Babydecke nähen

Babydecke nähen: 3 erstaunlich schnelle und einfache Varianten

von Sabine Schmidt

Babydecke nähen: Ein süßes Projekt, das sich auch toll als Geschenk oder Taufdecke eignet. Mit meinen Anleitungen kannst du direkt loslegen und eine kuschelige Kinderdecke ohne Schnittmuster nähen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • In diesem Beitrag erfährst du, welche Stoffe sich für Babydecken eignen
  • Ich zeige dir 3 Varianten, mit denen du kuschelige Babydecken ganz einfach selber nähen kannst
  • Ich zeige dir grundlegende Techniken des Patchworkens
  • In der Anleitung findest du Tipps und Tricks zum Quilten und Einfassen der Patchworkdecke
  • Nählevel: Anfänger
  • Nähzeit Patchworkdecke: 2 – 3 Stunden
  • Nähzeit verstürzte Babydecke: 30 Min.
  • Nähzeit Babydecke aus Steppstoff: 30 Min.

Warum sollte ich eine Babydecke selber nähen?

Ganz einfach: Weil es kaum ein schöneres und individuelleres Geschenk für ein Baby gibt. Da macht allein schon das Nähen unglaublich happy.

Was auch sehr cool ist: die Möglichkeit, Stoffreste zu verwerten oder Erinnerungs-Kleidungsstücke der Großeltern oder von Mama und Papa zu verarbeiten. Manchmal ist so ein selbst genähte Babyquilt ein besonderes Erinnerungsstück, das gerne aufbewahrt oder weitergegeben wird. Es gibt Babydecken, die begleiten Familien seit Jahrzehnten. Das ist eine besondere Wertschätzung, finde ich. Und schon ein bisschen was anderes als Babykleidung zu nähen. 🙂

Na klar, eine Babyhose nähen oder Lätzchen nähen macht auch einen Riesenspaß. Oder vielleicht hast du schon mal versucht, ein Babyshirt zu nähen. Kleidung für Babies ist natürlich auch ein wertiges Geschenk. Und selbstverständlich wird sie immer gebraucht und ist im Handumdrehen gezaubert. Wie man zum Beispiel einen praktischen und zuckersüßen Babybody nähen kann, zeige ich dir auch hier auf dem Blog.

Aber anders als Kleidung, aus der die Kids immer ruckzuck raus wachsen, begleitet eine Patchworkdecke Kinder oft viele Jahre lang: als Krabbeldecke oder leichte Sommerbettdecke, zum Spielen oder Kuscheln.

Was liegt also näher, als eine individuelle Kuschel- oder Krabbeldecke selber zu nähen?

Übrigens: Der Unterschied zwischen Quilt nähen im Gegensatz zur Patchworkdecke? Die Patchworkdecke wird auf jeden Fall aus mehreren Stoffzuschnitten gezaubert. Der Quilt kann auch aus einem einzigen Stoffstück bestehen. “Quilten” bedeutet nämlich nur, dass die Stofflagen durch Stiche per Hand oder mit der Nähmaschine miteinander verbunden sind.

Aber natürlich kannst du auch eine Patchworkdecke quilten. Dann kannst du entscheiden, ob die du Patchworkdecke oder Quilt nennst. 🙂

Wofür kann ich die Babydecke verwenden?

So eine liebevoll selbst genähte Babydecke eignet sich als

  • Wickeldecke
  • Taufdecke
  • Schmusedecke
  • Auflage auf der Wickelkommode
  • Unterlage im Laufstall
  • Krabbeldecke
  • Autodecke
  • Kuscheldecke
  • leichte Sommerdecke
  • Wickelunterlage für unterwegs
  • Kinderwagendecke

Kann ich auch als Anfänger eine Babydecke nähen?

Ja, kar! Gerade eine Babydecke ist für Anfänger ein tolles Projekt. Die Decke hat eine handliche Größe. Das macht es gerade Anfängern leichter. Außerdem ist die Nähzeit überschaubar. Und das bedeutet: Maximaler Erfolg bei minimalem zeitlichen Aufwand. 😉

Aus welchen Stoffen kann ich eine Babydecke nähen?

Es gibt etliche Stoffarten, mit denen du eine Decke nähen kannst. Wenn Du es noch nie gemacht hast, empfehle ich dir, lieber mit festen gewebten Stoffen zu beginnen. Diese können sich nicht so schnell verziehen und das macht es einfach schwieriger. Phantastisch ist zum Beispiel eine Baumwoll-Popeline oder ein feiner, weicher Baumwollbatist.

Auf Stoffe aus Kunstfaser würde ich verzichten. Diese Stoffe sind nicht atmungsaktiv und deshalb für Babies nicht so gut geeignet. Für die kleinen Lieblinge sind natürlich Biostoffe richtig toll.

Stoffempfehlungen für Baby- und Kinderdecken

Grundsätzlich gilt: Je besser waschbar und natürlicher, desto eher eignet sich der jeweilige Stoff als Basis für die Babydecke.

