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Nähblog schreiben: Sei Pippi, nicht Annika!

Von Sabine
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Nähblog schreiben: Warum ich über das Nähen schreibe? In diesem Beitrag verrate ich, warum Nähen und Schreiben für mich ein großes Stück vom Glück bedeuten.

Wer ist schon gern mit seinen Marotten alleine?

Wie einfach könnte das sein, wenn jeder in seinem Kämmerchen still vor sich hin näht! Aber ehrlich: Wer will das schon?! Wer ist schon gerne mit seinen Spleens alleine?

Wenn ich eins über das Nähen gelernt habe, dann ist es, dass die Begeisterung, die man dafür empfinden kann, für “Außenstehende” nur sehr schwer nachzuvollziehen ist. Ähnlich geht mir das ja mit dem Fliegenfischen (ein kleines Sorry an alle Fliegenfischer, die das gerade lesen!). 😉

Und auch wenn man in einem mit Stoff gefüllten Raum an merkwürdigen Maschinen sitzt und Dinge mit fragwürdigem Nutzen produziert: Man will damit nicht alleine sein! Man will zeigen, was man tut!

Weil man stolz ist auf sein Werk. Und ganz zurecht!

Gleich und gleich gesellt sich gern ist nicht einfach nur ein Spruch. Es stimmt, dass man Menschen sucht, mit denen uns was verbindet. Und die verstehen, warum man sich mit drei vollgepackten Ikea-Tüten vom Stoffmarkt nach Hause schleppt.

Die verstehen, warum man Netflix als Hörbuch betrachtet: Weil der Blick öfter am Nähfuß klebt als am Bildschirm.

Und die sich mitfreuen und mitfeiern, wenn man einen persönlichen Durchbruch erzielt hat in der Welt des Nähens.

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Nicht von der Stange

Viele Blog-Leser kennen das Problem, keine passende Kleidung zu finden. Und wenn man sie findet, dann ziept sie hier und beult sich dort. Besonders bei großen Größenunterschieden zwischen Ober- und Unterkörper ein beliebtes Phänomen.

Mich selbst begleitet dieses Thema schon gefühlt mein ganzes Leben. Das war einer der Gründe, warum meine Mutter anfing, Kleidung für mich zu nähen.

Und heute? Indem ich meine Kleidung selbst schneidere, setze ich dieses Vermächtnis fort. Und mehr noch. Ich sorge dafür, dass ich mich jederzeit in meinem Outfit wohl und rundherum gut angezogen fühle.

Warum aber darüber schreiben?

Das ist schnell beantwortet! Wenn ich in meinem Nähzimmer meine eigenen Kreationen nur für mich nähe, dann freut sich darüber vor allem einer: ich.

Wenn ich aber aus meiner Näh-Idee einen Schnitt entwickle, der die Bekleidungs-Probleme vieler löst, dann haben wir wieder das Phänomen der vervielfachten Freude.

Und des Nutzens für andere. Denn ehrlich: Sich selbst eine toll sitzende Bluse zu nähen ist schon ganz schön.

Aber anderen zu ermöglichen, mit derselben Bluse genauso happy zu sein wie ich: Das ist ein Geschenk!

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Je öfter ich’s zeige, desto besser kann ich’s

Ich bin nicht perfekt und werd’s hoffentlich auch nie. Aber ein paar Nähfehler muss man einfach machen.

Wenn ich über das Nähen schreibe, fällt mir immer wieder auf, dass meine Fehler zu was nütze sind. Kein einziger ist völlig umsonst passiert: Er kann immer noch als schlechtes Beispiel für dich dienen! 😉

Na klar ärgere ich mich über Fehler! Sehr sogar. Am Schlimmsten finde ich immer die Verschwendung von kostbarem Material. Einen lang gehegten Stoff zu verschneiden: Das ist immer auch ein Schnitt ins Herz für mich.

Und wohin mit meinem Ärger? Logisch: Ich schreibe darüber.

Beim Schreiben gewinne ich Abstand, ordne meine Gedanken neu und drücke den Reset-Knopf.

Ich mache mir dadurch bewusst, wo ich gepatzt habe. Und wie ich es vermeiden kann. Dann probiere ich eine neue Variante aus und stelle fest: Jawoll! So wird’s ab jetzt gemacht.

