulpenkopf-Stecknadeln von Tulip (was auf Deutsch ja auch Tulpe bedeutet).

Sie sind, anders als alle andere Stecknadeln, die ich kenne, nicht aus Kunststoff gefertigt. Sondern aus Zellulose. Also Pflanzenfasern. Auf der einen Seite Rein-Weiß, auf der anderen leuchtend Pink. So kommen die liebevoll verpackten und in einem Röhrchen verstauten Schönheiten an.

Stecknadeln

Und ja, das ist etwas ganz Besonderes.

Der Clou an den Stecknadeln: Du kannst sie je nach Untergrund mit der weißen oder der pinkfarbenen Seite nach oben nutzen. Auf diese Weise sind sie besonders gut sichtbar. Mir ist keine andere Stecknadel bekannt, die nach diesem Prinzip genutzt werden kann. Und, ganz ehrlich, gegen die Verarbeitung dieser wunderbaren Stecknadeln sehen viele andere einfach blass aus. Es gibt natürlich Ausnahmen. Siehe oben. 🙂

Stecknadeln

Die scharfen Nadelschäfte gleiten ganz sahnig in den Stoff, hinterlassen praktisch keine Löcher und sind ausgesprochen handlich.

Weil sie so dünn sind eignen sie sich vor allem für feine Materialien: Seide, Baumwolle, Georgette, Cupro oder Musselin.

Hergestellt werden die Kostbarkeiten im japanischen Hiroshima, das für seine Nadelfabriken bekannt ist. Tulip stellt außerdem viele Sashiko-Nadeln her. Beim Bestellen nicht verwechseln!

Stecknadeln aufbewahren

Ich bewahre meine Stecknadelsets auf separaten magnetischen Nadelkissen auf. Das kann ich vor allem dann empfehlen, wenn du verschiedene Nadelsets für die unterschiedlichen Stoffe nutzt.

Das Gute an den magnetischen Nadelkissen: Du kannst mit ihnen die Stecknadeln nach dem Nähen ruckzuck einsammeln, indem du einmal mit der magnetischen Seite über die Tischplatte fährst. Im Handumdrehen hast du alle wieder am Start.

Aber auch bei Nadelkissen gibt es große Unterschiede in Funktion und Qualität. Ich habe verschiedene Magent-Nadelkissen getestet und ausgewertet. Klick dich gerne mal rüber!

➡️ Hier findest du meinen großen Nadelkissen-Test mit Tipps & Empfehlungen.

Stecknadeln

Wenn du noch einen Moment Zeit hast, lass mir gerne einen Kommentar da und erzähl mir, welche Stecknadel du am Liebsten verwendest. Das würde mich wirklich interessieren.

Happy simple sewing,

deine Sabine

Stecknadeln

Häufige Fragen

Wofür brauche ich Stecknadeln?

Stecknadeln sind praktisch um Schnittmuster auf dem Stoff zu fixieren, zwei Stofflagen zusammenzuheften oder Markierungen und Passzeichen auf den Stoff zu übertragen.

Woran erkenne ich gute Stecknadeln?

Gute Stecknadeln sollten am Übergang zwischen Schaft und Köpfchen fugenlos und stabil verarbeitet sein. Der Schaft sollte stabil sein, das Metall glänzen. Die Spitze sollte scharf sein und das Köpfchen gut zu greifen.

Was kosten gute Stecknadeln?

Gute Stecknadeln kosten zwischen 5 und 12 Euro pro Packung.

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64 Kommentare

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64 Kommentare

Inge Sperling 3. Februar 2021 - 17:52

Hallo, dieser Kommentar sollte die Antwort auf einen vorhergehenden sein, der sich leider in den großen Weiten des WWW verabschiedet hat. Also, ich wollte einfach sagen, dass die Prym Love Stecknadeln nicht gut sind. Die Köpfchen (Schmetterling, Blume und Herz) gehen sehr leicht ab, wenn man daran zieht. So sind sie nicht mehr zu gebrauchen und landen im Müll. Andere Stecknadeln müssen her! Bleib gesund und sei herzlich gegrüßt
Inge