  • Baumwoll-Popeline
  • Baumwoll-Köper (etwas stabiler als Popeline)
  • Baumwoll-Batist (etwas dünner und feiner als Popeline)
  • Beschichtete Baumwolle
  • Leinen
  • Jeans
  • Feincord
  • Musselin/Double Gauze : Dieser Stoff ist ganz besonders toll für Decken. Er ist schön leicht und fluffig aber trotzdem nicht zu dünn. Double Gauze, übersetzt Doppel Gaze ist ein herrlich feines, weiches Doppelgewebe, dass punktuell zusammengewebt ist. Musselindecken (Musselin nähen) sind gerade im Sommer ein sehr angenehmer Ersatz zu normalen Bettdecken. Kennst du eigentlich meine Anleitung zum Sommerdecke nähen?
    Hier gibt es aber auch Unterschiede. Die Double Gauze Stoffe, die an Mullwindeln erinnern, sind in der Verarbeitung lockerer gewebt. Für eine Decke sind die feineren Arten besser geeignet. Sie sind auch toll für Bekleidung, wie Blusen, Röcke und Hosen.
  • Jersey (Baumwolle)

Du kannst die Rückseite/Unterseite der Decke aus einem anderen Stoff gestalten. Ein Wachsstoff oder Plüsch/Teddy, aber auch Fleece sind möglich. Wenn du als Rückseite einen dickeren, weichen Stoff verwendest, kannst du ggf. auch auch auf das Volumenvlies verzichten.

Verschiedene Rückseitenstoffe machen es möglich, die Decke für verschiedene Zwecke einzusetzen. Mit einer Unterseite aus Wachstuch ist die Decke zum Beispiel unempfindlich gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Du kannst sie also auch gut im Garten oder im Park als Unterlage nehmen

Als Rückseiten-Varianten kannst du folgende Stoffe verwenden:

Lies hier mehr über meine Tipps zum Baumwollstoff nähen.

LESE-TIPP: Einen Überblick, welche Materialien sich für dein Patchwork- oder Quiltprojekt am besten eignen, bekommst du in meinem Blogbeitrag Stoffe und Vliese für Patchwork

Wie muss ich die Stoffe vorbereiten?

Vorweg: Auf der sicheren Seite bist du, wenn du deine Stoffe vorher wäscht und bügelst. Das entfernt Appretur, das ist der Oberbegriff von Substanzen, die verwendet werden, um die Stoffoberfläche zu veredeln oder widerstandsfähig zu machen. Stoffe haben ja oft eine lange Reise hinter sich bis sie in deinem Nähzimmer ankommen (da fällt mir ein: Kennst du eigentlich meine Tipps zum Thema Nähzimmer einrichten?).

Oft sind hier Mittel im Spiel, die Schimmel oder Mottenbefall verhindern sollen. Diese Mittel sollten vorab ausgewaschen werden.

Das Waschen entfernt aber nicht nur schädliche Substanzen sondern auch überschüssige Farbe. Und es vermeidet, dass der Stoff nach dem Nähen einläuft. Alles richtig gemacht. 🙂

Kann ich auch eine Upcycling-Babydecke aus getragener Kleidung nähen?

Du hast eventuell noch ein Kleid deiner Oma oder Opas Lieblingshemd? Statt diese zu entsorgen, kannst du sie für deinen Babyquilt verwenden. Gemixt mit neuen Stoffen entwirfst du ein ganz eigenes Erinnerungsstück für den neuen Erdenbürger. Die Decke wird so individuell wie das Kind, für das sie genäht wird. Und gleichzeitig wird man der Decke natürlich auch anmerken, mit wieviel Liebe du sie gezaubert hast.

Tipp zu Upcycling-Materialien: Auch hier achte darauf geeignete Stoffe auszuwählen. Eine Bluse aus 100 % Polyester oder Onkel Heinis Lederhose wären dann eher ungeeignet, nicht wahr?! 😉

Was bedeutet das Wort “Binding”?

Binding bedeutet das Einfassen mit Stoffstreifen oder Schrägband. Die offenen Kanten des Stoffes, in diesem Fall die Babydecke, wird eingefasst.

Du kannst mit selbst zugeschnittenen Stoffstreifen die Decke einfassen oder mit einem fertigen Schrägband. Schrägbänder werden übrigens im rechten Winkel zugeschnitten bzw. diagonal zum Fadenlauf. So wird der Stoff elastischer. Um Stoff zu sparen, ist es aber nicht immer und zwingend nötig.

Lies hier mehr über die Bedeutung englischer Nähbegriffe.

Welche Materialien brauche ich um eine Decke für Babies zu nähen?

Babydecke nähen

Weißt du, was ein Charm Pack ist?