Und das hilft nicht nur dir, schöne Ergebnisse mit deinem Hobby zu erzielen.

Das hilft auch mir selbst, mit meinen Näh-Fähigkeiten voran zu kommen.

 

Lass uns Freunde sein!

In meiner persönlichen Nähgeschichte habe ich es schon erwähnt: Ein Grundverständnis für die Abläufe des Nähens (und der Handarbeit im Allgemeinen) habe ich durch meine Mutter gelernt. Natürlich auch viele Handgriffe, der Umgang mit Materialien und Werkzeugen. Aber auch den Respekt vor der Ehrlichkeit des Nähens an sich.

Jeder Pfusch kommt früher oder später ans Tageslicht.

Die vielen Tipps & Tricks, die mir meine Mama, meine Schwestern, Omas und (Groß-)Tanten verraten haben, während ich erste Projekte umsetzte, die helfen mir bis heute, gute kleine und große Entscheidungen zu treffen. Und Dinge richtig zu machen.

Mir ist bewusst, dass nicht jeder so eine handarbeitsaffine Familie sein eigen nennt. Und das muss auch überhaupt nicht sein, wenn man mit dem Nähen starten will. Klar, es hilft.

Aber auf sich allein gestellt mit dem Nähen loszulegen kann eine ganz tolle Erfahrung sein. Bei jeder gelungenen Naht, bei jeder fertigen Kosmetiktasche, bei jedem schicken Kleidungsstück wirst du stolz sein wie eine Schneekönigin!

Weil du das alles aus eigener Kraft geschafft hast!

Und du sollst wissen, dass du mich , wenn du magst, als Verbündete an deiner Seite hast: Weil du immer mal schnell bei SewSimple nachschauen kannst, wie etwas funktioniert. Und damit die Sicherheit erlangst, weiter zu machen.

Das tun Freundinnen nun mal: Sie helfen und unterstützen sich gegenseitig.

Und das bringt beide voran: Die, die Hilfestellung annimmt. Und die, die Hilfestellung gibt.

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Meine eigene Ästhetik schaffen

Wenn du dich durch mein Instagram-Profil klickst, werden dir viele Näh-Ideen begegnen, die du auch vom Blog her kennst. Und wenn du gaaaaanz weit nach unten scrollst, dann siehst du meine “Näh-Anfänge”. Die ersten Fotos, die ich von selbst genähten Sachen geteilt habe.

Und du wirst feststellen: Die sehen ja ganz anders aus als das, was du von SewSimple kennst!

Das Geheimnis ist: Ich entwickle meine eigene Ästhetik!

Dinge ausprobieren, mit Farben und Mustern spielen, Texturen testen, Fehlversuche aussortieren und letztlich: Dinge genauso gestalten, dass mir bei ihrem Anblick das Herz im Leibe lacht und ich sie (und mich!) einfach gut finde. Dazu gehören auch so simple Dinge wie meine selbstbemalten Stoffgewichte.

So muss das laufen, finde ich.

Dafür muss ich meinen eigenen Vorlieben auf der Spur sein. Und mir bewusst machen, was mir gefällt und was ich nicht so gerne mag. Naja, Geschmack entwickelt sich eben auch mit der Zeit. Manche Dinge bleiben. Manchen sagt man mit einer Träne im Kopfloch Tschüss. Und andere begleiten einen für lange, lange Zeit  (Hallo, Täschchen!).

Genauso ist es auf dem Blog: Ich entscheide, wie etwas aussieht. Und zeige es, wenn es mir wirklich gefällt. Oder wenn ich der Meinung bin, dass es hilfreich ist, damit du auf deinem Weg ins Näh-Glück vorwärts kommst. 🙂

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Mein eigenes Näh-Universum

Um es mit Bismarck zu sagen: Wo ich bin ist oben.

Zugegeben, das trifft nicht auf jeden Aspekt meines Lebens zu. Aber mit Sicherheit auf mein Näh-Leben! Denn da bestimme ich, wo es lang geht. Und zwar ich ganz allein.

Ich habe es an anderer Stelle schon mal erwähnt. Ich arbeite was Soziales.