Antworten
Sabine 3. Februar 2021 - 18:40

Hallo Inge, ich finde auch: Es gibt wesentlich bessere! 🙂

Antworten
Inge Sperling 3. Februar 2021 - 17:40

Hallo Sabine, nachdem ich nun wieder genäht habe und den Stoff mit den Prym Love Stecknadeln zusammen stecken wollte, ist mir dein Test eingefallen. Also diese Stecknadeln halten leider nicht lange. Es geht ungefähr bei jeder zweiten oder dritten der Schmetterling, das Herz oder die Blume ab. So ist diese Nadel nicht mehr zu gebrauchen und landet im Müll. Sehr ärgerlich, ich hatte mir mehr davon versprochen. Jetzt werde ich mir die Nadeln mit dem lila oder grünen Köpfchen zulegen. Deine Anleitungen und Tests finde ich wunderbar und sehr hilfreich und habe schon einige Dinge genäht. Bleib gesund und herzlich gegrüßt
Inge

Antworten
Christiane Volkmann 4. Januar 2021 - 16:07

Liebe Sabine,

Ich lese schon lange und ebenso gerne Deine Tipps und Tricks und habe mich tatsächlich auch aufgrund dessen zu einer fortgeschrittenen Näherin entwickelt. Danke!

Dein Test zu den Stecknadeln ist wirklich toll! Ich bin super begeistert und finde Deinen Bericht mega- hilfreich! Und Du hast Recht: auch ich hätte nie gedacht, dass man so viel zu einem so kleinen Gegenstand schreiben kann. Mir wurde dadurch erst richtig bewusst, welch einnehmende und wichtige Rolle Stecknadeln beim Nähen tatsächlich haben. Ich muss zugeben, ich habe sie bisher eher stiefmütterlich betrachtet, obwohl ich am liebsten mi ihnen arbeite (wie mir gerade so auffällt).

Darum herzlichen Dank für Deine Super Idee, diesen kleinen Helferlein einen so ausführlichen Raum zu geben.

Ich werde mir ganz bald verschiedene Deiner empfohlenen Nadeln zulegen und beim Nähen die “kleinen, spitzen Dinger” mit anderen Augen sehen…!

Ein gutes und kreatives neues Jahr für Dich

Christiane

Antworten
Sabine 4. Januar 2021 - 18:25

Es freut mich wirklich sehr, dass dir der Beitrag weiter geholfen hat, liebe Christiane!
Kannst ja mal berichten, wie sich die neuen Nadeln so machen. 🙂

Antworten
Ulrike Habeck 3. Januar 2021 - 12:18

Liebe Sabine, ich lese schon lange deine E-mails und alles was sich dahinter vergirgt, vieles ist super interessant für mich und all die praktischen Tips, einfach Kanon.
Das Thema Stecknadeln hat mich schon lange gewurmt, viele sind schon stumpf von Anfang an, andere sin super scharf, von denen habe ich leider nur ein paar geerbt (also sehr alte) weiss also nicht wie sie heissen. Auf jeden Fall war ich schon lange auf der Suche nach DER Stecknadel, besser gesagt unterschiedliche für Jeans und dicken Stoffen und dann welche die supidupi leicht in dünne und stretchige Stoffe gleiten.
Danke für deine Hilfe auf dem Weg durch den Stecknadeldjungel. Bisschen Zeit dauert es schon noch biss all Information verarbeitet ist 😉
Danke! Freue mich auf ein spannendes, kreatives und inspirierendes Jahr mit dir und allen Nähfans.
Liebe Grüsse aus Landskrona, Schweden
deine Ulrike

Antworten
Sabine 3. Januar 2021 - 13:39

Freut mich, dass dir der Beitrag weiter hilft, Ulrike. 🙂

Antworten
Gisela 2. Januar 2021 - 23:03

Hallo Sabine,
Gesundes Neues Jahr!
Bei Taylor denke ich eigentlich an eine englische Firma. Über Umwege habe ich dann entdeckt, dass die Artikel mal wieder aus China kommen. Ich gebe zu, dass ich darüber nicht so begeistert bin. Bisher ist alles, was ich mehr zufällig aus China habe, absolut unbrauchbar und hält meist auch keine drei Tage. Wenn man Pech hat, ist das Zeugs auch noch giftig. Überlege also noch ein wenig, für welche ich mich entscheide. Bisher reichen meine sowieso noch aus.