Die Stoffquadrate eines Charm Packs sind ca. 12,5 x 12,5 cm groß. Es sind in einer Packung 42 fertig zugeschnittene Stoffquadrate aus einer Stoffkollektion. Das ist besonders praktisch. Du brauchst dir keine Gedanken zu machen, ob die Stoffe zusammenpassen. Außerdem geht es schneller. Ein Zuschneiden ist nicht mehr nötig. Toll, was? Pack aber deine Schere oder deinen Rollschneider nicht so weit weg. Natürlich brauchst du diese Dinge später noch. 😊

Wenn Du alle Quadrate nutzt, ist die Größe für eine Babydecke perfekt. Ja, das wird immer besser!

Übrigens: Es macht viel Spaß, die Quadrate hin- und herzuschieben. Solange, bis Dir das Muster und die Kombination der Farben gut gefallen. Lass es eine Zeit lang so liegen. Vielleicht verschiebst du einige Stoffstücke noch ein paar Mal.

Ich habe das schon einmal zu Beginn gemacht:

Babydecke nähen


Welches Nähgarn eignet sich für Babydecken?

Für Patchwork- und Quiltarbeiten wird normalerweise Baumwollgarn empfohlen.

Du kannst aber ein herkömmlichen Allesnäher (Polyester) verwenden. Dieses Garn haben die meisten sowieso in ihrem Bestand und wie der Name schon sagt, ist dieses Garn für ziemlich alles verwendbar. Außerdem ist es robuster. Natürlich ist auch ein Baumwollgarn sehr gut geeignet. Es ist matter und hitzebeständiger, aber dafür nicht so reißfest.

Womit schneide ich die Stoffe für die Babydecke am besten zu?

Du kannst deinen Stoff mit einer Stoffschere oder aber auch mit dem Rollschneider zuschneiden. Das hängt ganz von deinen Vorlieben ab. Ich schneide Patchworkarbeiten gerne mit einer Kombi aus Rollschneider und Patchworklineal zu. Das Ergebnis finde ich besonders sauber und ordentlich.

Lesetipp: Alles über Rollschneider

Was muss ich über Vlieseinlagen wissen?

Es gibt unzählig viel Vlieseinlagen. Du verwendest Vlies für die Standfestigkeit, das Volumen oder auch um einfach Stabilität in dein Nähprojekt zu bringen. Es gibt sie aus Kunst- und Naturfaser, aber auch eine Mischung aus beiden.

Für ein Volumenvlies in einer Babydecke gilt: Es sollte möglichst natürlich und gut waschbar sein. Ich verwende sehr gern ein Vlies aus 100% Baumwolle. Das ist schön weich, leicht und natürlich.

Ein weiterer Vorteil: Der Luftaustausch funktioniert super und es entsteht kein Hitzestau unter der Decke.

Es kommt aber immer darauf an, was du für eine Decke nähen möchtest. Wenn sie als spätere Kuscheldecke auf dem Sofa benutzt werden soll, dann nimm eine dünnere Einlage. Soll die Decke als Unterlage für den Laufstall oder Fußboden sein, dann ist ein voluminöseres Vlies – oder zwei – 3 Lagen Baumwollvlies – sinnvoller. Denk aber daran, je dicker das Vlies ist, umso unhandlicher ist dein Nähprojekt unter der Nähmaschine.

Wenn die Decke zum Einschlagen bzw. zum Wärmen des Babys sein soll, ist eine dünnere Einlage sinnvoller, da die ganze Decke dann fluffiger und nicht so steif ist.

Hier kannst du mehr erfahren: Alles über Vlieseinlagen

Was muss meine Nähmaschine können?

Für deine Babydecke benötigt deine Nähmaschine einen einfachen Geradstich.

Wenn sie Zierstiche hat, kannst du diese Stiche später auch zum Quilten verwenden. Das ist aber kein Muss und nicht zwingend erforderlich. Außerdem kann man mit den verschiedensten Garnen, wie zum Beispiel Verlaufsgarn (da wechselt die Farbe beim Nähen automatisch) und mit einem ganz normalen Zick-Zack-Stich wunderbare Naht-Muster zaubern.

Profi-Tipp: Lege einen kleinen Teil deines Baumwollstoffes für die Oberseite der Babydecke, ein kleines Stück Vlies (Mitte) und ein Stück von dem Stoff für die Unterseite für Nahtproben beiseite. Dann kannst du prima deine Stiche, die Stichlänge oder -art ausprobieren.

Kann ich eine Babydecke mit der Overlock nähen?

Wenn Du eine Babydecke aus nur zwei Stoffteilen nähen möchtest, die einfach verstürzt wird, dann kann du diese Nähte mit einer Overlock zusammennähen. Zum Quilten, Patchworken oder für das Binding benötigst du sie nicht.

Welche Maße verwende ich am besten für eine Babydecke?

Auch hierbei kommt es darauf an, für was diese Decke genutzt werden soll. Ein Decke für das Neugeborene zum Einschlagen kann kleiner und dünner ausfallen und eine Decke, die auch dem größeren Kind von Nutzen sein soll, müsste größer genäht werden.

