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Nähblog schreiben: Sei Pippi, nicht Annika!

Von Sabine
Nähblog schreiben

Nähblog schreiben: Warum ich über das Nähen schreibe? In diesem Beitrag verrate ich, warum Nähen und Schreiben für mich ein großes Stück vom Glück bedeuten.

Wer ist schon gern mit seinen Marotten alleine?

Wie einfach könnte das sein, wenn jeder in seinem Kämmerchen still vor sich hin näht! Aber ehrlich: Wer will das schon?! Wer ist schon gerne mit seinen Spleens alleine?

Wenn ich eins über das Nähen gelernt habe, dann ist es, dass die Begeisterung, die man dafür empfinden kann, für “Außenstehende” nur sehr schwer nachzuvollziehen ist. Ähnlich geht mir das ja mit dem Fliegenfischen (ein kleines Sorry an alle Fliegenfischer, die das gerade lesen!). 😉

Und auch wenn man in einem mit Stoff gefüllten Raum an merkwürdigen Maschinen sitzt und Dinge mit fragwürdigem Nutzen produziert: Man will damit nicht alleine sein! Man will zeigen, was man tut!

Weil man stolz ist auf sein Werk. Und ganz zurecht!

Gleich und gleich gesellt sich gern ist nicht einfach nur ein Spruch. Es stimmt, dass man Menschen sucht, mit denen uns was verbindet. Und die verstehen, warum man sich mit drei vollgepackten Ikea-Tüten vom Stoffmarkt nach Hause schleppt.

Die verstehen, warum man Netflix als Hörbuch betrachtet: Weil der Blick öfter am Nähfuß klebt als am Bildschirm.

Und die sich mitfreuen und mitfeiern, wenn man einen persönlichen Durchbruch erzielt hat in der Welt des Nähens.

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Nicht von der Stange

Viele Blog-Leser kennen das Problem, keine passende Kleidung zu finden. Und wenn man sie findet, dann ziept sie hier und beult sich dort. Besonders bei großen Größenunterschieden zwischen Ober- und Unterkörper ein beliebtes Phänomen.

Mich selbst begleitet dieses Thema schon gefühlt mein ganzes Leben. Das war einer der Gründe, warum meine Mutter anfing, Kleidung für mich zu nähen.

Und heute? Indem ich meine Kleidung selbst schneidere, setze ich dieses Vermächtnis fort. Und mehr noch. Ich sorge dafür, dass ich mich jederzeit in meinem Outfit wohl und rundherum gut angezogen fühle.

Warum aber darüber schreiben?

Das ist schnell beantwortet! Wenn ich in meinem Nähzimmer meine eigenen Kreationen nur für mich nähe, dann freut sich darüber vor allem einer: ich.

Wenn ich aber aus meiner Näh-Idee einen Schnitt entwickle, der die Bekleidungs-Probleme vieler löst, dann haben wir wieder das Phänomen der vervielfachten Freude.

Und des Nutzens für andere. Denn ehrlich: Sich selbst eine toll sitzende Bluse zu nähen ist schon ganz schön.

Aber anderen zu ermöglichen, mit derselben Bluse genauso happy zu sein wie ich: Das ist ein Geschenk!

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Je öfter ich’s zeige, desto besser kann ich’s

Ich bin nicht perfekt und werd’s hoffentlich auch nie. Aber ein paar Nähfehler muss man einfach machen.

Wenn ich über das Nähen schreibe, fällt mir immer wieder auf, dass meine Fehler zu was nütze sind. Kein einziger ist völlig umsonst passiert: Er kann immer noch als schlechtes Beispiel für dich dienen! 😉

Na klar ärgere ich mich über Fehler! Sehr sogar. Am Schlimmsten finde ich immer die Verschwendung von kostbarem Material. Einen lang gehegten Stoff zu verschneiden: Das ist immer auch ein Schnitt ins Herz für mich.

Und wohin mit meinem Ärger? Logisch: Ich schreibe darüber.

Beim Schreiben gewinne ich Abstand, ordne meine Gedanken neu und drücke den Reset-Knopf.

Ich mache mir dadurch bewusst, wo ich gepatzt habe. Und wie ich es vermeiden kann. Dann probiere ich eine neue Variante aus und stelle fest: Jawoll! So wird’s ab jetzt gemacht.

Und das hilft nicht nur dir, schöne Ergebnisse mit deinem Hobby zu erzielen.

Das hilft auch mir selbst, mit meinen Näh-Fähigkeiten voran zu kommen.

 

Lass uns Freunde sein!

In meiner persönlichen Nähgeschichte habe ich es schon erwähnt: Ein Grundverständnis für die Abläufe des Nähens (und der Handarbeit im Allgemeinen) habe ich durch meine Mutter gelernt. Natürlich auch viele Handgriffe, der Umgang mit Materialien und Werkzeugen. Aber auch den Respekt vor der Ehrlichkeit des Nähens an sich.

Jeder Pfusch kommt früher oder später ans Tageslicht.

Die vielen Tipps & Tricks, die mir meine Mama, meine Schwestern, Omas und (Groß-)Tanten verraten haben, während ich erste Projekte umsetzte, die helfen mir bis heute, gute kleine und große Entscheidungen zu treffen. Und Dinge richtig zu machen.

Mir ist bewusst, dass nicht jeder so eine handarbeitsaffine Familie sein eigen nennt. Und das muss auch überhaupt nicht sein, wenn man mit dem Nähen starten will. Klar, es hilft.

Aber auf sich allein gestellt mit dem Nähen loszulegen kann eine ganz tolle Erfahrung sein. Bei jeder gelungenen Naht, bei jeder fertigen Kosmetiktasche, bei jedem schicken Kleidungsstück wirst du stolz sein wie eine Schneekönigin!

Weil du das alles aus eigener Kraft geschafft hast!

Und du sollst wissen, dass du mich , wenn du magst, als Verbündete an deiner Seite hast: Weil du immer mal schnell bei SewSimple nachschauen kannst, wie etwas funktioniert. Und damit die Sicherheit erlangst, weiter zu machen.

Das tun Freundinnen nun mal: Sie helfen und unterstützen sich gegenseitig.

Und das bringt beide voran: Die, die Hilfestellung annimmt. Und die, die Hilfestellung gibt.

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Meine eigene Ästhetik schaffen

Wenn du dich durch mein Instagram-Profil klickst, werden dir viele Näh-Ideen begegnen, die du auch vom Blog her kennst. Und wenn du gaaaaanz weit nach unten scrollst, dann siehst du meine “Näh-Anfänge”. Die ersten Fotos, die ich von selbst genähten Sachen geteilt habe.

Und du wirst feststellen: Die sehen ja ganz anders aus als das, was du von SewSimple kennst!

Das Geheimnis ist: Ich entwickle meine eigene Ästhetik!

Dinge ausprobieren, mit Farben und Mustern spielen, Texturen testen, Fehlversuche aussortieren und letztlich: Dinge genauso gestalten, dass mir bei ihrem Anblick das Herz im Leibe lacht und ich sie (und mich!) einfach gut finde. Dazu gehören auch so simple Dinge wie meine selbstbemalten Stoffgewichte.

So muss das laufen, finde ich.

Dafür muss ich meinen eigenen Vorlieben auf der Spur sein. Und mir bewusst machen, was mir gefällt und was ich nicht so gerne mag. Naja, Geschmack entwickelt sich eben auch mit der Zeit. Manche Dinge bleiben. Manchen sagt man mit einer Träne im Kopfloch Tschüss. Und andere begleiten einen für lange, lange Zeit  (Hallo, Täschchen!).

Genauso ist es auf dem Blog: Ich entscheide, wie etwas aussieht. Und zeige es, wenn es mir wirklich gefällt. Oder wenn ich der Meinung bin, dass es hilfreich ist, damit du auf deinem Weg ins Näh-Glück vorwärts kommst. 🙂

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Mein eigenes Näh-Universum

Um es mit Bismarck zu sagen: Wo ich bin ist oben.

Zugegeben, das trifft nicht auf jeden Aspekt meines Lebens zu. Aber mit Sicherheit auf mein Näh-Leben! Denn da bestimme ich, wo es lang geht. Und zwar ich ganz allein.

Ich habe es an anderer Stelle schon mal erwähnt. Ich arbeite was Soziales.

Dass es da berufliche Höhen und Tiefen gibt, dass man manchmal vor lauter Arbeit gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht und dass der Arbeitsalltag häufig fremdbestimmt verläuft: Wem sag ich das?

Ganz anders mein Näh-Leben: Ich bestimme über jede einzelne Näh-Idee, die auf dem Blog erscheint. Ich schreibe jedes einzelne Wort selbst. Ich besorge mir die Materialien, die mir gefallen. Und mache einfach nur das, was mir Spaß macht.

Sobald es keinen mehr macht, lasse ich es bleiben. Oder fange gar nicht erst damit an.

Manchmal mache ich die Nacht zum Tag, weil mich eine Idee einfach nicht schlafen lässt und ich loslegen MUSS. Weil ich einfach wissen muss, ob ein Projekt funktioniert. Ob ein Schnitt sitzt. Wie ein Stoff genäht aussieht. Oder wie ein Werkzeug funktioniert. Okay, und dann gibt’s dafür am Wochenende einen extra langen Mittagsschlaf.

Was mir daran glücklich macht?

Im “richtigen” Leben bin ich oft Annika.

In meiner Näh-Welt darf ich Pippi Langstrumpf sein! 🙂

Und dieses enorme Gefühl von Freiheit, Selbstbestimmtheit und persönlichem Glück, das wiegt kurze Nächte und gelegentlichen Schlafmangel mehr als auf.

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Self-Care: Warum Nähen für mich gesund ist

In meiner persönlichen Näh-Geschichte habe ich dir erzählt, wie ich zum Nähen gekommen bin. Dass ich im beruflichen Bereich durch ein tiefes Tal musste. Und wie mir das Nähen dabei geholfen hat. Bis heute ist das so geblieben.

Über das Nähen schreiben ist sogar noch mehr: Es bedeutet, mir immer wieder meiner Selbst und meines Handelns bewusst zu werden. Das mag seltsam klingen. Gerade wenn es eben um Nähen geht.

Aber aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: Was für das Nähen gilt, bezieht sich auch auf alles andere.

Wenn ich über das Nähen schreibe, folge ich einer inneren Systematik. Warum habe ich diesen Schnitt entwickelt? Wofür nutzt man ihn? Was braucht man, um ihn umzusetzen? Und wie funktioniert der gesamte Ablauf?

Das hilft mir, mich im Arbeitsprozess zu orientieren. Mich zu entschleunigen.

Beim Nähen (und am liebsten auch sonst nicht!) will ich kein Höher, Schneller, Weiter.

Ich will nicht durch Anleitungen sprinten als wäre der Näh-Teufel hinter mir her. Ich möchte genießen, was ich tue. Das Nähen zelebrieren. In Ruhe, mit Zeit und einer Tasse dampfenden Chai neben mir auf der Fensterbank.

Ich will Stoffe fühlen, in Ruhe Garnfarben auswählen und jeden Schnitt, jede schöne Naht genießen.

Das Schreiben darüber hilft mir, die Orientierung zu behalten.

Nur so kann ich dich gut durch eine Anleitung und zum gewünschten Ergebnis bringen. Sei es nun ein gelungenes Täschchen oder ein gut sitzendes Kleidungsstück.

Aber es ist mehr. Während ich schreibe, werde ich mir meiner selbst und meiner Gedanken bewusst. Wo könnten Stolpersteine lauern? Wie würde ich selbst einen Arbeitsschritt verstehen, wenn ich Anfänger wäre? Würde ich mich bei mir selbst gut aufgehoben fühlen?  Trifft dieser Satz wirklich den Punkt? Und was will ich überhaupt sagen?

