Baby-Body nähen

Baby-Body nähen in 5 Schritten (perfekt für Anfänger!)

von Sabine Schmidt

Baby-Body nähen: Mit dieser Anleitung mit kostenlosem Schnittmuster nähen auch Einsteiger im Handumdrehen einen zuckersüßen und praktischen Babybody.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • In diesem Beitrag erfährst du, welche Stoffe sich für Babybodies eignen
  • Ich erkläre dir, wie du die Jersey-Druckknöpfe anbringen kannst
  • Du bekommst Tipps zum Nähen des Baby-Bodys
  • In der Bilderanleitung zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du den Babybody nähen kannst
  • Am Ende des Beitrags kannst du dir das kostenlose Schnittmuster für den Baby-Body in Größe 50 herunterladen
  • Außerdem gibt’s ein YouTube-Video zum Thema Baby-Body nähen
  • Näh-Level: Anfänger
  • Nähzeit: 30 – 45 Minuten

Warum sollte ich einen Baby-Body selber nähen?

Zu allererst: Weil’s Spaß macht! Es ist einfach herrlich, solche zuckersüßen kleinen Teile für die niedlichsten Menschen der Welt zu zaubern. Vielleicht hast du ja schon bisschen Erfahrung damit Baby- oder Kinderkleidung zu nähen. Als Einstieg kannst du sehr gut ein Babyshirt nähen.

Aber hey, natürlich sind selbst genähte Bodys auch mega praktisch. Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack aus tollen Lieblingsstoffen zaubern. Und natürlich auch entsprechend der Jahreszeit anpassen, indem du sie mit langem oder kurzem Ärmel nähst.

Die Babybodies im Handel gibt’s oft nur in einer Weite. Beim SewSimple-BabyBody Finnlie ist das anders: Den bekommst du in Slim und Loose. Du kannst entscheiden, ob du die schmalere oder die lockere Variante nähst.

Hier kannst du übrigens auch mit der Weite “spielen”: Für dickere, stabilere Stoffe empfehle ich dir die Loose-Version.

Last but not least: Selbst genähte Babybodies sind preiswert, vor allem, wenn du sie aus upgecycleten Kleidungsstücken von Mama und Papa nähst. Das geht phantastisch!

Natürlich kannst du auch mit Biostoffen auf Nachhaltigkeit setzen.

Baby-Body nähen

Kann ich auch als Anfänger einen Baby-Body nähen?

Aber logisch! In meiner Anleitung erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie’s gemacht wird. Also keine Angst. Selbst wenn du noch nie ein Kleidungsstück genäht hast, den Body schaffst du auf jeden Fall.

Überhaupt ist es eine gute Idee, mit Babykleidung einzusteigen. Warum? Weil du dann nicht mit riesigen Stoffstücken hantieren musst. Das kann nämlich am Anfang ganz schön beängstigend sein.

Außerdem kannst du sicher sein, dass du nicht allzuviel Stoff verbrätst, wenn mal ein Versuch daneben geht. Das ist mir beim meinem ersten Body, den ich vor vielen Jahren genäht habe, tatsächlich passiert.

Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Und wenn ich heute diese Anleitung schreibe, weiß ich ganz genau, welches die heiklen Punkte beim Nähen von Bodys sind. Und kann dir dabei helfen, diese Klippen zu umschiffen. 😉

Lesetipp: Jersey mit der Nähmaschine nähen

Wieviel Stoff brauche ich für den Baby-Body?

Je nach Größe brauchst du zwischen 40 und 60 cm Stoff. Am besten richtest du dich dabei nach den Angaben in der Stoffverbrauchs-Tabelle:

Welche Körpermaße gehören zu den angegebenen Größen?

Hier hilft dir die Körpermaßtabelle weiter. Je nachdem, was du lieber magst, kannst du die Größe anhand der Körpermaß- oder der Fertigmaßtabelle berechnen. Für die Körpermaßtabelle misst du die angegebenen Umfänge deines Babies und vergleichst sie mit der Tabelle.

Welche Maße hat der fertige Body?