Genaue Maße benötigst du nicht und das ist auch ganz praktisch. Denn so kannst du deine Stoffreste nutzen, die du für dieses Projekt zur Verfügung hast. Es kommt dann nicht auf ein paar Zentimeter an. Wenn Du das Oberteil fertig genäht hast, kannst du die Unterseite und das Vlies dementsprechend zuschneiden und anpassen.

Grundsätzlich kannst du dich an diesen Maßen für Babydecken orientieren:

  • Grundmaß Patchworkdecke: 70 x 100 cm
  • Krabbeldecke: 100 x 100 cm oder 140 x 140 cm
  • Erstlingsdecke: 65 x 65 cm
  • Decke für Maxi-Cosi: 80 x 80 cm

Wie starte ich jetzt am besten?

Verschaffe dir einen Überblick über die Stoffe, die du zur Verfügung hast. So kannst du sehen, ob dir eventuell noch etwas Stoff fehlt. Natürlich kannst du auch erst dein Top (das ist das Oberteil) fertig nähen und erst dann den passenden Stoff für die Rückseite heraussuchen oder einkaufen.

Denn wenn das Oberteil fix und fertig ist, siehst du am besten, welche Farben oder Muster ganz toll zur Oberseite passen. Und du siehst genau, wieviel Stoff bzw. Vlies (Mitte) du für die Unterseite benötigst.

Bilderanleitung: Babydecke nähen mit Binding

So eine klassische Patchwork Babydecke ist kein Hexenwerk. Trotzdem solltest du dafür ein wenig Zeit mitbringen, um die vielen kleinen Teile zusammenzunähen. Aber dafür macht es aber auch einen Riesenspaß, die Quadrate immer wieder neu anzuordnen. Jetzt kann ich’s aber nicht mehr erwarten, loszulegen. Geht’s dir genauso? Okay, let’s go! 🙂

Das Top vorbereiten

Du beginnst mit dem Top der Babydecke. Das ist die Patchworkdecke-Oberseite. Zu Beginn hatte ich schon erwähnt, dass du nach Fertigstellung dieser Deckenoberseite genau weißt, wie groß sie ist. Du kannst dementsprechend das Vlies und die Unterseite auswählen.

Ich habe die Stoffquadrate eines Charm Packs gewählt. Das sind 42 Quadrate mit den Maßen von 12,5 cm. Du kannst aber jede andere Quadratgröße verwenden. Viele Nähfans nutzen statt fertiger Stoffzuschnitte ihr 15 x 15 cm großes Patchworklineal zum Zuschneiden.

Ordne deine Stoffquadrate so an, wie es dir am besten gefällt. Weiter oben hatte ich das schon getan. Mein Muster ist “querbeet” angeordnet. Es ist aber dir überlassen. Probiere es aus und mach es so lange, bis es dir gefällt. Am besten funktioniert es meistens, wenn sich helle und dunkle Stofffarben abwechseln.

Startklar? Dann lass uns loslegen!

Unterteile deine Quadrate zu Reihen. Die Quadrate einer Reihe stapelst du aufeinander. So sparst du später Platz und dein Muster bleibt später, so wie du es dir gelegt hattest.

Babydecke nähen: Die Stoffauswahl

Zusammennähen der Quadrate

  • Nimm dir nun den Stapel Reihe 1 und nähe ein Quadrat füßchenbreit rechts auf rechts an das nächste.
  • Das machst Du Reihe für Reihe.
  • Es entstehen bei meiner Decke 6 Streifen.

Nahtzugaben bügeln

Damit auf deiner Babydecke keine unschönen Huckel entstehen, ist das Bügeln sehr wichtig.

  • Bügle die Nahtzugaben aller Reihen im Wechsel einmal nach links und einmal nach rechts
  • Also: Reihe 1, 3 und 5 Nahtzugaben nach links
  • Reihe 2, 4 und 6: Nahtzugaben nach rechts bügeln
  • So sieht das dann aus:

Reihen zusammennähen

  • Ordne die Reihen so an, wie deine Babydecke später aussehen soll.
  • Lege sie mit der rechten Stoffseite auf den Tisch.
  • So kannst du gut erkennen welche Reihen zusammengesteckt werden müssen.
  • Fixiere mit Stecknadeln die erste Stoffreihe rechts auf rechts mit der zweiten.
  • Achte gut darauf, dass alle Nähte genau aufeinandertreffen.

Wichtig: Du wirst merken, je sauberer und genauer du genäht hast, umso besser wird das funktionieren. Du darfst aber nie vergessen, dass sich jeder Stoff anders „verhalten“ kann oder verschiedene Elastizitäten aufweist. Mach dir also nichts aus kleinen Ungenauigkeiten. Jede Decke ist einzigartig und dein eigenes Unikat. Außerdem fällt es durch den Stoffmuster-Mix nicht gravierend auf.

Du wirst feststellen, dass nur du selbst mit „Argusaugen“ dein Werk begutachtest.