Nähen ließ und lässt mich immer noch: Bei mir selbst ankommen. Lässt mich Freiheiten erfahren und Grenzen überwinden.

Und wo, wenn nicht in der persönlichen Erfahrung, im persönlichen Glück können wir wachsen und uns entfalten. Für die einen ist es Sport. Für die anderen ist es Kochen. Der nächste ist musikalisch und spielt aus der Lameng ein Dutzend Instrumente (Hallo, Maxim!).

Für mich ist es das Nähen, das mich immer auf’s Neue packt, erdet und voran bringt. Das mich durch trübe Tage trägt. Und von dem ich Tag und Nacht träume. Nicht mehr. Nicht weniger.

 

Doppelte Freude & vielfaches Näh-Glück

Okay, aber warum kann ich nicht einfach im stillen Kämmerchen vor mich hin nähen? Ich verrate dir jetzt mal ein Geheimnis: Das kann ich. Und ich tue es auch. Ich genieße das Gefühl, einfach nur für mich zu sein. Und etwas zu tun, was mich rundherum glücklich macht. Das ist ein kleiner bunter Edelstein mitten im Tag.

Wenn ich mein genähtes Teil dann trage oder verschenke, dann verdoppelt sich das Glück mit einem Schlag.

Was sehr schön ist. Und sich anfühlt, als hätte sich zu meinem Edelstein ein zweiter gesellt.

Aber darüber zu schreiben und anderen darin zu unterstützen, genau dasselbe Glück zu empfinden, genau dieselben Erfolge zu feiern: Das vervielfacht mein eigenes Glücks-Empfinden wie in einem Kaleidoskop.

Und dieses Gefühl, muss ich ehrlich gestehen, macht süchtig.

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Verbindungen schaffen: Was zurück geben & echt sein

Was mir immer bewusst ist: Dass ich verdammt viel Glück habe, das tun zu können, was ich eben tue. Das weckt in mir den Wunsch, etwas zurück zu geben…und wenn es Näh-Wissen ist.

Meistens allerdings ist es viel mehr als nur ein schneller Tipp zu einer Näh-Technik oder ein Rat, wo man einen bestimmten Stoff oder ein Zubehör finden kann.

Es ist Verbundenheit. Und davon nicht wenig. Wer sich ein bisschen auf dem Blog umschaut, wird feststellen: Ich schreibe immer zurück. Manchmal einen längeren Kommentar, gelegentlich ein schneller Link zu einem hilfreichen Tutorial, oft auch einfach nur ein Lächeln von mir zu dir.

Ich antworte auf eMails, Nachrichten und Kommentare, weil es mir wichtig ist, eine Verbindung mit dir hinzubekommen. Dich in den Weiten des Internets wissen zu lassen: Ich bin da. Und ich bin echt.

Ich gebe es ehrlich zu: Nichts wäre schlimmer als eine Blogger-Kunstfigur zu sein. Mir eine Internet-Identität zu schaffen. Und in Wirklichkeit ganz anders zu sein.

Deshalb beziehe ich dich in mein Näh-Leben ein. Und das berührt in manchen Punkten eben auch mein Sabine-ist-offline-Leben. Weil ich für meine Kinder und Enkel nähe. Weil ich Freundinnen habe, die Wünsche äußern. Aus denen die nächste Anleitung entsteht. Und weil ich dir zeigen möchte: Was ich kann, kannst du schon lange!

Denn nur wenn ich echt bin kannst du echt sein. Und kannst mich ehrlich mit deinen Wünschen, Fragen und Anliegen ansprechen. Und fühlst dich gut bei mir aufgehoben, weil du merkst, dass ich dich verstehe.

Was bewegt dich, wenn du diesen Beitrag liest?

Wenn du magst, verrate es mir in den Kommentaren!

Happy simple sewing,

deine Sabine

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87 Kommentare

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87 Kommentare

Natalie 16. November 2019 - 13:07

Liebe Sabine. Als Kind hat meine Oma manchmal mit mir genäht. Ich die geraden Nähte, sie den komplexen Kram. Meine Mutter hat Nähen gehasst. Stricken – ja, Häkeln – ja, Nähen – niemals. Deshalb gab es bei uns zu Hause keine Maschine, und ich hätte das doch so gerne mal für mich ausprobiert. Jahrelang hab ich mich nicht getraut. Erst mit 40 hab ich mir beim Discounter eine Billigmaschine gekauft. Weit bin ich damit nicht gekommen, aber ich bin dem Maschinchen bis heute dankbar, denn endlich konnte ich in Ruhe probieren und feststellen, dass Nähen mir richtig Spaß macht. Es gibt so wundervolle Stoffe, und es gibt jede Menge einfache Projekte, die sich an einem Wochenende umsetzen lassen. Also hab ich mir schnell meine jetzige Maschine zusammengespart. Damals lebte meine Oma noch, und oft hab ich sie angerufen und um Rat gefragt. Kurz darauf starb sie, und inzwischen weiß ich auch, dass sie natürlich nicht mehr auf dem Laufenden war. Heute gibt es so tolle Hilfen, die das Nähen erleichtern. Und es gibt ganz tolle Leute im Internet, die man um Rat fragen kann, wenn man die eigene Oma nicht mehr fragen kann. Wo man sich Ideen holen kann, Tipps und Tricks, auf die man selber nie gekommen wäre, die auch noch die dööfste Frage geduldig beantworten, wenn man mal wieder ein Brett vorm Kopf hat. Dadurch traue ich mich inzwischen an Stücke, die ich noch vor ein paar Jahren nicht für möglich gehalten hätte. Und ich weiß, meine Oma wäre furchtbar stolz auf mich. Ich bin dir wirklich sehr dankbar, liebe Sabine, dass du dir so viel Zeit nimmst, dein Wissen und deine Erfahrungen mit uns zu teilen, alle Fragen und Kommentare persönlich und humorvoll zu beantworten und immer neue Ideen vorzustellen. Das bedeutet mir – und ganz vielen anderen Nähbegeisterten – sehr viel, und selbst, wenn die Zeit zum Nähen gerade nicht reicht, stöbere ich sehr gerne auf deiner Seite herum. Liebe Grüße, Natalie

Antworten
Sabine 16. November 2019 - 14:21

Liebe Natalie,
dein Kommentar ist so berührend!
1000 Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und so persönlich berichtet hast.
Auch wenn deine Oma vielleicht nicht ganz up to date war: Oft ist es ja der richtige “Spirit”, den wir uns bei unseren Vorbildern abschauen.
Wenn im Hintergrund gelegentlich der Gedanke auftaucht “Was würde Oma jetzt wohl machen?” und einem unbewusst hilft, durchzuhalten und weiterzumachen.
Hilfsmittel ändern sich, neue Stoffen kommen und gehen. Aber dieses hartnäckig bleiben, dieser Wille, sich durchzubeißen und neue Näh-Level zu schaffen:
Das ist aus meiner Sicht ein nicht zu unterschätzender Neben-Effekt, den das Nähen hat. Und der letztendlich auch Einfluss nehmen kann auf andere Bereiche unseres Lebens.:)
Ich sage ganz lieb Dankeschön für die tolle Rückmeldung zu meinem Blog. Das tut wahnsinnig gut.
Liebe Grüße
Sabine

Antworten
Petra 23. November 2019 - 21:54

Hallo Sabine,
ich bin total berührt. Ich habe mit dem zweiten Enkelkind angefangen zu nähen. Habe hier und da mal “gerade Nähte” genäht. Aber jetzt durch dich (über Pinterest gefunden) und auch andere habe ich schon einiges gelernt und umgesetzt. Es fesselt einen sehr und die Zeit verrinnt wie im Fluge. Manchmal würde ich nur noch im Nähzimmer sitzen und und und….. 😉😁
Ich hatte mir von dir das Schnittmuster GUSTE geholt, aber ich bin leider nur 1,59 m und in meiner Größe wäre es 10 cm mehr. Da geht es dann los…. Wo bzw an welcher Stelle spare ich da was ein, wo muß ich evtl was schmälern… Aber ich habe mir von einem meinen gut sitzendem Sweatshirt ein Schnittmuster gemacht. Naja, nach dem nähen ist mir aufgefallen, daß ich das Vorderteil genauso genommen hatte wie das Rückteil (im Brustbereich meine ich) Aber dein toller Kragen hat den Weg an mein Sweat gefunden. Einfach super schön. Ich muss jetzt mir nur Gedanken machen, wie ich es evtl vorne noch schmälern kann. Kaputze finde ich zwar toll, aber bei meiner Größe drückt es zu sehr.
In unserer Familie hat mein Vater den Beruf des technischen Kundendienstes im Bereich Nähmaschine gehabt. Erst bei Pfaff und später bei Quelle. Meine Nähmaschine ist eine 50 Jahre alte Privileg. Ich liebe sie. Ich habe nicht seeehr viel in Sachen Technik durch ihn gelernt, was ich zur Zeit doch sehr bedauere. Aber dank YouTube usw habe ich mir bis jetzt gut helfen können. Und deine viiielen Nähtipps sind so hilfreich 👍 Ich hoffe, ich werde noch viel lernen. Die Abschminkpads habe ich jetzt auch schon ausprobiert, da ich mir eine Overlock gekauft habe (allerdings gebraucht, aber super Teilchen). Sie haben zwar nicht ganz so ein tolles Aussehen wie deine, aber meinem Gesicht ist es egal und mein Ego sagt : sind für das erste Mal richtig gut geworden. Weiter so!! Nun, da MUSS ich doch weiter machen 😊
So, ich habe jetzt auch viel geschrieben, hoffentlich nicht zu viel dummes Zeug, aber ich freue mich immer auf die Emails von Dir, auch wenn ich NICHT IMMER drauf antworte. Ich bin voll und ganz mit Begeisterung dabei und bedanke mich für deine Mühe.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße Petra

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 22:18

Hallo Petra,
wie lieb, dass du schreibst! Danke dafür!
Vielleicht ist Guste nicht DAS Schnittmuster für dich.
Kannst ja mal schauen, ob Mirabell nicht besser zu dir passt.
Auf die Abschminkpads war ich auch richtig stolz. Da habe ich mir aber auch ganz besondere Mühe gegeben,
weil ich sie als Dankeschön für meine Freundin Alena genäht habe. 🙂
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Heike Hein 23. November 2019 - 18:23

Liebe Sabine,
vielen Dank für den sehr persönlichen Blogbeitrag.
In vielem, was du berichtest, finde ich mich wieder, stelle Parallelen fest.
Für mich hat das Nähen etwas befreiendes, es bringt mich zur Ruhe und Gelassenheit. Aus einem schönen Stoff ein Kleidungsstück entstehen zu lassen oder aus einem Stoffrestchen noch ein kleines Täschchen entstehen zu lassen, macht mich stolz und glücklich.
Leider lässt mein Berufsleben viel zu wenig Zeit, aber jede mögliche freie Minute wird zum Nähen genutzt.