Antworten
Sabine 3. Januar 2021 - 13:47

Hallo Gisela, du hast recht, das kann durchaus verwirrend sein.
Manchmal sind Produktionsland und Versandort auch nicht identisch.

Antworten
Agnes Leuermann 2. Januar 2021 - 20:04

Liebe Sabine,
ich folge deinem Blog schon lange und habe auch deinen Adventskalender mit Begeisterung gelesen , jetzt möchte ich dir mal ganz herzlich danken für die tollen, lehrreichen Tips und Tricks die du mit uns teilst . Natürlich auch für die vielen kostenlosen Kleinigkeiten, die einen echt zum nachnähen animieren. Herzlichen Dank dafür , ich werde mal neue Stecknadel ausprobieren. Liebe Grüße Agnes

Antworten
Hanna 2. Januar 2021 - 22:28

Liebe Agnes, sehr gerne und vielen Dank für dein liebes Feedback!

Antworten
Frauke Noldt 2. Januar 2021 - 15:07

Hallo Sabine,
auf deine Empfehlung hin habe ich mir auch mal die Taylor-Nadeln gekauft und bin sehr angetan davon. Schade, dass ich die nicht schon früher gekannt habe.
Mach weiter so. Ich freue mich immer schon auf deine neuen Post´s. Ich lerne auch mit 75 immer noch was neues und deine Anleitungen sind immer gut umsetzbar.
Liebe Grüße und ein Corona freies erfolgreiches 2021
Frauke

Antworten
Hanna 2. Januar 2021 - 16:12

Liebe Frauke, das freut uns sehr! Wir sind auch total begeistert von den Nadeln.
Liebe grüße und ein glückliches neues Jahr!

Antworten
Ilse 2. Januar 2021 - 12:17

Deine Tipps und Tricks sind immer super!
Was mich etwas stört, sind die Bezugsangaben, nämlich Amazon. Ich weiß schon, dass die alles haben, aber die Arbeitsbedingungen für die Angestellten? Außerdem zahlen sie für ihre enormen Umsätze in Europa kaum Steuern, was kleine Firmen aber müssen. Was ich brauche, schaffe ich bei kleinen Firmen. Nur so als Denkanstoß.
Viele Grüße Ilse

Antworten
Sabine 3. Januar 2021 - 14:05

Hallo Ilse,
vielen Dank für deine Offenheit.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du meinst.
Natürlich versuche ich meinen Bloglesern Bezugsquellen aufzuzeigen, die für sie einfach zu erreichen und technisch gut machbar sind.
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Heike Graßme 2. Januar 2021 - 12:00

Danke für den tollen Beitrag (Test). Ich habe unterschiedliche Nadeln im Gebrauch, kann auch nicht sagen welche. Da verwende ich sie so wie kommen und ärgere mich wenn sie sich verbiegen. Nun kann ich endlich mal Ordnung in meinen Nadelchaos bringen. Ich bin richtig glücklich. Ich wünsche ein gesundes neues Jahr. Liebe Grüße Heike

Antworten
Hanna 2. Januar 2021 - 16:14

Das freut uns sehr, liebe Heike!
Wir wünschen dir auch ein glückliches und gesundes Jahr 2021!

Antworten
Yvonne Koch 2. Januar 2021 - 10:35

Danke für den tollen Stecknadeltest. Ich war schon länger auf der Suche nach vernünftigen Stecknadeln! Dank des Berichtes habe ich mich dazu entschieden die Magic Pins zu kaufen. Der Preis im Test stimmt aber leider nicht mit dem Link überein. Bei A**** kosten sie 19,95 €.
Aber dennoch finde ich die Tests super. Preise ändern sich eben von Zeit zu Zeit.
Danke!