Also: Sei nicht so streng mit dir! 😉

  • Nähe jetzt alle Reihen nacheinander füßchenbreit aneinander.
  • Anschließend wird auch diese Nahtzugabe auf der linken Stoffseite gebügelt.
  • Dieses Mal bügelst du sie auseinander.

So sieht das jetzt aus:

Das Top, also die Oberseite deiner Babydecke ist nun fertig.

Stofflagen und Vlies zusammennähen

  • Nimm dir dein Vlies und den Stoff für die Unterseite zur Hand.
  • Jetzt kannst du den Stoff für das Binding ebenfalls auswählen.
  • Verwende die Maße der Oberseite zu Zuschnitt von Vlies und Unterseite
  • Aber Achtung: Das Vlies und der Stoff für die Rückseite sollte ein paar Zentimeter größer ausfallen.
  • Beim Zusammennähen der drei Lagen könnten sich diese Stoffe ein wenig zusammenziehen oder verrutschen und somit kleiner werden.
  • Deshalb schneiden wir sie großzügig zu.
Babydecke zusammennähen
  • Lege den zugeschnittenen Stoff für die Unterseite mit der rechten Stoffseite auf den Tisch oder auf den Fußboden.
  • Streiche den Stoff sorgfältig glatt. Das ist wichtig, damit in die Decke keine unschönen Wölbungen, Dellen oder Falten eingenäht werden.

Tipp: Falls du Bedenken hast, dass der Stoff für die Unterseite immer wieder verrutscht, kannst du ihn auch mit Malerkrepp fixieren. (Malerkrepp, auch Kreppband genannt, ist für etliche Bereiche genutztes Klebeband. Es haftet nur schwach und kann jederzeit gut und ohne Rückstände entfernt werden. Es lässt sich leicht abreißen.)

  • So kannst du die Vlieseinlage und den Oberstoff ganz easy glattstreichen.
  • Die Unterseite bleibt dabei fest auf dem Boden.
  • Fixiere nun die drei Lagen mit Sicherheitsnadeln oder Quilt-Stecknadeln.
  • So können die Lagen beim Quilten nicht verrutschen.

Das Quilten der Babydecke

Als nächstes verbindest du alle drei Teile, indem du die Decke quiltest.

Quilten (quilten = steppen) bedeutet nichts anderes als mehrere Stoff- und Vliesschichten mit Nähten zu verbinden. So wird ein Verrutschen verhindert. Das kannst du mit einem ganz normalen Geradstich (Stichlänge 2,5 – 3) oder auch mit einer Ziernaht, wie Wellen oder Kringel machen. Du kannst auch mit Garnfarben „spielen“. So kannst du ganz einfach Akzente setzen.

Kleiner Tipp: Wenn deine Nähmaschine Zierstiche hat, kannst du gut mit einem Wellenstich nähen, der verzeiht auch kleine Ungenauigkeiten. Außerdem sieht er toll aus! 😉

Übrigens: Auch in diesem Fall ist eine Nahtprobe mit einer Stoffprobe sehr praktisch. Du siehst auch, wie sich deine Nähmaschine verhält wenn die Vlieseinlage etwas dicker ist. Es könnte sein, dass das Stichbild sich verändern kann. Bei dickeren Lagen sind die Stiche vielleicht nicht alle gleich lang. Auch der Transport deiner Nähmaschine ist zu beachten. Hier kannst du mehr darüber erfahren.

  • Quilte beginnend von der Mitte der Babydecke aus.
  • Warum? So kannst du bei Bedarf immer wieder die Stofflagen von der Mitte aus glatt streichen.
  • Hierfür musst du zwar die Nadeln entfernen und wieder neu einsetzen, aber so verhinderst du, dass unschöne Falten entstehen.
  • Bevor du loslegst, rolle die rechte Seite der Krabbeldecke vorsichtig ein.
  • So bekommst du die Decke auch unter die Maschine.
  • Bei meiner Babydecke habe ich zwischen geraden Nähten und Zierstichen gewechselt.
  • Auch die Garnfarben habe ich abgewechselt.
  • So sieht das jetzt aus:
  • Schneide jetzt den überstehenden Rand rundherum ab.

Das Einfassen der Babydecke

Zunächst benötigst du für deine Einfassung einen langen Stoffstreifen, der etwas länger als der Gesamtumfang deiner Babydecke ist. Du kannst diesen Streifen auch aus mehreren Stoffteilen zusammennähen. Es muss nicht die gleiche Farbe sein, ein Einfassstreifen aus mehreren Stofffarben sorgt nochmal für einen echten Hingucker.