Was mich sehr überrascht hatte, dass ich vor einiger Zeit ein Anliegen hatte und du direkt darauf geantwortet hast. Dafür nochmals vielen Dank.
Schön, dass es dich gibt und du uns Nähbegeisterte so inspirierst.
Ganz liebe Grüße aus der schönen Pfalz

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 19:27

Hallo Heike,
es ist echt lieb, dass du dir die Zeit für eine Antwort auf meinen Blogbeitrag nimmst.
Aber bitte: Es ist doch selbstverständlich, dass ich auf Anfragen und Nachrichten antworte!
Nichts macht mir mehr Spaß, als mit euch anderen Nähverrückten zu schreiben und mich auszutauschen!
Also immer her mit den Fragen.
Daraus entwickeln sich oft neue Blog-Beiträge, weil mir wieder klar wird, dass man Dinge nochmal neu oder anders beschreiben kann und sollte.
Hab ein schönes Wochenende!
Sabine

Antworten
Andrea 16. November 2019 - 21:14

Liebe Sabine! Wow, dein Artikel hat mich regelrecht gefesselt: deine Leidenschaft, deine Gedanken und vor allem dein “Mitreissen”.
Ich habe bereits schon als Kind sehr viel an handwerklichen Techniken ausprobieren dürfen und wurde hier von meiner Mama, aber auch von meiner Oma unterstützt. Es ist einfach ein Teil von mir. Seit ca. 2 Jahren habe ich mich immer mehr dem Nähen verschrieben. Wenn auch der Alltag mit 2 Kindern, Berufstätigkeit sowie Haushalt gut ausgefüllt ist, schaffe ich mir immer wieder Zeitfenster für mein Hobby. Wenn abends jedoch das gewisse Quentchen an Motivation zum aktiven Nähen fehlt, geniesse ich es jedoch mittels Lesen deines Blogs in die Nähwelt kurz reinzuschnuppern. Vielen Dank für jeden einzelnen Artikel von dir!

Antworten
Sabine 16. November 2019 - 23:28

Hallo Andrea,
dein Feedback tut wahnsinnig gut!
Ich danke dir ganz herzlich für deine Offenheit und deine lieben Worte!
Sabine

Antworten
Sabine B. 24. November 2019 - 13:05

Liebe Sabine,
Dein Artikel hat mich jetzt aber so was von gefesselt und berührt. Leider bin ich auch so eine stille Leserin und weder bei Facebook noch bei Instagram. Ich lese alles mir mögliche von Dir und freue mich danach immer schon auf Deinen nächsten newsletter. Mittlerweile bist Du mein großes Vorbild geworden😃

Ich habe mir vor vier Jahren das Nähen selber beigebracht. Anfangs natürlich auch mit der einen oder anderen Katastrophe🙈. Mittlerweile freuen sich meine beiden Enkelkinder und besonders mein Tochterkind immer über Selbstgenähtes und tragen es mit Stolz. Mein vierjähriger Enkelsohn z. Bsp. kuschelt ausschließlich mit seinem Leseknochen obwohl das Bett voller Kuscheltiere ist. Das macht mich natürlich sehr stolz und spornt mich immer wieder an. Und wenn mal was nicht hundertprozentig geworden ist, so what, ich habe es selber gemacht und mir muss es gefallen. Beim nächsten Mal wird’s besser😉
Liebe Sabine, mit Deinen Tipps, mit Deinen Ideen und mit Deiner Leidenschaft zum Nähen trägst Du jeden Tag dazu bei, dass ich glücklich bin, mich damals für das Nähen entschieden zu haben. Dafür danke ich Dir von ganzem Herzen. Bitte bleib genau so wie Du bist und mach weiter mit dem schönsten Hobby der Welt.
Und damit ich Dir noch besser folgen kann, melde ich mich heute doch noch bei Instagram an😉

Ganz liebe Grüße
Sabine

Antworten
Sabine 24. November 2019 - 16:32

Hallo Sabine,
dein Kommentar macht mich so stolz! Danke!
Natürlich freue ich mich sehr, wenn du mir auch auf Insta folgst.
Dort zeige ich oft einfach “privatere” Dinge, ein bisschen Landleben, Touren durch die Umgebung und viel Natur. 🙂
Nähen ist eben nicht alles. Aber ohne Nähen ist alles nichts, oder? 😉
Hab ganz lieben Dank für dein Vertrauen und deine wundervolle Rückmeldung.
Liebe Grüße
Sabine

Antworten
Eva 18. November 2019 - 13:25

Was für ein schöner Post und so persönliche Kommentare.
Ich hab auch schon als Kind gemalt, gezeichnet und gehäkelt. Mama und Oma haben mich unterstützt.
Nähen kam später dazu. Jetzt leb ich ziemlich minimalistisch, aber hab 4 Nähmaschinen und viel Stoff und Nähgarn. Da kann ich einfach nicht „weniger ist mehr“😉
Solche Blogs wie deiner sind Inspiration pur.
Wenn ich dann endlich mal das Schnittmuster Guste zusammengeklebt hab( neben Vollzeitjob, Herzensmenschen und allen anderen genauso „dringenden“ Nähwünschen) geht’s ans nähen.
Ich bin schon arg gespannt und werde berichten😁
Sehr schön find ich auch, dass du wirklich jeden Kommentar beantwortest.
Wie du schon schreibst: Verbundenheit und Austausch…
Liebe Grüße aus Franken
Eva

Antworten
Sabine 18. November 2019 - 13:51

Hallo liebe Eva,
mit deinem Kommentar machst du mir eine Riesenfreude! Danke dafür!
Natürlich ist es herrlich, zu wissen, dass ich andere mit meiner Begeisterung anstecken kann.
Gib mir gerne mal eine Rückmeldung, wie dir Guste gefällt, das finde ich spannend!
Liebe Grüße ins schöne Franken,
Sabine

Antworten
Ella 25. November 2019 - 10:54

Liebe Sabine,
danke Dir für die Inspiration, Begeisterung und deine authentische Art.
Ich möchte Deine Texte nicht missen!

Antworten
Sabine 25. November 2019 - 13:35

Und ich deine Rückmeldung nicht, Ella.
1000 Dank.

Kerstin Schleer 18. November 2019 - 23:29

Liebe Sabine,
Wenn ich meinen Computer auf Arbeit starte, dann muß ich immer zuerst schauen was es auf Deiner Seite neues gibt, kann gar nicht anderst, zum Glück habe ich dieses Zeitfenster in meinem Schichtdienst. Eine liebe Kollegin brachte micht dazu aus meinem Näh-Dornröschen-Schlaf aufzuwachen, sie zeigte mir was sich so alles getan hat seit meine Töchter groß geworden sind und ich Tellerröcke nähen musste, die sich so herrlich hoch drehten beim tanzen. So bin ich durch einen glücklichen Zufall auf Deine Seite gestoßen, die mich seither stets begleitet und mir den Mut gibt nicht aufzugeben bei gelegentlichen Rückschlägen, Fehlern oder Nähunfällen. Du bereicherst mit deiner liebevollen Art mein Nähleben dermaßen, das ich es kaum zum Ausdruck bringen kann, Du schaffst es dem schwerfälligsten, ignorantesten, kompliziertesten Menschen, leider mir, Dinge beizubringen die meine Lieblingsmenschen einfach nur toll finden, Dir dafür meinen allerherzlichsten Dank und bitte, bitte mach weiter so, wie wunderbar die virtuelle Welt es mit mir meint und mich zu Dir geführt hat, allen beteiligten meinen aufrichtigen Dank und bitte liebe Sabine bleib unbedingst so wie Du bist, danke das ich Dich virtuell kennen lernen durfte, einfach herrlich, 1000 Dank Dir!!!!
Allerherzlichste Grüße aus der Nähe von Tübingen
Kerstin

Antworten
Sabine 19. November 2019 - 6:40

Ach, Mensch! Kerstin! Es gibt nicht viele Kommentare, die für mich praktisch unbeantwortbar sind.
Aber das ist einer davon.
Ich freu mich einfach, dass du mich gefunden hast und sage ganz lieb Dankeschön.
Und jetzt schweig ich einfach mal stille und freu mich über deinen Beitrag.
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Christiane 23. November 2019 - 9:47

Liebe Sabine,
totaler Zufall, dass ich in Deinem Blog gelandet bin. Ansonsten habe ich ich mit der Welt der Blogger auch nicht viel am Hut. Deine Texte, insbesondere dieser, hat mich allerdings gefesselt. Nicht nur Deine natürliche Art zu schreiben – so als wenn meine Freundin mit mir quatscht, nein auch inhaltlich einfach nur gut! Ich freue mich von Dir zu lernen! Als mein Sohn klein war, also vor über 25 Jahren, habe ich mir eine seinerzeit sündhaft teure Paff Nähmaschine gegönnt. Über Kinderkleidung in den ersten zwei Jahren ist sie nicht hinausgekommen. Sie fristete ca. 23 Jahre ein tristes Dasein im Schrank. Ab und an durfte sie mal ne Jeans umnähen, sonst nicht allzu viel. Nun habe ich aufgrund einer langen Erkrankung mein Arbeitspensum sehr einschränken müssen und plötzlich erinnerte ich mich an das alte Maschinchen im Schrank. Ich habe sie warten lassen und rattere seit 6 Monaten darauf rum! Herrlich! Es funktioniert noch lange nicht alles, aber es macht mir einfach nur Spaß. In Deinem Text konnte ich mich dann und wann wiederfinden. Lieben Dank dafür! Ich freue mich auf weitere Worte und bin, wer hätte das gedacht, ein Blogger-Fan 😊
Viele Grüße
Christiane

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:54

Hallo Christiane,
wie cool, dass du in dieser Phase deines Lebens das Nähen neu für dich erfindest.
Manchmal geht das ja Hand in Hand damit, dass man sich selbst (zumindest zum Teil) neu erfinden muss.
Oft durch äußeren Anlässe. Aber eben auch durch innere Prozesse.
Kreativ sein kann einen dabei so wohltuend unterstützen, finde ich!
Und hey, Blogger ist auch nur eine seltsame Worthülse.
Eigentlich bin ich einfach nur nähsüchtig und schreibe gern über meine Abenteuer. 🙂
Liebe Grüße, Ssabine

Antworten
Martina 23. November 2019 - 10:31

Liebe Sabine,
auch ich gehöre zu den meist stillen Lesern, die aber Deine Seite regelmäßig besuchen. Als ich das erste Mal eine Frage stellte, was schon ewig her ist, und dann tatsächlich eine Antwort von Dir bekam, war ich komplatt überrascht. Seitdem lese ich jeden Beitrag von Dir und empfehle Dich auch meinen nähenden Freunden , Du erklärst vieles so einfach und gut, das würde ich gar nicht hinbekommen, eben sew simple. Lieben Dank dafür 🙂
LG Martina

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:50

Hallo Martina,
ich freu mich sehr über deine Rückmeldung.
Ehrlich gesagt macht das den Reiz des Bloggens aus: In Kontakt zu kommen mit anderen.
Aber auf eine freiwillige, leichtfüßige, kreative und merkwürdig unbelastete Weise.
Sich austauschen, den Kontakt genießen und zu wissen, dass das für beide Seiten hilfreich ist: Perfekt.
Denn, weißt du: Durch die Fragen erfahre ich, was ich noch besser und genauer erklären muss.
Oft setze ich Dinge als selbstverständlich voraus, über die man vielleicht einfach nochmal ein paar Worte verlieren sollte.
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Pia 23. November 2019 - 11:00

Liebe Sabine
Ich schreibe dir mal wie du für mich rüberkommst: Herzerfrischend, ehrlich, natürlich, fröhlich, begeistert, mitreissend, voller Ideen und so wunderbar nähverrückt 🙂 und noch vieles mehr, was dich mir so nahe bringt.
Ich fühle mich dir so verbunden, wenn du über das Nähen schreibst. Der Ärger, wenn dir ein Fehler passiert ist, oder das Glück und der Stolz, wenn etwas geklappt hat. Wenn ich etwas von dir lese, weiss ich genau, ich bin nicht allein mit meinem Frust oder mit meiner eigenen verrückten Art. Es gibt irgendwo im Norden Deutschlands eine Frau, die genauso tickt wie ich 🙂 Und auch wenn wir uns noch nie begegnet sind, gibst du mir das Gefühl, eine Freundin zu sein, die mich versteht, mit mir fühlt und mir hilft.
Ich habe erst vor etwa vier Jahren das Nähen für mich entdeckt, obwohl meine Patentante Damenschneiderin war und mir bestimmt viele Tipps hätte geben können, habe ich es versäumt, mal mit ihr zu nähen. Ich bin jetzt fünfzig und die Gotte ist schon gestorben, aber mit deinen Tricks und vor allem deiner spürbaren Begeisterung für alles Kreative gibst du mir die Sicherheit, jemanden an meiner Seite zu haben, der mir die Fragen schon beantwortet, bevor ich sie gestellt habe. Deine Beiträge sind Gold wert, ich habe von dir schon so viel gelernt. Und du kommst so echt rüber, so nah, so wirklich. Ich fühle mich richtig gut aufgehoben bei dir. Du bist aussergewöhnlich, Sabine! Vielen, vielen lieben Dank dafür – und bitte bleib wie du bist, alle anderen gibt es schon 🙂
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Pia

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:42

Hallo Pia,
jetzt hast du ich aber kalt erwischt. Mensch!
Schnüffel, schnief.
Ich sag mal nix, außer: DANKE.