Dass es da berufliche Höhen und Tiefen gibt, dass man manchmal vor lauter Arbeit gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht und dass der Arbeitsalltag häufig fremdbestimmt verläuft: Wem sag ich das?

Ganz anders mein Näh-Leben: Ich bestimme über jede einzelne Näh-Idee, die auf dem Blog erscheint. Ich schreibe jedes einzelne Wort selbst. Ich besorge mir die Materialien, die mir gefallen. Und mache einfach nur das, was mir Spaß macht.

Sobald es keinen mehr macht, lasse ich es bleiben. Oder fange gar nicht erst damit an.

Manchmal mache ich die Nacht zum Tag, weil mich eine Idee einfach nicht schlafen lässt und ich loslegen MUSS. Weil ich einfach wissen muss, ob ein Projekt funktioniert. Ob ein Schnitt sitzt. Wie ein Stoff genäht aussieht. Oder wie ein Werkzeug funktioniert. Okay, und dann gibt’s dafür am Wochenende einen extra langen Mittagsschlaf.

Was mir daran glücklich macht?

Im “richtigen” Leben bin ich oft Annika.

In meiner Näh-Welt darf ich Pippi Langstrumpf sein! 🙂

Und dieses enorme Gefühl von Freiheit, Selbstbestimmtheit und persönlichem Glück, das wiegt kurze Nächte und gelegentlichen Schlafmangel mehr als auf.

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Self-Care: Warum Nähen für mich gesund ist

In meiner persönlichen Näh-Geschichte habe ich dir erzählt, wie ich zum Nähen gekommen bin. Dass ich im beruflichen Bereich durch ein tiefes Tal musste. Und wie mir das Nähen dabei geholfen hat. Bis heute ist das so geblieben.

Über das Nähen schreiben ist sogar noch mehr: Es bedeutet, mir immer wieder meiner Selbst und meines Handelns bewusst zu werden. Das mag seltsam klingen. Gerade wenn es eben um Nähen geht.

Aber aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: Was für das Nähen gilt, bezieht sich auch auf alles andere.

Wenn ich über das Nähen schreibe, folge ich einer inneren Systematik. Warum habe ich diesen Schnitt entwickelt? Wofür nutzt man ihn? Was braucht man, um ihn umzusetzen? Und wie funktioniert der gesamte Ablauf?

Das hilft mir, mich im Arbeitsprozess zu orientieren. Mich zu entschleunigen.

Beim Nähen (und am liebsten auch sonst nicht!) will ich kein Höher, Schneller, Weiter.

Ich will nicht durch Anleitungen sprinten als wäre der Näh-Teufel hinter mir her. Ich möchte genießen, was ich tue. Das Nähen zelebrieren. In Ruhe, mit Zeit und einer Tasse dampfenden Chai neben mir auf der Fensterbank.

Ich will Stoffe fühlen, in Ruhe Garnfarben auswählen und jeden Schnitt, jede schöne Naht genießen.

Das Schreiben darüber hilft mir, die Orientierung zu behalten.

Nur so kann ich dich gut durch eine Anleitung und zum gewünschten Ergebnis bringen. Sei es nun ein gelungenes Täschchen oder ein gut sitzendes Kleidungsstück.

Aber es ist mehr. Während ich schreibe, werde ich mir meiner selbst und meiner Gedanken bewusst. Wo könnten Stolpersteine lauern? Wie würde ich selbst einen Arbeitsschritt verstehen, wenn ich Anfänger wäre? Würde ich mich bei mir selbst gut aufgehoben fühlen?  Trifft dieser Satz wirklich den Punkt? Und was will ich überhaupt sagen?

Nähen ließ und lässt mich immer noch: Bei mir selbst ankommen. Lässt mich Freiheiten erfahren und Grenzen überwinden.

Und wo, wenn nicht in der persönlichen Erfahrung, im persönlichen Glück können wir wachsen und uns entfalten. Für die einen ist es Sport. Für die anderen ist es Kochen. Der nächste ist musikalisch und spielt aus der Lameng ein Dutzend Instrumente (Hallo, Maxim!).