Die Fertigmaße des Bodys findest du in der Fertigmaßtabelle. Was sie für dich tun kann? Sie zeigt dir, wie der fertige Body aussieht. Du kannst einen gut sitzenden Body mit den Maßen der Fertigmaßtabelle vergleichen. Das kann dir, genauso wie die Körpermaßtabelle, helfen, die richtige Größe für den Baby zu finden.

Aus welchen Stoffen kann ich einen Babybody nähen?

Ideal ist natürlich ein ganz normaler Jersey-Stoff. Der, nebenbei bemerkt, auch nicht teuer sein muss, wenn du noch übst. Sobald du etwas sicherer bist, kannst du ja zu schönen Bio-Jerseys übergehen. 😉

Je nach Jahreszeit kannst du aber auch French Terry (so genannter Sommersweat), Sweatstoff, Strickstoff oder Nickistoff verwenden. Sogar Frottee-Stretch ist eine gute Idee.

So einen Body aus dickeren Stoffen kannst du auch prima als Shirt- oder Pulli-Ersatz verwenden.

Dünne Bodys aus Jersey sind im Sommer ideal als T-Shirt-Ersatz.

Baby-Body nähen

Stoffempfehlung für Baby-Bodies

Hier verlinke ich dir empfehlenswerte Stoffe, die du wunderbar zum Nähen von Babybodies verwenden kannst. Achte bei der Auswahl der Stoffe darauf, dass sie keine schädlichen Farben oder Substanzen enthalten.

Ich empfehlen für Kinderkleidung Biostoffe.

Noch ein Wort zu Bündchenstoffen: Bündchen, besonders Feinstrickbündchen können die weichsten Stoffe der Welt sein. Super elastische, wunderbar trageangenehm und manchmal sogar Bio!

Warum also nicht mal einen kompletten Body aus Bündchenstoff zaubern. Du brauchst dabei gar nichts Spezielles zu beachten. Die meisten Bündchenstoffe kannst du genauso verarbeiten wie Jersey.

Als Einfassstreifen solltest du aber, damit der Abschluss nicht zu dick wird, einen Jerseystoff verwenden.

Wie muss ich die Stoffe vorbereiten?

Für alle Stoffarten gilt: Wasche und bügle den Stoff mindestens einmal bevor es ans Nähen geht. Kleidung, die direkt auf der zarten Babyhaut getragen wird, sollte nicht mit Resten von Appretur, Farbstoff oder Ähnlichem belastet sein.

Am besten finde ich persönlich es, die Stoffe vorab sogar zweimal zu waschen. Und zwar bei der höchsten Temperatur, die die Pflegehinweise empfehlen.

Kann ich einen Upcycling-Babybody aus getragener Kleidung nähen?

Super Idee! Wenn du getragene Kleidung verwendest, kannst du sicher sein, dass Schad- und Farbstoffe weitestgehend “rausgewaschen” sind. Außerdem ist so ein Body, genäht aus einem Oberteil von Mama oder Papa etwas ganz Besonderes. Toll ist übrigens auch, wenn du T-Shirts mit Druck verwendest. Daraus entstehen ganz besonders coole Baby-Bodies. 🙂

Welches Zubehör brauche ich um einen Body für Babies zu nähen?

Welches Nähgarn eignet sich für Baby-Bodies?

Du benötigst kein spezielles Nähgarn, um einen Baby-Body zu nähen. Ein normales Allesnähergarn von Gütermann oder Madeira ist perfekt.

Wenn dein Baby empfindliche Haut hat, kannst du auch auf Baumwollgarne ausweichen. Inzwischen gibt es auch Baumwollgarne für die Overlock.

Falls du keine findest, kannst du auch ganz normales Nähmaschinengarn aus Baumwolle auf der Overlock verwenden. Das Baumwollgarn von Gütermann macht wunderschöne Overlocknähte und ist mit 800-Meter-Spulen durchaus keine schlechte Wahl für Ovis.

Für superweiche, elastische Nähte kannst du auch Bauschgarn verwenden. Das ist ein Polyester-Garn, das nicht verzwirnt ist. Es bauscht sich nach dem Nähen in der Naht auf und wird dabei ganz weich und anschmiegsam. Falls du Bauschgarn nicht kennst, kannst du mal in meinem Beitrag rund um das Thema Overlock einfädeln und Overlock kaufen vorbei schauen. Da erfährst du mehr darüber.