Antworten
gila 23. November 2019 - 11:12

Hallo Sabine, wir im Norden machen ja nicht viele Worte, deshalb ein kurzes Danke für Deine Texte, Bilder , Anleitungen und Schnittmuster. Danke , dass Du es möglich machst, dieses schöne Hobby auszuüben und dazulernen zu können.
Liebe Grüße, Gila

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:40

Moin, Gila!
Dann aus Wotersen ein ganz herzliches: Dankeschön für deine lieben Worte!
Ich freu mich!

Antworten
Susanne Andres 23. November 2019 - 11:19

Vielen lieben Dank für diesen schönen Text. Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen: Deine Texte und natürlich auch Deine Werke und Anleitungen sind phantastisch. Ich habe schon einiges nachgenäht. Aber auch die Geschichten von euch anderen lese ich sehr gerne!
Ich hatte auch mal ein blog. Da ich aber weder facebooke noch instragrame (keine Lust auf Zuckerberg), wurde der nur von InsiderInnen besucht, sprich meinen FreundInnen. Mir war der Druck zu groß, immer wieder was darauf zu schreiben. (tut sich da wochenlang nix, schaut auch niemand mehr). Dann hab ich es wieder eingestellt.
Vor 1,5 Jahren bin ich in ein Dorf gezogen, in dem es eine wöchentliche Nähwerkstatt gibt. Wir beginnen mit Kaffee und einem Schwätzchen und dann nähen wir zusammen an einem Projekt oder jede für sich. Oder wir färben Stoff, oder drucken oder machen sonst was Textiles. Das ist eine tolle Bereicherung in meinem Handarbeitsleben, da es sehr kommunikativ und sozial zugeht. Wir geben uns gegenseitig Tips und verraten Tricks oder bringen schon mal eine Anleitung (auch aus Deinem Repertoir) und probieren gemeinsam aus. Es entstehen tolle Dinge, upgecyclete Klamotten, eine 30jährige Jacke wird verändert, dass sie wieder passt usw. Ansonsten lebe ich die von meiner Großmutter mütterlicherseits geerbte Liebe zu Stoff und Wolle (incl. Spinnen) zu Hause aus. In allen Ecken des Hauses liegen angefangene Projekte, schön in genähte Taschen verstaut.
Vor einigen Monaten hat mir eine Nachbarin mal gesagt: “Du erinnerst mich an Pippi Langstrumpf mit Deinen bunten Klamotten und wie Du mit deinem Tretroller durch das Dorf saust.” Liebe Sabine, Du siehst, es gibt die Pippis überall und lasst uns alle das Anders-Sein genießen und nach außen tragen, Tristesse und Einerlei von der Stange gibt es wahrlich schon genug!

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:33

Deinen letzten Satz möchte ich mir auf ein T-Shirt drucken, Susanne!
Du hast so recht!
Lieben Gruß an deine Näh-Freundinnen. Ich freu mich voll, wenn ihr was von meinen Anleitungen näht! 🙂

Antworten
Simone 23. November 2019 - 11:27

Liebe Sabine,
wow was für eine toller Beitrag. Danke dass du so viele Gedanken mit uns teilst. Am meisten schmunzeln musste ich am Anfang bei “…und Dinge mit fragwürdigem Nutzen produziert”, denn ich nähe mit Vorliebe Täschchen für alles mögliche, am liebsten noch Täschchen fürs Täschchen im Täschchen.
Ich freue mich immer über deinen Newsletter und die Beiträge, mach weiter so.
Liebe nähverrückte Grüße
Simone

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:31

Hallo Simone,
Täschchen nähen kann eine echte Sucht werden!
Oh, hab ich eigentlich erwähnt, dass ich gerade an einem neuen Schnitt arbeite?
Der könnte dir gefallen… 😉
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Anneli ... dieOmis 23. November 2019 - 12:02

Heute nehme ich mir auch einmal kurz Zeit, um etwas von mir zu schreiben. Ich bin 7fache Oma und habe 3 Töchter, die schon lange aus dem Haus sind. Seit ich berentet bin, hatte ich mir vorgenommen mir nur noch Zeit für meine Hobbys zu nehmen. Aber es kam alles anders… Meine Mutter brauchte meine ganze Aufmerksamkeit. Ich nahm sie kurzerhand bei mir auf. Es war ein riesiger Aufwand … vorher alles renovieren innerhalb der Wohnung umziehen, um die wichtigsten Möbel von Omi aufzustellen. inzwischen ist meine Mam schon fast 98 Jahre alt und sie benötigt meine Hilfe im Alltag und beim Stricken…ihrer Lieblingsbeschäftigung. Deshalb kommt meine Hündin zu kurz und auch meine Hobbys, besonders das Nähen. Schon immer habe ich genäht, gestrickt und gehäkelt und gemalt . Früher habe ich sogar mir und meinen Kindern die Haare geschnitten. So war ich rundherum beschäftigt mit meiner Familie. Meine älteste Tochter hat es geschafft, zweimal Zwillingsmama zu werden. Das war ein Riesenansporn, sie zu unterstützen. Die ersten Twins waren unterschiedlichen Geschlechts. Das hat viel Spass bereitet für Anna süsse Kleidchen zu nähen und der Bruder bekam coole Hosen und Shirts. Zuletzt wurden es zwei Mädels, die als Frühchen zur Welt kamen.

So konnte ich zahlreiche Frühchenklamotten nähen und stricken. Daraus entstand dann die Idee, die Frühchen in den Kliniken auszustatten. Für meine Mam fand ich einfache eigens veränderte Schnitte für Pucksäcke, die ich dann zu winzigen Schlafsäcken mit kleinen Ärmelchen umwandelte, winzige Wickeljäckchen und einfache Decken für die kleinsten Menschen aus Köln.
Da Omi oft Strickfehler passieren…Maschen fallen oder es kommen einfach Maschen dazu…wünscht sich Mam, dass ich bei ihr am Esstisch sitze und ihr zuhöre und jederzeit helfen kann. Das führt dazu, dass ich leider immer weniger Zeit finde für mein liebstes Hobby, das Nähen. Ich könnte ein ganzes Buch von meinen Erlebnissen bzgl. meiner Familie schreiben. Ich habe mir verschiedene Schnitte von Dir heruntergeladen und habe schon ein Shirt genäht für meine jüngste Tochter. jetzt sind die knapp 2jährigen kleinsten Enkelinnen wieder an der Reihe. Meine Mam und ich haben zusammen das Label dieOmis und alle sind sehr stolz auf uns. So muss man immer improvisieren und versuchen alles zum Besten zu führen.
LG Deine Anneli

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:30

Liebe Anneli,
es ist so anrührend, was du schreibst.
Ich finde es überwältigend, dass du deine eigenen Hobbys zurück stellst, um deiner Mama Raum zu geben, ihr eigenes Hobby leben zu können.
Ich kann mir nicht im entferntesten vorstellen, wie wichtig und erfüllend das für sie sein muss.
Ganz, ganz lieben Dank, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst.
Ich wünsche dir und euch ganz viel Erfolg mit eurem Omi-Projekt.
Cooler geht’s nun wirklich nicht! 🙂
Liebe Grüße
Sabine

Antworten
Bettina 23. November 2019 - 12:45

Liebe Sabine
》…das Nähen zelebrieren《, DAS ist es! Ich lese so oft den Satz “…das ist mir von der Maschine gehüpft ” oder ” …das hab ich mal schnell genäht” oder ” zum ebook Muster zusammen kleben hab ich keine Zeit” Ich frag mich dann immer warum muss das schnell mal von der Maschine hüpfen? Ist das Leben nicht schon schnell genug? Niemand hat mehr Zeit , alles muss Zackzack gehen und der Tag muss komplett durchgetacktet sein. Puuh, das ist mir zu anstrengend 😉😄 Ich fange schon beim Muster kleben an ” runterzubremsen” und das geht weiter beim 1. Anleitung lesen abends im Bett und weiter beim Zuschneiden. Vom Nähen will ich gar nicht erst reden, nenn mich Schnecke, 😁 aber ich nähe wirklich Stück für Stück über Tage hin. Da wo andere sagen, der Rucksack oder die Tasche hat 6 Stunden gedauert da habe ich dann locker und entspannt 3-4 Tage dran gesessen. Mit Pausen natürlich 😁 ich nähe zum Spaß und bin nicht auf der Flucht 😉 Liegt aber evtl.auch am Alter?🤔 ich bin ü50 und seh das Ganze sehr entspannt. Umsomehr freu ich mich das es anderen auch so geht…nähen um des Nähens willen und nicht um Rekorde zu brechen.
In diesem Sinne …
ein schönes Wochenende und ” Happy sewing” … Bettina

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:25

Hallo Bettina,
verstehe ich vollkommen!
Manchmal braucht man mal schnell ein Geschenk oder ein flottes Shirt.
Aber es gibt eben auch die Tage, wo man nicht “produzieren” will sondern sich am Zauber des Nähprozesses freuen möchte.
Am Zen des schöpferisch tätig sein.
“Von der Nähmaschine hüpfen”, daran glaube ich schon lange nicht mehr.
Wenn kein Herzblut drin steckt, brauch ich gar nicht erst anzufangen. 😉
Lieben Dank für deine wohltuende Rückmeldung.
Ich wünsch dir ein schönes Wochenende!
Sabine

Antworten
Linda 25. November 2019 - 9:08

Hallo Bettina, mir geht’s genauso! Wenn ich etwas im Hobby nicht brauche ist es Stress und Schnellschnell. Oder Massenproduktion.
Aber ich arbeite eh ziemlich langsam, wenn man sagt das Muster näht man in 2 Stunden, brauche ich wohl ehe 12 😉 aber wie du ist schon das ausschneiden und kleben vom Muster schon teil des Hobbys also genieße ich auch den. 🙂
Ich glaube es gibt auch langsam eine Gegenbewegung.. Slow Stitching 😀

Antworten
.Ruth 23. November 2019 - 13:20

Liebe Sabine,
Als ich diesen Blog gelesen habe, wurde ich daran erinnert, warum ich wieder mit dem Nähen angefangen habe. Auch ich bin durch das dunkle Tal der Tränen gewandert, bis mich jemand gefragt hat was ich gerne in meiner freien Zeit machen würde. Lange habe ich darüber nachgedacht, bis mir meine alte Nähmaschine, die 30 Jahre in einer dunklen Ecke im Keller zugebracht hatte, beim aufräumen in die Hände fiehl.
Ganz so einfach wieder anfangen wollte ich nicht. Zuerst musste eine neue Maschine her und dann Platz für einen schönen Nähtisch geschaffen werden. Mein lieber Mann musste einen Teil vom Gästezimmer für mich, meinen Nähtisch und Platz für Stoffe frei machen. Ich glaube er war froh, das ich mich wieder für etwas neues interessierte als grübelnd irgendwo zu sitzen und niemanden mehr an mich heranzulassen.
Ich glaube, das ich nun meine Therapie gefunden habe. Ich freue mich immer wenn ich aus einem schönem Stück Stoff etwas neues zaubern kann. Mein Mann ist mein größter Fan 🙂 neben meinen Freundinnen und Kolleginnen.
Vielen Dank für deinen Blog, es ist schön zu wissen, das man nicht alleine ist mit dem tollen Gefühl das mir meine Nähmaschine gibt wenn ich daran sitze und meiner Kreativität freien Lauf lasse.