  • Für einen 3 cm breiten Rand schneidest du die Streifen 12 cm breit zu
  • Nähe die einzelnen Streifen füßchenbreit gerade oder diagonal und rechts auf rechts aneinander.
  • Wenn der Streifen lang genug ist, bügelst du die Nahtzugaben auseinander.
  • So sieht das jetzt aus:
  • Als nächstes bügelst du diesen Streifen links auf links aufeinander.
  • Jetzt ist er halbiert und nur noch 6 cm breit.
  • Hier kannst du es gut sehen:
  • Nähe den Streifen mit der offenen Kante bündig offene Kante der Babydecke.
  • Nähe diese Naht mit 1 cm Nahtzugabe.
  • Hier zeige ich dir, wie das aussieht.
  • Stecke aber den Streifen nicht vorher fest, wie auf dem Bild zu sehen ist.
  • Dieses Bild dient dir nur zum besseren Verständnis. So siehst du, wie der Streifen angenäht werden soll.

Ich muss sagen, mir gefällt das Farbenspiel schon sehr – Babies lieben das übrigens auch! 😊

Babydecke mit Stoffstreifen einfassen
  • Stecke nun die ersten 30 cm (ca.) fest.
  • Beginne mit dem Nähen aber erst ungefähr 15 cm nach dem Anfang des Streifens.
  • Nähe bis 1 cm vor dem Ende der ersten Ecke.
  • Vernähe den Faden und hebe das Füßchen.
  • Falte den Streifen nach rechts.
  • So entsteht eine diagonale Falte.
  • Falte den Stoffstreifen nach links.
  • Er liegt jetzt bündig zur gerade genähten Kante und zur nun folgenden Kante.
  • Drehe den Stoff und fasse die nächste Seite ein.
  • Das wiederholst du an allen Ecken.
  • Drei müssten noch kommen. 😊
  • Beende die Naht ca. 15 cm vor dem Ende und vernähe die Naht.
  • Lege die offenen Kanten (Anfang und Ende) der Stoffstreifen rechts auf rechts zusammen.
  • Markiere, wo sich die beiden Streifen treffen.
  • Der Streifen sollte dann faltenfrei an die Stoffkante passen.
  • Nähe Anfang und Ende an der Markierung rechts auf rechts zusammen.
  • Kürze die Nahtzugabe auf 1 cm ein.
  • Falte die Nahtzugaben auseinander.
  • Lege den Stoffstreifen um die Kante herum.
  • Achte darauf, dass du nicht zu sehr und zu stramm nach innen faltest.
  • Sonst hast du auf der Rückseite einen breiteren Rand als auf der Vorderseite.
  • Du kannst dich an der Naht orientieren.
  • Lege den Streifen so auf den Stoff der Rückseite, dass sie verdeckt ist.
  • Es darf ruhig ein wenig „fluffig“ wirken.
  • Das Feststecken funktioniert mit Stoffclips ganz toll.
  • Steppe den Rand knappkantig mit der Nähmaschine ab.

Tipp: Normalerweise ist das keine schwierige Sache, aber: Oft passiert es, dass die Naht auf der anderen Seite nicht genau und knappkantig und entlang der Kante getroffen wird. Das könnte unschön aussehen. Es erfordert ein wenig Übung und könnte dazu führen, dass du dir anschließend ein “Nervenkostüm“ nähen möchtest. 😉

Du hast mehr Zeit? Dann nähe dieses Binding mit der Hand fest. Ja, du hast richtig gelesen. Zum einen bleibt der Rand schön fluffig. Denn durch die Steppnaht würde der Stoff noch einmal zusammengedrückt werden. Und wenn dann die Naht auf der Rückseite nicht immer auf der Kante genäht wurde, ist das auch ärgerlich.

Es lohnt sich wirklich. Und ehrlich – so lange dauert es nicht. Das ist eine schöne Arbeit fürs Sofa am Abend.

Überzeugt? Dann zeige ich dir, wie das Binding mit der Hand genäht wird:

  • Wähle einen Nähfaden in der passenden Farbe des Bindingstreifens und eine Handnähnadel.
  • Nach dem Einfädeln verknotest du das Ende des Fadens.
  • Befestige den Faden in der Kante, also unter dem Randstreifen in der Decke.
  • Als nächstes stichst du in die Babydecke und dann in das Binding.
  • Du ziehst die Nadel heraus und stichst erneut in die Decke und dann wieder ins Binding und so weiter.

Und schon ist die wunderschöne Babydecke fertig! Yippieh!

Bilderanleitung: Babydecke verstürzt nähen

Das Nähen einer Babydecke aus zwei Stoffteilen mit oder ohne Füllung und ohne Binding (Rand) ist eine schnellere Variante.

Babydecke verstürzt nähen

Wie es gemacht wird?

Ganz schnell erklärt bedeutet das, dass du einfach zwei Stoffteile rechts auf rechts mit Wendeöffnung zusammennähst und verstürzt. Verstürzen bedeuten, dass du die Decke durch die Wendeöffnung umkrempelst und anschließend die Wendeöffnung schließt.

In meinem Beispiel habe ich mich für einen kuscheligen Fleece-Stoff und einen leichten Baumwollstoff (Cotton Lawn) entschieden.