Bauschgarn wird normalerweise nur in die Greifer der Ovi eingefädelt. Es gibt aber inzwischen auch nadelfähiges Bauschgarn, das man mit etwas Geschick auch in die Nadeln fädeln kann. Dieses Bauschgarn nennt sich Bulky Lock und ist ebenfalls von Gütermann.

So eine komplett aus Bauschgarn genähte Naht sieht dann zum Beispiel so aus:

Ich habe mir kürzlich so ein Bauschgarn-Set von Amann gegönnt und bin von der Qualität sehr angetan. Jetzt hab ich immer die passende Farbe am Start.

Extra-Tipp: Falls kein Faden dabei ist, der der Stofffarbe entspricht, kannst du in den linken Nadelfaden ein ganz normales Nähmaschinen-Garn fädeln.

Womit schneide ich die Stoffe für den Babybody am besten zu?

Ich verwende zum Zuschneiden kleiner Teile gerne meinen 28-mm-Rollschneider. Damit kann ich auch enge Kurven akkurat ausschneiden. Für den Zuschnitt der 4 – 5 cm breiten Bündchenstreifen verwende ich Lineal und Rollschneider.

Wenn du mehr über das Thema Rollschneider wissen möchtest, klick dich mal in meinen Beitrag Alles über Rollschneider (inkl. 10 Todesfallen für Rollschneider).

Was muss meine Nähmaschine können?

Wenn du den Babybody mit der Nähmaschine nähen möchtest (was gar kein Problem ist), dann kannst du dafür einen schmalen Zickzack verwenden. Der schmale Zickzack nennt sich manchmal auch elastischer Geradstich, weil er von der rechten Stoffseite aussieht wie in Geradstich. Er macht eine ganz gleichmäßige, unauffällige, aber dehnbare Naht.

Zum Absteppen der Bündchenstreifen kannst du einen breiten Zickzack oder einen Dreifach-Zickzack verwenden. Ich nehme den dreiffachen Zickzack gerne, weil ich finde, dass er bei meiner UX8 einfach phänomenal gut aussieht.

Wenn du magst, kannst du natürlich auch eine Zwillingsnadel verwenden. Dann brauchst du ein zweites Garnröllchen und den Stift deiner Nähmaschine, auf die das Garnröllchen gesetzt wird.

Lies hierzu auch mal meinen Beitrag Ziernaht mit der Zwillingsnadel, darin erkläre ich alle Arbeitsschritte ganz genau.

Ansonsten brauchst du einen einfachen Geradstich.

Und, falls du hast, auch den Kantennähfuß und den Obertransportfuß. Der Kantenfuß hilft dir, beim Absteppen gleichmäßige Abstände einzuhalten. Und der OTF ist die Allzweckwaffe, wenn es um die Verarbeitung elastischer Stoffe geht.

Du kennst den Obertransportfuß nicht? Lies mal meine Beiträge zu Nähfüßen und ihre Verwendung.

Außerdem solltest du deine Nähmaschine mit einer Jersey-, Stretch- oder Superstretch-Nadel ausgerüstet haben.

Kann ich einen Baby-Body mit der Overlock nähen?

Na klar, du kannst alles bis auf die Steppnähte mit der Overlock nähen. Aber weil Ovis leider keine Steppnähte können, brauchst du zum Absteppen trotzdem noch deine Nähmaschine. 🙂

Wenn du die Ovi einsetzt, stellst du am besten einen ganz einfachen 4-Faden-Overlockstich ein. Das ist eine breite und haltbare Naht, die ideal für Kleidung geeignet ist.

Wie starte ich jetzt am besten?

Der Stoff ist gewaschen und gebügelt? Dann brauchst du jetzt das Schnittmuster. Drucke es bei 100% ohne Seitenanpassung aus. Manchmal heißt das auch “tatsächliche Größe”.

Wichtig ist, dass du bei den Druckereinstellungen “Dokument und alle Markierungen” auswählst. Dann kannst du sicher sein, dass auch alle Markierungen im Ausdruck wiedergegeben werden.