Viele Grüße und ein schönes entspanntes Nähwochenende
Ruth

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:21

Hallo Ruth,
ich weiß genau, was du meinst.
Für mich ist es ganz ähnlich: Das Nähen kann ich durch schlimme Tage oder düstere Zeiten tragen.
Vielleicht, weil ich mir dabei so sicher bin, dass es, egal, wie es läuft, am Ende etwas Schönes geschaffen habe.
Und weil es nicht wie beim Stricken Tage, Wochen oder gar Monate dauert, bis man ein Ergebnis in Händen hält.
Beim Nähen ist das Erfolgserlebnis viel greifbarer.
Und das ist oft genau das, was man zwischendurch braucht. Stimmt’s? 🙂
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Anna-Katharina 23. November 2019 - 13:24

Liebe Sabine,

durch das Internet und Blogger wie Dich ist es erheblich leichter geworden, sich selbst etwas beizubringen oder sein eigenes Wissen und Können zu erweitern. Früher musste ich für jedes Interesse teure Bücher kaufen (ich habe Schränke voll mit Anleitungsheften) oder stundenlang “unauffällig” im Geschäft meines Vertrauens die wichtigsten Kapitel lesen.
Nachdem ich über viele Jahre und Jahrzehnte viel Geld in diesem Geschäft gelassen habe, hatte ich später die Unterstützung und Beratung und vor allem den kreativen Austausch mit den Verkäuferinnen und anderen Stammkundinnen, die ich immer wieder getroffen habe, wenn ich oft stundenlang dort in anregenden Gesprächen war.

Diese Zeiten sind vorbei und vom Internet abgelöst worden. Wenn ich am Samstagabend informationen zu einer Idee benötige, muss ich nicht mehr bis Montag warten, sondern kann gleich selbst recherchieren – zu jeder Tages- und Nachtzeit. und kostenlos.

Und wenn ich mal gar nicht weiterkomme – oft bei relativ einfachen Fragen -, dann bist Du da und hilfst. Ich bin immer wieder erstaunt und erfreut darüber, dass Du geduldig und immer sehr schnell auch die dümmsten Fragen beantwortest und nie Deine Freundlichkeit dabei verlierst,
Woher nimmst Du nur die Zeit?

Deine ganze Art Deine Nähbegeisterung zu vermitteln, und dass Du immer antwortest, gibt einem wirklich eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl, so dass ich inzwischen das Gefühl habe, in Dir eine Nähfreundin gefunden zu haben.

Manchmal bin ich lustlos und deshalb traurig, weil mich einige “Alterszipperlein” ausbremsen. Dann hilft mir Deine Seite weiter. Ich stöbere dann manchmal stundenlang auch durch Beiträge, die ich schon mehrmals gelesen habe und trotzdem immer noch etwas Neues darin entdecke. Durch diese Inspiration schlägt dann irgendwann die Stimmung wieder ins Positive um und ich mache Pläne, kaufe Stoff oder setze mich gleich an die NäMa.

Deine Seite macht mir den dunkelsten Tag wieder hell. Dafür und für alles, was Du hier mit uns teilst sage ich D A N K E!

Liebe Grüße
Anna-Katharina

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:17

Hallo Anna-Katharina,
ich finde es so lieb, dass du dir extra die Zeit für einen auführlichen Kommentar nimmst.
Ganz ehrlich: Wenn ich mit SewSimple erreiche, dass du dich mit deinen Nähfragen hier wohl und sicher fühlst, bin ich vollständig zufrieden!
Und unter uns: Es gibt keine dummen Fragen. Manchmal hat man einfach einen Knoten im Hirn. Und kann sich den Arbeitsablauf einer Anleitung ÜBERHAUPT nicht vorstellen.
Oder man braucht ein bisschen Ermutigung, damit man sich an ein begehrtes Projekt herantraut.
Mir geht das oft gar nicht so viel anders.
Und dann tüftele ich so lange, bis ich das (aus meiner Sicht) beste Ergebnis mit dem (aus meiner Sicht) einfachsten Ablauf herausgefunden habe.
Alles vor dem Hintergrund, dass ich es anschließend hier auf SewSimple so erklären möchte, dass jeder, der mag, es genauso gut hinkriegt wie ich.
Und wenn DAS gelingt, bin ich glücklich. 🙂
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Gabi Strehly 23. November 2019 - 14:12

Liebe Sabine,
ein toller Beitrag! Ich selbst bin eine von den Frauen, die so eine unmögliche Figur haben, wo etwas “von der Stange” gar nicht passt..
Ich habe angefangen zu nähen, um endlich was zu haben, was sitzt. Ich bin eine mollige Frau mit Größe 52 und habe aber fast keine Oberweite…
Da bin ich auch total dankbar über Deinen Blog, da findet man wirklich für fast jedes Näh – Problem eine Hilfestellung! Dafür muß mal ein ganz großes Lob ausgesprochen werden !! (Und die Schnittmuster sind der Hammer!)
Ganz viele Grüße aus Salzburg, Gabi

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:07

Liebe Gaby, das Lob ist angekommen und ich sage ganz herzlich: Dankeschön!
Es bedeutet mir so viel, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen kann.
Und es freut mich ganz besonders, dass du dich in meinen Schnitten wohlfühlst.
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Marianne Wendorff 23. November 2019 - 14:15

Liebe Sabine, Deine Ideen, Deine Energie und Deine Leidenschaft fürs Nähen faszinieren mich! Leider hatte ich als Kind nicht so viel Glück mit Hilfe durch Erwachsene. Meine Mutter starb als ich 3 Jahre war. Sie war eine tolle Hauswirtschafterin und hat sehr schöne Handarbeiten geschaffen. Meine Oma kam nicht damit zurecht, dass ich zu ihrem Leidwesen Linkshänderin bin. Auch in der Schule waren die Handarbeitslehrerinnen nicht auf Kinder eingestellt, die mit der “falschen” Hand arbeiteten. Ich habe mir ganz viel selbst beigebracht und stricke, häkele, bastle und bin einfach gern kreativ. Herrlich, für meine kleine Enkeltochter (1 Jahr) zu stricken oder zu nähen. Unser großer Enkel (10 Jahre) ist leider aus dem Alter raus, in dem man Omas selbstgestrickte Pullover trägt. Aber er ist auch Linkshänder und isst genauso gerne Kekse wie ich :). Dann sagt er: “Oma, wie beide!” Dann geht mir das Herz auf. Handarbeiten ist einfach toll! Ich danke Dir sehr für Deine Hilfen, Ideen und Deine tollen Beiträge. Ich wünsche Dir noch eine tolle Zeit und viele schöne Inspirationen. Herzlichst Marianne

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:04

Hallo Marianne, wie toll, dass du das Hobby trotz der Vorerfahrungen für dich neu entdecken und interpretieren kannst!
Herrlich, was du über deinen Enkel schreibst. Das scheint echt eine besondere Verbindung zu sein.
Alles Liebe, Sabine

Antworten
Monique 23. November 2019 - 15:26

Liebe Sabine,
ich habe so oft beim Lesen seines Blogs schmunzeln müssen, weil ich mich in deinem Text oft wiedererkenne. Meine Mama hat früher viel für uns genäht und gestrickt und einen Sommer habe ich mit meiner Oma einen Faltenrock aus Karostoff genäht- ich habe ihn so lange getragen, bis er mir zu klein wurde. Heute habe ich ein eigenes kleines Nähzimmer und die alte Nähmaschine meiner Oma erinnert mich immer wieder an den tollen Sommer bei ihr. Auch mir hilft das Nähen beim Abschalten und Entschleunigen und ich freue mich am Ende wie ein Honigkuchen🐴, sobald das Projekt fertig ist. Das tolle am Nähen ist doch, dass unserer Kreativität keine ( na gut kaum) Grenzen gesetzt sind wir dabei sogar nachhaltig ” produzieren” können und unsere Kleider und Geschenke definitiv kein Zweiter hat 😊. Ich freue mich auf deine / eure Näh – Beiträge und Ideen.
Viele liebe Grüße
Monique

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 18:01

Hallo Monique,
echt erstaunlich, wie einen so “Näh-Erinnerungen” begleiten können!
Gerade beim so genannten Abschalten passiert so viel im Hirn, soviel Entschleunigung, soviel Raum, über Dinge neu und anders nachzudenken.
Das genieße ich sehr.
Lieben Dank für deinen Kommentar und viele Grüße, Sabine

Antworten
Sabine G. 23. November 2019 - 15:58

Liebe Sabine, ich hatte Tränen in den Augen als ich deinen Beitrag zu Ende gelesen hatte. Ich bin so glücklich, daß ich deine Seite gefunden habe, da ich weder bei Facebook noch Instergram vertreten bin. Für mich ist Nähen Entspannung, Freude etwas schönes herzustellen, für mich selber, meinen Enkeln oder für Freunde. Ich habe früher fast nur Patchwork genäht, aber seitdem ich deine Seite und deine Schnitte kenne, nähe ich mir meine Klamotten selbst. Du fertigst so einfache und schnelle Schnittmuster, es macht einfach nur spass und ich danke dir von Herzen für deine Mühe. Mach bitte weiter so, eine schöne Adventzeit liebe Grüsse aus dem Rheinland Sabine (mein Gott es gibt wirklich viele Sabinen)

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 17:57

Hallo Sabine,
ach Mensch, jetzt bin ICH ganz gerührt!
Ich freu mich sehr, dass ich dich dazu inspirieren konnte, dein Klamotten zu nähen statt zu shoppen.
Toll, dass meine Schnittmuster es dir einfach machen, das umzusetzen.
Das freut mich wirklich sehr.
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Dorothea Kinne 23. November 2019 - 16:03

Liebe Sabine, als meine Mutti noch lebte (bis1954) war sie vor allem mit Strümpfe stopfen beschäftigt. Ich habe 8 große Brüder. Mein großen Schwestern könnten so gut stopfen, dass das Gestopfte länger hielt als die Strümpfe…
Meine 2. Mutter brachte mir bei, eine Schürze zu nähen. Das waren die Grundlagen und schon als Mädchen machte ich gerne Handarbeiten. Dann habe ich die Kinder gestrickt und genäht, aber mehr aus Sparsamkeit Gründen. Zum Hobby würde das Nähen erst im Ruhestand und begleitet mich fast täglich. Es ist der Ausgleich zur Pflege meines Mannes und bringt mir Ruhe und Glück. Dazu trägt auch Dein Blog bei und ich bin dankbar, dass Du alles so einfach wie möglich gestaltest. Danke, Sabine! Mach bitte für uns alle weiter so!
Dorothea

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 17:48

Ganz lieben Dank für deinen Kommentar, Dorothea.
Ich freue mich, dass dir mein Blog gefällt! 🙂

Antworten
Eva Schmidt 23. November 2019 - 19:04

Guten Abend Sabine
Ich bin ganz gerührt über soviel tolle Nähgeschichten. Bei uns zu Hause wurde immer genäht. Meine Großeltern hatten nach dem Krieg ein Kinderbekleidungsgeschäft mir eigener Fertigung. Ich bin quasi auf dem Zuschneidetisch aufgewachsen. Meine Omi hat die Kollektionen selbst entworfen. Leider habe ich meine Nähleidenschaft erst wieder entdeckt lange nach ihrem Tod. Aber ich fühle in mir ihre kreativen Gene. Das ist sehr berührend.
Deinen Gedanken nähen Naht für Naht zu genießen finde ich sehr schön. Ich bin manchmal etwas zu schnell und dann….
Gut dass es Trennmesser gibt. Aber es passiert mir immer weniger. Deshalb habe ich dieses Jahr früher mit der Fertigung der Geschenke begonnen. Meine Mädels bekommen alle eine Alsterprinzessin jede eine andere. Genau das macht es so befriedigend immer etwas am Design zu verändern. Dein Blog ist so herzerfrischend und anregend ich fühle mich so zu Hause wenn ich bei dir schmöckere. Ich finde immer noch was Neues.
Vielen Dank Sabine, das du uns soviel Wissen und auch Lebensfreude vermittelst.
Ganz liebe Grüße von Eva aus BaWü

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 19:09

“Auf dem Zuschneidetisch aufgewachsen” – das kenne ich nur zu gut, Eva!
Ich kann einfach nur Danke sagen, dass du mir die Treue hältst und dich wohl und aufgehoben bei mir fühlst!