Für mich ist es das Nähen, das mich immer auf’s Neue packt, erdet und voran bringt. Das mich durch trübe Tage trägt. Und von dem ich Tag und Nacht träume. Nicht mehr. Nicht weniger.

 

Doppelte Freude & vielfaches Näh-Glück

Okay, aber warum kann ich nicht einfach im stillen Kämmerchen vor mich hin nähen? Ich verrate dir jetzt mal ein Geheimnis: Das kann ich. Und ich tue es auch. Ich genieße das Gefühl, einfach nur für mich zu sein. Und etwas zu tun, was mich rundherum glücklich macht. Das ist ein kleiner bunter Edelstein mitten im Tag.

Wenn ich mein genähtes Teil dann trage oder verschenke, dann verdoppelt sich das Glück mit einem Schlag.

Was sehr schön ist. Und sich anfühlt, als hätte sich zu meinem Edelstein ein zweiter gesellt.

Aber darüber zu schreiben und anderen darin zu unterstützen, genau dasselbe Glück zu empfinden, genau dieselben Erfolge zu feiern: Das vervielfacht mein eigenes Glücks-Empfinden wie in einem Kaleidoskop.

Und dieses Gefühl, muss ich ehrlich gestehen, macht süchtig.

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Verbindungen schaffen: Was zurück geben & echt sein

Was mir immer bewusst ist: Dass ich verdammt viel Glück habe, das tun zu können, was ich eben tue. Das weckt in mir den Wunsch, etwas zurück zu geben…und wenn es Näh-Wissen ist.

Meistens allerdings ist es viel mehr als nur ein schneller Tipp zu einer Näh-Technik oder ein Rat, wo man einen bestimmten Stoff oder ein Zubehör finden kann.

Es ist Verbundenheit. Und davon nicht wenig. Wer sich ein bisschen auf dem Blog umschaut, wird feststellen: Ich schreibe immer zurück. Manchmal einen längeren Kommentar, gelegentlich ein schneller Link zu einem hilfreichen Tutorial, oft auch einfach nur ein Lächeln von mir zu dir.

Ich antworte auf eMails, Nachrichten und Kommentare, weil es mir wichtig ist, eine Verbindung mit dir hinzubekommen. Dich in den Weiten des Internets wissen zu lassen: Ich bin da. Und ich bin echt.

Ich gebe es ehrlich zu: Nichts wäre schlimmer als eine Blogger-Kunstfigur zu sein. Mir eine Internet-Identität zu schaffen. Und in Wirklichkeit ganz anders zu sein.

Deshalb beziehe ich dich in mein Näh-Leben ein. Und das berührt in manchen Punkten eben auch mein Sabine-ist-offline-Leben. Weil ich für meine Kinder und Enkel nähe. Weil ich Freundinnen habe, die Wünsche äußern. Aus denen die nächste Anleitung entsteht. Und weil ich dir zeigen möchte: Was ich kann, kannst du schon lange!

Denn nur wenn ich echt bin kannst du echt sein. Und kannst mich ehrlich mit deinen Wünschen, Fragen und Anliegen ansprechen. Und fühlst dich gut bei mir aufgehoben, weil du merkst, dass ich dich verstehe.

Was bewegt dich, wenn du diesen Beitrag liest?

Wenn du magst, verrate es mir in den Kommentaren!

Happy simple sewing,

deine Sabine

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95 Kommentare

SOOZIE 14. Februar 2020 - 13:18

Aus gutem Grund habe ich Facebook-Gruppen jahrelang gemieden doch aufgrund des sympathischen Tons hier und Deiner überwältigend netten Art, hab ich es nun doch getan und mich in Deiner Facebookgruppe angemeldet. Schade nur, dass es dort zu 99% um Kinderkleidung geht und die Mehrzahl der Nutzer scheinbar noch nicht einmal weiß, was sie aus einem Stück Stoff nähen soll. Ich ahnte nicht, dass es sich um eine absolute Anfängergruppe mit nur wenigen Ausnahmen handelt.

Deine wunderbaren Anleitungen und Beiträge verdienen ein etwas erfahreneres Publikum.