Antworten
Sabine 3. Januar 2021 - 14:06

Hallo Yvonne, leider habe ich auf die Preise bei Amazon keinen Einfluss. 😉

Antworten
Elvira Groeger 2. Januar 2021 - 9:59

Ich kann dir jetzt gar nicht mehr sagen was für eine Marke meine Stecknadeln haben. Ich habe sie in unserem Nählädchen gekauft. Sobald eine sich verbogen hat, ab in den Mülleimer. Ich arbeite auch gerne mit den Klammern. LG Elli

Antworten
Sabine 3. Januar 2021 - 14:07

Vielen Dank für dein Feedback, Elvira. 🙂

Antworten
Melitta Stegmaier 20. Dezember 2020 - 17:28

Hallo, für was braucht man verschiedene Stecknadel.
Die mit den Glasköpfchen reichen vollkommen.
Heute gibt es zum Nähen soviele Sachen die man gar nicht braucht.
Z.b.das Kl. Bügeleisen, ich habe es mir auch gekauft.
Unpraktisch eine Schulternähte bügeln, fast unmöglich
Ich habe ja ein Bügelbrett und Armbrett.
Es geht alles viel preiswerter, das Nähen wird dadurch immer teuerer.
Bald kann man alles fertig kaufen, weil selbst genähtes sehr teuer wird.

Antworten
Sabine 20. Dezember 2020 - 19:48

Hallo Melitta,
hätte ich mir auch nie träumen lassen, dass ich unterschiedliche Nadelsets brauche.
Aber ich verwende sie eben auch passend zu den jeweiligen Stoffen. Vielleicht liegt es daran, dass ich gerne mit vielen verschiedenen Materialien arbeite. 🙂
Lieben Dank für deinen Kommentar und viele Grüße, Sabine

Antworten
Angelika Urban 2. Januar 2021 - 11:02

Hallo Sabine, zunächst wünsche ich Ihnen ein frohes neues Jahr bei bester Gesundheit und alles Gute.
Nach langer Zeit bin ich wieder hier gelandet, um Ihre Ideen und Tipps anzusehen, um wieder selbst mit dem Nähen zu beginnen und zu lernen. Ich tue mich so schwer mit den Dingen, die ich alle nicht kann.
Aber hier danke ich Ihnen für sie ganz wunderbare Beschreibung zu den unterschiedlichen Stecknadeln und deren Qualität und Verwendung. Ich liebe gutes Handwerkszeug und die Verwendung im Detail, je nachdem, was ich damit mache,
Das finde ich grundsätzlich schön, ob es Messer oder Scheren und Maschinen in der Küche oder fürs‘ Trimmen meiner Hunde, oder eben für‘s Handwerken ist.

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Sabine 3. Januar 2021 - 14:05

Ganz lieben Dank für das Feedback, liebe Angelika!

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Renate 3. Januar 2021 - 19:52

Das kleine Bügeleisen ist herrlich für Patchwork Arbeiten usw. ohne das gehts bei mir garnicht

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Sabine 3. Januar 2021 - 20:35

🙂

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Christine 19. Dezember 2020 - 9:46

Ich habs jetzt noch einfacher gemacht: ich hab eine Magnetschale, da ist das Putzkissen drin und die Stoffklammern passen auch noch rein.

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Sabine 21. Dezember 2020 - 14:01

Ah, sehr cool!

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Marlies 18. Dezember 2020 - 17:02

Ich muss Ruth und Doris recht geben, mit den Steckknadeln ohne Kopf kann man sehr gut arbeiten. Ich bin ausgebildete Schneiderin (Braut- und Abendmode) und arbeite seit 1966 mit Stecknadeln ohne Kopf und habe es noch nie bereut.
Gruß Marlies

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Sabine 19. Dezember 2020 - 7:57

Dann schaue ich mir das auf jeden Fall mal genauer an, vielen Dank, liebe Marlies!

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Brigitte 17. Dezember 2020 - 20:39

Meine absoluten Favoriten sind die blauen und weißen Glaskopfstecknadeln von Nifty Notions, mit denen arbeite ich schon seit über 10 Jahren, die sind immer noch top. Wenn ich die mal aufgearbeitet habe, dann gibt es sie hoffentlich immer noch zum nachordern.
Mit den hochgelobten Magic Pins komm ich überhaupt nicht klar, ich komme mit der Form des Griffes nicht zurecht.

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Sabine 21. Dezember 2020 - 14:12

Ah, interessante Rückmeldung, Brigitte.
Die Pins von Nifty Notions schaue ich mir mal genauer an.
Dankeschön!