Klebe das Schnittmuster an den schwarzen Rahmen zusammen und schneide es in der richtigen Größe aus. Du kannst die entsprechende Größe natürlich auch abpausen.

So wird ein SewSimple-Schnittmuster zusammengeklebt:

Anschließend verwendest du das Schnittmuster um den Stoff zuzuschneiden. Vorder- und Rückteil werden im Bruch zugeschnitten. Die Ärmel in doppelter oder einfacher Stofflage. Hier kannst du schauen, womit du am ehesten Stoff sparst.

Bilderanleitung: Einfachen Baby-Body nähen

Einen Body für Babys nähen ist so easy! Als erstes versäubern wir alle Stoffkanten mit Bündchenstreifen. Dann werden die Schulterpartien verbunden, die Ärmel eingesetzt und die Seiten geschlossen. Einfacher geht’s wirklich nicht. Lass uns loslegen, damit du möglichst schnell deinen ersten selbst genähten Babybody in Händen halten kannst. 🙂

Schritt 1: Baby-Body richtig zuschneiden

Du benötigst für den Babybody zwischen 40 cm(Größe 48) und 60 cm (Größe 104) Stoff. Falls du Muster-Stoff verwendest, solltest du beim Zuschnitt darauf achten, dass das Muster nicht auf dem Kopf steht.

Zugeschnitten wird im Doppelbruch. Damit sparst du jede Menge Stoff. So sieht es aus, wenn du Stoff im Doppelbruch faltest:

So werden die Schnittteile des Bodys im Doppelbruch auf den Stoff gelegt und zugeschnitten:

So sehen die benötigten Stoffzuschnitte und Materialien aus:

Schritt 2: Stoffkanten einfassen

Bei diesem Body werden die Stoffkanten mit Bündchen- oder Jerseystreifen eingefasst. Dadurch werden sie stabilisiert und bleiben gleichzeitig elastisch.

An den nach innen gerundeten Partien der Halsausschnitte wird der Bündchenstreifen ein wenig gedehnt. Dadurch bekommt der Ausschnitt seine schöne Form.

An den orange markierten Stellen wird der Bündchenstreifen gedehnt. An den gelb markierten Strecken werden die Streifen ungedehnt angenäht.

Wir starten mit dem Einfassen auf der linken Stoffseite. Hier zeige ich dir die Methode an einem Ärmel. Diese Technik bleibt auch beim einfassen der Hals- und Beinausschnitte gleich.

Stecke den Bündchenstreifen rechts auf links bündig an die Ärmelkante.

Baby-Body nähen

Nähe den Bündchenstreifen ungedehnt mit der Overlock an.

Baby-Body nähen

So sollte es jetzt aussehen:

Baby-Body nähen

Falte die Stoffkante des Bündchens zur Stoffkante der Overlocknaht.

Baby-Body nähen

Klappe dann den gesamten Bündchenstreifen um die Stoffkante herum, sodass die Ovi-Naht komplett verdeckt ist.

Baby-Body nähen

Stecke alles gut fest.

Baby-Body nähen

Steppe das Bündchen fest. Ich verwende diesmal einen Geradstich und ein elastisches Nähgarn, damit der Ärmelabschluss schön elastisch bleibt.

Baby-Body nähen

So sollte es jetzt aussehen:

Baby-Body nähen

Fasse die restlichen Stoffkanten genauso ein. Denke daran, die nach innen gerundeten Partien mit gedehntem Bündchen einzufassen. Der Bodystoff selbst wird aber nicht gedehnt, sonst gibt’s Wellen. 😉

Baby-Body nähen
Baby-Body nähen
Baby-Body nähen
Baby-Body nähen

Schritt 3: Ärmel einnähen

So sollten deine vorbereiteten Schnittteile jetzt aussehen:

Baby-Body nähen

Lege jetzt die beiden Bodyteile mit der rechten Seite nach oben. Die Schulterpartien des Vorderteils liegen unter denen des Rückenteils.

Achte darauf, dass die Markierungen der Schulterteile genau übereinander liegen.