Antworten
Delphine 23. November 2019 - 19:01

Wieder so wunderbar geschrieben, Sabine! Ja, Nähen entschleunigt, bringt uns uns selbst näher. Oder wie ich einmal las: “Nähen ist das neue Yoga” Einmal wöchentlich gehe ich zu Yoga – aber viel öfter nähe ich 😉
Was habe ich nicht schon alles gebastelt! Als damals die Plaste FIMO auf den Markt kam, habe ich alle damit “beglückt” (na, wer weiß, ob die meine Werke überhaupt wertgeschätzt haben). Freunde habe ich “bestrickt”. Kaum dass meine Älteste einen Pinsel halten konnte, legte sie los und malte. Es gibt so wunderbare Stifte (ich weiß nicht, ob ich hier Werbung machen darf), die sowohl auf Papier als auch auf Fenster und Fußboden vermalt (und von glatten Flächen dann rückstandslos entfernt) werden können. Wir zeichneten, malten mit Window Color, bastelten, verzierten – und der Bruder musste da mit durch 😀 Nebenbei hörten wir Kinder-CDs. So bekamen sie noch die Musik eingeimpft. Auch Singen entspannt, beruhigt etc. pp. Nur der Jüngste wollte – wohl aufgrund des Abstandes zu seinen Geschwistern – nie wirklich basteln. Doch er hat das Nähen für sich entdeckt und im letzten Jahr einen Kurs besucht.
Durch die Konzentration, die ich für Nähprojekte aufbringen muss (denn sonst habe ich Schwierigkeiten mit der “WIERUMITÄT”), vergesse ich all den Kram, der mich sonst vllt. belasten würde.
Witzig: Ich habe meinen Laptop hinter mir auf einem kleinen Wand-Sekretär stehen und genieße nebenbei “Tatort” etc.. als Hörbücher 😀 Noch habe ich nicht sämtliche Serien durch, bediene mich noch an den Mediatheken der Öffentlichen 😀
Alles, was ich mir an sich wünsche, ist, dass sich besonders WuTG-Lehrer blöde Sprüche sparen! “Wie schaut das denn aus? Das soll wohl ein Witz sein?” So erstickt man die Freude am “Werkeln” im Keim.
Danke für Deine Mühe und dass Du uns alle an Deinen Projekten (und an Deinem Leben) teilhaben lässt!
Liebe Grüße
Delphine

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 19:11

Hallo Delphine,
das ist DAS Wort überhaupt: Wierumität.
Das muss ich erstmal verpacken.
Denn genau das ist es manchmal!
Ich denke übrigens ganz oft an dich, wenn ich deine schöne Schürze vom Haken nehme.
Das Projekt müssen wir echt demnächst mal angehen, die Idee ist einfach so gut!
Liebe Grüße
Sabine

Antworten
Daniela Röding 23. November 2019 - 19:09

Liebe Pippi Sabine 😉 Vielen lieben Dank für diese deine Worte, ich finde sie wunderbar und aus dem Herzen. Das Nähen begleitetet mich schon seit meiner Kindheit, aber es gab eine sehr lange Pause. Dann, in einer für mich existentiellen Krise habe ich mich erinnert: Nähen ist tolle, es erdet, wie du es auch beschreibst, ich kann mich darin finden, aber auch verlieren ;-), es entsteht etwas schönes und alles ergibt wieder einen Sinn für mich. Das war vor 6 Jahren so, inzwischen liebe ich das Nähen mehr denn je und zu deinem Blog und deinen offenen Worten kann ich als frisch gebackene Schreibtherapeutin nur sagen: Mach weiter so!!!! Denn Nähen, Schreiben, alles Kreative macht froh und glücklich und ist Seelenbalsam. Liebe Grüße von Daniela, auch an all die anderen Pippis da draußen 😉

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 19:22

Hallo Daniela,
wir scheinen einiges gemeinsam zu haben. 🙂
Schreibtherapeutin hört sich total spannend an!
Lieben Dank für deinen schönen Kommentar und ganz liebe Grüße, Sabine

Antworten
Daniela Röding 25. November 2019 - 21:24

Liebe Sabine, ich glaube du kommst zur Zeit gar nicht zum nähen, bei all den tollen Feedbacks, die du alle persönlich beantwortest ;😉Lieben herzlichen Dank! Bei mir schwankt es immer so zwischen nähen und schreiben, Schreibworkshops sind in Planung , ich bin schon sehr gespannt. Aber was ich hier noch loswerden wollte: Du hast durch deinen Beitrag meine Specksteinkunst aus der Reha gerettet hahaha…ich sah deine bunten Steine als Schnittbeschwerer und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Meine Specksteine, an denen ich in einer Kur lustlos herumgeschliffen habe (ist einfach nicht mein Material 😉 ), dürfen jetzt die Schnittstelle beschweren……. Sie werdennjchtim Müll landen, was ich mir immer wieder vorgenommen hatte….😁 Herzliche Näh-und Schreibgrüße 💖

Antworten
Sabine 25. November 2019 - 23:19

So eine schöne Idee, Daniela.
Speckstein ist aber auch ein ganz tolles Material.
Wir haben uns früher, als die Kinder noch klein waren, oft Specksteine gekauft: einfach zum raspeln und bearbeiten.
Daraus sind wunderschöne Formen entstanden, die ich zum Beispiel gerne als Seifenschale verwendet habe.
Ich freue mich sehr über dein Feedback.
Und hey, klar komme ich trotz der vielen Kommentare hier zum Nähen.
Das wäre doch gelacht! 😉
Liebe Grüße
Sabine

Antworten
Anja 23. November 2019 - 19:09

Guten Abend
Du hast mich berührt. Ich fühle mich angesprochen, mitgenommen und verstanden.
Mein Motto lautet: „an meiner Nähmaschine scheint die Sonne“
Dort kann ich ich sein, kann mich entspannen, kann frei entscheiden und gestalten und dort DARF ich Fehler machen.
Ich nähe zwar erst seit ca 3-4 Jahren, aber ich habe bereits jetzt schon eine Menge für mein Leben gelernt :
Es ist nicht schlimm, wenn was schief geht. Entweder schnappst du dir den Nahtauftrenner (mein BestFriend) oder du packst die Erfahrung in die Schublade „wieder was Neues gelernt“.
Bei keiner anderen Tätigkeit habe ich diese Gelassenheit und diese Geduld. Ich bin im Grunde genommen eine „Wibbelfurt“ 😂
Einen Wunsch habe ich an dich: könntest du mal einen Beitrag über Farbkombinationen schreiben?
Mir fällt es sooooo schwer verschiedene Stoffe/Muster/Farben zu kombinieren.
Es reicht bei mir gerade mal für die Kombi hellgrau, dunkelgrau, weiß und schwarz. Das passt meistens. Lach 😆
Ich wünsche allen Nähbienen einen schönen Abend
Lieben Gruß aus dem Münsterland
Anja

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 19:21

Hallo Anja,
so lieb, dass du mir schreibst! Danke!
Deinen Wunsch erfülle ich dir gerne.
Magst du mir noch ein bisschen genauer sagen, was dich interessiert?
Farbkombis an Taschen zum Beispiel?
Dann will ich mir gerne mal was überlegen.
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Anja 23. November 2019 - 23:06

Hallo
Nein eher bei Hoodies Ich sehe in diversen Nähforen oftmals so tolle Kombinationen. Und jedes Mal sitze ich vor meinem Schnitten, umgeben von Stoffresten und ohne Idee
Gibt es da irgendeine Faustregel? Gut…Man könnte sich mal wieder mit Farbenlehre auseinander setzen, aber gibt es sowas auch für Muster ?

Antworten
Sabine 24. November 2019 - 8:32

Hallo Anja,
jetzt verstehe ich, was du meinst.
Ich denke mal drüber nach, versprochen!
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Anja 24. November 2019 - 18:56

Das wäre total super.
Ich hatte heute eine Idee, wie ich es mir leichter machen kann…
Kurzerhand habe ich die Schemazeichnung eines Hoodie-Schnittmuster ausgedrückt und um 141% vergrößert. Der Pulli hat Teilungen, die sich für eine Farb-/Musterkombinatiom anbieten.
Nun werde ich diesen Ausdruck als Musterschnittmuster verwenden… die einzelnen Bereiche ausschneiden und aus Stoffen zuschneiden. So kann ich puzzeln, ohne viel Stoff zu verschwenden.
Ich bin ein Fuchs…äh ..Füchsin 😂😂

Sabine 24. November 2019 - 20:10

Hey, das klingt super! Kannst ja mal berichten, wie es geklappt hat!

Anja 26. November 2019 - 22:30

Guten Abend.
Ich habe von meinem „Experiement“ in deiner Facebookgruppe berichtet und heute konnte ich das Ergebnis präsentieren.
Ich bin über meine eigene Kreativität sehr überrascht 😂