Exkurs: Was ist Cotton Lawn? Cotton Lawn ist eine leichter, fest gewebter Baumwollstoff mit fließendem Fall. Er ähnelt einem Voile. Da er sehr dicht gewebt wurde, ist er nicht so transparent und hat eine seidige Oberfläche. Eigentlich wird dieser Stoff oft für Blusen, Röcke oder Tücher verwendet. Aber er ist auch für Decken, auch Patchwork-Decken perfekt geeignet. Decken, die nicht so steif und dick sind, fühlen sich super an. Und außerdem ist die Unterseite schon ziemlich fluffig. So treffen zwei Gegensätze aufeinander (im wahrsten Sinne des Wortes), die am Schluss eine wunderschöne Einheit bilden. Besonders schönen Cotton Lawn findest du übrigens in Simones hochgelobtem Stoffladen.

Vielleicht ist eine Füllung mit Vlies gar nicht nötig. Aber das kannst du selbst entscheiden. In meinem Beispiel verwende ich keine Füllung. Es soll eine Decke zum Einwickeln oder Zudecken werden. Sie wäre für den Fußboden, also als Krabbeldecke, zu dünn.

Du benötigst also zwei Stoffe und bei Bedarf ein Vlies für die Füllung. Für die Größe kannst du dich wieder an den Maßen, die ich oben im Beitrag angegeben habe, orientieren.

Tipp: Wenn du dich für zwei verschiedene Stoffarten entscheidest, dann achte darauf, dass beide Stoffe nicht dehnbar sind, wie zum Beispiel Jersey oder Sweat. Es ist wirklich eine Herausforderung einen dehnbaren und einen festen gewebten Stoff zusammenzubringen.

Es geht, ja – aber es könnte wirklich nicht so aussehen, wie du es erwartet hast. Warum? Der elastische Stoff verzieht sich beim Nähen stärker. Wenn du diese beiden Stoffe also vereinen möchtest, entstehen unschöne Wellen. Um dem vorzubeugen, kannst auf dein Fleece ein dünnes Vlies zum Verstärken bügeln, entweder auf die gesamte Fläche oder nur am Rand. So wird der elastische Stoff stabiler.

Empfehlenswerte Stoffe für die Babydecke
  • Schneide beide Stoffteile auf die gleiche Größe zu und lege sie rechts auf rechts aufeinander.

    Tipp: Wenn Du den Stoff für die Unterseite (Fleece) etwas größer als den Stoff für die Oberseite zuschneidest, entsteht nach dem Wenden automatisch ein Rand. Das Fleece stülpt sich dann am Rand nach innen. Das kann toll aussehen, natürlich nur wenn es gewollt ist.
  • Fixiere die Stoffteile mit Stoffklammern oder Nadeln.
  • Markiere eine Wendeöffnung. Am besten so groß, dass deine Hand hineinpasst. Denn so kannst du später die Ecken mit deinem Zeigefinger besser ausformen.
Babydecke nähen
  • Nähe beide Stoffteile mit 1 cm Nahtzugabe und einem Geradstich zusammen.
  • Versäubere anschließend die Kante mit der Overlock oder einem Zickzack-Stich an deiner Haushaltsnähmaschine. So kannst du sicher sein, dass die Kanten der Babydecke vor einem Aufribbeln gesichert sind.

So sieht das jetzt aus:

Babydecke nähen
  • Verstürze die Babydecke durch die Wendeöffnung und arbeite die Ecken gut aus.
Babydecke nähen und durch die Wendeöffnung verstürzen
  • Streiche die Decke schön glatt und schlage die Nahtzugabe an der Wendeöffnung nach innen.
  • Fixiere die Wendeöffnung mit Klammern oder Nadeln.
  • Stelle den Geradstich an deiner Nähmaschine auf eine größere Stichlänge von 3,5 oder sogar 4.
  • Wenn du, wie in meinem Beispiel, zwei verschiedene Farben (Stoffober- und Unterseite) verarbeitet hast, setze auch die passenden Garnfarben als Ober- und Unterfaden in deine Nähmaschine ein. Das sieht schöner aus.
Garnfarbe für die Babydecke aussuchen
  • Steppe die Kante der Babydecke nun ab.
  • Das kannst du knappkantig machen oder auch, wie hier zu sehen ist, mit einem Abstand von 1,5 cm.
  • Dadurch entsteht eine schöne Kante. Die Decke wirkt “gerahmt”.
  • Durch das Absteppen wird auch ein Verrutschen der Stoffteile verhindert.
  • Die Wendeöffnung wird mit dieser Naht ebenfalls geschlossen.
  • Achte darauf, dass die Nahtzugabe weit genug nach innen geht.
  • Wenn du nicht knappkantig absteppst wird sie so nicht erfasst.

    Wenn du magst, kannst du nun mit ein paar Quiltnähten die Stoffteile an verschiedenen Stellen verbinden. Das kannst du auch punktuell machen.

Fertig!