Baby-Body nähen
Baby-Body nähen

Fixiere die Schulterpartie mit einem Geradstich innerhalb der Nahtzugabe.

Warum machen wir das? Weil auf diese Weise die Schulterpartien und Ausschnitt-Einfassungen nicht verrutschen können, wenn wir die Ärmel einsetzen.

Baby-Body nähen

Die überstehenden Bündchenstreifen kannst du jetzt abschneiden.

Baby-Body nähen

Stecke die Schultermarkierung der Ärmel rechts auf rechts an die Schultermarkierung des Bodys.

Baby-Body nähen
Baby-Body nähen

Nähe die Ärmel mit der Ovi ein.

Schritt 4: Body fertig nähen

So sollte es jetzt aussehen:

Baby-Body nähen

Stecke Ärmel und Seitenkanten rechts auf rechts und schließe sie mit der Overlock oder mit der Nähmaschine.

Achte darauf, dass die eingefassten Kanten genau aufeinander liegen.

Mein Tipp: Sollte das nicht so gut klappen, kannst du sie auch mit einer kurzen Hilfsnaht mit der Nähmaschine fixieren.

Baby-Body nähen

Vernähe die Fadenraupen mit einer dicken Stopfnadel.

Baby-Body nähen

Damit die Nähte nicht stören, kannst du sie jetzt umfalten und mit einem Geradstich flach steppen.

Baby-Body nähen
Baby-Body nähen

Schritt 5: Jersey-Druckknöpfe an den Body anbringen

So werden die Jersey-Druckknöpfe angebracht:

Übertrage die Markierungen für die Druckknöpfe vom Schnittmuster auf die Einfassstreifen.

Baby-Body nähen

Pro Druckknopf brauchst du diese 4 Teile und die Vario-Zange.

Baby-Body nähen

Für den oberen Druckknopfteil brauchst du einen Zackenring und das Metallteil mit der Erhebung in der Mitte.

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Kleiner Tipp: Damit der Zackenring richtig in der Zange einrastet, drückst du die Zange einfach leicht zusammen. Dann spürst du ein leises Klicken und der Ring ist fest.

Das Metallteil wird mit der Spitze nach unten in die Zange gesetzt.

Baby-Body nähen

Der Zackenring kommt an die schöne Seite des Vorderteils.

Der zweite Zackenring kommt mit dem Metallteil mit Loch in der Mitte an den rückwärtigen Verschluss des Bodys. Dabei liegt die glatte Seite des Metallteils oben.

Baby-Body nähen

Der Zackenring kommt diesmal an die Innenseite des Bodys.

So sollte es dann aussehen:

Denk dran, die Zange wirklich fest zusammen zu drücken, damit die Druckknöpfe richtig fest sitzen.

Fertig ist der neue Baby-Body! Niedlich, oder?

Baby-Body nähen
Baby-Body nähen

Natürlich auch mit langem Ärmel ein Hingucker:

Baby-Body nähen

Übrigens: Die Anleitung im ebook des Baby-Bodys ist ausführlicher und umfasst mehr Zwischenschritte.

Bonus: Schnittmuster Babybody kostenlos

Als kleine Überraschung habe ich hier ein Babybody Freebook für dich: Mit dem Link kannst du dir das Schnittmuster für den süßen Baby-Body in Größe 50 kostenlos herunterladen:

Freebook Download: Baby-Body Finnlie Größe 50

YouTube-Video Baby-Body nähen

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Fazit

Baby-Bodies selber nähen macht so viel Spaß! Und das Ergebnis kann mit jedem Kauf-Body mithalten, vor allem, was die Haltbarkeit betrifft. Und natürlich kannst du nach Lust und Laune mit Farben, Mustern und Materialien spielen. Wenn du magst, kannst du direkt noch eine passende Babyhose nähen. Oder ein hast du vielleicht Lust, ein Babyshirt zu nähen?

So ein Set, bestehend aus Babyhose, Babyshirt, Body und selbst genähtem Halstuch ist übrigens auch eine grandiose Idee. Und eine wunderschöne Geschenkidee für werdende oder frisch gebackene Eltern. 🙂

Übrigens kann man auch super Bodys für Erwachsene selber nähen!