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Astrid Schönert 17. Dezember 2020 - 19:59

Liebe Sabine, irgendwann letztes Jahr hattest du mal die Taylor-Nadeln empfohlen. Gleich besorgt – und, was soll ich sagen? Ich benutze nur noch ausschließlich diese. Ansonsten habe ich auch noch meine ca. 40 Jahre alten Stecknadeln, keine Ahnung, welcher Hersteller das ist. Jedenfalls funktionieren selbst diese noch einwandfrei. Sind nur nicht mehr genug…

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Sabine 21. Dezember 2020 - 14:13

Ach, wie cool! Freut mich, dass dir der Beitrag was gebracht hat, Astrid!

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Iris Höne 3. Januar 2021 - 0:34

Hallo Sabine,
das war ja richtig viel Input für mich. Ich mag’s ja gar nicht sagen, aber was Stecknadeln anbelangt hänge ich wohl Epochen hinter dem Standard 2021 hinterher. Meine Stecknadeln habe ich samt Nähkasten von der Großtante geerbt, die vor gut dreißig Jahren verstorben ist und immer die Nadeln aus den Oberhemdpackungen gesammelt hat 🙈. Darum stecke ich immer in der Nahtzugabe, damit man die Löcher nicht sieht. Das antike Tabakdöschen mit Hemdenpackungsnadeln kommt dann Mal in die Erinnerungskiste, und ich gönne mir was Neues. 😊 An Qualitätsunterschiede bei Stecknadeln habe ich im Leben nicht gedacht. Danke dass du auch so einfache Dinge unterhaltsam erklärst.

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Sabine 3. Januar 2021 - 13:41

Dein Feedback freut mich wirklich, Iris, vielen Dank dafür.

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Ruth Hellriegel 17. Dezember 2020 - 16:30

Mir fällt auf, dass du keine Nadeln ohne Köpfchen getestet hast. Hat das einen Grund?
Gruß Ruth

Antworten
Sabine 17. Dezember 2020 - 18:45

Hallo Ruth,
was meinst du mit Nadeln ohne Köpfchen?

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Christine 18. Dezember 2020 - 6:03 Antworten
Sabine 18. Dezember 2020 - 6:57

Hallo Christine,
ah, okay. Tatsächlich habe ich noch nicht mit solchen Nadeln gearbeitet.
Sie sind mit 16 mm meiner Einschätzung nach auch zu kurz um sie sinnvoll beim Nähen einzusetzen.
Beim Basteln haben sie aber sicher durchaus ihre Berechtigung.
Hast du gute Erfahrungen mit diesen Nadeln gemacht?
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Christine 20. Dezember 2020 - 17:27

Ich mag die nicht, die überseh ich gerne mal im Stoff.

Sabine 20. Dezember 2020 - 19:48

🙂

Melitta Stegmaier 20. Dezember 2020 - 23:39

Hi, da muß ich dir Recht geben die ohne die K. sind tatsächlich zu kurz, diese habe ich mir einmal aus Versehen gekauft, habe sie aber gleich weggelegt.
LG Melitta

Doris 18. Dezember 2020 - 7:01

Ich benutze nur die Stahlstecknadeln super fein von Iris ohne Glasköpfchen. Sind für alle Materialien super zu gebrauchen, und ich kann locker über die Nadeln nähen, ohne sie herauszuziehen.

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Sabine 18. Dezember 2020 - 7:21

Ah, okay. Guter Hinweis, danke dir, Doris.

Antworten
Christine 17. Dezember 2020 - 14:49

Du hast wie immer recht. Ich hab mir neulich eine Packung Billignadeln gekauft und sie nach dem ersten Benutzen komplett in die Tonne getreten. Keine Ahnung, was man an Stecknadeln – in dem Fall war ers der Schaft – so falsch machen kann.

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Sabine 17. Dezember 2020 - 18:48

Hallo Christine, genau das frage ich mich auch… 🙂

Antworten
Ingeborg Lindner-Oxfort 17. Dezember 2020 - 14:46

Liebe Sabine,
Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, verschiedene Stecknadeln zu testen ich verwende noch immer die Stahlstecknadeln, die ich in Massen meist geerbt habe und die mich zum Entsorgen zu schade sind.
Magnetschüsselchen sind toll. Ich habe inzwischen flache Dosen, die mir gut gefallen, mit Magnetfolie ausgestattet.
Ich wünsche dir weiterhin so gute Ideen und wunderschöne Feiertage!
Ingeborg

Antworten
Sabine 17. Dezember 2020 - 18:48

Vielen Dank, Ingeborg!