Antworten
Sabine 14. Februar 2020 - 15:36

Hallo Soozie,
ich finde gerade die enorme Vielfalt an Themen und die unterschiedlichen Level, auf denen die Näh-Fans in unserer Facebook-Gruppe unterwegs sind, so überwältigend und bereichernd.
Und meine Anleitungen sind ja so gestaltet, dass eben auch Einsteiger damit klar kommen können. Von daher ist uns jeder Nähbegeisterte mit seinen Anliegen herzlich willkommen! 🙂
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
SOOZIE 2. Februar 2020 - 16:54

Ich finde ja, dass es mal ein “Sew-Simple-Treffen” geben müsste – oder gab’s das etwa schon? Ich nähe auch immer so ganz allein vor mich in und genieße das sehr. Aber manchmal würde man sich doch gern austauschen und von andere lernen oder auch eigene Erfahrungen weitergeben. Irgendwie ist es noch etwas anderes, mit Gleichgesinnten zu Schwallen über das beste Hobby der Welt, oder nicht? 😉

LG
Susanne

Antworten
Sabine 2. Februar 2020 - 19:32

Hallo Susanne,
das ist ja mal eine coole Idee!
Online kann man sich prima in meiner Facebook-Gruppe austauschen!
Aber vielleicht denken wir ja mal ein SewSimple-Näh-Treffen an!
Liebe Grüße
Sabine

Antworten
SOOZIE 29. Dezember 2019 - 15:03

Ich muss mich anschliessen: viele Nähblogs sind nett und ich schaue gern mal vorbei, aber hier habe ich mich seit ein paar Wochen “festgenäht” *muhahaha

Du hast einen exquisiten Schreibstil (ich hasse es, wenn sich Leute unbedingt im Internet präsentieren müssen, aber nicht einmal unfallfrei ihren Namen schreiben können), Dein Geschmack scheint meinem sehr ähnlich zu sein – auch ich bin ein maritimes Mädchen, liebe alles in Blau, Weiß, Silber und maritime Objekte. Mag daran liegen, dass ich eine waschechte Hamburgerin bin.

Zum anderen findet man hier tolle Anleitungen, sich selbst in Deinen Beschreibungen wieder, hat Kurzweil beim Lesen, neue Ideen (die elektrische Schere ist nun mein und ja: bei Wellnessfleece ein echter Fortschritt und keine Flusen mehr in den Rillen der Schneidematte!!) und erfrischend normal und doch so ganz nach meinem Gusto.

Ich wünsche Dir einen guten Rutsch in ein wundervolles neues Jahr – ich werde wohl ein Fan von Dir 🙂

Antworten
Sabine 29. Dezember 2019 - 17:49

Hallo Soozie,
was für ein wunderschönes Kompliment! Ich freu mich sehr über deinen Kommentar!
Wenn es so ankommt, dann bin ich glücklich, ehrlich wahr. 🙂
Dir und deinen Lieben einen tollen Start ins Neue Jahr und alles Liebe.
Frostige (brrrrrrr!) Grüße über die Bille,
Sabine

Antworten
Susanne Reinig 2. Dezember 2019 - 10:03

Liebe Sabine,
jetzt folge ich dir schon so lange auf Instagram, bin aber nie auf deinen Nähblog gekommen.Und als ich heute Morgen angefangen habe, konnte ich nicht mehr aufhören mit lesen.Ich habe vor 30 JAhren mit dem Nähen angefangen, da ich nie Hosen bekommen habe, die lang genug waren, habe dann aber eher doch für meine Kinder genäht. Nach meinem 3. unserem Nesthäkchen war dann erstmal Schluss, da ich gar nicht mehr dazu kam und auch keinen Platz und keine Ruhe hatte. Mittlerweile habe ich die wieder und kann seit 2 Jahren sogar ein Nähzimmer mein Eigen nennen und verschwinde da regelmäßig drin , um einfach im Nährausch zu schwelgen ( oder mich aufzuregen, wenn etwas nicht funktionniert.? Ich finde schon deine Insta- Beiträge so natürlich und nehme mir immer wieder vor, auch mal wieder Klamotten zu nähen, aber meistens bleibe ich bei den Patchworksachen hängen, da ich eher auch eine Langsame bin. Bei all dem was ich jetzt gelesen habe, kann ich nur sagen, bitte mach weiter so, du tust uns gut und inspirierst so trefflich mit deinem einfachen , bunten Stil. Vielen Dank dafür !!