Happy simple sewing

deine Sabine

Baby-Body nähen

Häufige Fragen

Was brauche ich um einen Baby-Body zu nähen?

Du brauchst 40 – 60 cm Jersey-Stoff (bei 1,40 m Stoffbreite), 3 Jersey-Druckknöpfe und deine Nähmaschine.

Kann ich als Anfänger einen Baby-Body nähen?

Ein Baby-Body ist auch für Einsteiger einfach zu nähen. Wenn du magst, kannst du dir vorab meinen Beitrag zum Nähen von dehnbaren Stoffen anschauen, dann bist du bestens gerüstet um auch elastische Stoffe problemlos zu verarbeiten.

Wieviel Stoff für Babybodies?

Für den Body benötigst du 40 – 60 cm Stoff bei 140 cm Stoffbreite. Der Stoffverbrauch ist abhängig von der genähten Größe. Diese kannst du in der Fertigmaß- oder der Körpermaßtabelle ablesen.

Kann man Babybodies selber nähen?

Ja! Baby-Bodys sind einfach zu nähen und gehen ganz schnell. Außerdem kannst du mit selbst genähten Babybodys auch noch Geld sparen, weil selbstgenäht oft günstiger ist als gekauft.

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4 Antworten zu „Baby-Body nähen in 5 Schritten (perfekt für Anfänger!)“

  1. Rae

    Liebe Sabine,
    nachdem ich nun schon viele Bodies genäht und mindestens genauso viele Fehler gemacht habe, zwei Anmerkungen und eine Frage: Die Idee, zunächst EINE Lage mit der Overlock anzunähen und dann mit der Umklappmethode und abschließendem Absteppen (ich mache es mit der Zwillingsnadel) den Ausschnitt und die Beinchen zu versäubern, kam mir genau heute! Sonst habe ich es mir bequem gemacht – dachte ich – und die Bündchen soszusagen doppelt mit der Ovi, wie bei meinen eigenen Sachen, egal ob mit Bündchenstoff oder Jerseyzuschnitt, angenäht und NICHT abgesteppt, weil ich finde, das sieht eleganter aus. Aaaber: Beim amerikanischen Ausschnnitt wird es erstens plumpig durch die vielen Ovi-Nahtkreuzungen, zweitens muss man höllisch aufpassen, dass sich beim Zusammennähen, ob mit oder ohne vorherige Fixierung, sich nicht doch die eine oder andere Nahtzugabe selbständig macht und sich in die falsche Richtung dreht. Das passiert bei der von dir beschriebenen Methode nicht. Der amerikanische Ausschnitt ist nicht mein bester Freund, aber langsam kriege ich Routine. Dies nur als Warnung an alle, die sich als Laiin daran wagen, ich denke, dass ich mit dem Problem nicht alleine da stehe. Das zweite Problem sind die Druckknöpfe: Der eine sagt so rum der andere andersrum, na gut, aber ich habe Schwierigkeiten, den markierten Punkt zu treffen, selbst mit der tollen Prym Zange. Gibt’s da einen Trick? Danke, liebe Grüße, Susanne

    1. Hallo liebe Susanne, vielen Dank für deine Anmerkungen.
      Ich denke, das ist alles eine Frage der Übung. Manchmal hilft es auch, für die Einfassstreifen dünnere Stoffe zu verwenden.
      Zu deiner Druckknopffrage: Mir ging’s am Anfang genauso. Letztlich macht es die Übung, denke ich.
      Einen Trick dazu kenne ich jedenfalls nicht. Hast du dir meinen Beitrag Druckknopf anbringen schon angeschaut?

  2. Janet Eckardt

    Hallo, ich habe mir das Schnittmuster gekauft. Wo finde ich die Datei?

    1. Hello liebe Janet, du bekommst direkt nach Abschluss der Transaktion eine eMail mit Downloadlink.
      Die landet auch manchmal im Spam. Schau also gerne mal dort nach.
      Alternativ findest du alle deine Downloads auch in deinem Kundenkonto.
      Viel Spaß beim Nähen. 🙂

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