Antworten
Franziska 17. Dezember 2020 - 13:41

Vielen Dank für die Stecknadel – Aufklärung. Ich zähle mich immer noch zu den Anfängerinnen und bei den Stecknadeln habe ich nur ganz einfache die ihren Dienst tun, aber mich manchmal schon zur Verzweiflung gebracht haben. Mit deinem Test hast du mir einige gute vielleicht auch sehr gute Empfehlungen weitergegeben. Und nun werde ich mich in der nächsten Zeit mal daran machen, neue bessere Stecknadeln zu kaufen.

Antworten
Sabine 17. Dezember 2020 - 18:48

Danke für das Feedback, Franziska!

Antworten
Sandra 17. Dezember 2020 - 11:58

Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich liebe die Taylor-Nadeln ebenfalls sehr. Bringe sie mir immer aus der USA mit. Aber auch die Prym-Nadeln mit Glaskopf haben bei mir ein zu Hause. Ich benutze nur Nadeln die beim bügeln nicht kaputt gehen.
Frohe Weihnachten und bleib gesund 🎄

Antworten
Sabine 17. Dezember 2020 - 18:55

Hallo Sandra, freut mich sehr, dass du meine Beobachtung bestätigen kannst.
Gerade wenn man die Nadeln gerne beim Bügeln im Stoff lässt, sind die Taylors Gold wert, finde ich.
Danke für deine Rückmeldung!

Antworten
Beate Kalauch 17. Dezember 2020 - 11:46

Liebe Sabine, ich finde deine Tips so toll, vielen Dank. Aber, du hast die Kleinen von – ich glaube Clover – vergessen. Die werden eigentlich nur für Applis benutzt, ich finde sie allerdings immer wieder gut, eben auch bei Patchwork oder kleinen Sachen.
Liebe Weihnachtsgrüße und herzlichen Dank!
Beate

Antworten
Sabine 17. Dezember 2020 - 18:56

Hallo Beate, ich hatte nur eine Sorte von Clover im Test. 🙂
Liebe Grüße an dich!

Antworten
Ulrike Weingaertner 17. Dezember 2020 - 10:56

Sehr informativ

Antworten
Sabine 17. Dezember 2020 - 18:57

Merci, liebe Ulrike!

Antworten
Ursula 17. Dezember 2020 - 9:30

Hätte nie gedacht, dass es so große Unterschiede gibt. Ich nutze schon seit 40 Jahren ausschließlich Prym ohne Kppf, d. h. die mit dem kleinen Metallkopf. Aber vielleicht sollt ich mein Sortiment erweitern. 😀

Antworten
Sabine 17. Dezember 2020 - 19:00

🙂

Antworten
Renate Mücke 17. Dezember 2020 - 9:25

Vielen Dank für die Info, jetzt kommen mir neue Stecknadeln ins Haus und die die ich vor ca. 50 Jahre gekauft habe in die Tonne😘
Du machst richtig Lust aufs nähen
Ein schönes Weihnachtsfest wünscht Dir Renate

Antworten
Sabine 17. Dezember 2020 - 19:04

Freut mich sehr, dass ich dir Lust aufs Nähen mache, Renate!
Ein schöneres Kompliment gibt’s für mich gar nicht. 🙂

Antworten
Karin 17. Dezember 2020 - 0:32

Danke für Deinen tollen Test. Allerdings habe ich persönlich die Taylor Seville wieder zurückgegeben. Bei mir waren die bereits nach der ersten Benutzung sowas von verbogen, dass ich nichts mehr damit machen konnte, war sehr enttäuscht, vor allem bei dem hohen Preis. Ansonsten benutze ich auch sehr gerne die Prym Stecknadeln und will mir jetzt noch die mit dem lila Schaft holen. Noch eine schöne, restliche Adventszeit. Grüße Karin

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Sabine 17. Dezember 2020 - 19:06

Hallo Karin, ach, echt? Das ist das erste Mal, dass ich das höre!
Normalerweise sind die Leute immer total begeistert, wenn sie das erste Mal mit den Taylors gearbeitet haben.
Tut mir leid, dass du diese Erfahrung gemacht hast.
Dir auch eine schöne Adventszeit und ganz lieben Dank für deinen Kommentar!

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