Sabine 27. November 2019 - 6:53

Das ist echt Klasse, Anja! 🙂

Jutta 23. November 2019 - 19:10

Liebe Sabine,
was für ein wunderschöner Blogbeitrag! Danke! Bei mir liefen viele Parallelen im Kopf ab, bis hin zu meinen Erinnerungen an lang vergangenen Zeiten. Da du so offen berichtet hast, lass ich mich jetzt gerne darauf ein, dich/ euch an meinen teilzuhaben.
Meine Nähkarriere war eigentlich so schnell beendet wie sie begann. Vor ungefähr 50 Jahren gab es noch Handarbeits- und Kochunterricht in den Schulen als Pflichtfach. Gekocht wurde in einer weißen Schwesternschürze und im Handarbeitsunterricht wurde der blau-karierte Vorbinder genäht, der für Schmutzarbeiten (Kartoffel schälen) drüber musste. Ich hatte gerade die zweite Stunde an der Nähmaschine und wollte voller Begeisterung los legen. Blöd nur, die Maschinennadel war wohl nicht richtig fest und so kam es, dass ich die Nadel ab bekam. Sie steckte komplett durch den Finger. Richtig cool, es tat nicht weh, rief ich die Lehrerin damit sie die Nadel rauszieht. Kaum sah sie das Missgeschick, fiel sie in Ohnmacht🙈 Ende der Geschichte: erst Besuch bei der Schulschwester, dann vor dem Direktor. Ab da durfte ich nur noch meinen Vorbinder mit der Hand nähen. Logisch, dass ich richtig sauer und verzweifelt war! Mein Vater ( ja, du liest richtig) gar mir Nachhilfeunterricht und zeigte mir die richtige Bedienung einer Nähmaschine. Half alles nichts in der Schule, ich durfte weiterhin nur mit der Hand nähen. Als das Schuljahr zu Ende war, war mein Vorbinder auch fertig.
Im nächsten Schuljahr durfte man wählen: Handarbeit oder Sport. Was ich gewählt habe liegt auf der Hand und nicht ohne Stolz kann ich sagen, es war die richtige Entscheidung😉
Danach folgten Jahrzehnte der nicht Näherei, ich hatte ja Papa.
Erwähnen möchte ich noch, ich entwickelte mich zu einer durch und durch Annika und Perfektionistin! Irgendwann, so mit 50. änderte ich mein Leben und stellte mich Herausforderungen. Ich suchte mir Hobbys mit Dingen die ich noch nie gemacht hatte. Ich stickte, strickte, malte, stellte Ketten her mit Perlen von 0,5 mm (Zählmuster) oder schrieb einen 500 Seiten Krimi🤪 Wenn ich der Meinung war, jetzt kann ich es, musste eine neue Herausforderung her- Hobby wechseln so alle zwei Jahre.
Es kam, wie es musste, irgendwann war das Nähen dran. Ehrlich gesagt: aus Frust! Keine passenden Klamotten wegen sehr großer Oberweite und…..das Schicksal vieler.
Discounter Maschine gekauft, da die Erfahrung ja sagte, wie lange hält das Hobby? Ergebnis: Großer Frust, wer billig kauft, kauft 2x.
Gott sei Dank mit einem tollen Mann verheiratet, der mir eine neue Maschine gekauft hat und ich dann erst einmal das Internet fast leer gelesen (O-Ton Ehemann) habe.
Dann auf deine Seite gestoßen, viele Tricks und Ratschläge bekommen und beherzigt. Dank „Freebooks“ wurde meine kleinste Enkelin eingekleidet und Taschen genäht. Es kam der Tag, dass toller Ehemann mal nachfragte, wann ich mich denn mal an Sachen für mich trauen würde. Langes Zögern, aber schon Stoff ausgesucht, Versuche gestartet! Ergebnis: Schlechte Laune, großer Frust, Putzkleidung liegt im Schrank.
Dann kam der Tag an dem ich mich an die Mirabell getraut habe. Volltreffer! Perfekt! Meine Ideen für das Shirt mit Erweiterungen sprudeln und einige! Stoffbestellungen sind unterwegs!

Ein ganz großes Dankeschön an Dich und deine Ideen!
Bleibe bitte bei deiner Phantasie und Durchführung eine Pipi Langstrumpf, mich hat es sehr glücklich gemacht!😇

Antworten
Sabine 23. November 2019 - 19:18

Was für eine Näh-Karriere, Jutta!
Jetzt freu ich mich aber ganz besonders, dass du Mirabell gefunden hast.
Man braucht “seinen eigenen Schnitt”. In dem man sich wohl fühlt. Und denn man nach Bedarf auch verändern kann.
Und: Nicht jeder Schnitt passt. Ich habe auch bei meinen eigenen Schnittmuser Lieblinge, die ich rauf und runter nähe.
Ich weiß gar nicht, wieviele Lovis-Jacken, Livia-Röcke und Faye-Blusen ich schon genäht habe.
Und ich liebe Lexis-Latzkleider.
Als nächstes (und das muss unter uns bleiben) wage ich mich an ein Unterwäsche-Set.
Ich freu ich jetzt schon unglaublich darauf, meine Wäsche endlich selbst nähen zu können.
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Marita 23. November 2019 - 19:20

Hallo, Sabine,

dein Beitrag ist so wunderbar geschrieben! Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich für deine schönen Schnitte und Tipps bedanken. Vieles habe ich durch dich gelernt, obwohl ich schon länger nähsüchtig bin. Das ist das Schöne am Nähen: Es gibt viel Abwechslung und immer wieder neues. Mich macht das Nähen auch sehr glücklich.

Viele Grüße
Marita

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Sabine 23. November 2019 - 19:24

Ich freu mich sehr, dass ich dich mit meinem Beitrag erreichen konnte, Marita!
Und du hast recht: Wir haben wirklich ein geniales Hobby! 🙂

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Martha 23. November 2019 - 21:41

Liebe Sabine!
Als ich das las, dachte ich mir: Ich fühle mich verwandt! Nähen ist für mich so entspannend. Und ich habe immer mehr Mut zur Kreativität. Früher habe ich viel Kleidung für mich entworfen, für meine Figur. Mein Schrank ist voll, denn davon trenne ich mich nur ungern. Man hat doch zu jedem entworfenen und genähten Stück eine Beziehung.
Ich habe auch für meine Kinder genäht, solange sie klein waren. Und für meinen Mann Hemden und auch Hosen! Und Wollpatchwork-Westen für eine Freundin und für ihren Mann. Und immer wieder gab es auch etwas auszubessern. Auch Freundinnen brachten mir da Sachen.
Dann machte ich ein paar Jahre Pause, weil ich durch Homeschooling einfach keine Zeit für mich selbst und für Nähen hatte, aber ich schielte oft sehnsüchtig zu meiner Nähmaschine.
Dann kam endlich wieder die Zeit, da ich sie hervorholen konnte. Es juckt mich in den Fingern und hilft mir auch, über so manchen Lebensfrust hinwegzukommen. Manchmal frage ich mich schon, ob ich süchtig bin …..
Auf jeden Fall habe ich schon ganz viele Projekte im Kopf und Notizen und Skizzen auf dem Papier. Und über jedes deiner Emails freue ich mich.
Danke für dein persönliches Mitteilen. Weißt du, was mich am meisten wundert? Dass du schon Enkel hast! Würde ich dir nie ansehen.

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Sabine 23. November 2019 - 22:00

Hallo Martha,
weißt du – nähsüchtig oder nicht: Solange es soviel Spaß macht, oder? 😉
Ganz lieben Dank, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst.
Ich kann gut verstehen, dass es schwer fällt, sich von liebevoll genähten Sachen zu trennen.
Mir fällt das manchmal leichter, wenn ich sie an eine Freundin weitergeben kann, von der ich weiß, dass sie sie auch wirklich mögen wird. 🙂
Liebe Grüße, Sabine

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margrit 23. November 2019 - 21:46

Hallo Sabine,
ins Internet zu schreiben ist so eine Sache.. das Internet vergißt nichts…………..ich tu es nun aber doch.
Dein Beitrag hat mich so berührt, ebenso einige der Kommentate übrigens, daß mir die Tränen kamen. Vieles darin erinnert mich so an meine eigene Geschichte.
Ich bin in der DDR groß geworden. Meine Mutter nähte alles für uns drei Kinder, Stoffe gab es eigentlich immer, und obwohl das Geld irre knapp war, wir waren stets “vernünftig” angezogen.
Als mein erstes Kind unterwegs war, kaufte ich auf Raten meine erste Nähmaschine (für einen Preis, für den man heute noch eine gute Maschine bekommt!) und nähte Körbchenausstattung, dicke Molton-Windeleinlagen usw….
Später Kleidchen, Röckchen, naja, du weißt, was ich meine. Dann kamen zwei Jungs, als die dann nichts Selbstgenähtes mehr wollten, stellte ich die Produktion ein.
Vor zwei Jahren besuchte ich meine erwachsene Enkeltochter in Hamburg und fand dort ein Buch über Nähprojekte einfacher Art und war so begeistert, daß ich meine alte Maschine von damals, sie war noch zum Treten, in die Werkstatt brachte. Und dort geschah es, daß man mir eine elektrische, moderne Maschine empfahl. Leider wollte ich ganz was Einfaches, und so war ich bald unzufrieden.
Fürs Baby besagter Enkeltochter wollte ich als Begrüßung im Leben eine Patchwork – Krabbeldecke nähen, aus diesem Anlaß zog dann eine schöne Pfaff ein, mit der ich nun glücklich bin.
Soviel der Vorrede.
Ich hab das Gästezimmer zum Nähzimmer umfunktioniert, ich nähe, wenn ich allein sein möchte, wenn ich unliebsame Gedanken loswerden möchte, ich nähe, weil ich stets etwas in den Fingern haben möchte, weil ich gierig darauf bin, Neues zu lernen und zu können und nicht etwa, weil ich Langeweile habe. Das Gegenteil ist der Fall.
Ich bin auf Deine Seite zufällig gestoßen, lese alle Deine Newsletter, und hier und da muß ich einen der Schnitte haben, anfangs nur Freebees für Täschchen.
Ich bin technikbegeistert, und das Nähen verbindet für mich Kreativität mit der Technik der Maschinen – eine Overlock ist inzwischen eingezogen und eine Coverlock ist geplant.
Dein Blogbeitrag spricht vieles in mir an, das ich genauso empfinde, die Freude über ein fertiges Stück, das Entschleunigen, das Entspannen, die Konzentration während des Nähens, des genauen Nähens.
Dunkle Tage habe ich auch, schöne Stoffe kann ich nicht liegenlassen, und meine Erfahrungen und Kenntnisse vermittle ich gern weiter. Soviel zu mir.
Ich finde deine Beiträge so ehrlich und natürlich, daß ich versuche alles zu lesen, außer auf Instagram und Facebook, was du schreibst.
Eins meiner nächsten “Sabine-Projekte” wird eine Mirabell sein, sobald ich den passenden Stoff habe.
Ich danke Dir für Deine Arbeit, für all die Beiträge und lieben Worte an uns.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude an Deiner Arbeit und bleibe eine Bewunderin Deiner Kreativität.
Liebe Grüße – Margrit

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Sabine 23. November 2019 - 21:53

Hallo Margrit,
ich finde es sehr schön, dass du deine Gedanken hier mit uns teilst.
Was mich besonders anspricht, ist der Gedanke, Neues zu lernen.
Klar macht es Spaß, mit Materialien umzugehen, Stoffe auszusuchen, Farben zu kombinieren, fertig genähte Stücke in Händen zu halten.
Aber der Aspekt des Lernens, des Suchens, das Gefühl des Voranschreitens, das kann wirklich tragen.
Ganz lieben Dank, dass du mich daran erinnerst.
Liebe Grüße
Sabine

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Claudia 24. November 2019 - 8:24

Liebe Sabine,
vielen Dank für diesen inspirierenden Beitrag, und Danke auch für deinen schönen, kreativen, hilfreichen, freundlichen, auf alle kleinen und grossen Fragen rund uns Nähen eingehenden Blog. Ich bin irgendwie zufällig, so nebenbei, über deine Seite gestolpert und hab dann einen ganzen Abend nur noch gestöbert, gelesen, gestaunt und dann erstmal nach deiner wunderbaren Anleitung meinen ersten “ordentlichen” Reissverschluss eingenäht!
Als Kind einen Schneiderin, die ihren Beruf so sehr gehasst hat, dass sie uns nicht einmal einen Hosensaum umnähen wollte, bin ich erst im “hohen Alter” von fast 40 Jahren ans Nähen gekommen, durch einen Amerikaurlaub, wo ich sofort vom Quiltervirus infiziert wurde. Die letzen 20 Jahre hab ich viele, viele Quilt- und Pstchworkarbeiten gemacht, aber mich nie ans Kleidungsnähen rangetraut. Jetzt möchte ich damit loslegen und deine wunderbaren Tipps helfen mir dabei so sehr. Angefangen hab ich jetzt erstmal mit ein paar Täschchen, jetzt sollen erste Jersey – Oberteile (Hiilffeeee 😉 ) folgen… Ich bin sicher, mit der Hilfe deiner tollen Anleitungen wird das klappen.
Vielen lieben Dank und mach bitte weiter so.
Liebe Grüße aus Berlin
Claudia