Antworten
Sabine 2. Dezember 2019 - 13:41

Hallo Susanne, dein Kommentar freut mich unglaublich!
Vielen, vielen Dank!
Das Wieder-Entdecken des eigenen Hobbys scheint es für viele, die hier berichten, noch viel wertvoller zu machen.
Das finde ich echt interessant.
Ganz lieben Dank für’s Teilen und viele Grüße, Sabine

Antworten
Sybille 26. November 2019 - 20:35

Liebe Sabine,
bei uns zu Hause wurde oft gewerkelt und das Familieneinkommen damit aufgebessert. Meine Mutti besuchte damals Nähkurse, um uns Kinder einzukleiden. Ich habe also schon immer irgendetwas mit Handarbeiten, Basteln usw. zu tun gehabt. Es war zwar nicht meine erste Wahl, doch ich habe als Beruf Damenmaßschneiderin gelernt. Ich war trotzdem damals wahnsinnig stolz, aus so vielen Bewerbern ausgesucht worden zu sein. Ja, und zu dieser Zeit kaufte ich auch nur selten ein Kleidungsstück. Alles selbst genäht. Die Sachen von der Stange hatten ja schon alle. Und dann kommt es wie bei so vielen. Kinder wurden geboren und dass war das schönste Hobby überhaupt. Die Nähmaschine wurde noch für Babysachen hervorgeholt, später dann für Faschingskostüme. Meine Kinder hatten halt solche Kostümwünsche wie Säbelzahntiger oder Auto. Und am Ende durfte meine Maschine nur noch für Änderungen und Reparaturen heraus.
Ja, bis ich eines Tages aufräumte, sortierte und mich fragte, warum ich die schönen Stoffe nicht verarbeite. So wurde meine Nähmaschine wieder hervorgeholt. Und was soll ich sagen. Ich mache auch einige andere Dinge, aber an der Nähmaschine kann ich die Zeit vergessen, Abschalten und wenn mal wirklich gar nichts weiter geht, beim Kordel oder Vorleger nähen muss ich nicht nachdenken. Mittlerweile musste ich meine erste Nähmaschine ersetzen und habe nach einigen Fehlschlägen endlich die gefunden, die meiner Nähwut auch stand hält. Und was soll ich sagen. Mittlerweile gebe ich in Kursen mein Wissen weiter und muss sagen, da hilft mir auch dein Block. Du bringst alles so schön einfach auf den Punkt und Dein Nählexikon kann ich wirklich empfehlen. Ich merke richtig, wieviel Herzblut in Deinem Blog steckt.
Ich wünsche Dir weiterhin viele Ideen und trotz, dass ich es genieße, dass Du zu den Menschen gehörst, die wirklich Antworten und damit bestimmt viel Zeit daran setzen wünsche ich mir, dass Du auch immer wieder die stillen Momente findest, die man einfach braucht, um kreativ zu sein.
Liebe Grüße, Sybille

Antworten
Sabine 27. November 2019 - 7:00

Hallo Sybille,
hab ganz lieben Dank, dass du deine Geschichte mit uns teilst.
Echt erstaunlich finde ich, dass es dir gelungen ist, aus der Profession ein Näh-Hobby zu machen, das dich glücklich macht.
Oft ist es ja das “Professionelle”, das “Hauptberufliche”, das uns einschränkt. Du hast aber dabei sicher einige ganz wichtige Grundlagen gelernt,
die deinem Näh-Glück heute zugute kommen, oder?
Vielen Dank für deine lieben Worte zu SewSimple.
Meine stillen Momente habe ich übrigens immer wieder – vor allem bei Spaziergängen durch die Wotersener Wälder.
Ganz oft zeige ich auch auf Instagram, welche großen und kleinen Erstaunlichkeiten mir am Wegesrand begegnen. 🙂
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Sabine 25. November 2019 - 17:09

Ich kann es in sieben Worten ausdrücken-„ Du hast mir aus der Seele gesprochen!“

Antworten
Sabine 25. November 2019 - 19:15

Soo lieb, danke, Sabine!

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