Babydecke nähen

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Fazit

Ein tolles Geschenk zur Geburt, ein Erinnerungsstück aus alten Kleidungsstücken von Oma und Opa oder einfach nur so aus nur zwei Lagen Stoff. Es macht einfach Spaß so eine Babydecke zu nähen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, was Formen und Farben betrifft. Du musst dich nicht ganz genau an ein Schnittmuster halten. Und auch die Größe der Decke kannst du frei gestalten. Wie wäre es übrigens, wenn du passend zum Babyquilt noch eine Windeltasche nähen würdest?

So eine Kuscheldecke ist nicht ohne Grund ein sehr beliebtes Nähprojekt. Denn die kleinen Erdenbürger haben dann von Anfang an etwas, dass sie auch später für immer begleitet.

Aber, Vorsicht: Mach die Babydecke nicht zu groß: Denn die Gefahr, dass du sie selbst behalten möchtest, solltest du nicht unterschätzen! 😉 Wenn du dich also jetzt so richtig “warm-genäht” hast, kannst du ja noch für dich selbst eine schöne Patchworkdecke nähen.

Happy simple sewing

deine Sabine

Babydecke nähen

Häufige Fragen

Was brauche ich, um eine einfache Babydecke zu nähen?

Verschiedene Stoffe, Nähgarn, deine Nähmaschine und Volumenvlies. Wenn du magst, kannst du die Decke auch mit einem kuscheligen Stoff als Rückseite nähen.

Wie kann ich als Anfänger eine Krabbeldecke nähen?

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du die Babydecke aus Stoffquadraten oder Steppstoff nähst. Wenn du dir Schritt für Schritt die einzelnen Schritte ansiehst, kann nicht viel schief gehen.

Muss ich meine Stoffe vor dem Nähen waschen?

Das ist auf jeden Fall erforderlich. So verhinderst du das Einlaufen. Die Decke könnte sich verziehen. Außerdem entfernst du bei der ersten Wäsche überschüssige Farbe, sodass die Stoffe nach dem Nähen nicht mehr abfärben können. Wenn du fertige Quadrate (z. B. Charm Packs) benutzt musst du sie nicht unbedingt vorwaschen. Du kannst die Quadrate einfach mit Dampf abbügeln und die Decke nach dem Vernähen waschen.

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2 Antworten zu „Babydecke nähen: 3 erstaunlich schnelle und einfache Varianten“

  1. Tolle Decke ! Gerne würde ich eine Decke mit der Umrandung nähen. Nun frage ich mich wie ich denn bei 1,5 cm absteppen soll, wenn ich davor nur 1 cm Nachtzugabe benutzt habe ( so schließe ich leider nicht die wendeöffnung) oder habe ich einen Denkfehler ?

    1. Hallo, kannst die wendeöffnung doch auch einfach mit Matratzenstich schließen!

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Ein Overlockbuch von SewSimple? Yesss! “Näh doch einfach Overlock” ist am Start! Erfahre jetzt alles über Inhalte, Hintergründe und Entstehungsprozess des beliebten Grundlagen-Buchs. Ein Overlockbuch von SewSimple? Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten Nähbuchs “Näh doch einfach”, das 2021 im Frechverlag erschienen ist, war mir sofort klar: Ein Overlockbuch muss her. Im ersten Buch dreht…
Ordnerhülle aus alter Jeans nähen

Ordnerhülle nähen: Jeans-Upcycling meets Quilt-as-you-go

Ordnerhülle nähen ist eine perfekte Idee für persönlich gestaltete Ordner. Schau dir an, wie du daraus ein Jeans-Upcycling-Projekt oder eine Hülle mit Patchwork-Charakter machen kannst. Das Wichtigste auf einen Blick Upcycling ist eine tolle Möglichkeit, die Umwelt und deinen Geldbeutel zu schonen eine Ordnerhülle schont deine Ordner und schützt die Kanten und Ecken außerdem bietet…
Tasche mit Boden nähen

Tasche mit Boden nähen: Projekttasche Hiro

Tasche mit Boden nähen: Eine hervorragende Idee, wenn deine Tasche einen sicheren Stand bekommen soll. Wie das funktioniert zeige ich dir in dieser Anleitung mit kostenlosem Schnittmuster für eine praktische Projekttasche. Das Wichtigste auf eine Blick In diesem Beitrag zeigt dir Simone vom Nähcafé am Wasserturm, wie du eine praktische und handliche Projekttasche nähen kannst…

Nähen

Nähen ist ein wunderschönes Hobby. Darin sind sich alle einig, die erst einmal den Einstieg geschafft haben. Aber nicht nur das: Nähen ist so nützlich! Egal, ob du dir künftig tolle Taschen nähen oder deine Kleidung selber schneidern oder reparieren möchtest: Ein bisschen Näh-Wissen und einfache Grundlagen – mehr brauchst du gar nicht, um an der Nähmaschine durchzustarten, versprochen! Und dabei ist Nähen lernen gar nicht…