Antworten
Sabine 24. November 2019 - 8:31

Hallo Claudia,
Dankeschön für deinen Beitrag. Früh das Nähen als etwas Negatives wahrgenommen und es dann später ganz auf eigene Faust als etwas Großartiges zu entdecken:
Diese Erfahrung scheinst du mit vielen Näh-Fans zu teilen. Mir selbst geht es nicht so viel anders.
Ich war im Handarbeitsunterricht (wir haben Schürzen genäht) eine solche Niete, dass ich als Teenie niemals auf den Gedanken gekommen wäre,
dass Nähen für mich DIE Entdeckung sein könnte.
Umso schöner, dass uns das Virus doch noch befallen hat.
Ich liebe die Quilt- und Patchwork-Traditionen, die in den USA gelebt werden und kann sehr gut verstehen, dass es dich dort “gepackt” hat. 🙂
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Simone 24. November 2019 - 10:24

Liebe Sabine,
dies ist das erste Mal, dass ich wirklich alle Kommentare unter einem Blog gelesen habe. Meine Vor- Kommentatoren haben mir so aus der Seele gesprochen. Es gibt nichts, was ich hinzufügen könnte außer einem dicken DANKE, dass du da bist und vor allem dass du immer antwortest.
Liebe Grüße Simone

Antworten
Sabine 24. November 2019 - 11:49

Hallo Simone, mir geht’s ja nicht anders als dir:
Ich bin total fasziniert über die Erlebnisse und Erfahrungen, die hier geteilt werden.
Das ist auch für mich etwas ganz Besonderes.
Deshalb an dich und alle, die geschrieben haben: 1000 Dank, ihr alle! 🙂

Antworten
Linda 25. November 2019 - 9:11

Moin Sabine, ein schöner Beitrag und schöne Kommentare.
war vor langer Zeit mal auf einen Post gelandet und der war mir zu “verkaufslastig”, habe dann nicht weiter gelesen. Bin jetzt mehr oder weniger zufällig wieder mal hier gelandet und dieser Post hat mich sehr berührt. Werde jetzt öfters reinschauen. 🙂

Antworten
Sabine 25. November 2019 - 9:30

Das freut mich, Linda!
Willkommen zurück! 🙂

Antworten
Christa Huber 25. November 2019 - 9:38

Hallo Sabine,
hat dir eigentlich schon mal jemand gesagt, was für ein wunderbares Persönchen du bist. Ich weiß ja nicht mehr wie, ich weiß nur DASS ich deine Seite gefunden habe war mehr als Glück für mich. Du gibst so wertvolle Tipps und erklärst alles so idiotensichter (also so, daß ich das auch verstehe). Ich habe Handarbeiten in der Schule gehaßt. Erst als mein Sohn in den Kindergarten kam hab ich mit probieren begonnen. Auf einer billigen Nähmaschine, welche ich von meinem Mann zum ersten Hochzeitstag bekommen habe. Was Geschenke angeht ist er halt praktisch veranlagt, wie ich auch. 😀 Ich habe Faschingskostüme für ihn genäht und später Einteiler zum Spielen. Alles andere als perfekt, aber ich habe mein Bestes versucht. Dann war mal ne Zeit lang Pause. Und irgenwann…..na da bin ich wieder. Und dem Internet sei Dank. Heutzutage ist alles VIEL VIEL EINFACHER. Und welch ein Glück, daß es Menschen wie dich gibt. So weit weg und doch so nah. Und mit so einer Begeisterung dabei. ACH – EINFACH NUR DANKE!!!
Liebe Grüße aus Bayern
Christa

Antworten
Sabine 25. November 2019 - 13:40

Hallo Christa,
ich finde es sehr lieb, dass du mir auf meinen Beitrag antwortest.
Du hast vollkommen recht: Etwas Nützliches zu schaffen, das im Alltag Verwendung findet, das kann sehr schön sein.
Aber oft steckt darin noch nicht der Zunder, den wir brauchen, um vollends für ein Hobby zu entbrennen.
Bei mir kam dieser Moment erst dann, als ich nicht nur etwas Nützliches erschuf, sondern für mich das “Zen des Nähens” entdeckte.
Durch diese entfachte Nähleidenschaft ist meine gesamte Kreativität neu erwacht.
Und, das muss ich einfach mal sagen: Das betrifft nicht nur das Nähen. Diese Kreativität macht auch vor allem anderen nicht Halt.
Und DAS ist das größte Geschenk für mich.
Übrigens bin ich auch froh, dass es das Internet gibt.
Sonst müsste ich euch allen ja Brieflein mit Anleitungen nach Hause schicken! 😉
Ganz liebe Grüße nach Bayern!
Sabine

Antworten
Britta 25. November 2019 - 12:32

Liebe Sabine,
du kannst definitiv nicht nur prima nähen und hast super kreative und inspirierende Ideen, du hast dich spätestens mit diesem Beitrag ganz tief in das Herz deiner Leserinnen geschrieben. Das merkt man an den vielen berührenden Kommentaren. Dankeschön für deine Worte, dankeschön für deine Unterstützungen und Anleitungen im Nähalltag, dankeschön für deine Anregungen. Nach 25 Jahren Nähpause habe einen Neuanfang gewagt. Auf deinem Blog habe ich soviel entdeckt und gelernt und mich getraut, neue Dinge zu probieren. Und ich habe soviel Freude daran! Es ist genau, wie du schreibst, hat man etwas mit seinen eigenen Händen erschaffen, ist man stolz und die Freude groß. Wenn man Genähtes verschenkt, verdoppelt sich die Freude sogar. Ich bin inzwischen beigeisterte Für-die-Enkeltochter-Näherin, Patchworkerin, Jeans-Upcyclerin, Stofftier-Designerin, für mich selbst Näherin, und immer wieder gerne Geschenke-Näherin. Und natürlich deine Blog-Leserin 😉
Herzliche Grüße Britta

Antworten
Sabine 25. November 2019 - 13:34

Hallo Britta,
dein Kommentar macht mich einfach nur froh und glücklich!
Klasse, dass du bei SewSimple fündig geworden bist (und hoffentlich auch künftig fündig werden wirst!) 🙂
Wenn ich ehrlich sein soll: Ich staune dieser Tage auch ehrfürchtig angesichts dieser wunderschönen, offenen und vielfältigen Rückmeldungen.
Das ist wirklich ein Geschenk.
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Sabine 25. November 2019 - 17:09

Ich kann es in sieben Worten ausdrücken-„ Du hast mir aus der Seele gesprochen!“

Antworten
Sabine 25. November 2019 - 19:15

Soo lieb, danke, Sabine!

Antworten
Sybille 26. November 2019 - 20:35

Liebe Sabine,
bei uns zu Hause wurde oft gewerkelt und das Familieneinkommen damit aufgebessert. Meine Mutti besuchte damals Nähkurse, um uns Kinder einzukleiden. Ich habe also schon immer irgendetwas mit Handarbeiten, Basteln usw. zu tun gehabt. Es war zwar nicht meine erste Wahl, doch ich habe als Beruf Damenmaßschneiderin gelernt. Ich war trotzdem damals wahnsinnig stolz, aus so vielen Bewerbern ausgesucht worden zu sein. Ja, und zu dieser Zeit kaufte ich auch nur selten ein Kleidungsstück. Alles selbst genäht. Die Sachen von der Stange hatten ja schon alle. Und dann kommt es wie bei so vielen. Kinder wurden geboren und dass war das schönste Hobby überhaupt. Die Nähmaschine wurde noch für Babysachen hervorgeholt, später dann für Faschingskostüme. Meine Kinder hatten halt solche Kostümwünsche wie Säbelzahntiger oder Auto. Und am Ende durfte meine Maschine nur noch für Änderungen und Reparaturen heraus.
Ja, bis ich eines Tages aufräumte, sortierte und mich fragte, warum ich die schönen Stoffe nicht verarbeite. So wurde meine Nähmaschine wieder hervorgeholt. Und was soll ich sagen. Ich mache auch einige andere Dinge, aber an der Nähmaschine kann ich die Zeit vergessen, Abschalten und wenn mal wirklich gar nichts weiter geht, beim Kordel oder Vorleger nähen muss ich nicht nachdenken. Mittlerweile musste ich meine erste Nähmaschine ersetzen und habe nach einigen Fehlschlägen endlich die gefunden, die meiner Nähwut auch stand hält. Und was soll ich sagen. Mittlerweile gebe ich in Kursen mein Wissen weiter und muss sagen, da hilft mir auch dein Block. Du bringst alles so schön einfach auf den Punkt und Dein Nählexikon kann ich wirklich empfehlen. Ich merke richtig, wieviel Herzblut in Deinem Blog steckt.
Ich wünsche Dir weiterhin viele Ideen und trotz, dass ich es genieße, dass Du zu den Menschen gehörst, die wirklich Antworten und damit bestimmt viel Zeit daran setzen wünsche ich mir, dass Du auch immer wieder die stillen Momente findest, die man einfach braucht, um kreativ zu sein.
Liebe Grüße, Sybille

Antworten
Sabine 27. November 2019 - 7:00

Hallo Sybille,
hab ganz lieben Dank, dass du deine Geschichte mit uns teilst.
Echt erstaunlich finde ich, dass es dir gelungen ist, aus der Profession ein Näh-Hobby zu machen, das dich glücklich macht.
Oft ist es ja das “Professionelle”, das “Hauptberufliche”, das uns einschränkt. Du hast aber dabei sicher einige ganz wichtige Grundlagen gelernt,
die deinem Näh-Glück heute zugute kommen, oder?
Vielen Dank für deine lieben Worte zu SewSimple.
Meine stillen Momente habe ich übrigens immer wieder – vor allem bei Spaziergängen durch die Wotersener Wälder.
Ganz oft zeige ich auch auf Instagram, welche großen und kleinen Erstaunlichkeiten mir am Wegesrand begegnen. 🙂
Liebe Grüße, Sabine

Antworten
Susanne Reinig 2. Dezember 2019 - 10:03

Liebe Sabine,
jetzt folge ich dir schon so lange auf Instagram, bin aber nie auf deinen Nähblog gekommen.Und als ich heute Morgen angefangen habe, konnte ich nicht mehr aufhören mit lesen.Ich habe vor 30 JAhren mit dem Nähen angefangen, da ich nie Hosen bekommen habe, die lang genug waren, habe dann aber eher doch für meine Kinder genäht. Nach meinem 3. unserem Nesthäkchen war dann erstmal Schluss, da ich gar nicht mehr dazu kam und auch keinen Platz und keine Ruhe hatte. Mittlerweile habe ich die wieder und kann seit 2 Jahren sogar ein Nähzimmer mein Eigen nennen und verschwinde da regelmäßig drin , um einfach im Nährausch zu schwelgen ( oder mich aufzuregen, wenn etwas nicht funktionniert.😂 Ich finde schon deine Insta- Beiträge so natürlich und nehme mir immer wieder vor, auch mal wieder Klamotten zu nähen, aber meistens bleibe ich bei den Patchworksachen hängen, da ich eher auch eine Langsame bin. Bei all dem was ich jetzt gelesen habe, kann ich nur sagen, bitte mach weiter so, du tust uns gut und inspirierst so trefflich mit deinem einfachen , bunten Stil. Vielen Dank dafür !!

Antworten
Sabine 2. Dezember 2019 - 13:41

Hallo Susanne, dein Kommentar freut mich unglaublich!
Vielen, vielen Dank!
Das Wieder-Entdecken des eigenen Hobbys scheint es für viele, die hier berichten, noch viel wertvoller zu machen.
Das finde ich echt interessant.
Ganz lieben Dank für’s Teilen und viele Grüße, Sabine

Antworten

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